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Für erstaunte und erschrockene Blicke sorgten die jüngsten, augenfälligen Rodungen durch das Staatliche Forstamt im Staatswald Kammerforst rund um den Waldsportplatz in Karlsdorf-Neuthard. Rund drei Hektar Waldfläche, das entspricht ungefähr der Größe von vier Fußballplätzen, zeigen sich seitdem in deutlich gelichtetem Zustand. Die Gemeinde war über den Beginn der Aktion im Vorfeld nicht informiert worden. Jetzt trafen sich die Vertreter von Forstamt und Gemeinde vor Ort, um die Hintergründe der Aktion zu erläutern. „Wegen der massiven Schädigungen und des Absterbens von Kiefern und Buchen gab es zur Fällung der Bäume keine Alternative“, stellte Forstamtsleiter Martin Moosmayer klar. Die Rodung sei notwendig gewesen, um die Sicherheit im Wald zu gewährleisten und der Ausbreitung von Schädlingen entgegenzuwirken. “Der Hardtwald gehört zu den am stärksten geschädigten Gebieten im Landkreis Karlsruhe. Als Folge des Dürrejahres 2018 und des erneut heißen Sommers 2019 sind massive Schäden entstanden, auf die wir reagieren mussten“, so der Fachmann. Vor allem der Kammerforst habe aufgrund der ohnehin schwierigen Standortbedingungen stark gelitten. Die Forstleute machen sich demnach große Sorgen, wie rasant sich der Wald verändert und damit auch ein wichtiger CO²-Speicher verloren geht. Um die Waldflächen nachhaltig weiterzuentwickeln, müsse man die Bewirtschaftung anpassen. Eine sogenannte Naturverjüngung sei nicht möglich, weil dann nicht heimische Baumarten das Feld dominieren würden. So sollen die entstandenen Rodungsflächen im Kammerforst in Kürze wieder mit einheimischen, robusteren Baumarten neu bepflanzt werden. Dabei sollen vor allem Eichen gesetzt werden, die mit schwierigen Standortbedingungen besser zurechtkämen. Revierförster Thomas Fuchs verdeutlichte, dass man sich intensiv mit neuen Baumarten beschäftige, aber auch Erfahrungswerte brauche. Bürgermeister Sven Weigt, der mit mehreren Gemeinderatsvertretern an der Führung teilnahm, dankte den Forstleuten für ihr Engagement. Der Rathauschef betonte den Wert stabiler Wälder für das Ökosystem und damit für die kommenden Generationen. Auch die Strecke für den Lauftreff könne nach den Räumarbeiten wieder wie gewohnt genutzt werden, hieß es.    

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Unverständnis, Ärger und erschrockene Gesichter bei vielen, die im Wald unterwegs sind: Der Staatswald Kammerforst rund um den Waldsportplatz, der für die Gemeinde auch ein bedeutendes Naherholungsgebiet darstellt, ist seit wenigen Tagen kaum noch wiederzuerkennen. Die Forstverwaltung im Landratsamt Karlsruhe hat drei Waldflächen in der Größe von je einem Hektar sehr stark ausgeräumt – sprich viele Bäume gefällt. Auch Bürgermeister Sven Weigt zeigte sich bei einem Rundgang geradezu entsetzt über die großflächige Rodung, die mit der Gemeinde im Vorfeld nicht im Detail abgestimmt und vom Forstamt nicht vorher öffentlich bekanntgegeben wurde. Der Grund für die drastische Aktion seien die vielen abgestorbenen Bäume, die durch die anhaltende Trockenheit zu beklagen wären, hieß es vom Forstamt. Die Dürre in den vergangenen Jahren hat in den Wäldern des gesamten Landkreises demnach immensen Schaden verursacht. Die trockenen Sommer 2018 und 2019 hätte vielen schon angeschlagenen Bäumen den Rest gegeben. Dürre, Schädlingsbefall und Sturmschäden ließen an einigen Standorten keine andere Wahl, als auch beim Staatswald in Karlsdorf-Neuthard flächig zu arbeiten, argumentieren die Forstfachleute. Immerhin wurde eine Fläche von rund vier Fußballfeldern stark ausgedünnt. In der kommenden Pflanzperiode soll mit beständigeren Sorten wie Eiche, Spitzahornen und Kirschen wieder aufgeforstet werden, war zu erfahren. Diese kämen mit Trockenheit und Hitzegraden besser zurecht. Die Fachleute sprechen hier vom "Waldumbau". "Auch wenn Sicherheit an erster Stelle steht, dennoch: Sehr ärgerlich und bedauerlich ist, dass die Gemeinde und die Öffentlichkeit von dieser Maßnahme vorher nicht informiert und so "vor vollendete Tatsachen gestellt" wurden", heißt es aus dem Rathaus.

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Die Preisträger aus Sport, Musik und Zucht standen wieder im Mittelpunkt der 37. Gala der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in der Altenbürghalle.  Eingebettet in die Ehrungen war ein mitreißendes Showprogramm mit sehenswerten Darbietungen. Lust und Laune machte das HCN Showballett mit einem hinreißenden fantastisch gesungenen und getanzten Medley aus dem Musical König der Löwen. „Schön, dass Sie alle da sind“, sagte Bürgermeister Sven Weigt in seiner Begrüßung, „so können wir unseren Besten in glanzvollem Ambiente vor vielen Gästen einmal für ihren Einsatz danken. Lob zollte er den Organisatoren sowie dem Musikverein Neuthard, der die Bewirtung übernommen hatte, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu meistern wäre. Dem Rathauschef oblag es auch, die Sportlerinnen und Sportler zu ehren. Locker, charmant, fachkundig führten Aline Glur und Enno Gerdes durch den Abend. Die Ehrung der erfolgreichen Handballer übernahm Henning Fritz, der mit der Handball Nationalmannschaft Weltmeister wurde und zum Welthandballtorwart gekürt wurde. Die Spannung stieg, als Bürgermeister Sven Weigt gemeinsam mit Henning Fritz und unserem Mann im Landtag, Uli Hockenberger das Geheimnis lüftete, wer sich diesmal Sportlerin, Sportler Mannschaft des Jahres nennen darf. Auserkoren als Sportlerin des Jahres wurde Laetitia Bouc, die im Schwimmsport, hervorragende Leistungen erzielte. Bei den Deutschen Mannschafts Schwimmeisterschaften der Jugend wurde sie Dritte in Badischer Rekordzeit. Über die Auszeichnung Sportler des Jahres durfte sich Ronald Hess vom Schützenverein freuen. Er errang Erfolge als zweiter, vierter, fünfter Deutscher Meister, sowie als 2. Landesmeister. Die Ehre Mannschaft des Jahres wurde der 2. Mannschaft des FC Germania Karlsdorf zuteil. Sie wurde mit einer fulminanten Saisonbilanz Meister der Kreisklasse C und schaffte den Aufstieg in die Kreisklasse B Bruchsal. Im Unterhaltungsteil begeisterten die Flying Grufties ihr Publikum mit Klamauk, Akrobatik und Turnen auf hohem Niveau. Einen drauf setzte das Duo Laos mit atemberaubender Partnerakrobatik. Nach dem offiziellen Teil durfte noch Afterparty zur Musik der Rock Pop Cover Band Lässsig gefeiert werden. (Bericht: Brigitte Hübner).

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"Die Bewahrung des Friedens bleibt eine ständige Aufgabe und fängt im Kleinen an. Jeder ist dazu aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten", so Bürgermeister Sven Weigt bei der Ansprache zum Volkstrauertag. In Karlsdorf-Neuthard war die Gedenkstunde in diesem Jahr beim Ehrenmal auf dem Alten Friedhof in Karlsdorf. Im Anschluss an einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus, den der Frauenchor der Liederhalle mitgestaltete, kamen Gemeindevertreter und viele weitere Besucher dort zusammen, um den Toten der Weltkriege und den Opfern von Gewaltherrschaft zu gedenken. Vertreten waren die Fahnenabordnungen der Vereine, die Freiwillige Feuerwehr und Soldaten der Patenschaftskompanie aus Bruchsal. Pfarrer Dr. Torsten Forneck sprach das Totengedenken. Die Gedenkstunde wurde vom Musikverein Karlsdorf begleitet. Nachstehend veröffentlichen wir Auszüge aus der Ansprache des Bürgermeisters zum Nachlesen: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,   als der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1919 vorschlug, einen Volkstrauertag einzuführen, ging es vor allem darum, die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten zu betrauern und ihrer zu gedenken. Seit den 1950er Jahren ist der Volkstrauertag dem Gedenken an die Kriegstoten und den Opfern der Gewaltherrschaft aller Nationen gewidmet. Seitdem ist er vor allem ein Tag der Mahnung und Rückbesinnung auf die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft und ein Tag der Trauer um die vielen Millionen Opfer von Krieg und Gewalt zu allen Zeiten. Dieses Innehalten, Erinnern und Gedenken, zu dem uns der Volkstrauertag auffordert, ist wichtig, gerade in unserer so schnelllebigen und oftmals hektischen Zeit. Der Volkstrauertag mahnt uns jedes Jahr aufs Neue, die Lehren aus den Schrecken der Geschichte zu ziehen, und für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Dies umso mehr, weil bei uns in Zentraleuropa der Friede seit Jahrzehnten so selbstverständlich scheint, und gleichzeitig die Erinnerungen an die früheren Weltkriege immer mehr verblassen. Doch nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Deshalb verdient es jede Geschichte, erzählt zu werden, und jedes Opfer verdient es, dass man sich seiner erinnert.   In diesem Jahr blicken wir besonders auf unser Nachbarland Polen. Am 1. September 1939 überfiel Nazi-Deutschland Polen. Als Tag des Beginns des Zweiten Weltkrieges mag dieses Datum vielen noch geläufig sein. Doch was in den Jahren der anschließenden Besatzung geschah, ist vielen in Deutschland kaum bewusst. Das polnische Leid war unvorstellbar. (...) Weitere Anlässe für einen Rückblick in die Geschichte hat das Jahr 2019 mehr als genug: Im Frühsommer wurde der Versailler Konsequenzen des Ersten Weltkrieges sowie der Landung der Alliierten 1944 in der Normandie gedacht. Im August jährte sich der Beginn des Warschauer Aufstandes zum 75. Mal. Und erst vor wenigen Tagen wurde der 30. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer gefeiert.   Dass wir nun schon seit vielen Jahren in Frieden und Stabilität leben dürfen, ist sicher kein Zufall. Es ist vor allem dem steten Bemühen um Ausgleich, Verständnis und Freundschaft zwischen den Völkern zu verdanken. Frieden gründet in guter Nachbarschaft und in gegenseitigem Verständnis und Vertrauen.  Die Versöhnung der ehemaligen Erzfeinde Deutschland und Frankreich zeigt uns eindrucksvoll auf, was das echte Bemühen um Verständnis füreinander, der Einsatz für Menschlichkeit, Verständigung und Toleranz bewirken kann. Es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass Misstrauen, Hass und Feindschaft nicht das letzte Wort haben dürfen, sondern dass Menschlichkeit, Vergebung und Versöhnung stärker sind. Nehmen wir die Mahnung des Volkstrauertages ernst und versuchen wir dazu unseren ganz persönlichen Beitrag dafür zu leisten – jeder wo und wie er es kann. Der Frieden fängt schon im Kleinen an: Im wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander, immer und überall, im beruflichen wie im privaten Leben. Wenn wir selber Respektlosigkeit und Streit zulassen, dürfen wir uns nicht beklagen, wenn dies auch im Großen geschieht. Tragen wir alle das uns mögliche dazu bei, dass Freundschaft und Vertrauen bewahrt bleiben, und dass so unser aller Leben mit jedem neuen Tag besser, schöner und friedlicher wird. Der heutige Volkstrauertag erinnert uns an unsere gemeinsame Aufgabe und Verantwortung, jederzeit für Frieden und Verständigung einzutreten."  

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Gärtnergepflegte Grabfelder erweitern das Bestattungsangebot auf den Friedhöfen in Karlsdorf und in Neuthard. Die neu angelegten Grabflächen wurden bei einem Pressetermin von Bürgermeister Sven Weigt im Beisein von Vertretern des Gemeinderats, der Kirchengemeinden, Verwaltung, Bauhof und der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner offiziell übergeben. Die parkähnlichen Areale, die mit ihren geschwungenen Formen und mit markanten gestalterischen Elementen auch zur optischen Aufwertung der Friedhöfe beitragen, können für Sarg- und Urnenbestattungen genutzt werden. Die neuen Grabfelder in Karlsdorf-Neuthard wurden in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, der Genossenschaft badischer Friedhofsgärtner und der örtlichen Gärtnerei Geißler auf einen entsprechenden Gemeinderatsbeschluss hin konzipiert. Bürgermeister Sven Weigt zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Gemeinderat habe damit eine richtige und den sich geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechende, zeitgemäße Entscheidung getroffen. Die vorhandene, spürbare Nachfrage nach dieser modernen Möglichkeit der Bestattung bestätige dies. Mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und der Gärtnerei Geißler habe die Gemeinde „anerkannt leistungsstarke und verlässliche Partner an der Seite“. „Traditionelle Friedhofskultur auf neuen Wegen: Die Initiatoren schlagen damit einen neuen Weg der Friedhofsgestaltung ein und kommen dem Wunsch vieler Angehöriger nach würdevollen Grabstätten ohne Pflegeaufwand nach“, erläuterten Thomas Heiland von der Genossenschaft und Geschäftsinhaber Martin Geißler beim Ortstermin. „Es ist gut und richtig, dass es dieses Angebot der Bestattung in der Gemeinde jetzt gibt, denn sie findet gerade angesichts der gegenüber früher heute oft ganz anderen familiären Strukturen die entsprechende Nachfrage“, so Pfarrer Dr. Torsten Forneck von der Katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau. Dabei blieben die einzelnen Grabstellen immer noch individuelle und persönlich gestaltete Orte der Trauer und der Erinnerung. Die neuen Anlagen in den Friedhöfen in Karlsdorf und in Neuthard bieten Platz für Erd- und Urnengräber mit individuellen Grabsteinen sowie Gräber in einer Urnengemeinschaft am Baum oder an einer Trockenmauer. Die genauen Grabstellen werden von Grabsteinen mit den Namen der Verstorbenen markiert. Das komplette Gräberfeld mit seinen Grabstätten wird dauerhaft von der ortsansässigen Gärtnerei Geißler gepflegt. „Der Pflegeaufwand, der für viele Angehörige heutzutage belastend ist, entfällt dadurch“, so Thomas Heiland. Dazu schließen diese beim Kauf eines Grabes einen Dauerpflege-Vertrag mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner ab. Die Genossenschaft verwalte die von den Angehörigen einmalig oder über einen längeren Zeitraum in Raten erbrachten Zahlungen und sorge für die vertragsgemäße, dauerhafte Leistungserbringung. Bereits auf mehr als 400 Friedhöfen in der badischen Region gibt es gärtnergepflegte Grabfelder.       

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Der neue Bebauungsplan „Auf das Dorf“ in Neuthard wird jetzt nochmals im Detail der Bürgerschaft vorgestellt. Die Kulisse im Bereich Büchenauer Straße/Jahnstraße soll maßvoll dem aktuellen Bedarf an Wohnraum angepasst werden und entgegen dem ursprünglichen Plänen aus den Jahren 1961 und 1995 mehr Wohnungen ermöglichen. Dagegen wenden sich mehrere Anwohner, die sich durch das Mehr an Bauflächen benachteiligt sehen. Jüngst formierte sich eine Bürgerinitiative, die sich ebenfalls kritisch mit den Plänen auseinandersetzte (die BNN berichteten). Unzweifelhaft sei laut Bürgermeister Sven Weigt die in allen Verfahrenszügen praktizierte Transparenz. Seit jeher waren die Flächen, die früher teilweise als Gewerbestandort dienten, für den Wohnungsbau vorgesehen. Obwohl die Pläne in den Rathäusern eingesehen werden konnten, will man mit einer eigens in dieser Sache einberufenen und bereits bei der Einleitung des Verfahrens angekündigten Bürgerversammlung nochmals alle Interessierten und Bauwilligen umfassend informieren. Die Verwaltung will dabei auch die Hintergründe der Planänderung erläutern, so die Mitteilung aus dem Rathaus der Hardtgemeinde. Der Wohnungsmarkt sei immer noch äußerst angespannt. Rechtlich sei man verpflichtet, innerörtliche Brachen zu nutzen, bevor wertvolle Außenflächen geopfert werden. Eine Bestandsaufnahme soll zeigen, dass die bisherige Bebauungsdichte und der künftige Rahmen durchaus vergleichbar sind. Bislang habe man mit der Umwandlung ehemaliger Gewerbestandorte in Wohnbaugebiete sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Kulissen Tabakschopf, Kohlfahrtswiesen-Ost und das Gersterareal in Karlsdorf zeigten, dass Geschosswohnungsbau in unterschiedlicher Ausprägung in einem attraktiven Wohnumfeld dringend gebraucht wird. Nichts Anderes soll nach dem Willen des Rathauschefs in Neuthard entstehen. Auch hier gehe es um die maßvolle Bebauung innerörtlicher Freiflächen, die seit Jahrzehnten nicht den ihnen zugedachten Zweck erfüllten. Auch das Problem des Parkdrucks habe man in der Neuplanung aufgegriffen und 1,5 Stellplätze pro Wohnung zur Vorgabe gemacht. Bisher mussten die Bauwilligen 1 Stellplatz nachweisen. Von einer zu großen Verdichtung könne nach Wertung des Schultes also nicht gesprochen werden, was zusätzlich eine Flächenbilanz mit anderen Baugebieten unter Beweis stellen soll. Die Bürgerversammlung im Foyer der Altenbürghalle findet am Mittwoch, 06.11.2019, statt und beginnt um 19.00 Uhr.

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Für langjährige, herausragende Verdienste um das Gemeinwohl und um die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard wurde jetzt der frühere Gemeinderat Manfred Bohn mit der Bürgermedaille der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ausgezeichnet. Bürgermeister Sven Weigt überreichte die hohe und seltene kommunale Auszeichnung in einer stilvollen Feierstunde im Pfarrheim St. Bernhard in Neuthard. Auf einmütigen Beschluss des Gemeinderats wurde damit „das vorbildliche Wirken eines unermüdlichen Aktivpostens geehrt“, hieß es. Manfred Bohn war für die CDU von 1981 bis Mitte 2019 nahezu 40 Jahre lang ununterbrochen im Gemeinderat aktiv. Nicht minder beeindruckend liest sich die Vita der weiteren ehrenamtlichen Verdienste des Geehrten in Vereinen und Verbänden, die Bürgermeister Sven Weigt in seiner Laudatio auflistete. Vor allem im sozialen Bereich hat der gelernte Elektromeister und frühere Berufssoldat demnach Vorbildliches geleistet: VdK-Vorsitzender im Ortsverband Neuthard seit 1999, stellvertretender Vorsitzender im VdK-Kreisverband Bruchsal seit 1997, zudem seit 2008 Behindertenobmann beim VdK-Bezirksverband Nordbaden und Beisitzer beim Sozialgericht Karlsruhe. Hinzu kommt ein ebenfalls langjähriges Engagement in verschiedenen Ortsvereinen wie Turnverein, Musikverein oder Kleintierzuchtverein. Bürgermeister Weigt schilderte „das besondere Engagement eines echten Leistungsträgers der Gesellschaft“, das, geprägt von Bohns Schwiegervater, trotz manch eigener gesundheitlicher Sorge, nachhaltig dem Gemeinwohl zugutekomme. Manche Entscheidung im Gemeinderat sei erst nach hartem demokratischem Ringen, mit dem Ziel des Bestmöglichen für die Gemeinde, getroffen worden. Den Bau der Altenbürghalle, des Hauses am Mühlenplatz oder des Seniorenhauses, die Ortskernsanierung, B 35-Umgehung oder zuletzt Entscheidungen in Sachen Feuerwehrhaus und Rathaus nannte Weigt unter anderem. Bohn habe als Gemeinderat neben seiner ruhigen, gelassenen Art vor allem ausgezeichnet, dass er eigene Standpunkte kritisch hinterfragen und gegebenenfalls ändern konnte, betonte Weigt. Glückwünsche überbrachten Reinhold Gsell für den VdK-Kreisverband („mehr soziales Engagement geht nicht“), Martin Bellm für die CDU, Pfarrer Dr. Torsten Forneck, der Bohns Engagement für die Pfarrgemeinde hervorhob, Andreas Friedrich als Vertreter der Vereine und Anton Bayer für den Partnerschaftsverein Ungarn. Die Feierstunde wurde vom Bläser-Quartett Wolfgang Wittke musikalisch begleitet.

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„Kunst im Rathaus“ heißt die Veranstaltungsreihe von Gemeinde und Kunstkreis, mit der seit Jahren in den Karlsdorf-Neutharder Verwaltungsgebäuden eine große Bandbreite künstlerischen Schaffens zu sehen ist. Jetzt war wieder die Eröffnung einer neuen Kunstschau, bei der bis zum Herbst kommenden Jahres Ingrid Bartsch (Malerei) und Alois Heneka (Holzkunst) im Rathaus Karlsdorf Auszüge ihrer Arbeiten präsentieren. Der Bürgersaal vermochte die große Zahl der Kunstinteressierten bei der Vernissage kaum aufzunehmen. Bürgermeister Sven Weigt freute sich über den großen Zuspruch, was den Erfolg des Konzepts bestätige. „Die eindrucksvollen Bilder und Skulpturen passen mit ihrer Aussagekraft, mit ihren Fragestellungen und Interpretationsmöglichkeiten hervorragend ins Rathaus“, konstatierte der Verwaltungschef. Denn bei den Ratssitzungen im Sitzungssaal seien Demokratie und lebendige Kommunalpolitik hautnah erlebbar, gelte es, sich mit anderen Meinungen kritisch, aber fair auseinanderzusetzen, und würden nach mitunter intensivem, konstruktivem Ringen die für die Gemeinde bestmöglichen Entscheidungen getroffen. Vereinsvorsitzender Martin Günther stellte die ausstellenden Künstler   vor. Dabei spannte er einen weiten Bogen von der gewünschten und notwendigen Auseinandersetzung mit den ausgestellten Kunstwerken bis zur aktuellen Debatte um Demokratie und Klimaschutz. „Was wäre Kunst, wenn sie niemand sehen kann“, dankte Günther der Gemeinde für die Möglichkeit, Kunst im öffentlichen Raum zu zeigen. Der gebürtige Neutharder und in Karlsdorf wohnende Alois Heneka ist erst seit wenigen Jahren im Kunstkreis aktiv. Sein Metier ist der Werkstoff Holz, der ihn jeher fasziniert. Nach dem Ruhestand fand er die nötige Zeit und Muße für seine Passion. Alois Henekas Arbeiten haben eine tiefe und spannende Wirkung auf den Betrachter. Bei seiner Arbeit greift er bevorzugt auf hier heimische Holzarten zurück, die er mit Kunstfertigkeit und Phantasie in allerlei Formen verwandelt, seien es innig umschlungene „Liebende im Holunder“, „Der stolze Hahn“ oder „Bockweddel“, die quasi als Karlsdorfer Synonym im Doppel nun den Besucher am Eingang des Rathauses begrüßen. Im Kontrast dazu stehen die nicht minder eindrucksvollen Bilder von Ingrid Bartsch aus Bruchsal, die sich vor drei Jahren dem Kunstkreis angeschlossen hat. Einerseits vermitteln ihre Bilder in Bleistift, Acryl und Mischtechniken eine wohltuende Ruhe und offerieren dabei doch spannende Gegensätze zwischen Werken mit Schwarz-Weiß-Kontrasten und intensiver Farbe. Andererseits lassen sie dem Betrachter je nach persönlichem Blickwinkel viele Interpretationsmöglichkeiten. Die Vernissage wurde von Julian Schlindwein am Saxophon und Robin Schlindwein am Flügelhorn musikalisch begleitet. Zu sehen ist die neue Dauerausstellung im Rathaus Karlsdorf, Amalienstraße 1, bis Oktober kommenden Jahres zu den üblichen Öffnungszeiten.

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Aus aktuellem Anlass zum Schuljahresbeginn möchten wir einige Informationen zum Busfahrplan geben. Die Anzahl der eingesetzten Schulbusse wird vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) nach den bekannten Schülerzahlen festgelegt. Wie in den Vorjahren gibt es von Karlsdorf-Neuthard zum Schulbeginn in Bruchsal insgesamt acht Fahrt-Möglichkeiten. Die Kapazität der Fahrzeuge (pro Bus 75 Gesamtplätze) ist ausreichend bemessen. Die beiden ersten Busse (ab 1. Oktober 6:42 Uhr Neuthard Süd einsetzend sowie 6:45 Uhr ab Neuthard Büchenauer Str.) sind bewusst früh angesetzt, weil die beiden Fahrzeuge nach Beendigung der Fahrt am Bruchsaler Bahnhof zurückkehren und jeweils ab Karlsdorf eine weitere Fahrt zur 1. Schulstunde ausführen. Die Busse Nr. 3 und Nr. 4, die nach Neuthard kommen, starten zuvor in Stutensee-Spöck. Diese beiden Busse sind erfahrungsgemäß schon stärker belegt (aber auch noch mit freien Plätzen), da hier entsprechende Zustiege in Stutensee vorangehen. Der KVV empfiehlt deshalb Schülern und Eltern aus dem Ortsteil Neuthard einen der beiden ersten Schulbusse zu nutzen. Diese sind so rechtzeitig in Bruchsal am Bahnhof, dass von dort aus problemlos ein Umstieg für die weiteren Ziele (Ausstiegsstellen Käthe-Kollwitz-Schule/Paulusheim usw.) in Bruchsal möglich ist. Die einzelnen Einstiegsstellen im Ortsteil Neuthard und Ortsteil Karlsdorf sind bereits seit Jahren geübte Praxis und verfolgen das Ziel, ein möglichst großes Einzugsgebiet für Schüler zu erreichen. Mit Beginn der kalten Jahreszeit wird bestimmt wieder der Fall eintreten, dass ein Bus voll belegt ist und deshalb ein Ausweichen auf einen späteren bzw. einen früheren Bus nötig ist. Eventuell kann auch der Zustieg an einer anderen Haltestelle eine Lösung sein. Bei auftretenden Problemen stehen die Mitarbeiter des KVV unter der Service-Nr. 0721/6107-5885 bzw. die Gemeindeverwaltung unter Tel. 443-215 gerne zur Verfügung. Hinweis:  Auch wenn derzeit in Neuthard die Ersatzhaltestellen Süd und Mitte angefahren werden und ab Oktober in Karlsdorf wegen der Sanierung der Kreisstraße 3528 die bewährten Ersatzhaltestellen in Karlsdorf in der Talstraße und Salinenstraße bedient werden, ändert sich an den Abfahrtszeiten nichts Wesentliches. Fahrplan für die Schulbusse von Karlsdorf-Neuthard nach Bruchsal seit 11.09.2019 Buslinie 125 - Montag bis Freitag (Auszug): Neuthard Süd    6.42; 6.53; 6.59  Neuthard Mitte  6.43; 6.54; 7.00 Neuthard Büchenauer Str. 6.45 Neuthard Nord 6.44; 6.47; 6.55; 7.01; 7.01 Karlsdorf Kirche 6.46; 6.49; 6.57; 7.03; 7.03; 7.14 Karlsdorf Brühlstraße 7.00, Karlsdorf Rathausstraße 7.01 Karlsdorf Rathaus 6.47; 6.50; 6.58; 7.03; 7.04; 7.04; 7.14; 7.15 Karlsdorf Ostendstraße 6.48; 6.51; 6.59; 7.04; 7.05; 7.05; 7.15; 7.16 Die Busse, die um 6:53 Uhr und 6:59 Uhr ab Neuthard Süd abfahren, kommen von Spöck.   (Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der aktuelle Fahrplan des KVV)

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