Aktuelle Mitteilungen

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Von einem Einsatzstab zum nächsten: Seit März 2020 wurden im "Krisenstab Corona" im Rathaus sämtliche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung koordiniert. „Viele neue Entwicklungen, Regelungen und Verordnungen, die in den Höhepunkten der Krise an sieben Tagen in der Woche teilweise im Stundentakt wechselten, galt es zu beraten und so schnell und so gut wie möglich vor Ort umzusetzen“, so Bürgermeister Sven Weigt, der dem verwaltungsinternen Einsatzstab vorsteht. In den zurückliegenden Wochen hat sich die Infektionslage erfreulicherweise deutlich entspannt und der einstige Krisenstab, der zuletzt Einsatzstab hieß, kann in den Bereitschaftsmodus zurückgefahren werden. Heißt: Falls nötig, kann er sofort wieder aktiv werden.   Dafür hat seit mehreren Wochen eine neue Herausforderung die mehr als zwei Jahre währende omnipräsente Corona-Krise abgelöst. Schon kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat sich im Rathaus der Hardtgemeinde ein neuer Einsatzstab etabliert, der sich um alle anfallenden Aufgaben rund um die Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine kümmert. „Wir haben ein schlagkräftiges Team, das die zusätzliche Herausforderung mitträgt. In diesem Zusammenhang geht auch ein Dankeschön an den Gemeinderat und an unsere Bevölkerung, an den Caritasverband und an viele Vereine oder Firmen, die uns dabei tatkräftig unterstützen“, informiert Rathauschef Weigt. In der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard wohnen derzeit etwa 160 vor dem Krieg geflohene Menschen aus der Ukraine, großteils in privat oder von der Gemeinde angemieteten Wohnungen sowie in der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises. Gerade auch bei der Bereitstellung von Wohnraum, bei Spendenaufrufen oder der Hilfe und Begleitung im Alltag für die geflüchteten Menschen, kann die Gemeinde auf ein starkes Netzwerk Ehrenamtlicher zurückgreifen. „Ohne diese Bereitschaft von vielen wäre eine solche Aufgabe für die Gemeinden und den Landkreis Karlsruhe wohl nicht zu stemmen“, so Bürgermeister Sven Weigt.                                                            

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Mit einer neuen „AusleihBar“ will die Bibliothek am Mühlenplatz in Karlsdorf-Neuthard Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein fördern. „Wir haben bereits von mehreren Jahren damit begonnen, nützliche Dinge zum Ausleihen anzubieten. Nun nutzen wir neue Fördergelder aus dem Programm des Deutschen Bibliotheksverbands „Vor Ort für Alle“ dafür, das Angebot auszuweiten und eine „Bibliothek der Dinge“ zu organisieren“, eröffnet Jutta Walde, die Leiterin der Einrichtung.   So kommt zur Getränkestation „WunderBar“ eine „AusleihBar“ hinzu, die im Beisein von Bürgermeister Sven Weigt jetzt offiziell eröffnet wurde. Diese umfasst viele praktische Gegenständen, die man im Alltag nur selten nutze, aber doch hin und wieder brauche, so Walde. Ob für Haus und Garten, Outdoor und Freizeitaktivitäten, Schule oder Büro zuhause: Dank des  neuen Angebot können Ausleiher nicht nur bares Geld sparen, sondern auch zu einem bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen beitragen, heißt es. Auch ausgefallene Angebote finden sich in den übersichtlichen Regalen, so etwa eine Nebelmaschine für die nächste Party zuhause. Die Gegenstände können von Lesern ab 18 Jahren mit einem gültigen Bibliotheksausweis entliehen werden. Alle weiteren Infos rund ums Ausleihen gibt es vor Ort, informiert das Bibliotheksteam. „Die Bibliothek versteht sich als Ort der Begegnung, des Lernens und der Inspiration, der sozialen, kulturellen und digitalen Teilhabe, wozu die „AusleihBar“ hervorragend passt“, so die Einschätzung von Bürgermeister Sven Weigt, der sich darüber freut, dass die Gemeindebibliothek als eine der ersten mit einem solchen  Angebot am Start ist.

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Im Congress-Center im rheinland-pfälzischen Ramstein ging jetzt ein großes Treffen der „Brasilienfreunde Baden-Hunsrück-Pfalz-Saarland“ über die Bühne. Das berichtet die Badisch-Südbrasilianische Gesellschaft mit Sitz in Karlsdorf-Neuthard. Bereits im April 2019 gab demnach eine erste Tagung den Anstoß zu einer vertiefenden Zusammenarbeit von Gruppen aus den beteiligten Regionen, die in unterschiedlicher Weise mit dem südlichen Brasilien verbunden sind. Bei der aktuellen Zusammenkunft, die Brasilienkenner Theo Pfleger von der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft moderierte, wurden die bisher gemachten Erfahrungen diskutiert und in Arbeitskreisen Ziele und Strategien der weiteren Zusammenarbeit auf fachlicher Ebene erarbeitet. Teilnehmer aus der Politik waren unter anderem die Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger (Baden-Württemberg) und Marcus Klein (Rheinland-Pfalz). Neben Hockenberger ging besonders Egon Klefenz, lange Jahre Honorarvertreter des Brasilianischen Bundesstaates Santa Catarina und Gründungspräsident der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft BSG mit Sitz in Karlsdorf-Neuthard, auf die Anfänge der freundschaftlichen Begegnungen und intensiven Beziehungen ein. Im 19. Jahrhundert waren Tausende Menschen aus wirtschaftlichen Gründen, Hungersnot, Armut und politischer Unterdrückung auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen ausgewandert, um im größten Land Südamerikas eine neue Heimat zu finden. Die Nachfahren der ersten Siedler leben heute überwiegend in den südbrasilianischen Bundesstaaten Rio Grande Do Sul, Parana und Santa Catarina, wo in unserer Region angestammte Nachnamen deshalb häufig zu finden sind und wo auch bis heute viel Deutsch und badischer Dialekt gesprochen wird. Im Jubiläumsjahr 2024 sind zahlreiche Veranstaltungen angedacht, hieß es bei der Tagung. Sven Weigt, Bürgermeister der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, aktueller Präsident der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft und Honorarvertreter des Bundesstaates Santa Catarina, sprach auch namens des Landrats des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel. Weigt gab in seinem Vortrag Einblick in die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit auf kommunaler und staatlicher Ebene. „Die Kommunen Karlsdorf-Neuthard und Guabiruba in Südbrasilien pflegen seit 2010 eine offizielle Partnerschaft, die seither und trotz der großen Entfernung durch zahlreiche, herzliche Begegnungen am Leben gehalten wird“, teilte Weigt mit. Eine partnerschaftliche Verbindung des Landkreises Karlsruhe mit der südbrasilianischen Stadt Brusque in Santa Catarina war zudem 2012 gegründet worden. Jährlicher Jugendaustausch mit beruflichen Schulen und Gymnasien sowie eine, im Jahre 2015 beschlossene und 2021 mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnete Klimapartnerschaft würden seither einen signifikanten Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten, so Weigt. Auswanderungsforscher, Genealoge und Historiker Dr. Lothar Wieser aus Mannheim beleuchtete Hintergründe und Aspekte seiner Forschungen. BSG-Vizepräsident Lothar Hillenbrand und Theo Pfleger zogen am Ende ein überaus positives Fazit und teilten mit, dass die nächste Zusammenkunft auf der badischen Seite in Karlsdorf-Neuthard über die Bühne gehen soll.  

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Ab dem 4. April entfallen für alle Besucherinnen und Besucher beim Zutritt in die Rathäuser und die sonstigen Dienststellen der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard die bisherige 3G-Regelung sowie die Maskenpflicht. „Damit möchte die Gemeinde entsprechend der ab dem 3. April geltenden allgemeinen Regelungen in Deutschland und in Baden-Württemberg mit der weitreichenden Aufhebung der bisherigen Corona-Maßnahmen ebenfalls einen weiteren Schritt zur Normalität gehen“, heißt es vom Einsatzstab Corona im Rathaus unter Vorsitz von Bürgermeister Sven Weigt dazu. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt dann keine Maskenpflicht mehr.  Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) bei Besuchen im Rathaus oder anderen öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde stehe ab diesem Zeitpunkt im Ermessen jedes Einzelnen und sei nach wie vor zulässig und möglich, jedoch nicht mehr verpflichtend. „Wir empfehlen insbesondere dann, wenn Abstände in Innenräumen nicht eingehalten werden können, diesen zusätzlichen Schutz“, informiert die Verwaltung. Für persönliche Besuche im Rathaus empfiehlt sich eine vorherige telefonische Terminvereinbarung unter der Rufnummer (07251) 443-0 oder direkt unter der Durchwahl der jeweiligen Ansprechpartner. Vieles kann mittlerweile auch online oder am Telefon  erledigt werden. Damit hat die Gemeindeverwaltung in den zurückliegenden Monaten durchaus gute Erfahrungen gemacht und auch die Einwohnerinnen und Einwohner nutzen gerne diese Möglichkeit, so die Erfahrungen im Rathaus. Zudem stehen im Bürgerbüro die bewährten Express-Schalter im Freien zur Verfügung. Dort können fast alle Dienstleistungen des Bürgerbüros beansprucht werden, ohne das Gebäude betreten zu müssen. Die Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro sind unter Rufnummer (07251) 443-260 im Regelfall von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar. Außerdem können auch für Mittwochnachmittags und bei Bedarf zu weiteren Zeiten Beratungstermine vereinbart werden.

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Einen Videoclip mit dem von Edo Zanki geschriebenen und gesungenen Lied „Für wen dein Herz schlägt“ hat das Kangaroo Digital Audio Tonstudio in Karlsdorf-Neuthard neu produziert.   „Die Bilder des Krieges in der Ukraine kann und darf man nicht ignorieren. Deshalb waren wir erfreut zu sehen und zu erleben, dass sich die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard mit ihrem Bürgermeister Sven Weigt sehr engagiert. Wir konnten nicht ruhig danebenstehen und wollten etwas beitragen“, eröffnet Vilko Zanki, der viele Jahre lang mit seinem im September 2019 verstorbenen Bruder Edo ein kongeniales musikalisches Duo in Karlsdorf bildete, das mit seinem Tonstudio in der Karlsdorfer Bahnhofstraße bis heute ein Markenzeichen in der Branche setzt. Zudem erlangte Edo Zanki neben der Tätigkeit als Musikproduzent auch als Komponist und Sänger hohe Popularität und Kultstatus mit seinen anspruchsvollen und in die Tiefe gehenden Arrangements und Songs. Er war ein einzigartiger Pionier und Wegbereiter deutscher Pop- und Soulmusik und erlangte hohe Wertschätzung auch durch seine aufgeschlossene, liebevolle und charismatische Art.      „Edo hat vor vielen Jahren den Song „Für wen dein Herz schlägt“ aufgenommen. Der Text ist leider immer noch aktuell. Unser Video soll alle Menschen ermutigen, Empathie und Hilfsbereitschaft für die Menschen, die flüchten mussten, zu zeigen.  Danke an alle, die mitgemacht haben“, so Melanie Greulich und Vilko Zanki, die das Projekt innerhalb des Labels „Brother Records“ zusammen mit Bianca und Charlotte Zanki umgesetzt haben. Entstanden ist ein Videoclip, das Einwohnerinnen und Einwohner aus Karlsdorf-Neuthard mit dem Schild „Für wen dein Herz schlägt“ zeigt. Gedreht und produziert hat den Clip Dirk Weiler.   Bürgermeister Sven Weigt zeigt sich von der Idee und dem Engagement der örtlichen Musiker und Künstler sehr angetan. „Gerade in diesen schweren Zeiten vermag Musik den Menschen Hoffnung und Inspiration zu geben. Edo und Vilko Zanki haben mit ihrem Team unsere Gemeinde nachhaltig positiv geprägt und hier schon vor vielen Jahren die Grundlagen gelegt für den ausgezeichneten Ruf eines hochprofessionellen und modernen Tonstudios, in dem auch die Empathie und die Unterstützung für Musiker und Bands nie zu kurz kamen. Wir hoffen, dass dieses neue Arrangement sehr viele Menschen erreicht und sie dieses vielleicht auch mit einer Spende zugunsten der Ukraine-Hilfe verbinden“, so der Rathauschef. Wer im Sinne der Initiatoren etwas für die Ukraine-Hilfe spenden möchte, kann dies gerne über das Spendenkonto des deutsch-ukrainischen Vereins in Karlsruhe tun: "Spendenkonto: Deutsch-Ukrainischer Verein e.V." IBAN DE63 6619 0000 0010 4844 80 Volksbank Karlsruhe Verwendungszweck "Hilfe im Krieg"

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Aktuelle Entwicklung Ukraine: Bislang sind ca. 30 Kriegsflüchtlinge in Karlsdorf-Neuthard angekommen, die fürs erste alle privat bei Freunden oder Verwandten untergebracht sind. Wir haben auf unsere Aufrufe hin (u.a. Wohnraum, Dolmetscher) erfreulicherweise schon viele Angebote bekommen. Die vor sieben Jahren schon hervorragend bewährte Arbeitsgruppe "Kleiderkammer" aus der Flüchtlingshilfe KN heraus war die ganze Zeit über sozusagen im standby Modus und sorgt nun von jetzt auf gleich dafür, dass bei Bedarf Kleidung oder Spielsachen bereitgestellt werden können. Angebotener Wohnraum wird von den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus geprüft und geeignete Wohnungen nach Bedarf von der Gemeinde angemietet. Wir haben mehrere ehrenamtliche Dolmetscher/innen gefunden, die auch kurzfristig helfen können. Damit sind wir für diese Herausforderung in einer seit langem so nie gekannten Krise für ganz Europa hier auf örtlicher Ebene gut aufgestellt. Wir sind froh und stolz darüber, dass unsere Einwohnerinnen und Einwohner wieder zusammenstehen, helfen und große Solidarität zeigen! Wir von der Gemeinde versuchen das Ehrenamt neben unseren momentanen Hauptaufgaben wie z.B. der Unterbringung, bestmöglich zu koordinieren und zu unterstützen. Auch ehrenamtliche Alltagsbegleiter, die im Idealfall in Form von Patenschaften sich um einzelne Personen oder Familien etwas kümmern können, werden in Zukunft mit Sicherheit gebraucht. Wer helfen möchte, schreibt am besten eine kurze Mitteilung mit Namen, Adresse und Erreichbarkeit an ukraine@karlsdorf-neuthard.de

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Schadstoffsammlung in Karlsdorf entfällt aufgrund von Personalmangel Die Tour der mobilen Schadstoffsammlung kann nicht wie geplant stattfinden, das teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe mit. Grund dafür sind Personalausfälle bei dem mit der Schadstoffsammlung beauftragten Unternehmen. Betroffen war bereits der Termin am Mittwoch, 2. März (Standort Neuthard, Bruchbühlanlage), der kurzfristig abgesagt werden musste. In der Tagespresse sowie in den sozialen Webkanälen wurde berichtet. Zudem hat der Abfallwirtschaftsbetrieb entsprechendes Begleitpersonal eingesetzt, das an den jeweiligen Standorte präsent war. Der Termin am Mittwoch, 16. März (Standort Karlsdorf, Kohlfahrtstraße) muss ebenfalls ausfallen . Auch die Termine in den Nachbargemeinden können nicht bedient werden. Nach Mitteilung des Abfallwirtschaftsbetriebes findet lediglich der Zusatztermin am Samstag, 19.03.2022 von 8 bis 10 Uhr beim Wertstoffhof Kreismülldeponie Bruchsal statt . Die konkreten Termine für die einzelnen Städte und Gemeinden können im Internet auf der Seite des Abfallwirtschaftsbetriebs unter www.awb-landkreis-karlsruhe.de unter der Rubrik „Aktuelles/Termine/Schadstoffmobil“ sowie in der Abfall App KA abgerufen werden. Diese kann kostenfrei in den gängigen App-Stores für das Smartphone heruntergeladen werden. Auskunft zur mobilen Schadstoffsammlung gibt es über das Servicetelefon des Abfallwirtschaftsbetriebes unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 2 98 20 20.

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Wohnraum für Menschen aus der Ukraine: Wir vermitteln gerne! Freie Wohnungen sind ein knappes Gut. Aber vielleicht finden sich doch Möglichkeiten in dieser Ausnahmesituation. Auch in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge stehen Plätze zur Verfügung. Auch darüber sind wir im ständigen Austausch mit dem Landratsamt. Landkreis und Kommunen bereiten sich auf die kommenden Herausforderungen vor. Gemeinsam schaffen wir auch das. Uns erreichen in diesen Tagen viele Anfragen wegen der Krisensituation in der Ukraine und wie man helfen kann, etwa durch Kleiderspenden. Von einer organisierten Sammlung sehen wir momentan jedoch bewusst ab, weil nach den Aussagen von den Hilfsorganisationen allgemein schon sehr viele Kleidung und andere Spendengüter gesammelt worden sind. Effizienter ist es, durch Geldspenden zu helfen. Diese können vor Ort gezielt für notwendige Einkäufe z.B. von Medikamenten eingesetzt werden. Die Spendenkonten verschiedener anerkannter und gemeinnütziger Organisationen werden regelmäßig in den Medien veröffentlicht. Wer etwas geben kann und will, dem empfehlen wir diesen Weg. Darüber hinaus wollen wir Flüchtlingen aus der Ukraine, die zu uns kommen, individuell und zielgerichtet mit einer Wohnungsbörse helfen. In einem weiteren Schritt denken wir an eine örtliche Jobbörse, denn ein sicheres Dach über dem Kopf und Arbeitsmöglichkeiten sind wohl das Wichtigste für den Anfang. Wir freuen uns sehr über die schon jetzt erkennbare, große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung! Auch von den ehrenamtlich Aktiven der Flüchtlingshilfe, die uns wie selbstverständlich auch bei dieser neuen Herausforderung unterstützen möchten. Engagiert, besonnen und effizient gemeinsam zu handeln und zu helfen, darauf wird es in den nächsten Wochen ankommen. Gut zu wissen, dass eine starke Gemeinschaft dahintersteht. Karlsdorf-Neuthard hält zusammen!

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Auf Einladung vom Caritasverband Bruchsal und Bürgermeister Sven Weigt bestand jetzt für den Gemeinderat der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard Gelegenheit zu einer Besichtigung und Führung im neuen Erweiterungsbau des Seniorenhauses St. Elisabeth Am Baumgarten in Karlsdorf. Caritasvorstand Andreas Häuslpelz, Bereichsleiterin Alter und Gesundheit Tanja Brucker, Einrichtungsleiterin Silvia Dimmler und Julia Wolf, Leiterin des neuen Kurzzeitpflegebereichs, informierten die Ratsmitglieder anschaulich über die Konzeption des Hauses. Hier sollen schon in wenigen Tagen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen, hieß es. Sichtlich angetan zeigten sich die Ratsmitglieder von der hellen, freundlichen und großzügigen Atmosphäre im Neubau, der im Innenhof auch eine Kapelle vorhält. 30 wohnliche Einzelzimmer im stationären Bereich und 29 Zimmer für die Kurzzeitpflege bringen eine deutliche Erweiterung des bisherigen Seniorenhauses, die gebraucht und stark nachgefragt wird, war zu erfahren. Zum zeitgemäßen Konzept gehören unter anderem Therapieräume, Friseurzimmer, Mitarbeiterräume und ein größeres Café als multifunktionaler Begegnungsort sowie ein innovatives Farbkonzept, das die Wohnbereiche leicht erkenn- und erinnerbar kennzeichnet. Bürgermeister Sven Weigt dankte dem Caritasverband als bewährten und anerkannten Betriebsträger der örtlichen Senioreneinrichtungen für die gute und enge Zusammenarbeit auch bei diesem Mammutprojekt, das in Punkto Daseinsfürsorge und optimale Versorgung älterer Einwohner Maßstäbe setze und einen wichtigen Meilenstein darstelle. Auf den rundum gelungenen Neubau, in den nun bald die ersten Bewohner einziehen sollen, könnten alle Beteiligten stolz sein. Der Rathauschef dankte dem Gemeinderat für die nachhaltige Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens und dem Förderverein Seniorenheim mit dem Vorsitzenden Hans Huber, der wertvolle und unverzichtbare Akzente setze. Auch vom Caritasverband gab es lobende Worte an Gemeinderat, Gemeinde und Förderverein für das stets gute und vertrauensvolle Miteinander.

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Der jüngste online-Workshop der Bahn zum Thema Güterverkehrstrasse endete mit einer herben Enttäuschung. Die wieder zahlreich vertretenen Konferenzteilnehmer, darunter die Oberbürgermeister/innen und Bürgermeister/innen der im Trassen-Suchbereich liegenden Kommunen und Bürgervertretungen, hatten keine Möglichkeit, in eine vertiefte Diskussion mit den Projektplanern der Bahn einzusteigen. Grund: Die Bahn beendete das virtuelle Treffen mit Hinweis auf das „enge Zeitfenster der heutigen Konferenz“ relativ abrupt. Ein unverständliches Vorgehen, das nicht nur mehrere (Ober)bürgermeisterinnen und –bürgermeister sehr überrascht und irritiert hat. „Es gibt im aktuellen Projektstadium mit den derzeit diskutierten Linienvarianten und der Segmentvergleiche viele davon betroffene, hohe kommunale Interessen. Deshalb haben sich die Gemeindevertreter entsprechend viel Zeit dafür freigehalten. Zu erleben, dass einmal mehr nicht genügend Zeit für den Dialog bleibt, zeugt nicht gerade von professioneller Vorbereitung und ist keine zielführende Art für eine offene, vertrauensvolle und von gegenseitiger Wertschätzung getragene Konfliktlösung“, so der Karlsdorf-Neutharder Rathauschef Sven Weigt. Er wünscht sich wie seine Amtskolleginnen und Kollegen, dass die Bahn mit der gleichen Einstellung und Sorgfalt agiert wie die anderen Konferenzteilnehmer.Leider sei dies nicht der erste Vorgang dieser Art gewesen, übt Weigt deutliche Kritik am Procedere der Bahnvertreter. „In Punkto eines fruchtbaren Miteinanders ist noch Luft nach oben“, appellieren Oberbürgermeisterin Petra Becker aus Stutensee sowie die Bürgermeister Christian Eheim (Graben-Neudorf) und Sven Weigt (Karlsdorf-Neuthard) als Konferenzteilnehmer an die Bahn.

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Mit dem in wenigen Wochen erwarteten Bezug des Neubaus wird ein Großprojekt in der Gemeinde erfolgreich abgeschlossen und die Erweiterung des Seniorenhauses Am Baumgarten in Karlsdorf kann in den Betrieb gehen. 30 ansprechend und freundlich gestaltete Einzelzimmer im Untergeschoss des Neubaus werden das bestehende Seniorenhaus mit seinen  54 Plätzen deutlich erweitern und das örtliche Angebot für die Daseinsvorsorge und eine gute Versorgung älterer Einwohnerinnen und Einwohner weiter optimieren. Der Neubau hält zusätzlich 29 Plätze für die Kurzzeitpflege auf der zweiten Etage vor. Ein zentraler Haupteingang mit angegliederten Büros für die Verwaltung, eine neue Kapelle im Innenhof des Gebäudetraktes, einladende Aufenthaltsbereiche und ein neues Farbkonzept sind einige Markenzeichen des neuen Seniorenhauses, in dem wie bisher der Caritasverband Bruchsal als Betriebsträger fungiert.  Insgesamt bietet das Haus ein hohes Maß an Wohn- und Aufenthaltsqualität, komplettiert durch eine umfassende und kompetente Rundum-Pflege und Versorgung. Der Startschuss für den Neubau fiel im März 2020. Das von einem Bauträger aus Sandhausen realisierte Projekt umfasst rund 18.000 Kubikmeter umbauten Raum. Die Baukosten liegen bei rund 9,2 Millionen Euro. Wertvolle Akzente setzt in der Einrichtung der örtliche Förderverein Seniorenheim, der mit großem ehrenamtlichem Einsatz zu einer guten und geborgenen Wohlfühl-Atmosphäre der Bewohner beiträgt. Wegen der noch geltenden Einschränkungen in der Corona-Pandemie soll die Einweihungsfeier im Sommer nachgeholt werden. Dann können die Gäste die neue Einrichtung in Augenschein nehmen und sich vom gelungenen und stimmigen Konzept überzeugen. Ein genauer Termin steht derzeit noch nicht fest.

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Die Saalbachniederung ist einer der größten unzerschnittenen Landschaftsräume in der gesamten nordbadischen Region. Eingegrenzt wird das durch weitläufige Wiesenflächen, Biotope und Wasserflächen geprägte Gebiet von der Gemeinde Hambrücken im Norden, dem Staatswald Kammerforst im Westen, der Gemeinde Forst östlich und der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard südlich davon. Nun soll die Saalbachniederung mit ihrer enormen ökologischen Bedeutung als Heimat vieler besonders seltener und schutzbedürftiger Tier- und Pflanzenarten als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden. Die Planungen dazu wurden jüngst ausführlich im Gemeinderat vorgestellt. Der Status als Naturschutzgebiet stellt einen höheren Schutz dieser einmaligen Fläche als bisher vor Veränderungen und Einschränkungen dar, um diese in ihrem Bestand langfristig sichern und erhalten zu können, hieß es bei der Präsentation durch Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Durch die Umwandlung in extensives Grünland entstand vor Jahren im Norden von Karlsdorf ein ausgedehntes Wiesengebiet, das mittlerweile ein Naturreservoir mit besonderer Ausprägung ist. Genutzt werden die Wiesen heute in einer einschürigen Mahd hauptsächlich von ortsansässigen Landwirten zur Heugewinnung. Durch Initiative des NABU und des Vereins "Wiesenauen Mittlerer Oberrhein" gehen Planungen zur Unterschutzstellung des Gebietes voran. Das Landschaftsschutzgebiet soll in absehbarer Zeit den Schutzstatus eines Naturschutzgebietes erhalten. Für den Storch und andere Arten wurden Flachgewässer angelegt, die vom Saalbach gespeist werden. Noch eingezwängt in künstliche Dämme soll der Saalbach in Zukunft wieder mehr Freiraum erhalten. Neben den Störchen kehrten auch andere verschwundene Tier- und Pflanzenarten zurück, die hier in beeindruckender Art und Weise von den Besuchern beobachtet werden können. Die Saalbachniederung ist mir ihrem Artenreichtum und Rückzugsraum für Vögel, Amphiebien und andere Tier sowie Pflanzenarten eine Refugium von landesweiter Bedeutung.

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Bahnprojekt Mannheim-Karlsruhe: Die Bahn plant bekanntlich eine neue zweigleisige Güterverkehrs-Trasse zwischen Mannheim und Karlsruhe. In einem komplexen und umfangreichen Findungsverfahren soll am Ende eine favorisierte Trasse stehen. Unter anderem befindet sich derzeit auch noch eine Variante in der Prüfung, die den wertvollen Grünzug und Erholungsraum zwischen Karlsdorf und Neuthard zerschneiden würde und zudem sehr hohes weiteres Konfliktpotenzial im Hinblick auf den Lärmschutz (angrenzende Wohnbebauung) sowie die regelrechte bauliche Trennung der beiden Ortsteile hätte. Die Position der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ist daher klar: Keine Bahntrasse durch dieses Gebiet! Diese Haltung wird auch vom Regionalverband nachhaltig unterstützt, der den Grünzügen sehr hohen Stellenwert beimisst. Nach den bisherigen Dialog- und Fachforen mit der Bahn gehen wir davon aus, dass diese jetzt noch im Findungsverfahren enthaltene Trassenvariante nach den jetzt anstehenden konkreteren planerischen Prüfungen keinen Bestand mehr haben wird. Darüber berichtete Bürgermeister Sven Weigt bei der jüngsten digitalen Einwohnerversammlung. Weiterhin teilte der Rathauschef mit, dass – anders als es ein heute veröffentlichter Bericht in den BNN vermuten lässt - die Bahn den Kommunen von Anfang an und von sich aus bereits die Übersendung aller relevanten Unterlagen zur Prüfung der unterschiedlichen Streckensegmente zugesagt hat. „Für eine solche Aufforderung an die Bahn gibt es im Moment aus unserer Sicht also keinen Anlass“, so Weigt, der gemeinsam mit der örtlichen Bürgerinitiative das Vorhaben eng begleitet und die berechtigten Interessen der Gemeinde nachhaltig vertritt. In den kommenden Informationsveranstaltungen erwartet die Gemeinde aufgrund der gegebenen Sachlage und Einschätzungen entsprechende Ergebnisse. Wir bleiben dran! https://www.mannheim-karlsruhe.de

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