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Das Engagement der Mitarbeiter der Bibliothek am Mühlenplatz in Karlsdorf-Neuthard hat sich ausgezahlt: Die Gemeinde erhält über 11000 Euro Förderung im Rahmen des Soforthilfeprogramms „Vor Ort für Alle“ des Deutschen Bibliotheksverbandes. Der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting überreichte im Auftrag den symbolischen Scheck über 11.487,50 Euro, die in weitere Erneuerungen der Bibliothek investiert werden sollen. Das Förderprogramm richtete sich an zeitgemäße Bibliotheken im ländlichen Raum. „Wir versuchen schon immer, unsere Bibliothek topaktuell zu halten und den Bürgerinnen und Bürgern Qualität zu bieten. Dieser Anspruch hat uns nun auch dazu ermutigt den Förderantrag zu stellen“, erklärt Jutta Walde, Leiterin der Bibliothek. Um mehr Menschen zum Lesen zu bewegen, erneuert das Team der Gemeindebibliothek regelmäßig den Bestand an Büchern. Im kulturellen Bereich sorgen Veranstaltungen auf der kleinen bibliothekseigenen Bühne für die stetig steigende Beliebtheit der Bibliothek. „Wir achten immer auf Aktualität und haben schon einige Ideen umgesetzt. Das Förderprogramm hilft uns nun dabei weitere Projekte anzugehen“, erläutert Walde weiter beim Rundgang mit dem Abgebordneten durch „ihre“ Bibliothek. Das zweckgebundene Förderprogramm soll unter anderem eine neue Bestuhlung und neue Tische ermöglichen, primär wird aber in ein zukunftsfähiges Bibliotheksprogramm investiert: Über die Homepage soll dann direkt auf ein integriertes und verbessertes Programm zugegriffen werden können. Durch mehr Nutzerfreundlichkeit soll die Ausleihe vor Ort aber vor allem die Onleihe vereinfacht werden. „Karlsdorf-Neuthard hat künftig eine der modernsten Bibliotheken in meinem Bereich. Neben der Bibliothek Karlsdorf-Neuthard, erhält aus meinem Bereich auch Ketsch die Förderung – an beiden Einrichtungen sieht man, dass durch Engagement und Erneuerung auch eine scheinbar rückläufige Aktivität wie das Lesen attraktiv gemacht werden kann“, betont Olav Gutting. „Die Bürger können stolz auf unsere Bibliothek sein und ich hoffe, dass sie diese wichtige Kultureinrichtung auch in Zukunft schätzen und nutzen“, erklärte Bürgermeister Sven Weigt. Die Mitarbeiter der Bibliothek befürchten in der Tat, dass die Pandemie besonders bei Kindern weiter zu einem nachhaltigen Rückgang der Lesefreude führen wird. Dem soll hier in Karlsdorf-Neuthard durch die aktive Zusammenarbeit mit den ansässigen Schulen und der Musik- und Kunstschule entgegengewirkt werden. Die Bibliothek als „dritter Ort“ soll ein Ort der Kunst und Kultur aber auch der Begegnungen sein, die während der Pandemie so selten wurden. (Text/Foto/Titelfoto: Antonia Scheurer)

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Im Jahr 2022 wird in Deutschland der nächste Zensus durchgeführt. Der Zensus beinhaltet eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung und wird in allen Mitgliedsstaaten der EU turnusmäßig durchgeführt. Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Einwohnerzahl notwendig. Bereits in diesem Jahr nimmt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg im Rahmen der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) für den Zensus 2022 Kontakt mit einem Teil der Eigentümerinnen und Eigentümern bzw. Verwaltungen von Gebäuden mit Wohnraum bzw. Wohnungen in Baden-Württemberg auf. Diese Vorbefragung dient der Überprüfung der vorliegenden Daten zu Gebäuden und Eigentumsverhältnissen hinsichtlich Qualität und Aktualität. So wird sichergestellt, dass die Angaben zu den auskunftspflichtigen Personen sowie zu den Gebäuden und Wohnungen zur GWZ im Jahr 2022 korrekt vorliegen und die Belastung aller Beteiligten dadurch minimiert wird. Die Entscheidung bezüglich der Auswahl der Auskunftspflichtigen zur Vorbefragung 2021 hängt von Struktur und Aktualität der Daten ab, die dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg vorliegen. Ca. 1 Mio. ausgewählte Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Verwaltungen erhalten im September 2021 ein Anschreiben mit Zugangsdaten zu einem Online-Fragebogen und werden gebeten Auskünfte zu Ihrem Gebäude oder Ihrer Wohnung zu erteilen. Die maximal 11 Fragen der Vorbefragung 2021 können schnell und einfach beantwortet werden. Dies nimmt nur etwa 5-10 Minuten in Anspruch. Wer zur Vorbefragung 2021 kein Schreiben erhält, wird erst zur GWZ 2022 befragt. Die GWZ 2022 wird als flächendeckende Erhebung durchgeführt, bei der Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Verwaltungen aller Gebäude mit Wohnraum und Wohnungen befragt werden. Lesen Sie mehr unter https://www.zensus2022.de/DE/Wer-wird-befragt/Vorbefragung-gebaeude-und-wohnungszaehlung.html   Die gesetzlichen Grundlagen für die Datenerhebung sind das Bundesstatistikgesetz (BStatG), das Zensusvorbereitungsgesetz (ZensVorbG 2022) und das Zensusgesetz (ZensG 2022). Nach § 24 des Zensusgesetzes besteht Auskunftspflicht. Für das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat der Schutz personenbezogener Daten höchste Priorität. Die Online-Datenübermittlung erfolgt verschlüsselt. Die gewonnenen Daten werden ausschließlich für statistische Zwecke genutzt, Rückschlüsse auf einzelne Personen oder die Weitergabe von Daten an Dritte sind ausgeschlossen.

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Aufgrund der Triathlon-Veranstaltung am Sonntag, 08.08.2021   wird die Rad- und Laufstrecke in der Zeit von 8.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr  für den Straßenverkehr komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.   Im Ortsteil Neuthard wird im Einmündungsbereich Wald-/Kirch- und Hauptstraße – wie in den Vorjahren - eine Querungsmöglichkeit der Radstrecke geschaffen.   Querungs-/Sperrungszeiten: 8.30 Uhr bis 9.00 Uhr:             Querung möglich (trotz sonstiger Vollsperrung) 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr:          Sperrung für 60 Minuten 10.00 Uhr bis 10.20 Uhr:        Querung möglich 10.20 Uhr bis 11.15 Uhr:       Sperrung für 55 Minuten 11.15 Uhr bis 12.30 Uhr:        Querung möglich 12.40 Uhr bis 13.40 Uhr:       Sperrung für 60 Minuten   Aus Sicherheitsgründen bitten wir, auf den folgenden Straßen sowie auf Gehwegen keine Autos und andere Fahrzeuge zu parken:   OT Karlsdorf: Leharstraße (zwischen Haydnstraße und Kapellenstraße), Kapellenstraße (ab Straße Stadtwald bis Wasserwerk). Zufahrt zum Stadtwald möglich!   OT Neuthard: Waldstraße (beidseitig), Pfinzstraße (zwischen Waldstraße und Tiergartenweg), Kirchstraße (beidseitig), Büchenauer Straße.   Auch die Zu- und Abfahrten auf die gesperrten Straßen sind nicht passierbar. Bitte parken Sie deshalb an diesem Tag Ihr Auto nicht auf den Straßen und Gehwegen, sondern in Ihrer Hofeinfahrt, Garage oder einer Seitenstraße.   Mehr unter www.summertime-triathlon.de     Summertime-Triathlon am Sonntag, 08.08.2021 Fahrweg der Bus-Linie 125 verkürzt   Wegen des Summertime-Triathlons wird am Sonntag, 08.08.2021 von 8.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr die Hauptstraße im Ortsteil Neuthard gesperrt. Davon betroffen ist auch die Buslinie 125. Diese fährt am Sonntag verkürzt nur im Abschnitt Bruchsal – Karlsdorf – Neuthard-Nord. Die Haltestelle Neuthard-Nord wird vor das Autohaus Holzer verlegt. Die anderen beiden Haltestellen im Ortsteil Neuthard sowie die Haltestellen in Stutensee-Spöck können während der Sperrung nicht angefahren werden. Damit ist auch kein Übergang zur Stadtbahnlinie S2 möglich.   Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung!

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Als eine der ersten Schulen im Land konnten sich die Schönbornschule Karlsdorf und die Sebastianschule Neuthard bereits im vergangenen Herbst über den Kauf von Luftfiltern für jedes Klassenzimmer freuen. Damit nahm die Gemeinde eine Vorreiterrolle ein. Nach einigen Monaten Testbetrieb können die beiden Schulen jetzt mit einer sehr positiven Zwischenbilanz aufwarten. „Mit der Anschaffung der Geräte für alle Klassenräume hat die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard damals zunächst auf eigenes Risiko – Zuschüsse von Bund oder Land standen noch nicht fest – viel zur Sicherheit für unsere Schulkinder geleistet“, so Rektorin Monika Freimuth von der Schönbornschule. Bürgermeister Sven Weigt, der Gemeinderat und das Technische Bauamt sowie der Corona-Krisenstab im Rathaus hätten frühzeitig erkannt, dass leistungsfähige Luftfilter in Innenräumen einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten könnten. Wobei es auf die Kombination verschiedener Maßnahmen ankomme wie regelmäßiges und ausgiebiges Lüften, Luftreinigung und je nach aktueller Infektionslage Maskentragen, so die Überzeugung der Verantwortlichen. Die aktuelle Entwicklung – immer mehr Städte und Gemeinden ziehen mit der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten nach oder diskutieren noch darüber – sowie aktuelle wissenschaftliche Einschätzungen scheinen dem Karlsdorf-Neutharder Weg nun auch im Nachhinein recht zu geben. „Luftfilter alleine leisten wie erwartet keine Wunderdinge. Sie können aber in sinnvoller Kombination mit den beschriebenen Maßnahmen zu mehr Sicherheit im Schulalltag beitragen“, sagt Bürgermeister Sven Weigt.    „Im Zusammenhang mit den ebenfalls gekauften und bereits eingesetzten CO2-Warngeräten konnte ein schlüssiges Konzept entwickelt werden, das regelmäßige und punktgenaue Lüftung ermöglicht, ohne – gerade in der kühleren Jahreszeit – auf eine Dauerlüftung angewiesen zu sein“, so Monika Freimuth, die Rektorin der Schönbornschule. Die Schülerinnen und Schüler der örtlichen Schulen hätten dadurch die bestmögliche Sicherheit vor Ansteckungen. „Wir konnten feststellen, dass unser Hygienekonzept, von dem die Filter- und Warnanlagen wichtige Bausteine sind, gerade in der kalten Jahreszeit auch weitere Erkrankungen verhindert hat. So blieb im November und Dezember die sonst übliche, größere Krankheitswelle durch Erkältungskrankheiten weitgehend aus“, zieht die Schulleiterin ein sehr positives Fazit. Dies habe sie auch im Elternbeirat und in der Schulkonferenz erfreut berichten können, berichtet Monika Freimuth, die sich dankbar darüber zeigt, „dass unsere Schulen eine solche nicht selbstverständliche und vorausschauende Unterstützung von der Gemeinde erfahren haben.“ Die Rektorin sieht die Anschaffung und Installation der Luftreiniger in den Schulen ebenso wie ihr Amtskollege Bernd Magin von der Sebastianschule Neuthard als rundum lohnend und gelungen an. Es sei über den hygienischen Effekt hinaus zudem festzustellen, dass dank des Einsatzes der modernen Technik die Raumluft insgesamt deutlich besser geworden sei, so die Wahrnehmung von Monika Freimuth. „Auch deshalb ist diese Anschaffung auch eine Zukunftsinvestition, da auch in Nicht-Coronazeiten dadurch nach unserer Erfahrung viele Krankheitskeime vermieden werden können“, ergänzt die Rektorin.

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Ein Partymobil des Landkreises Karlsruhe machte kürzlich Station beim Jugend- und Familienzentrum in Karlsdorf-Neuthard (JuZ). Gefeiert wurde die Wiedereröffnung von Jugendhäusern nach den tiefgreifenden Einschränkungen und Schließungen während der Corona-Pandemie. Bürgermeister Sven Weigt und JuZ-Leiterin Nadin Sand begrüßten die zahlreichen Besucher, darunter Mitglieder des Gemeinderats, und freuten sich über einen von der Sparkasse Kraichgau überreichten Scheck zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit. Auf einer Wünsch-dir-was-Wand konnten Kinder und Jugendliche notieren, was ihnen in der Gemeinde und beim Angebot für junge Einwohner noch fehlt. Bürgermeister Sven Weigt erläuterte dabei nochmal die Idee eines Dirtparks (das ist ein Gelände-Parcours für Mountainbikes bzw. sportliche Fahrräder) und lud zu einem Workshop beim Altenbürgzentrum ein.   Bei diesem konnten die interessierten Kinder und Jugendlichen, die teils in Begleitung ihrer Eltern kamen, mit dem Bürgermeister und Elmar Heierhorst als Vertreter des Technischen Bauamts im Rathaus ausgiebig ihre Vorstellungen und Wünsche äußern. Vereinbart wurde, dass ab Mitte August die praktische Umsetzung starten soll, wobei sich die jungen Einwohner aktiv beteiligen und „ihren“ Dirtpark mit anlegen möchten. „Ein spannendes und vielversprechendes Projekt zeichnet sich da ab“, so das Fazit aller Beteiligten, die von einer echten „win-win-Situation“ sprachen: Zum einen komme die Expertise der jungen Leute zum Tragen, die gute und konkrete Vorstellungen und Ideen dazu haben, wie der fertige Park mal aussehen soll; zum anderen nutzt die Gemeinde dieses Wissen und den jugendlichen Elan zugunsten des Projekts und lässt die späteren Nutzer selber mit Hand anlegen, womit es dann tatsächlich „ihr“ Dirtpark mit ihrer eigenen Handschrift versehen, werden soll.  

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Auf sehr großes Interesse stieß die Einwohnerversammlung der Gemeinde zum Thema „Gemeindeentwicklung“ am Dienstagabend in der Altenbürghalle. Unter Einhaltung der geltenden Corona-Verordnung hatten sich nahezu 250 Zuhörer eingefunden. Bürgermeister Sven Weigt erläuterte eingehend die bauliche Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen Jahrzehnten und das Spannungsfeld, in dem die Gemeinde und die Kommunalpolitik gerade beim Thema Gemeindeentwicklung stehe. Viele suchen vergeblich ein Baugrundstück, ein Haus oder eine Wohnung Beispielhaft nannte Weigt einige Rückmeldungen dazu. „Wir wohnen in Karlsdorf-Neuthard, haben zwei Kinder und suchen seit Jahren verzweifelt einen Bauplatz“, „wir wollen ein Haus kaufen  und finden keines“, solche und ähnliche Anfragen gingen seit langem nahezu täglich im Rathaus ein, hieß es. Mehr als 200 Interessenten für einen Bauplatz seien mittlerweile registriert. Sorgen und Ängste vor zuviel Bebauung Andererseits gebe es auch Sorgen und Bedenken in der Bevölkerung, so Weigt. Diese artikulierten sich in Aussagen wie „Die Gemeinde baut alles zu“, „Wir müssen uns nicht um den Wohnraum anderer kümmern“, oder „Ich habe Angst um die verbleibenden Naherholungsflächen.“ Die Kunst liege darin, so der Rathauschef, einen angemessenen Ausgleich zu finden zwischen der notwendigen Weiterentwicklung der Gemeinde und der Bewahrung des liebenswert-dörflichen Charakters. Keine leichte Aufgabe, verdeutlichte Weigt, doch eine notwendige und unumgängliche. Schließlich wäre es die vermeintlich einfachste und bequemste Lösung, wenn sich die Gemeinde auf dem Status quo ausruhen würde. Doch dann, betonte Weigt, wären mittel- und langfristig etwa Einkaufsmöglichkeiten, die Kinderbetreuung, die ärztliche Versorgung und manches mehr im bisherigen Umfang in Frage gestellt, weil die Einwohnerzahlen ohne maßvolles Wachstum zurückgehen würden und dann manche als heute selbstverständlich wahrgenommene Einrichtung mangels ausreichender Nachfrage schließen könnte.  Gemeinde hat sehr bevorzugte und begehrte Wohnlage Hier ging Sven Weigt auf die Grundsätze der Kommunalpolitik ein, die man in Karlsdorf-Neuthard seit 2007 verfolge, und zitierte Erkenntnisse der Bertelsmann-Stiftung zur Gemeindeentwicklung. Demnach sei die Herausforderung, eine aktive Gemeindepolitik zu betreiben, die Karlsdorf-Neuthard für die Zukunft weiterhin als kinder- und familienfreundliche Gemeinde profilieren müsse. Zudem habe die Gemeinde durch die außerordentlich günstige strategische Lage an der Autobahn A 5 und der B 35 die Möglichkeit, auch Arbeitsplätze und Gewerbesteuer zu generieren. Dass Karlsdorf-Neuthard seit vielen Jahren einen kontinuierlichen, maßvollen Bevölkerungszuwachs habe, deshalb ständig etwa das Angebot für die Kinderbetreuung erweitern müsse und eine sehr beliebte Wohngemeinde sei, seien Tatsachen, über die sich viele andere Kommunen, die mit einem Bevölkerungsrückgang zu kämpfen haben, freuen würden, so Weigt. Allerdings bedeute dies seit Jahren stark steigende Grundstücks- und Immobilienpreise, ein gegenüber der immensen Nachfrage knappes Wohnraumangebot, und die daraus resultierende kommunale Aufgabe, mit Maß und Ziel Wohnraum vorzuhalten und neu zu schaffen. Je knapper das Wohnraumangebot sei, desto schwerer werde es gerade für Familien und Einzelpersonen mit kleinerem oder mittlerem Einkommen, bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde zu finden. Die Lebenserwartung nehme zu, es gebe mehr Singlehaushaushalte, der Flächenbedarf je Person steige, und dies alles im Kontext zu einem starken Wirtschaftsraum in unmittelbarer Nähe zu attraktiven Städten und Wirtschaftszentren, was Karlsdorf-Neuthard zu einer sehr begehrten Wohnadresse mache sowohl für Einheimische als auch für Auswärtige, so der Bürgermeister. Innenentwicklung vor Außenentwicklung Anhand einer anschaulichen Präsentation unter anderem mit Luftbildern zeigte der Rathauschef die Neubebauung der Vergangenheit auf. „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ nannte Weigt einen wichtigen Grundsatz kommunalen Handelns, dem sich der Gemeinderat als Vertretung aller Einwohnerinnen und Einwohner verpflichtet fühle. Demnach wurde in Karlsdorf vor allem das sogenannte Gerster-Areal, eine ehemalige Industriebrache, in ein Wohngebiet umgewandelt, ähnliches vollzog sich auf dem früheren Adam-Firmengelände und beim „Unteren Allmend-Tabakschopf“ oder in Neuthard im Gebiet „Alte Mühle“. Hier habe man zusätzliche Flächen gegenüber vorher entsiegeln können, sprich unterm Strich gebe es dort heute weniger überbaute Fläche als zuvor.  Aktuell geplant seien in Neuthard neue Projekte und Wohngebiete unter anderem im Rahmen der Entwicklung der Ortsmitte von Neuthard rund um das Rathaus, auf dem Gredler-Areal sowie in der Jahnstraße („Auf das Dorf“). Erweiterung Kohlfahrt im Blickpunkt In Karlsdorf steht derzeit vor allem derzeit das rund 5,6 Hektar große Neubaugebiet Kohlfahrtswiesen-West im Fokus. Gerade gegen dieses gab es zuletzt einige kritische Stimmen, die eine zu massive Bebauung und zu großen Zuzug von außerhalb befürchteten, andererseits gibt es aber auch große Zustimmung von Bauplatzsuchenden. Gar nichts mehr zu tun und alles zu belassen, sei jedenfalls keine Option, betonte Weigt: „Wir wollen und brauchen auch in Zukunft eine maßvolle Weiterentwicklung der Gemeinde, die unsere Infrastruktur sicherstellt“, nannte er die Richtschnur der Kommunalpolitik, die zugleich ein Spannungsfeld sei, denn im demokratischen Austausch und Ringen gelte es stets, die für die Gemeinde und alle Einwohner bestmöglichen Lösungen zu finden. Die Einwohnerversammlung sei ein Beleg dafür, dass die Sorgen und Wünsche der Menschen gehört würden und in die Überlegungen von Gemeinderat und Verwaltung einfließen würden, hieß es.  Geteiltes Stimmungsbild von "es wird zuviel gebaut" bis zu "ein Neubaugebiet ist dringend nötig" An den zahlreichen anschließenden Wortmeldungen spiegelte sich dieses grundsätzlich geteilte Stimmungsbild wieder. Hier die Gegner vor allem des geplanten Neubaugebiets in der Karlsdorfer Kohlfahrt, die dies als negatives Paradebeispiel für eine als zu massiv empfundene Bebauung mit befürchteten Nachteilen für die Natur, die Wohnqualität, für nachfolgende Generationen, aber auch die Leistungsfähigkeit der Gemeinde in Punkto erforderlicher Infrastruktur sehen; dort die Befürworter einer Weiterentwicklung mit der Ausweisung von Neubaugebieten, sowohl Einheimische als auch Bauplatz- und Wohnungssuchende von außerhalb, die teilweise seit Jahren intensiv, jedoch vergeblich nach Wohnraum in Karlsdorf-Neuthard suchen und die das sehr knappe Wohnraumangebot noch als zusätzlichen Preistreiber sehen. Auch das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ wurde von einem Zuhörer angesprochen, der sich in diesem Bereich noch mehr Anstrengungen von der Gemeinde wünschte. Der Bürgermeister verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Gemeinde vergünstigte Baugrundstücke anbieten wolle und etwa beim Gredler-Gelände in Neuthard auch entsprechender Wohnungsbau geplant sei. (hut) Und hier noch unsere Veröffentlichung am 28.7.2021 auf der Facebook Seite der Gemeinde:  Wir blicken auf eine sehr interessante und spannende Einwohnerversammlung mit vielen konstruktiven Rückmeldungen und Wortbeiträgen zurück. Das Thema Gemeinde-Entwicklung bewegt viele, sonst wären nicht nahezu 250 Besucher gekommen. Für eine solche Veranstaltung fast schon rekordverdächtig, jedenfalls für die letzten Jahre. Wir haben uns über das große Interesse gefreut, zeigt es doch, dass unseren Einwohnerinnen und Einwohnern die Gemeinde (das sind wir alle) sehr am Herzen liegt. Deutlich wurde, dass es um ein sehr anspruchsvolles und vielschichtiges Thema geht, bei dem der Gemeinderat als Vertretung der Bürgerschaft sowie die Verwaltung den Spagat schaffen sollen zwischen einer wünschenswerten (und für den Erhalt des Vorhandenen notwendigen) maßvollen Weiterentwicklung der Gemeinde auch mit Bau- und Ansiedlungsmöglichkeiten für Privatpersonen und Gewerbe. Und auf der anderen Seite die Erhaltung einer liebenswerten und lebenswerten Gemeinde mit Charme, Natur und Geschichte. Beispielhaft hat Bürgermeister Sven Weigt gestern Abend dazu einige gängige Zitate genannt, die das deutlich machen: „Wir wohnen in Karlsdorf-Neuthard, haben zwei Kinder und suchen seit Jahren verzweifelt einen Bauplatz“, „wir wollen ein Haus/eine Wohnung kaufen und finden nichts“ - das hören wir im Rathaus seit langem fast täglich. Mehr als 200 Interessenten für einen Bauplatz sind registriert. Andererseits gibt es auch Sorgen und Bedenken in der Bevölkerung, die es ernstzunehmen gilt. Diese artikulieren sich in Aussagen wie „Die Gemeinde baut alles zu“, „Wir müssen uns nicht um den Wohnraum anderer kümmern“, oder „Ich habe Angst um die verbleibenden Naherholungsflächen.“ Die verschiedenen Meinungen kamen bei der Einwohnerversammlung ausführlich zu Gehör. Keine leichte Aufgabe also, alle Ziele und Interessen möglichst gut miteinander zu vereinen. Aber niemand hat gesagt, (Kommunal)politik wäre immer einfach. Wäre es da nicht die bequemste Lösung, sich auf dem Erreichten und dem jetzigen Stand einfach auszuruhen und gar nichts mehr zu tun? Wir meinen, das wäre der falsche Weg. Weil dann mittel- und langfristig die Einwohnerzahlen zurückgehen würden und dadurch etwa Einkaufsmöglichkeiten, die Kinderbetreuung, die ärztliche Versorgung und manches mehr im bisherigen Umfang in Frage gestellt wäre. Von vielen Gemeinden wird Karlsdorf-Neuthard für den bei uns noch vorhandenen, konstanten und maßvollen Einwohnerzuwachs geradezu beneidet. Nur, was ist der richtige Maßstab? Was ist zuwenig, und was ist zuviel? Darauf werden wir alle auch in Zukunft die richtigen Antworten finden müssen. Die Anregungen und Beiträge von gestern Abend werden jedenfalls für die künftigen Beratungen und Entscheidungen Eingang finden. Mit einer so interessierten und aufgeschlossenen Bürgerschaft, gemeinsam mit den weiteren Akteuren, allen voran einem engagierten und kompetenten Gemeinderat als Hauptorgan der Gemeinde, sind wir guter Dinge, dass wir auch diese herausfordernde Aufgabe zum Wohl unserer Gemeinde sehr gut meistern können!  

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Der Verein „Postillion e.V.“ soll Träger des neuen Waldkindergartens in Karlsdorf-Neuthard werden. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig entschieden. Damit folgte das Gremium einem Vorschlag der Verwaltung. Bürgermeister Sven Weigt zeigte zuvor die pädagogischen Ziele eines Waldkindergartens auf. Gleichzeig empfahl der Rathauschef dem Gemeinderat die Zusammenarbeit mit dem Verein „Postillion e. V.“ mit Sitz in Wilhelmsfeld bei Heidelberg, der sich bereits als Träger von Kitas, Horten und Waldkindergärten im Rhein-Neckar-Kreis und auch im Landkreis Karlsruhe bewährt habe. Ein Vertreter des Vereins stand den Gemeinderäten bei der Sitzung Rede und Antwort. „Postillion“ fungiert demnach als freier und gemeinnütziger Träger der Kinder-und Jugendhilfe. Der Verein beschäftigt aktuell knapp 650 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Kindertages‌betreuung, Schulsozialarbeit, mobile Jugendarbeit und Erziehungshilfe.  Hinzu kommen noch etwa 100 Beschäftigte in einer Tochtergesellschaft für die Schulbetreuung. Der Postillion e.V. wird mitgliedschaftlich getragen von Städten und Gemeinden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, war zu erfahren.   Der neue Waldkindergarten soll beim Waldsportplatz im Kammerforst entstehen und voraussichtlich ab Anfang des kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen. Ein geräumiger Bauwagen, der vom Verein gestellt wird, soll als Ausweichquartier bei schlechtem Wetter dienen. Im Karlsdorf-Neutharder Waldkindergarten sollen Kinder ab drei Jahren von 07.30 bis 13.30 Uhr betreut werden. Der Verein Postillion e.V. betreibt schwerpunktmäßig Naturkindergärten und Naturhorte in ihrer ursprünglichen Form. „Die Kinder spielen bei Wind und Wetter an der frischen Luft. Dies ermöglicht es ihnen, den jahreszeitlichen Rhythmus und stetigen engen Kontakt zur Natur direkt wahrzunehmen. Der natürliche Spiel- und Bewegungsdrang kann ungehindert ausgelebt werden“, führte   Stefan Lenz, der geschäftsführende Vorsitzende des Vereins, einige Besonderheiten an.    Bürgermeister Weigt informierte darüber, dass es für das neue und in Karlsdorf-Neuthard erstmals angebotene Betreuungsmodell bereits Anfragen von interessierten Eltern, aber auch von Personalseite, gebe. Damit runde man das vorhandene, umfassende Betreuungsangebot um eine weitere, willkommene Variante ab, was auch von den Ratsmitgliedern einhellig begrüßt wurde.    Über den Betriebsführungsvertrag, das Finanzierungskonzept und die pädagogische Konzeption soll im Gemeinderat in einer der folgenden Sitzungen beraten und entschieden werden, hieß es.

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Im Landkreis Karlsruhe gilt seit heute wieder die zweite Inzidenz-Stufe, weil die Inzidenz an mehr als fünf Tagen über dem Wert von zehn lag. Indem die Impfbereitschaft möglichst hoch bleibt, können die Infektionszahlen auf einem niedrigen Niveau gehalten werden und - das ist das Wichtigste - werden schwere Krankheitsverläufe sehr stark reduziert. Niemand möchte, dass unsere Krankenhäuser und Intensivstationen noch einmal solchen Belastungen ausgesetzt sind wie noch vor wenigen Monaten. Mit Blick auf den Fortschritt der Impfungen soll künftig die Inzidenz nicht mehr die alles entscheidende, alleinige Grundlage für Lockerungen oder für Einschränkungen sein, sondern u.a. auch die Corona-Patientenzahlen in den Krankenhäusern sollen eine gewichtige Rolle bei den politischen Entscheidungen spielen. Damit stellt man eine breitere Entscheidungsgrundlage auf, was sicherlich richtig ist. Jetzt gilt es für alle, die sich bislang noch nicht für eine Schutzimpfung entscheiden konnten: Nicht mehr länger warten! "Es gibt für die, die sich impfen lassen können, keine Ausreden etwa wegen Terminschwierigkeiten mehr", so hat es sinngemäß der Bundesgesundheitsminister formuliert. Dem können wir uns nur anschließen und rufen alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Teilnahme an der Impfung auf. Manche denken vielleicht, jetzt wo doch alles so entspannt und die Infektionszahlen (noch) so niedrig sind, habe ich fast kein Ansteckungsrisiko mehr, warum sollte ich mich also überhaupt impfen lassen? Die momentane Ruhe könnte jedoch trügerisch sein. Denn die ansteckenderen Virus-Varianten (Stichwort "Delta") scheinen sich wie erwartet mehr und mehr bei uns durchzusetzen. Momentan zeigt der Trend deshalb leider wieder in die verkehrte Richtung und die nachgewiesenen Infektionen steigen an. Deshalb wäre es fatal, sich jetzt zurückzulehnen und sich zu sagen, "wenn es im Herbst nötig sein sollte, kann ich mich immer noch impfen lassen". Zu bedenken ist dabei auch, dass es mehrere Wochen braucht, bis die volle Schutzwirkung nach den im Regelfall zwei notwendigen Impfungen (außer beim Johnson&Johnson Impfstoff) erreicht ist. Deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür, sich und seine Lieben zu schützen! Viele Impfzentren bieten mittlerweile Corona-Schutzimpfungen ohne Termin an. Auch bei den Hausärzten und Fachärzten sind oft kurzfristig Termine zu bekommen. Warten Sie nicht mehr länger, bitte gehen Sie zur Schutzimpfung! In vielen Impfzentren kann man einfach spontan und ohne Termin vorbeikommen und sich seine Schutzimpfung abholen. Die nächste Gelegenheit bei uns vor Ort ist am Sontag, 8. August, von ca. 11 bis 15 Uhr, im Rahmen des "Kraichgau summertime triathlon". Dann wird ein mobiles Impfteam des Landkreises Karlsruhe beim Altenbürgstadion per Impfmobil allen impfwilligen Personen eine Schutzimpfung wahlweise entweder mit BionTech-Pfizer oder mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson anbieten. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, lassen Sie sich impfen, und gewinnen Sie so einen hohen Schutz für sich und für ihre Lieben!

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Dramatische Bilder erreichen uns leider in diesen Tagen aus den Hochwasser-Katastrophengebieten in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen. Die Gedanken sind bei den ums Leben gekommenen, verletzten oder vermissten Menschen und bei allen, die durch die Naturgewalten ihre Existenz verloren haben. Und bei den vielen heldenhaften Rettern und Helfern, die unermüdlich im Einatz sind und sich teilweise selber in Gefahr bringen müssen. Viele fragen sich nun vielleicht auch bei uns, könnte so etwas auch hier passieren? Wie steht es um den Hochwasserschutz, beispielsweise beim Saalbach? Das Gewässersystem Saalbach / Saalbachkanal nimmt im Starkregenfall erhebliche Wassermengen aus dem Kraichgau auf. Allerdings wird durch den außerhalb verlaufenden, entlastenden Saalbachkanal ein Großteil davon aus der Gemeinde herausgehalten. Im Extremfall ist aber auch dessen Kapazität begrenzt. Deshalb gilt im Zug eines seit Jahren verfolgten Konzepts zum Hochwasserschutz, jeher ein besonderes Augenmerk vor allem der Saalbach, die mitten durch Karlsdorf fließt. Weil das Gewässer gerade im Sommer sehr stark mit Pflanzen zugewuchert wird, kommen regelmäßig Mähboote zum Einsatz, um den permanenten Wasserdurchfluss sicherzustellen. Ein Augenmerk gilt auch den von vielen als possierlich angesehenen Nutrias, deren übermäßige Bauaktivitäten jedoch Dämme instabil machen können. Mit einem sogenannten Gewässerentwicklungsplan sind für die Saalbach bereits Grundlagen mit Blick auf Abflussvermögen und ökologischer Entwicklung vorhanden: Ein Ingenieurbüro hat eine Bestandsaufnahme des gesamten Gewässersystems von Heidelsheim bis Neudorf erarbeitet. Dabei spielt neben der ökologischen Verbesserung des Gewässers die Hochwassersicherheit eine große Rolle. Fazit: Eine Garantie, dass in Punkto Hochwasser niemals etwas passiert, kann niemand geben. Jedoch sind schon die örtlichen, topographischen Gegebenheiten - keine Tallage, sondern relativ großflächig verteilt auf die Ebene - so, dass verheerende, weiträumige Überflutungen durch Saalbach oder auch Pfinz äußerst unwahrscheinlich sind. Das ist aber sicher kein Grund, sich zurückzulehnen. Der Hochwasserschutz muss dauernd beachtet und überprüft werden. Die Fortentwicklung der Gewässer, etwa mit mehr natürlichen Entfaltungsmöglichkeiten außerhalb der bebauten Ortschaften, was zusätzliche Pufferzonen schafft, könnte dabei ein konkretes Ziel sein.

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Indem die Impfbereitschaft möglichst hoch bleibt, können die Infektionszahlen auf einem niedrigen Niveau gehalten werden und – das ist das Wichtigste – werden schwere Krankheitsverläufe sehr stark reduziert. Niemand möchte, dass unsere Krankenhäuser und Intensivstationen noch einmal solchen Belastungen ausgesetzt sind wie noch vor wenigen Monaten. Eine ganz schnelle Möglichkeit zur Immunisierung gegen das Coronavirus gab es beim jüngsten - dem bereits achten - Gemeinde-Impftag am Mittwoch, 14. Juli in der Altenbürghalle: Dort bot ein mobiles Impfteam vom Landkreis Karlsruhe in bewährter Zusammenarbeit mit der Gemeinde an alle impfwilligen Personen ab 18 Jahren eine Schutzimpfung mit Johnson&Johnson an. Dieser Impfstoff muss nur einmal verabreicht werden für die volle Schutzwirkung. Rund 25 Personen nutzten diese Möglichkeit. Diese werden in wenigen Wochen somit voll immunisiert sein. Jede Schutzimpfung ist ein Fortschritt im Kampf gegen das Coronavirus. Es bleibt zu hoffen, dass die Impfbereitschaft der Bevölkerung noch weiter zunimmt! Aufruf zur Schutzimpfung gegen Corona: Warten Sie nicht mehr länger! Jetzt gilt es für alle, die sich bislang noch nicht für eine Schutzimpfung entscheiden konnten: Nicht mehr länger warten! „Es gibt für alle, die sich impfen lassen können, keine Ausreden etwa wegen Terminschwierigkeiten mehr", so hat es sinngemäß der Bundesgesundheitsminister formuliert. Dem können wir uns nur anschließen und rufen alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Teilnahme an der Impfung auf. Manche denken vielleicht, jetzt wo doch alles so entspannt und die Infektionszahlen (noch) so niedrig sind, habe ich fast kein Ansteckungsrisiko mehr, warum sollte ich mich also überhaupt impfen lassen? Die momentane Ruhe könnte jedoch trügerisch sein. Denn die ansteckenderen Virusvarianten (Stichwort „Delta") scheinen sich wie erwartet mehr und mehr bei uns durchzusetzen. Momentan zeigt der Trend deshalb leider wieder in die verkehrte Richtung und die nachgewiesenen Infektionen steigen an. Deshalb wäre es fatal, sich jetzt zurückzulehnen und sich zu sagen, „wenn es im Herbst nötig sein sollte, kann ich mich immer noch impfen lassen". Zu bedenken ist dabei auch, dass es mehrere Wochen braucht, bis die volle Schutzwirkung nach den im Regelfall zwei notwendigen Impfungen (außer beim Johnson&Johnson-Impfstoff) erreicht ist. Deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür, sich und seine Lieben zu schützen! Viele Impfzentren bieten mittlerweile Corona-Schutzimpfungen ohne Termin an. Auch bei den Hausärzten und Fachärzten sind oft kurzfristig Termine zu bekommen. Termine schnell und einfach auch bei den örtlichen Arztpraxen In Karlsdorf-Neuthard sind die Altenbürgpraxis, die Hausarztpraxis Seyfert und das Präventikum-Die Praxis für Corona-Schutzimpfungen erste Anlaufstelle dafür. So kann z. B. das Präventikum aktuell aufgrund einer kurzfristigen Lieferung mit BioNTech-Pfizer-Impfstoff teilweise sehr kurzfristig Termine an impfwillige Personen vergeben. Warten Sie nicht mehr länger, bitte gehen Sie zur Schutzimpfung! Jede Impfung hilft beim Weg aus der Pandemie!

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"In Karlsdorf-Neuthard lebt man sicher", so das erfreuliche Fazit der Vertreter der Polizei bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend in der Bruchbühlhalle Neuthard. Polizeioberrat Wolfgang Ams und der Leiter des Polizeipostens Karlsdorf-Neuthard, Polizeihauptkommissar Dieter Hauser, stellten die Polizeiliche Kriminal- und Unfallstatistik für das Jahr 2020 detailliert vor. Die Beamten konnten dabei mit durchweg positiven Zahlen aufwarten. Die nach einem einheitlichen Standard erarbeitete Übersicht mit den begangenen Straftaten über einen festgelegten Erfassungszeitraum weist insgesamt für Karlsdorf-Neuthard wiederum unspektakuläre Zahlen aus. So war in Karlsdorf-Neuthard ein allgemeiner Rückgang bei den polizeilich allgemein erfassten Fällen (323 im Jahr 2020 gegenüber 355 im Jahr 2019) zu verzeichnen, ein Rückgang von neun Prozent. Der erfreuliche Trend, der sich auch in den landes- und landkreisweiten Zahlen zeige, habe nicht nur mit Corona zu tun, so die Einschätzung der Fachleute. Vielmehr hätten auch vorbeugende Maßnahmen, die sogenannte präventive Arbeit, eine gute Zusammenarbeit von Polizei und Gemeinde vor Ort sowie eine sichtbare Polizeipräsenz einen gewichtigen Anteil bei der Verhinderung von Straftaten, hieß es. Die sogenannte Häufigkeitsziffer – die Zahl der Straftaten je 1.000 Einwohner – liege in Karlsdorf-Neuthard auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2008. Damit steht die Gemeinde auch im landesweiten Vergleich sehr gut da, so Ams, der betonte: „Das ist eine sehr gute Entwicklung, die bestätigt, dass man in Karlsdorf-Neuthard gut und sicher lebt.“ Der Polizeioberrat nannte exemplarisch das Thema Wohnungseinbrüche, das nicht nur direkt davon Betroffene häufig als extrem belastend und einschneidend in Bezug auf ihr allgemeines Sicherheitsgefühl empfänden. Die Zahl dieser Straftaten sei zuletzt deutlich gesunken, erläuterte er den Ratsmitgliedern und den interessierten Zuhörern. Vier Wohnungseinbrüche wurden demnach im vergangenen Jahr in Karlsdorf-Neuthard registriert, im Jahr 2013 etwa lag diese Zahl bei 19. Auch dafür machte Ams unter anderem „eine verstärkte polizeiliche Präsenz und eine gute und enge Zusammenarbeit der Akteure vor Ort als entscheidende Erfolgsgaranten“ aus.   Hingegen würden sogenannte Vermögens- und Fälschungsdelikte, vor allem im Internet („Cyber-Kriminalität“), bundes- und landesweit generell zunehmen. 99 solcher Delikte wurden in Karlsdorf-Neuthard im vergangenen Jahr angezeigt, das sind elf mehr als noch ein Jahr zuvor.   Unspektakulär zeigt sich anhand der polizeilichen Auswertung auch die Unfallentwicklung der Jahre 2018 bis 2020 in der Hardtgemeinde. In Summe wurden demnach im letzten Jahr 223 Verkehrsunfälle erfasst.  Schwerere Unfälle mit Beteiligung von Fußgängern waren glücklicherweise keine zu verzeichnen. In einem Fall wurde ein Radfahrer bei einem Unfall schwerer verletzt. Besondere Unfallschwerpunkte seien nicht vorhanden, hieß es. Bürgermeister Sven Weigt dankte der Polizei ausdrücklich für ihren „stetigen, engagierten Einsatz für die Sicherheit aller Einwohnerinnen und Einwohne“ und hob insbesondere die „ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ hervor. Gerade die immer wieder gezeigte Präsenz, auch von berittener Polizei oder Fahrradstreifen, trage zu einem guten Sicherheitsgefühl der Bevölkerung bei und schrecke potenzielle Straftäter wirksam ab, so die Einschätzung des Rathauschefs. Namentlich Wolfgang Ams, dem langjährigen Leiter des Polizeireviers Bruchsal, der seit kurzem einen neuen Aufgabenbereich in Karlsruhe übernommen hat, dankte Weigt für die immer sehr gute Zusammenarbeit, ebenso dem Postenführer Dieter Hauser und seinem Team. Dass der Polizeiposten Karlsdorf-Neuthard künftig personell aufgestockt werden soll, war eine weitere erfreuliche Nachricht bei der Ratssitzung.  

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