Aktuelle Mitteilungen

Vorfahrt für den Klimaschutz (20. November 2020)

Karlsdorf-Neuthard hält Kurs in Richtung Klimaschutz: Der Einstieg in den European Energy Award (eea)-Prozess wurde jetzt offiziell vollzogen. Bürgermeister Sven Weigt und Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt- und EnergieAgentur des Landkreises Karlsruhe (UEA), unterzeichneten im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung den Vertrag, mit dem die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in den Prozess „European Energy Award“ einsteigt. Dabei ist die UEA ein enger Partner, der das Projekt begleitet und unterstützt. Der European Energy Award ist ein EU-weites Gütezertifikat für die Nachhaltigkeit der Energie- und Klimaschutzpolitik von Gemeinden und Landkreisen. "Die Chance des eea-Prozesses liegt darin, Klimaschutzmaßnahmen effektiv und strukturiert zu bewerten und diejenigen mit dem besten Kosten-Nutzenfaktor bevorzugt anzugehen", informierte Birgit Schwegle. Coronabedingt hatte sich die Vertragsschließung verzögert, in Sachen Klimaschutz war man zwischenzeitlich aber nicht untätig: In einer Klimaschutzwerkstatt im Oktober unter dem Vorsitz von Bürgermeister Sven Weigt erarbeiteten Gemeinderat und Verwaltung bereits ganz konkrete Ansätze für Klimaschutzmaßnahmen. Die Ergebnisse dieser Werkstatt kommen nun dem eea-Prozess zugute. "Der seit Jahren eingeschlagene Kurs der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in Richtung Klimaschutz erhält damit zusätzlichen Rückenwind", freuten sich Bürgermeister, die Mitglieder des Gemeinderats und die Vertreter der UEA anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
mehr...

Hohe Auszeichnung für verdienten Mitbürger (17. November 2020)

Hohe Auszeichnung für einen verdienten Mitbürger: Hans-Jürgen Görze aus Karlsdorf-Neuthard wurde für seine Verdienste um den Natur- und Artenschutz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde in einer Feierstunde im kleinen Kreis vom baden-württembergischen Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, im Bürgersaal des Karlsdorfer Rathauses überreicht. Damit wurden die langjährigen, besonderen Verdienste Görzes unter anderem als langjähriger ehrenamtlicher Leiter der Karlsdorfer Greifvogel-Pflegestation gewürdigt. Minister Peter Hauk bescheinigte dem passionierten Jäger und Falkner Hans-Jürgen Görze "herausragende und individuelle Leistungen um den Natur- und Artenschutz". Der frühere Mitarbeiter des Referats Naturschutz und Landschaftspflege beim Regierungspräsidium Karlsruhe habe es hervorragend verstanden, sein berufliches Wissen in die ehrenamtliche Arbeit einzubringen. Beispielhaft nannte der Vertreter der Landesregierung das erfolgreiche Projekt zur Wiederansiedlung des Steinkauzes, die Mitbegründung der örtlichen Naturschutzgruppe "Lebendiges Biotop", die Zucht von Wanderfalken zur Wiederaussiedlung in die Natur, und eben die Greifvogelstation im Erlenwald. Görze dankte seinen Unterstützern und Weggefährten, die diese Projekte mitgetragen hätten. Rund 2.100 verletzte Greifvögel seien in der hiesigen Station wohl schon durch seine und andere fachkundige Hände gegangen, wobei diese dank der fachkundigen und unermüdlichen Pflege in den meisten Fällen wieder gesundeten und in die freie Natur entlassen werden konnten. Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister-Stellvertreter Harald Weschenfelder, der Hans-Jürgen Görze namens der Gemeinde und des Gemeinderats für sein fruchtbares Wirken rund um Umwelt und Naturschutz dankte.    
mehr...

Stilles Gedenken am Volkstrauertag (17. November 2020)

Corona geschuldet, gab es in diesem Jahr keine öffentliche Gedenkfeier am Volkstrauertag. Gedacht wurde dennoch an die Opfer von Kriegen, Gewaltherrschaft, Vertreibung und Terror in einem bewegenden Gottesdienst und einer Gedenkrede von Bürgermeister Sven Weigt in der Sebastiankirche in Neuthard. Aufgrund der gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen konnte nur eine beschränkte Anzahl Gottesdienstbesucher teilnehmen. Anwesend waren unter anderem Vertreter von Freiwilliger Feuerwehr und DRK-Ortsverein Neuthard, der Patenschafts-Kompanie der Bundeswehr und drei Fraktionsvorsitzende der im Gemeinderat vertretenen Parteien. „75 Jahre, glaubten wir, alles im Griff zu haben“, hieß es in der Predigt von Pfarrer Forneck. Noch immer erschütterten kriegerische Auseinandersetzungen und aktuell die Pandemie die Menschen in vielen Teilen der Welt. Umso mehr gelte es, aus der Geschichte zu lernen und unsere Fähigkeiten und Stärken einzusetzen für ein Leben in Frieden, Freiheit und Mitmenschlichkeit. Auch die sollten nicht vergessen werden, die ihr Leben in Kriegen und im Widerstand gegen die Gewaltherrschaft verloren haben. Aus der Vergangenheit lernen „Es ist wichtig“, sagte Bürgermeister Weigt bei seiner Ansprache, „uns gemeinsam zu erinnern wie kostbar Frieden, Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und Wertschätzung jedes Menschenlebens sind. Nur wer sich erinnert und aus der Vergangenheit lernt, kann dauerhaft eine bessere Zukunft gestalten.“ Der Volkstrauertag ist ein Aufruf an alle, das Mögliche dazu beizutragen, dass das Leben mit jedem Tag zufriedener, achtsamer, freundlicher und sicherer wird. Die Corona Pandemie stellt die Menschheit vor unerwartete Herausforderungen. Gerade in einer solchen Krise ist es wichtig  zurückzublicken. Fast sechs millionen Menschen sind 80 Jahre und älter. Viele konnten berichten, wie vergleichsweise die Krise ist, die uns epochal erscheint im Vergleich was sie früher erleben und erdulden mussten. Erinnerung an die verheerenden Weltkriege  Als Beispiel nannte er die ungeheuerlichen Ausmaße und Folgen der von Deutschland ausgegangenen Angriffskriege. Über 60 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte Zivilisten, verloren ihr Leben durch kriegerische Handlungen, Völkermord in Lagern, konzentrierten Grauens, Bombardierung, Flucht, Vertreibung und Verschleppung. Die militärische Niederlage und das damit verbundene Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft führten 1949 zur Gründung der freiheitlich demokratisch verfassten Bundesrepublik. Dass die Menschen in Europa heute in Frieden und Freiheit leben können, ist vor allem dem um Ausgleich, Verständnis und Freundschaft zwischen den Völkern zu verdanken. Volkstrauertag bleibt immer aktuell Die Botschaft, die der Volkstrauertag auf den Weg gibt, ist eindeutig und aktueller denn je.  Aus der Geschichte lernen und eintreten für den Frieden. Im Anschluss an den Gottesdienst folgten mit einer kleinen Feier die Kranzniederlegungen in Neuthard, danach in Karlsdorf auf dem alten Friedhof. Dabei waren auch die Vertretungen des VDK sowie ein kleines Ensemble vom Musikverein Neuthard.
mehr...

Zehn Jahre Partnerschaft mit Guabiruba (11. November 2020)

Am 7. November 2010 wurde in der brasilianischen Kommune Guabiruba von den beiden Bürgermeistern, Orides Kormann und Sven Weigt, die offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen Karlsdorf-Neuthard und Guabiruba unterzeichnet.
Es war seinerzeit die erste Partnerschaft zwischen einer baden-württembergischen Gemeinde und einer Gemeinde in Brasilien.
Deren Anfänge gehen zurück auf die Auswanderung auch von Einwohnern aus Karlsdorf und Neuthard um das Jahr 1860 nach Südamerika, und die bestehenden privaten Verbindungen zwischen deren Nachfahren in Guabiruba und Brusque im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina nach Karlsdorf-Neuthard.
Großen Anteil an der Kontaktaufnahme und –pflege hatten die beiden Amateurfunker Herbert Schlindwein (Brusque) und Manfred Völker (Karlsdorf-Neuthard).
Mit der Gründung der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft (BSG), mit Sitz in Karlsdorf-Neuthard im Jahr 2007, und ihrem langjährigen Präsidenten, Bürgermeister a.D. und Ehrenbürger Egon Klefenz, erhielt die Verbindung nach Brasilien dann nachhaltige und entscheidende Impulse, die wenige Jahre später in eine offizielle Gemeindepartnerschaft sowie in eine weitere Partnerschaft des Landkreises mündeten.
Der heutige Bürgermeister und BSG-Präsident Sven Weigt unterstützt diese Partnerschaft mit dem Gemeinderat und im Zusammenwirken mit dem Partnerschaftsverein ebenso nachhaltig und baut sie im Zusammenwirken mit vielen weiteren engagierten Akteuren erfolgreich weiter aus.  
Neben privaten Freundschaften und engen Vereinskontakten ist auch der regelmäßige Austausch auf offizieller Ebene ein fester Bestandteil der Verbindung. Jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie ist zudem moderne Kommunikationstechnik besonders wertvoll, um den regelmäßigen Kontakt aufrechtzuerhalten.
So wird als ein noch recht neues Projekt, eine enge Zusammenarbeit im Bereich des Klimaschutzes als ein gemeinsames, globales Anliegen umgesetzt, wobei sich in beiden Kommunen entsprechende Bündnisse und Arbeitskreise etabliert haben.
Alles in allem ist diese Verbindung auch für Karlsdorf-Neuthard zu einer festen Institution und einer großen Bereicherung im Gemeindeleben geworden, die dazu beiträgt, über den sprichwörtlichen eigenen Tellerrand hinauszuschauen, voneinander zu lernen und intensive Verbindungen zu den Nachfahren früherer Einwohner zu erhalten und zu pflegen.    

Bäckertüten für mehr Sicherheit (04. November 2020)

Mit der „Präventionsaktion Bäckertüte“ will die Polizei zusammen mit den Bäckerinnungen Karlsruhe und Bruchsal-Bretten mit Unterstützung von Präventionsvereinen und Sponsoren eingängige Botschaften zum Schutz vor Neppern, Schleppern und Bauernfängern vermitteln. In Neuthard wurden jetzt bei der Bäckerei Mack die ersten Tüten in der Hardtgemeinde offiziell übergeben, die künftig dort und bei anderen Bäckereien im Ort zusammen mit den gekauften Backwaren an die Kunden verteilt werden sollen. "Die Polizei holt nie ihr Geld ab!" oder "Omi, ich brauch Geld!", diese einleuchtenden Botschaften finden sich groß gedruckt auf den Papiertüten. "Damit wollen wir in den kommenden Wochen einen großen Personenkreis erreichen und über die gängigen Maschen von Telefonbetrügern aufklären", eröffnet Polizeikommissar Björn Heybl vom Referat Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe. Bewusst kurz und einprägsam formuliert, auf einem Alltagsprodukt, das fast jeder tagtäglich beim Einkauf in die Hände bekommt, in einer dreiviertel Million Auflage gedruckt, die von Bäckereien im Stadt- und Landkreis Karlsruhe an die Kunden verteilt werden - da leuchtet es ein, dass diese von Projektleiterin Bettina Rastätter vom Polizeipräsidium koordinierte Aktion nicht nur originell, sondern auch sehr praktikabel und zielgruppenorientiert ist. Und sinnvoll wohl allemal, denn noch immer sind im Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums etliche hundert Fälle jährlich dokumentiert, die mit dreisten Abzockversuchen am Telefon zu tun haben, wie die Vertreter der Polizei aus ihrer täglichen Arbeit wissen. Immer wieder komme es vor, dass gutgläubige Senioren dadurch um viel Geld gebracht werden, manchmal ihre gesamten Ersparnisse.  Finanziell unterstützt wird das Projekt Bäckertüte von der BB-Bank, der Bäckerinnung und mehreren Fördervereinen, darunter "Nessi e.V. - Netzwerk schafft Sicherheit", in dem die Stadt Bruchsal und die Gemeinden Forst und Karlsdorf-Neuthard zusammengeschlossen sind. Bürgermeisterstellvertreter Harald Weschenfelder, früher selbst langjähriger Kriminalbeamter und stellvertretender Leiter der Kriminalaußenstelle Bruchsal, fand für die Aktion denn auch lobende Worte, ebenso wie jene älteren Einwohner, die nach dem Einkauf in der Bäckerei von Melanie Rheinthal vom Referat Prävention anschaulich über die Hintergründe informiert wurden.
mehr...

Gemeindliche Einrichtungen bleiben geschlossen! (29. Oktober 2020)

Aufgrund der aktuellen Situation, im Hinblick auf die Eindämmung des Coronavirus, bleiben alle gemeindlichen Einrichtungen (Altenbürgzentrum, Altenbürg-Stadion, Bruchbühlhalle, Schulturnhallen, Schwimmbäder, Stadtwaldheim …)  für den Sport- und Übungsbetrieb zunächst bis Ende November geschlossen.

Von der Schließung ausgenommen ist die Bibliothek am Mühlenplatz. Sie ist weiterhin zu den bekannten Öffnungszeiten geöffnet.

Der Wertstoffhof und die Kompostieranlage sind nach derzeitiger Rechtslage hingegen zu den üblichen Annahmezeiten geöffnet. Die Mitarbeiter werden weiterhin verstärkt darauf achten, dass sich jeweils nur wenige Personen gleichzeitig auf dem Freigelände aufhalten, weshalb es zu Wartezeiten kommen kann. Da der Sicherheitsabstand nicht gewährleistet werden kann, ist auf dem Gelände des Wertstoffhofes und der Kompostieranlage ein Mund- und Nasenschutz zu tragen!

Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung und Verständnis!

Zur Corona-Lage (21. Oktober 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Corona hat uns alle wieder im Griff. Nach einer Zeit der Entspannung im Sommer, gehen nun die Zahlen der laborbestätigten Neu-Infektionen in Deutschland und in ganz Europa steil nach oben.Vieles erinnert an den ersten Ausbruch der Pandemie im Frühjahr: Es gibt kaum noch ein anderes Thema, ständig verändert sich die Nachrichtenlage, kommt die eine oftmals bedrückende Meldung zur nächsten, neue Verordnungen werden erlassen, Bund und Länder ringen um die bestmöglichen Lösungen. Auch im Landkreis Karlsruhe ist der Trend eindeutig negativ, weil die Zahl der neu Infizierten in den meisten Gemeinden ständig ansteigt, wenn auch bisher moderater als in vielen anderen Regionen. Trotz aller momentanen Sorge angesichts der sich wieder verschärfenden Lage, möchte ich Ihnen ausdrücklich Mut und Zuversicht zusprechen. Wir sind im Frühjahr vergleichsweise gut durch diese Pandemie gekommen, und das können wir auch jetzt im Herbst und Winter schaffen, wenn wir alle umsichtig, vorsichtig und rücksichtsvoll sind. Nicht Panik oder Aktionismus sind jetzt gefragt, sondern Besonnenheit und unaufgeregtes, aber entschlossenes Handeln. Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass es das Coronavirus möglichst schwer hat, sich weiter auszubreiten. Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte gewissenhaft die bekannte „AHA“-Regel: Abstand, Hygiene und wo erforderlich, Alltagsmaske tragen. Empfohlen wird gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, wo wir uns alle wieder mehr drinnen aufhalten, zusätzlich „L“ wie regelmäßig Lüften. Falls Sie die Corona-Warnapp noch nicht heruntergeladen haben, empfehle ich Ihnen, dies zu tun, weil diese ein weiterer, wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Epidemie sein kann. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich bin sehr stolz darauf, dass es uns in Karlsdorf-Neuthard dank der Disziplin und dem Verantwortungsbewusstsein von uns allen, gelungen ist, die Ausbreitung von Corona wirksam zu begrenzen. Zuletzt hatten wir nur sehr wenige nachweislich infizierte Personen. Nach wie vor sind die Zahlen im Vergleich zum Frühjahr auf einem niedrigen Stand. Tun wir alles dafür, dass es so bleibt! Ich danke Ihnen herzlich, dass Sie dies unterstützen. Ich weiß, dass die Einhaltung der geltenden Regeln und Beschränkungen uns allen, je länger sie dauern, zunehmend schwer fällt und sie jedem Einzelnen spürbare persönliche Einschränkungen abverlangen.Bis auf weiteres geht es leider nicht anders, denn noch gibt es keinen Impfstoff oder umfassend und nachhaltig wirksame Medikamente. Nur wenn wir gemeinsam zusammenhalten und aufeinander Rücksicht nehmen, gerade auf Ältere und Kranke, können wir auch weiterhin gut durch diese Krise kommen.Wir werden das auch dieses Mal gut schaffen! Machen wir Corona das Leben so schwer wie möglich! Bitte bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich und auf andere auf! Wir halten zusammen! Karlsdorf-Neuthard hält zusammen! Ihr Sven Weigt Bürgermeister
mehr...

Hoffnungslauf sammelt viele Spenden (21. Oktober 2020)

Die Woche vom 12.-18. Oktober stand ganz im Zeichen des Hoffnungslaufes 2020. Statt wie sonst an einem Samstag im Mai ging es dieses Mal eine ganze Woche lang in kleinen Gruppen oder einzeln für den guten Zweck an den Start. Mit dabei war auch eine Laufgruppe aus Karlsdorf-Neuthard mit aktiver Unterstützung von Bürgermeister Sven Weigt und der Caritas-Vorstandsvorsitzenden Sabina Stemann-Fuchs. Stolze 240 Kilometer wurden allein hier "erlaufen", die in die Gesamtwertung einflossen und von Sponsoren honoriert werden. Die Spenden kommen wohnungslosen Menschen und Menschen in weiteren Notsituationen zugute.

Auftakt für Klimaschutz-Werkstatt (09. Oktober 2020)

Klimaschutz: „Wir machen das!“: Unter diesem Motto steht die Klimaschutzwerkstatt in Karlsdorf-Neuthard, die jetzt in der Bruchbühlhalle Neuthard mit einem ersten Treffen startete.
„Diese Werkstatt soll als strukturierter Prozess die künftigen Maßnahmen für Klimaschutz bündeln und die bisher schon erfolgreichen Projekte von Verwaltung und Gemeinderat künftig noch besser verbinden“, so Fachbereichsleiter Benjamin Ziefuss vom Technischen Bauamt.  
Schwerpunkt des Auftakttreffens war der Austausch auf Augenhöhe in einem Workshop, hieß es. Dabei setzten sich Bürgermeister Sven Weigt, Mitglieder des Gemeinderats und der Verwaltung engagiert mit dem Thema Klimaschutz und kommunalen Handlungsmöglichkeiten auseinander.
Dabei kamen bereits zahlreiche, teils sehr konkrete, Vorschläge zur Sprache, von klimagerechter Bauplanung über nachhaltige Mobilität bis zum Ausbau erneuerbarer Energien.
Diese sollen bei den kommenden Austauschtreffen vertieft und auf Umsetzbarkeit geprüft werden.
Begleitend vermittelte Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt- und EnergieAgentur des Landkreises Karlsruhe (UEA), interessante Einblicke in die Situation des Klimaschutzes im Landkreis. „Der Auftakt war sehr vielversprechend und zeigt, dass die Gemeinde mit ihren bisherigen Aktivitäten im Bereich Klimaschutz schon auf einem guten Weg ist“, heißt es von den Initiatoren.  

Spatenstich für Trinkwasser-Enthärtungsanlage (25. September 2020)

Spatenstich für ein wichtiges Zukunftsprojekt der Gemeinde: Am 25. September war der offizielle Spatenstich für den Bau der Trinkwasser-Enthärtungsanlage. Bürgermeister Sven Weigt, die Vertreter des Gemeinderats, der Verwaltung und des Ingenieurbüros gaben damit den Startschuss für das Bauvorhaben (Gesamtkosten rd. 2,5 Mio. Euro) beim Wasserwerk am "Stundenweg". Voraussichtlich bis zum Herbst kommenden Jahres soll in allen Karlsdorf-Neutharder Haushalten "weiches" Trinkwasser aus den Leitungen fließen, hieß es. Statt derzeit rund 18 Grad dH ("deutsche Härte") soll das Wasser dann noch rund 9 Grad dH aufweisen, was "weichem" Trinkwasser entspricht. Die leidigen Probleme des hohen Kalkgehalts (u.a. zugesetzte Armaturen und Haushaltsgeräte und damit verbundener Aufwand für Wartung und Reparatur sollen dann der Vergangenheit angehören. Rund 40 Liter Trinkwasser pro Sekunden sollen aus der speziellen Filtrations-Anlage fließen, wobei das nach einem gängigen und standardisierten, gesundheitlich unbedenklichen Verfahren aufbereitete Trinkwasser dem herkömmlichen "harten" Wasser zugemischt wird. Der Kosten- und Zeitplan sei trotz eines zeitintensiven Ausschreibungsverfahrens im Rahmen, war zu erfahren, und auch Umweltaspekte seien adäquat berücksichtigt, da das für den Enthärtungsprozess eingesetzte Wasser wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt wird. Bürgermeister Sven Weigt und  Gerold Ebert vom Ingenieurbüro dankten dem Gemeinderat für die konstruktive Begleitung und große Unterstützung für dieses Projekt, auf dessen Fertigstellung sich viele Einwohner schon freuen.   
mehr...

Neuer Schulleiter an der Sebastianschule (21. September 2020)

Bernd Magin hat zum Beginn des neuen Schuljahrs sein neues Amt als Rektor der Sebastian-Grundschule Neuthard angetreten. Er folgt dem langjährigen Schulleiter Edgar Auchter nach, der kürzlich in den Ruhestand trat. Bürgermeister Sven Weigt hieß den neuen Schulleiter an seiner neuen Wirkungsstätte in Karlsdorf-Neuthard herzlich willkommen und wünschte einen guten Start und eine gute Zusammenarbeit. „Wenn Kinder gerne zur Schule gehen, Lehrerinnen und Lehrer mit Freude unterrichten, wenn Eltern voller Vertrauen ihre Kinder in die Obhut dieser Lehrerinnen und Lehrer geben, dann kann Schule gelingen“, so der Leitsatz des neuen Rektors. Magin ist seit  25 Jahren Lehrer. Nach Stationen in der Pfalz, Philippsburg, Waghäusel und Kirrlach war er mehrere Jahre lang an einer Deutschen Schule in Saudi-Arabien tätig, wo er nach eigenem Bekunden wertvolle Einblicke in eine andere Kultur und Lebensweise erhielt und Erfahrungen in der Schulleitung sammeln konnte.    „Nun sind wir zurück gekommen, um zu bleiben“, so Bernd Magin, der sich sehr auf seine neue, verantwortungsvolle Aufgabe freut und eine gute Zusammenarbeit mit allen am schulischen Leben Beteiligten. Mit Blick auf die Corona-Pandemie möchte der neue Schulleiter weiterhin eine bestmögliche Unterrichtsversorgung sichern. Kurioser Zufall am Rande und bestimmt ein gutes Omen: Sowohl der frühere als auch der neue Schulleiter sind offenkundig Fans von Kultautos. Der eine (Edgar Auchter) fährt eine rote, der "Neue" eine grüne Ente! <br data-mce-bogus="1">
mehr...

Neue Auszubildende bei der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard (09. September 2020)

Am 1. September begann wieder für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt, so auch für Vivien Münch und Frederic Rabung. Die beiden haben sich entschieden eine Berufsausbildung bei der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard zu beginnen.
Vivien Münch wird im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten sämtliche Ämter im Rathaus durchlaufen und dabei die verschiedenen Aufgaben einer Gemeindeverwaltung kennenlernen.
Frederic Rabung absolviert im Zuge des Studiums Public Management (B.A.) sein sechsmonatiges Einführungspraktikum ebenso in der Gemeinde, bevor sich das Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl anschließt.
Die Gemeindeverwaltung wünscht den neuen Auszubildenden viel Erfolg und Freude an ihrer Ausbildung und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart 1. September 2021 hat bereits begonnen. Weitere Informationen finden Sie unter www.karlsdorf-neuthard.de. (kr)

Umgestaltung der innerstädtischen Grünflächen (01. September 2020)

Mit der Umgestaltung der Fläche am Mühlenplatz hat das Technische Bauamt einen ersten Schritt zur Anlage von innerstädtischen ökologisch wertvollen Grünflächen unternommen. Dabei wird das am 13.03.2020 in der öffentlichen Gemeinderatsitzung vorgestellte Konzept umgesetzt. Das Konzept wurde zusammen mit Herrn Dipl. Landschaftsökologe Frey von Freyraum Konzepte aus Neckarsulm entwickelt.
Im zweiten Schritt werden nun Grünflächen in der Salinenstraße und der Hauptstraße, sowie Fahrbahnteiler und Querungshilfen in der Waldstraße und Bruchsaler Straße/Alte B35 umgestaltet. Dies hat zur Folge, dass ab dem 7. September die Flächen durch die Mitarbeiter umgebrochen werden müssen und die vorhandene Bepflanzung entfernt werden muss. Dabei erlernen die Mitarbeiter des Bauhofes weitere Techniken zum Anlegen von ökologischen Grünflächen.
Ziel dieser Maßnahmen soll es sein, dass der Bauhof zukünftig gemäß Pflanzplan von Herrn Frey die Grünflächen selber anlegen und pflegen kann. Darüber hinaus bieten die neuen Flächen Nahrungsquellen und Behausungen für viele bedrohte Insekten. (zb)

Information zum Fahrplan für die Schulbusse nach Bruchsal (31. August 2020)

Aus aktuellem Anlass zum Schuljahresbeginn möchten wir an dieser Stelle, wie jedes Jahr, einige Informationen zum Busfahrplan geben. Die Anzahl der eingesetzten Schulbusse wird vom KVV aufgrund der bekannten Schülerzahlen festgelegt. Wie in den Vorjahren gibt es von Karlsdorf-Neuthard zum Schulbeginn in Bruchsal insgesamt 8 Fahrt-Möglichkeiten. Die Kapazität der Fahrzeuge (pro Bus 75 Gesamtplätze) ist ausreichend bemessen. Die beiden ersten Kurse (bereits ab 14. September 6:42 Uhr Neuthard Süd einsetzend sowie 6:45 Uhr ab Neuthard Büchenauer Str.) sind bewusst früh angesetzt, weil die beiden Fahrzeuge nach Beendigung der Fahrt am Bruchsaler Bahnhof zurückkehren und jeweils ab Karlsdorf eine weitere Fahrt zur 1. Schulstunde ausführen.
Aufgrund der gegenwärtigen besonderen Situation und um eventuell besorgten Eltern der neuen Fünftklässer die Angst zu nehmen, dass in den Bussen ein zu geringer Abstand zwischen den Schüler*innen besteht, hat sich der KVV in Absprache mit dem Landkreis Karlsruhe und dem Verkehrsunternehmen DB Regio dazu entschlossen, die sogenannten Winterverstärker-Busse bereits mit dem Beginn des kommenden Schuljahres 2020/2021 ab dem ersten Schultag 14. September einzusetzen.   
Ansonsten wird der jahrelange bewährte Schulbusbetrieb wie gewohnt angeboten, das heißt, dass die Busse Nr. 3 und Nr. 4, die um 6.53 Uhr bzw. 6.59 Uhr zur Haltestelle Neuthard Süd kommen, zuvor in Stutensee-Spöck starten. Diese beiden Busse sind erfahrungsgemäß schon stärker belegt (aber auch noch mit freien Plätzen versehen), da hier entsprechende Zustiege in Stutensee vorangehen. Von Seiten des KVV kommt daher der Appell an die Gemeinde bzw. an die Eltern, dass die Schüler aus dem Ortsteil Neuthard auch einen der beiden ersten Schulbusse nutzen sollten. Auch diese beiden Busse sind so rechtzeitig in Bruchsal am Bahnhof, dass von dort aus problemlos ein Umstieg für die weiteren Ziele (Ausstiegsstellen Käthe-Kollwitz-Schule/Paulusheim) in Bruchsal möglich ist.
Die einzelnen Einstiegsstellen im Ortsteil Neuthard und Ortsteil Karlsdorf sind bereits seit Jahren geübte Praxis und verfolgen das Ziel, ein möglichst großes Einzugsgebiet für Schüler zu erreichen. Mit Beginn der kalten Jahreszeit wird bestimmt wieder der Fall eintreten, dass ein Bus voll belegt ist und deshalb ein Ausweichen auf einen späteren bzw. einen früheren Bus in Anspruch genommen werden muss. Unter Umständen kann auch der Zustieg an einer anderen Haltestelle für eine Besserung sorgen. Bei evtl. auftretenden Problemen stehen die Mitarbeiter des KVV unter der Service-Nr. Tel. 0721/6107-5885 bzw. die Gemeindeverwaltung Tel. Nr. 443-215 gerne zur Verfügung.
Ergänzend weisen wir darauf hin, dass der Einsatz der sogenannten „Winterverstärker“ eigentlich erst wie in den beiden letzten Jahren ab dem 1. Oktober vorgesehen war. Mit Zustimmung des Kostenträgers Landkreis Karlsruhe werden aber coronabedingt bereits ab dem ersten Schultag 14. September 2020 diese beiden zusätzliche Busse eingesetzt.(fj) 

Kontakt Pressemitteilungen

Frau Iris Habitzreither
Bild des persönlichen Kontakts "Frau Habitzreither"
Telefon 07251/443211
Fax 07251/443280
Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag während der allgemeinen Öffnungszeiten.

Gebäude: Rathaus Karlsdorf
Herr Thomas Huber
Sachgebietsleiter
Bild des persönlichen Kontakts "Herr Huber"
Telefon 07251/443205
Fax 07251/443270
Öffnungszeiten:

Während der allgemeinen Öffnungszeiten.

Gebäude: Rathaus Karlsdorf
Aufgaben:

Bürgerangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit