Aktuelle Mitteilungen

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Seit längerer Zeit gibt es immer wieder Beschwerden aus der Bevölkerung, vor allem von Anwohnern im nördlichen Teil von Karlsdorf, dass von der Wertstoff-Sortieranlage nahe der Autobahn teils sehr deutliche Geruchsbelästigungen ausgehen. „Man kann kaum mehr lüften, und das noch bei der Hitze“, solche und ähnliche Rückmeldungen erreichen das Rathaus schon seit einiger Zeit.  Die Gemeinde hat sich nach Bekanntwerden dieses Missstands bereits vor etwa einem Jahr unverzüglich an die zuständige Behörde, das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP), gewandt und dringend um Abhilfe gebeten. Trotz mehrfacher Nachfrage und deutlicher Hinweise wurde das Problem jedoch bis jetzt noch nicht wirklich gelöst. Zuletzt hat eine vom RP veranlasste Messung bestätigt, dass die Anlage im Bruchsaler Gewerbegebiet „Am Mantel“ die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Die Karlsruhe Behörde hat daraufhin den Betreiber der Anlage, die Firma PreZero/Xplastics aus Bruchsal, aufgefordert, durch weitere technische Maßnahmen für nachhaltige Abhilfe zu sorgen, und dafür eine Frist bis Anfang September gesetzt.   Bürgermeister Sven Weigt hat sich nun in einem Schreiben erneut an das RP gewandt und dringend appelliert, keinen weiteren zeitlichen Verzug für die notwendigen technischen Umbauten zuzulassen. "Der gegenwärtige Zustand ist für die Anwohner, Gewerbetreibenden und die Gemeinde nicht hinnehmbar," so Weigt. Der Bürgermeister hält es für nicht vermittelbar, dass ein Jahr nachdem der Missstand bekannt ist, das RP eine vorübergehende Stilllegung derzeit noch immer als unverhältnismäßig ansieht, bis die Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen und zulässigen Betrieb der Anlage tatsächlich nachgewiesen wurden. Das betroffene Unternehmen sei hingegen wiederholt seinen Pflichten nicht nachgekommen und müsse den ordnungsgemäßen Betrieb jederzeit sicherstellen, argumentiert Weigt, und die Betreiberfirma trage folglich die alleinige Verantwortung für den nicht akzeptablen Zustand. „Wir erwarten, dass die Anlage so betrieben wird, dass es zu keinen weiteren Geruchsbelästigungen kommt“, findet der Rathauschef deutliche Worte in Richtung RP und Betreiberfirma. In einer Antwort an die Gemeinde teilt das RP nun mit, dass bereits auf Abhilfe gedrängt wurde und notfalls auch eine vorübergehende Betriebseinstellung nicht ausgeschlossen ist, sollte sich der Zustand nicht absehbar nachhaltig und dauerhaft zum Besseren verändern. Der Betreiber habe zwischenzeitlich schon zielführende Maßnahmen dargelegt, die zeitnah - bis Ende August/Anfang September - umgesetzt werden sollen.   Die Gemeinde geht nach diesem Sachstand davon aus, dass das Problem in der nächsten Zeit nun endlich nachhaltig gelöst wird. Wir werden am Thema dranbleiben und wieder berichten.

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Vieles war in mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie eingeschränkt. Die Möglichkeit, zu schwimmen, geschweige denn Schwimmen zu lernen, fiel darunter. Das hat spürbare Auswirkungen, denn immer mehr Kinder können nicht oder nur unzureichend sicher schwimmen. Eine Situation mit großem Gefahrenpotenzial, denn nur wer sich sicher im Wasser bewegen kann, ist bestmöglich vor Badeunfällen gefeit. Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard will dem nachhaltig abhelfen und bietet deshalb in Kooperation mit dem Jugend- und Familienzentrum und der Schönbornschule kostenlose Schwimmkurse für Kinder an. Das Angebot hat sich in der Hardtgemeinde schnell zu einem Renner entwickelt. „Aufholen nach Corona ist unser Ziel“, eröffnet Nadin Sand, die Leiterin des Jugend- und Familienzentrums, die das Projekt für die Gemeinde federführend organisiert. Dazu wolle man Schülerinnen und Schülern aus der Gemeinde ab der zweiten Schulklasse erste oder vertiefende Schwimmkenntnisse vermitteln. Die Aktion wird finanziell unterstützt von der Sparkasse Kraichgau. „Die Kurse waren schnell ausgebucht und wir sind sehr froh darüber, vielen Kindern beim Schwimmen lernen helfen zu können“, so Nadin Sand. Die Gemeinde möchte mit der Aktion einen Beitrag leisten, die von den Corona-Einschränkungen besonders betroffenen jungen Menschen zu unterstützen und Versäumtes nachholen zu können. Daniela Bauer und Wolfgang Wunsch, ehemaliger Konrektor der Schule, wollen mit Spaß und Freude in lockerer Atmosphäre mit dem Element Wasser vertraut machen.  Auch der Förderverein der Sebastianschule bietet in der letzten Ferienwoche in Neuthard einen kostenlosen Schwimmkurs an, so dass auch dort Schulkinder von diesem Angebot profitieren können.  

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Zu einem Gegenbesuch anlässlich des Weinfestes weilte über das vergangene Wochenende eine kleine Delegation aus Karlsdorf-Neuthard in der ungarischen Partnergemeinde Nyergesújfalu. Für den Gemeinderat nahmen Alexandra Huber und Roland Weschenfelder, für den Partnerschaftsverein Iris Weschenfelder und Timo Baumgärtner und für die Gemeindeverwaltung Thomas Huber an dem viertägigen Treffen teil. Viele Kontakte konnten im Rahmen des Besuchsprogramms neu aufgefrischt und vertieft werden. Bürgermeisterin Magdolna Mihelik und die Stadträte/Vertreter der Selbstverwaltung Viki Fleith und Erwin Menner begleiteten die Delegation und erläuterten unter anderem aktuelle kommunale Projekte wie ein Neubaugebiet in Höhenlage über dem Stadtkern, oder die laufende Renovierung von Schulen und Kindergärten. Ein Beispiel für eine sehr gelungene Erhaltung und Renovierung eines geschichtsträchtigen Gebäudes ist die Kernstok Villa, die, halb verfallen, innerhalb von nur eineinhalb Jahren zu einem wahren Schmuckstück verwandelt wurde. Hier waren die Besucher in ansprechend und stilgerecht renovierten Gästezimmern im Obergeschoss des Hauses untergebracht, während im Erdgeschoss die Atmosphäre des früheren Künstlerhauses mit der Kernstok-Künstlerschule noch deutlich spürbar ist. Eine sehr ansprechend gestaltete Außenanlage rundet das beeindruckende Ensemble ab. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war der Besuch des Weinfests am Ortsrand der Partnerschaftsgemeinde. Dort war nicht nur ein sehr stimmungsvolle Open-Air-Konzertfläche, auch zahlreiche angrenzende Weinkeller hatten geöffnet und luden zur Verkostung und zum Gespräch mit den jeweiligen Hobbywinzern ein. An einem anderen Abend wurde die Delegation in einem Weinkeller im Nachbarort Lábátlan vom dortigen Bürgermeister begrüßt, dazu kamen auch mehrere Vertreter des Stadtrats von Nyergesújfalu. Sehr nachhaltige Eindrücke – gerade in den jetzigen unfriedlichen Zeit – hinterließ ein Besuch auf Ungarns größtem deutschen Soldatenfriedhof in Budaörs in der Nähe von Budapest. In der im Jahr 2002 eingeweihten Kriegsgräberstätte sind mehr als 16.300 deutsche Soldaten sowie rund 800 ungarische Soldaten bestattet, die in den Kämpfen des Zweiten Weltkriegs ihr Leben verloren. Die große landschaftliche Schönheit des Komitats Komárom-Esztergom mit bedeutenden Sehenswürdigkeiten brachten unter anderem ein Besuch der Basilika von Esztergom und des bekannten Donauknies bei Visegrad näher. Insgesamt war es wieder ein sehr schöner und interessanter Aufenthalt in unserer Partnergemeinde, der zur weiteren Vertiefung und Festigung der seit mehr als 30 Jahren bestehenden Gemeindepartnerschaft beigetragen hat. Tamara Kohnert unterstützte als Partnerschaftsbeauftragte der Gemeinde den Besuch organisatorisch bestens in bewährter Weise. Im Oktober steht die eigentliche Jubiläumsfeier (30 Jahre Partnerschaft) in Nyergesújfalu an, die wegen der Pandemie mehrmals verschoben werden musste. Dazu wird eine Delegation mit etwa 15 Personen aus Karlsdorf-Neuthard in der Partnergemeinde erwartet, darunter Vertreter aus Gemeinderat, Vereinen und Pfarrgemeinde. 

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"Vorsicht, Falle!": Eine Informationsveranstaltung in Kooperation von Gemeinde, NESSI e.V. (Netzwerk schafft Sicherheit), der Kleinen Bühne Karlsdorf-Neuthard und dem TSV Karlsdorf – Förderverein im Rahmen des Straßenfestes kam offenkundig gut an. Die trotz heißem Wetter zahlreichen Besucher konnten wertvolle Tipps und Hinweise mitnehmen anhand von den Darstellern der Kleinen Bühne realitätsnah gezeigten und fachkundig kommentierten Spielszenen. „Es kann nicht oft genug gewarnt werden vor fiesen Betrugsmaschen, auf die immer wieder allzu viele hilfsbereite Menschen hereinfallen und auf diese Weise viel Geld verlieren“, so Bürgermeister Sven Weigt. Hier setze die vorbeugende Arbeit von NESSI an, denn Aufklärung helfe, dass man möglichst nicht zum Opfer dieser kriminellen Machenschaften werde. Leider schreckten die Ganoven vor kaum einem Mittel zurück, um an das Geld der überrumpelten Menschen zu kommen.   Nessi e. V. ist ein Verein zur Förderung kommunaler Kriminalprävention, der von der Stadt Bruchsal und den Gemeinden Forst und Karlsdorf-Neuthard unterstützt wird mit dem Ziel, die Sicherheit und die Vorbeugung von Straftaten zu verbessern. Zwei gängige betrügerische Anrufe, der „Enkeltrick“ und der „Schockanruf“, führten beängstigend lebensecht Alexandra Huber und Mechthilde Weindel vom Theaterverein vor Augen. „Die Betrüger rufen meist aus dem östlichen Ausland an. Sie geben sich als Enkel oder nahe verwandte Person aus, die in eine bedrohliche Notlage geraten ist und unbedingt Geld braucht. Die Oma ist verunsichert, fühlt sich überrumpelt, kann nicht mehr klar denken und zahlt, indem sie oftmals hohe Geldsummen einem angeblich beauftragten Boten übergibt“, erläuterte Harald Weschenfelder, der frühere stellvertretende Leiter der Kriminalpolizei in Bruchsal. Noch einen gemeinen Schritt weiter gehen die sogenannten Schockanrufe. Hier wird beispielsweise erzählt, dass ein Kind der angerufenen Person einen Verkehrsunfall mit Personenschaden verursacht habe und nur gegen Zahlung einer hohen Kaution aus der Haft entlassen werden könne. Auch da die gleiche Masche: „Die angerufene Person ist geschockt, verunsichert, will helfen, weiß nicht ein noch aus und gibt alles, was sie an Geld hat, einem ihr unbekannten Boten. Leider passiert das in der Realität tatsächlich und das Geld ist in aller Regel auf Nimmerwiedersehen weg“, so Harald Weschenfelder im Gespräch mit Thomas Huber, dem Leiter der Kleinen Bühne. Was kann man vorbeugend tun und wie verhält man sich richtig? „Ruhig und besonnen bleiben, Rückfragen stellen, sich nicht unter Druck setzen lassen, und niemals persönliche oder finanzielle Auskünfte am Telefon geben“, so der Rat der Polizei. Einfach den Hörer auflegen, sei ebenfalls eine Möglichkeit, um nicht in eine Bredouille zu geraten, denn schon damit schrecke man die Täter im Regelfall ab. Wichtig auch der Hinweis, dass die Polizei selber in echten Notfällen nicht anruft, sondern die Beamten persönlich die betroffene Person aufsuchen würden. Und: „Hilfreich kann eine Checkliste neben dem Telefon sein, die auflistet, wie man sich verhalten soll. Denn oft kann man angesichts des raffinierten Vorgehens der Täter und des erzeugten Zeit- und Handlungsdrucks nicht mehr klar denken. Im Zweifel gilt immer: Holen Sie sich Hilfe bei Verwandten oder bei der Polizei“, gab Harald Weschenfelder weitere gute Tipps mit auf den Weg.

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Nach längerer Pause wegen der pandemischen Lage konnte in Karlsdorf-Neuthard nun wieder eine kleine Delegation aus der ungarischen Partnergemeinde Nyergesújfalu mit großer Freude begrüßt werden. Bürgermeisterin Magdolna Mihélik, Ervin Menner und Viki Fleith erlebten vier abwechslungsreiche Tage in der Gemeinde und genossen abends die Atmosphäre beim Straßenfest. Alle drei sind in der hiesigen Partnergemeinde bestens bekannt und die gegenseitige Wiedersehensfreude, große Zuneigung und Herzlichkeit war allerorten spürbar. Begleitet wurde der Besuch auch vom Partnerschaftsverein Karlsdorf-Neuthard-Nyergesújfalu mit dessen Präsidenten Anton Bayer. Alois Riffel vom Heimatverein Karlsdorf fungierte als fachkundiger Führer bei einem Besuch in Alt-Dettenheim, der früheren Heimat der Karlsdorfer am Rhein. Seine anschauliche Schilderung des damaligen entbehrungsreichen Lebens der Vorfahren sowie der Umzug im Jahr 1813 nach Altenbürg, dem heutigen Karlsdorf, beeindruckte die Gäste sichtlich.  Ebenso stand eine Gemeinde-Rundfahrt auf dem Programm, wobei einige aktuelle Projekte wie das neue Feuerwehrhaus (die Baustelle wurde erst wenige Tage vorher eröffnet), das Altenbürgzentrum, die neue Wasserenthärtungs-Anlage oder die mit enormer  ehrenamtlicher Unterstützung bald fertig restaurierte historische Zehntscheune besichtigt wurden. Letztere Baustelle erläuterten Maria Brandes und Stefan Huber von der Bürgerstiftung Karlsdorf-Neuthard. „Die langjährige Partnerschaft hat mit diesem Besuch neue Impulse bekommen und eine erfolgreiche Weiterführung erfahren“, so  das Fazit der Bürgermeister Magdolna Mihélik und Sven Weigt.   Bereits am kommenden Wochenende wird eine kleine Delegation aus Karlsdorf-Neuthard in Nyergesújfalu zum Weinfest erwartet.

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Nach zweijähriger Corona bedingter Zwangspause darf sich die Amalienstraße wiede Schlemmermeile nennen. Die Freude und die Lust am Feiern war den vielen Festgästen ins Gesicht geschrieben. So lässt es sich, diesmal zum 33. Mal, trefflich Schlendern, Schlemmen, Schwätzchen halten und Geselligkeit mit Freunden pflegen. Schon die Eröffnung, traditionell mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Sven Weigt wollten viele große und kleine Festgäste miterleben. Doch ehe der Rathauschef mit Assistenz seiner  Amtskollegin Magdolna Mihelik aus der ungarischen Partnergemeinde Nyergesuifalu den Hammer schwang, hielt man inne und gedachte denjenigen, denen es gerade nicht zum Feiern zumute war. Mit Zustimmung des Festausschusses und des Gemeinderates durfte Wilfried Bohn vom örtlichen Brieftauben Verein weiße Tauben aus seinem Taubenschlag auffliegen lassen, als Symbol eines von allen ersehnten wie immer gearteten Friedens in der Ukraine.  Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Straßenfest, Frank Krismeyer die Gäste. In schwieriger Zeit, sagte Weigt in seiner Ansprache, ein solches Großereignis durchzuführen, sei nicht selbstverständlich. Dies sei nur möglich Dank vieler engagierter Ortsvereine, Einrichtungen und Gastronomen, die sich mit großem Einsatz und Idealismus eingebracht hätten. Es sei immer schwieriger, Helfer zu finden, die willens seien, ihre Zeit und so manchen Urlaubstag für das Fest zu opfern. Er dankte auch den Anwohnern, die mit ihrem Verständnis das Fest erst ermöglichten.  Die Einnahmen daraus seien für die vielfältigen Vereinstätigkeiten unverzichtbar. Und so schiebt sich auch diesmal ein hungriger, durstiger Festwurm durch die Schlemmermeile. Verführerischer Duft von Deftigem, Süßem und Exotischen liegt in der Luft und animiert die eine oder andere Köstlichkeit zu probieren, etwa Spezialitäten aus Brasilien oder edle Tropfen aus Ungarn. Am Abend heizen auf der TSV Bühne Band und Ensembles aus der Region ein. Am Sonntag gibt es Spiel –und Schminkaktionen für Kinder vom Förderverein Kind und Jugend und vom Kindergarten ST. Elisabeth. Wer dem Festtrubel einen Moment entfliehen wollte,, konnte im Altarraum der St. Jakobus Kirche  inne halten oder sich Kirchenführungen anschließen. Am Montag informieren ab 17.30 Uhr ie Kleine Bühne, der TSV Förderverein und „Nessi schafft Sicherheit“ auf der TSV Bühne n der Rathausstraße in kurzen Spielszenen über aktuelle Betrugsmaschen. Als Kommentator fungiert Harald Weschenfelder, der ehemalige  stellvertretende Leiter der Kriminalpolizei Bruchsal. Beim TSV gibt es jeden Abend Musikparty und der Musikverein Karlsdorf lädt zur stimmungsvollen Karaoke Party ein.

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„Großer Bahnhof“ auf dem Baugelände an der Kreisstraße 3528 im Gewerbegebiet „Tiergarten“ zwischen Karlsdorf und Neuthard: Dort fiel am 20. Juli mit dem ersten Spatenstich der offizielle Startschuss für den Bau des gemeinsamen Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard. Bürgermeister Sven Weigt sprach von einem „bedeutenden Tag für die Gemeinde.“ Nun werde endlich sichtbar, worauf die Feuerwehr, die Gemeinde und der Gemeinderat  im engen Schulterschluss schon seit Jahren hingearbeitet hätten. Die Anfänge reichen bereits etliche Jahre zurück. 2008 beschloss der gemeinsame Ausschuss der Feuerwehr einstimmig, binnen zehn Jahren die beiden Abteilungen Karlsdorf und Neuthard zu einer Gesamtwehr zu vereinigen. Danach sollte möglichst bis 2018 ein gemeinsames Feuerwehrhaus gebaut werden, hieß das einmütige Ziel.   Die schließlich im Oktober 2016 fusionierte Feuerwehr erhalte mit dem künftigen gemeinsamen Feuerwehrhaus die notwendige und zeitgemäße Ausstattung zur Unterstützung ihrer Schlagkraft, so der Bürgermeister. Vorangegangen sei ein intensiver Beratungs- und Entscheidungsprozess für den Standort, die Ausführung und die Gestaltung, was auch einen Architektenwettbewerb beinhaltete.     „Der Gemeinderat steht nachhaltig hinter diesem Projekt, weshalb es trotz aller Schwierigkeiten, Verzögerungen und mittlerweile erheblichen Kostensteigerungen nie in Frage stand“, betonte Weigt und nannte als ein Beispiel die Krise am Holzmarkt mit zeitweise in schwindelerregende Höhe gestiegenen Preisen.   Die aktuelle Kostenrechnung beläuft sich auf rund 9,2 Millionen Euro.   Dass man mit einem Feuerwehrhaus in kompletter Holzbauweise Neuland betritt, sei eine weitere Besonderheit, sagte Weigt.    Für den Landkreis Karlsruhe überbrachte stellvertretend für den Landrat der Erste Landesbeamte Knut Bühler die besten Glückwünsche und attestierte der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, auch namens von Kreisbrandmeister Jürgen Bordt, eine Vorreiterrolle. Der Neubau sei der verdiente Lohn für den intensiven Einsatz und das gute Zusammenwirken aller Akteure. „Karlsdorf-Neuthard ist ein mustergültiges Beispiel dafür, wie sowohl die Fusion von vormals eigenständigen Feuerwehrabteilungen als auch ein solches gemeinsames Bauprojekt erfolgreich gelingen kann“, so Bühler, der im Landratsamt Karlsruhe auch Leiter des Dezernats Recht und Ordnung ist. Feuerwehrkommandant Björn Brenner dankte der Gemeinde und dem Gemeinderat sowie allen weiteren Beteiligten für die große Unterstützung und die sehr gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit.    Vor großer Kulisse – angetreten waren alle Feuerwehrabteilungen – vollzog sich abschließend der feierliche erste Spatenstich für das Großprojekt auf dem rund 85 ar großen Grundstück, auf dem nahezu 15.000 Kubikmeter umbauter Raum entstehen soll. Anfang August sollen die Rohbauarbeiten für die auf Stahlbetonfundamenten errichtete Holzkonstruktion starten. Voraussichtlich in zwei Jahren soll das Gebäude bezugsfertig sein.         

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Auf ihr zehnjähriges Bestehen kann jetzt die Senioren-Gymnastikgruppe des Seniorenkreises der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard zurückblicken. „Ein stolzes Jubiläum und eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die untrennbar mit den Namen Ilse und Willy Baumgärtner verbunden ist“, wie Bürgermeister Sven Weigt in einer kleinen Feierstunde mit zahlreichen Aktiven betonte. Denn das Ehepaar habe sich sehr engagiert und nachhaltig für eine solche Gruppe eingesetzt. Von anfangs 25 Teilnehmern habe sich die Sportgruppe mittlerweile auf mehr als 70 Aktive gesteigert. Für sie heißt es einmal wöchentlich am Montag die Turnschuhe schnüren, und das tun sie mit sichtlicher Freude und Begeisterung, entweder in der Sporthalle beim Altenbürgzentrum oder so wie jetzt bei schönem Wetter auf dem Waldsportplatz. Zu flotter Musik und unter inspirierter und fachkundiger Anleitung von Ilse Baumgärtner sich fit halten heißt die Devise. „Der ungebrochen große Zuspruch und rundum zufriedene Teilnehmer belegen, dass das Konzept innerhalb einer Kooperation von Turnverein und Gemeinde/Seniorenkreis hervorragend ankommt“, so die Einschätzung von Sven Weigt. Zum Jubiläum gab es nach absolvierter Übungsstunde ein Sektfrühstück beim Waldsportplatz im Kammerforst, bei dem auch der Vorsitzende des Turnvereins Neuthard, Roland Baumgärtner, vorbeischaute und den Dank und die Glückwünsche des Vereins überbrachte. Dem schlossen sich die Gruppensprecher mit gereimten und gesungenen Dankadressen und kleinen Präsenten für ihre allseits geschätzte Übungsleiterin an.

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Werden die Großbaustellen auf Abschnitten der Neutharder Straße und der Haydnstraße rechtzeitig zum Karlsdorfer Straßenfest fertig? Das fragt sich dieser Tage vielleicht mancher mit etwas bangem Blick auf den Kalender. Denn nur noch eine gute Woche ist es bis zum Festtermin (vom 23. bis 25. Juli), und an dieser Strecke hängt die notwendige Umleitung fürs Fest, bei dem bekanntlich die Amalienstraße zur "Schlemmermeile" wird. Derzeit spricht alles dafür, dass der Fertigstellungstermin für die betreffenden Straßenabschnitte eingehalten werden kann.  In dieser Woche wurde auf dem Teilstück der Neutharder Straße westlich vom Kirchenparkplatz zur Amalienstraße hin der Unterbau fertiggestellt. Ebenso auf dem Abschnitt der Haydnstraße zwischen Neutharder Straße und Amalienstraße östlich vom Kirchenparkplatz. Diese beiden Segmente sind wichtige Bestandteile der Umleitungsstrecke von und nach Neuthard während der Dauer des Straßenfestes. Die Umleitung gilt von Donnerstag, 21. Juli bis Dienstag, 26. Juli. Der Verkehr wird dann über die Kapellenstraße und die Haydnstraße geführt (siehe in dieser Ausgabe bei Rubrik „Aktuelles“). Anfang kommender Woche soll in den betreffenden Bauabschnitten der Asphalt eingebaut und kurz danach die Strecken freigegeben werden. Die Gemeinde und die beauftragte Baufirma tun alles dafür und wir drücken die Daumen, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Während die genannten Straßenabschnitte planmäßig also schon in wenigen Tagen fertiggestellt werden sollen, dauern die Straßenbauarbeiten in anderen Sanierungsabschnitten noch an beziehungsweise beginnen erst noch. Die derzeitigen Baustellen in der Kronenstraße und in der Neutharder Straße sollen in wenigen Wochen ebenfalls abgeschlossen sein. Ein Teilstück der Kronenstraße (Gehweg) zwischen Amalienstraße und Zehntscheune soll voraussichtlich ab August erneuert werden. Im September sollen die Karlstraße und die Pfinzstraße in Neuthard teils mit den Grundleitungen erneuert werden.      

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Hoher Besuch am Montag, 11. Juli, in Karlsdorf-Neuthard in der Bibliothek am Mühlenplatz: Zum Start der Aktion "Heiß auf Lesen - der Sommerferien-Leseclub" kamen Frau Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und Autor Tobias Elsässer ins Haus am Mühlenplatz. Gemeinsam mit Bürgermeister Sven Weigt und Bibliotheksleiterin Jutta Walde begrüßten sie die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen mit Rektorin Monika Freimuth und den Lehrkräften von der Schönbornschule und der Sebastianschule. In kurzen Grußworten und einem spannenden Vortrag von Tobias Elsässer bekamen die Kinder Lust und Freude am Lesen vermittelt. Denn was muss unbedingt ins Urlaubsgepäck oder mit zum See oder Freibad? Richtig, ein Buch! Ferienzeit ist Lesezeit, darauf machte diese Veranstaltung so richtig Appetit. "Heiß auf Lesen" ist eine landesweite Förderkampagne in allen öffentlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg. Im Regierungsbezirk Karlsruhe steht die Aktion unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder vom Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) und wird koordiniert von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim RP. Die daran gekoppelte Leseclub-Aktion geht jedes Jahr in den Sommerferien über die Bühne und will Kinder und Jugendliche mit Spaß und Mitmach-Aktionen für das Lesen begeistern. Dazu stellen die Bibliotheken eine Medienauswahl bereit und organisieren ein Rahmenprogramm. Mit dem "Heiß auf Lesen-Logbuch" könen kostenlos alle Bücher, Comics und andere Medien ausgeliehen werden. Nähere Informationen gibt es in der Bibliothek am Mühlenplatz in Karlsdorf. 

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Geplante Güterverkehrstrasse Mannheim-Karlsruhe: „Keine Trassenführung durch Karlsdorf-Neuthard“ Das ist das einhellige Fazit von Landtagsabgeordnetem Christian Jung, der Gemeinde und der örtlichen Bürgerinitiative nach einem Vor-Ort-Termin. Der FDP-Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Christian Jung (Landkreis Karlsruhe), geht nicht davon aus, dass eine mögliche Neubau-Güterzugstrecke zwischen Mannheim und Karlsruhe durch die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard geführt wird. „Die Vorplanungen der Deutschen Bahn machen aus verschiedenen Gründen der Raumordnung sowie des Umwelt- und Artenschutzes auch in Karlsdorf-Neuthard nur bedingt Sinn. Ich gehe nicht davon aus, dass diese Vorplanungen jemals umgesetzt werden können und unterstütze diese in Bezug auf eine Zerschneidung von Karlsdorf-Neuthard auch nicht. Die Bahn wird im Herbst eine Trasse vorschlagen, danach wird diese politisch bewertet. Im Zweifelsfall wird eine problematische Planung keine politische Mehrheit finden“, sagte Jung bei einem Vor-Ort-Termin in Karlsdorf-Neuthard mit Bürgermeister Sven Weigt (CDU) und dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative Gütertrasse, Professor Dr. Daniel Metz. Dem jetzigen Treffen vorangegangen war ein Gespräch zum Thema zwischen Jung und Weigt am Rande einer Verbandsversammlung, bei der Weigt eine entsprechende Einladung aussprach. Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ist bekanntlich, wirksam flankiert von einer örtlichen Bürgerinitiative Gütertrasse (BIG), bereits seit 2015 mit der Thematik befasst. Das komplexe Planungs- und Prüfungsverfahren wird seitdem eng und kritisch begleitet, wobei Gemeinde und Bürgerinitiative unter anderem zuletzt auf vorhandene Zielkonflikte bei der Prüfung von Planungshindernissen im Segmentvergleich hingewiesen haben. Demnach erscheint eine Trassenführung quasi mitten durch Karlsdorf-Neuthard zwischen den Ortsteilen hindurch mit einer Zerschneidung der Naherholungsfunktion und geschützten Naturbereichen nicht realistisch. „Ernsthaft in Betracht kommende, durchgehende Linienvarianten müssen sich der Prüfung aller neuralgischen Punkte stellen und gerade hier dürfte eine Durchführung durch Karlsdorf-Neuthard nicht in Betracht kommen“, so die Haltung von Gemeinde und BIG. „Es muss infolgedessen eine Trassenbündelung unter Berücksichtigung bestehender Infrastruktur – zum Beispiel an Autobahnen oder bestehenden Zugstrecken/Schnellfahrstrecke – gesucht werden. Alles andere würde das Projekt zum Scheitern verurteilen“, sagte Jung weiter, womit er auf einer Linie mit den örtlichen Akteuren liegt. Dies gelte ebenso für weitere Querfeldein-Vorplanungen der Bahn wie über die Gemarkung der Stadt Stutensee.„Solche Planungen scheiden für uns aus. Wir wollen vielmehr Mensch und Natur entlasten. Erforderliche Eingriffe in Wald- und Naturgebiete müssen durch Ausgleichsmaßnahmen in örtlicher Nähe kompensiert werden“, sagte der liberale Abgeordnete, der genauso wie die FDP im Landkreis Karlsruhe „Blockade- und Verzögerungstaktiken ebenso ablehnt wie faule Kompromisse. Wir stehen unter den dargelegten prinzipiengeleiteten Forderungen für eine Beschleunigung der Planungsphasen und eine zügige Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen und einen verbesserten Schutz von Menschen und Natur.“ Infolgedessen müsse auch geprüft werden, auf welche Weise alte und neue Eisenbahn-Infrastruktur in Rheinland-Pfalz und zusätzliche Weichen und Eisenbahnkurven zu einer Entlastung des nordbadischen Raums im Schienengüterverkehr und bei Umleitungen beitragen könnten, hieß es. www.big-kn.de www.mannheim-karlsruhe.de

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Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ehrt Anita und Helmut Bellm sowie Felix Schlindwein mit der Bürgermedaille Für langjährige, herausragende Verdienste um das Gemeinwohl und um die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard wurden jetzt Anita und Helmut Bellm sowie Felix Schlindwein mit der Bürgermedaille der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ausgezeichnet. Bürgermeister Sven Weigt überreichte die hohe und seltene kommunale Auszeichnung in einer stilvollen Feierstunde im Foyer der Altenbürghalle.    Auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderats werde damit das vorbildliche Wirken von drei unermüdlichen Aktivposten vor allem für soziale und kirchliche Belange geehrt, betonte Weigt.   Für das Ehepaar Anita und Helmut Bellm sei charakteristisch, dass sie zum einen jeder für sich, aber auch sehr vieles gemeinsam im Ehrenamt geleistet hätten. „Keine Sorge, darum kümmern sich die Anita und der Helmut“ – dieser Satz sei seit vielen Jahren schon zum Garanten für unzählige erfolgreich abgewickelte Feste und Veranstaltungen geworden, so der Bürgermeister.  Schwerpunkte des Wirkens im kirchlichen Bereich Das vielseitige Schaffen der Eheleute Bellm komme vor allem zugunsten der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian zum Tragen.   Im dortigen Kirchenchor ist Anita Bellm seit 60 Jahren aktive Sängerin, 40 Jahre Mitglied im Pfarrgemeinderat, dessen Vorsitzende sie 25 Jahre lang war. Außerdem war sie mehr als 20 Jahre lang ehrenamtliche Kindergartenbeauftragte der Pfarrgemeinde und sie hat bis heute weitere Ehrenämter inne.   Erste weibliche Kommunionhelferin und langjährige Ausbilderin  Akzente setzte Bellm  auch als erste weibliche Kommunionhelferin in der Pfarrgemeinde sowie 15 Jahre lang als musikalische Ausbilderin beim Harmonika-Club, dem CDU- Ortsverband oder als Gründungsmitglied beim Partnerschaftsverein Nyergesújfalu. Initiator und Motor Ihr Ehemann Helmut Bellm war von 1992 bis 1994 Gemeinderat für die CDU-Fraktion, ein Initiator und Motor für das frühere Neutharder Straßenfest und heutige Dorffest, Gründungsmitglied und Kassier im Partnerschaftsverein Nyergesújfalu, und ist „ein unermüdlicher Aktivposten und Mann für alle Fälle bei der Pfarrgemeinde St. Sebastian“, so Bürgermeister Sven Weigt. 30 Jahre lang fungierte Bellm als Vorstand des Katholischen Kirchenchors und in zahlreichen weiteren Ehrenämtern. Ehrenämter mit überörtlicher Wirkung „Unermüdliches und herausragendes soziales Engagement“, so fasste Weigt das Wirken von Felix Schlindwein zusammen, der vor allem als ehrenamtlicher Versichertenberater für die Deutsche Rentenversicherung Bund unzähligen Ratsuchenden seit vielen Jahren kompetent und fürsorglich zur Seite steht.  Der frühere hauptamtliche Betriebsratsvorsitzende bei der Firma Siemens in Bruchsal habe seit vielen Jahren und bis heute herausgehobene Ehrenämter auf überregionaler Ebene inne, wie etwa als früherer Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Karlsruhe, als Mitglied der Großen Tarifkommission Baden-Württemberg Nord, oder beim Senioren-Arbeitskreis der IG Metall Bruchsal. Verdienste um Vereine und Brauchtumspflege Im örtlichen Kultur- und Vereinsleben ist der Name Felix Schlindwein untrennbar insbesondere mit der Karlsdorfer Karnevals-Gesellschaft (KAKAGE) und der Karlsdorfer Tanzsport-Gesellschaft (KATAGE) verbunden, deren Gründer und Ehrenpräsident er ist. Das weithin bekannte „kleine“ Straßenfest der KATAGE geht auf seine Initiative zurück.    Das langjährige Mitglied der Freien Wähler und weiteren Ortsvereine machte überregional mit dem von ihm erfundenen verschüttungsfreien „Felixlöffel für Menschen mit Handicap per TV ein Millionenpublikum aufmerksam. Mitbürger mit vorbildlichem Wirken  Geradezu unglaubliche Leistungen im Ehrenamt zeichneten die drei Geehrten aus, betonte der Bürgermeister. Ere sei dankbar dafür und: „Ich bin sehr stolz auf solche vorbildlichen Mitbürger“, so Weigt. Besonders freue er sich darüber, dass mit Anita Bellm die erste Frau aus der Gemeinde überhaupt diese Auszeichnung erhalte. Der Dank des Rathauschefs ging auch an die jeweiligen Partner und Familienangehörigen, denn ohne deren Unterstützung und Rückhalt ginge vieles nicht. „Wer Freude bereitet, hat selber Freude“ Glückwünsche zu den hochrangigen Ehrungen überbrachten die Vertreter von Vereinen, Pfarrgemeinde und Gewerkschaft. Anita und Helmut Bellm sowie Felix Schlindwein dankten sichtlich bewegt für die Auszeichnung. Felix Schlindwein gedachte dabei auch der verstorbenen Weggefährten. Die Ehrung nähmen sie dankbar an, stellvertretend mit für andere. „Wer Freude bereitet, hat selber Freude“, fasste Anita Bellm zusammen. Die Verleihungsfeier wurde von der örtlichen Musikformation „Big 5“ und Gardetänzen der KATAGE – in denen Kinder/Enkelkinder von den Familien Bellm und Schlindwein aktiv sind – sehr ansprechend begleitet. 

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Ein deutsch-ukrainisches Sommerfest richtete jetzt die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in der idyllischen Gartenanlage beim Kleingärtnerverein Karlsdorf aus.  Eingeladen waren alle in der Gemeinde wohnenden, vor dem Krieg in der Ukraine geflohenen Menschen, deren Gastgeber und die Vermieter von Wohnungen, die Aktiven der Flüchtlingshilfe sowie die Vertreter von Gemeinderat, Einrichtungen und Kirchen. Rund 200 Gäste verbrachten bei idealem Wetter einen sehr schönen und harmonischen Nachmittag und Abend, der rege zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch genutzt wurde. Mit einem lustigen und faszinierenden Programm eroberte Clown „Rinaldo“ alias Reinhold Leppert aus Karlsruhe die Herzen der kleinen und großen Besucher im Sturm. Mit einer besonderen Überraschung wartete  Elke Huber aus Karlsdorf-Neuthard auf, die  Präsidentin der Vereinigung „Inner Wheel Kraichgau-Stromberg“ ist. Sie überreichte Bürgermeister Sven Weigt einen Spendenscheck über 700 Euro für die Ausrichtung dieses Abends zugunsten der Ukraine-Hilfe. Der Rathauschef dankte für diese großartige Unterstützung. Es sei das schönste Ergebnis dieses Abends, so viele glückliche und strahlende Gesichter zu sehen, gerade bei den Menschen, die sehr schwere Zeiten durchgemacht haben und noch immer in großer Sorge um ihre Angehörigen und ihre Heimat sein müssen, so Weigt. Er dankte allen Beteiligten für das gute Gelingen dieses wertvollen Treffens, auch dem Kleingärtnerverein Karlsdorf mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Bäuerle.  

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Der frühere Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian Neuthard, Pfarrer Rudi Müller, ist am Freitag, 27. Mai im Alter von 86 Jahren verstorben. Nach seiner Priesterweihe 1962 in Walldürn und verschiedenen beruflichen Stationen war Müller von 1996 bis 2009 Pfarrer von St. Sebastian Neuthard und von 2001 an auch von St. Bartholomäus Büchenau. Nach dem Tod von Pfarrer Bernhard Machauer fungierte er zudem eine Zeitlang als Administrator von St. Jakobus Karlsdorf. „Bis heute erinnern das in seiner Zeit renovierte Innere von St. Sebastian sowie die von ihm begründeten jährlichen Adventsfahrten an ihn. Die Jugendarbeit lag ihm sehr am Herzen sowie die Begegnung mit den Menschen, für die er immer ein offenes Ohr hatte“, heißt es in einem Nachruf der katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau über den überaus beliebten und geschätzten Pfarrer. Auch nach seinem Ruhestand und Wegzug blieb der allseits geschätzte Seelsorger der Gemeinde eng verbunden. Den Menschen zugewandt, gütig, herzlich und sorgend, so wird Pfarrer Rudi Müller vielen in dankbarer Erinnerung bleiben. Für seine außergewöhnlichen Verdienste um das Wohl und Ansehen der Gemeinde überreichte ihm Bürgermeister Sven Weigt zur  Verabschiedung im Jahr 2009 die Bürgermedaille der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard.   Pfarrer Rudi Müller wird an diesem Donnerstag, 2. Juni, in seinem Heimatort Buchen-Hettingen bestattet. Von Neuthard fährt ein Bus dorthin. Anmeldungen unter Telefon (07251) 4 11 63 beim Pfarrbüro.          

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Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard freut sich, auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Ferienprogramm in den Sommerferien anbieten zu können. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie gibt es die Broschüre mit allen Ferienspaß-Terminen nun wieder in gedruckter Form. Sie wird  in den Schulen in Karlsdorf-Neuthard (Klassen eins bis vier) sowie in den Kindergärten an die Schulanfänger verteilt. Ebenso steht eine Online-Version zur Verfügung. Anmeldungen zum Ferienprogramm sind ab sofort bei den einzelnen Veranstaltern möglich. Die Broschüre erhalten Sie auch am Express-Schalter beim Bürgerbüro und in der Bibliothek am Mühlenplatz. Weitere Informationen rund um die Aktion Ferienspaß gibt es bei der Gemeindeverwaltung, Frau Habitzreither, E-Mail: iris.habitzreither@karlsdorf-neuthard.de  Mit knapp 60 attraktiven Veranstaltungen ist das Programm in diesem Jahr besonders vielfältig und auch durch einige neue Aktionen bereichert. Wir möchten uns schon heute bei allen Beteiligten, den Helfern und Betreuern für dieses Engagement bedanken. Zwar hat sich die Corona-Lage weitgehend entspannt, trotzdem bitten wir, sich über die aktuellen, gültigen Corona-Verordnungen der Landesregierung regelmäßig zu informieren, sollte sich die Corona-Lage wieder verschärfen. Hinweise finden Sie unter: www.baden-wuerttemberg.de   und auf der Homepage der Gemeinde sowie in den Tageszeitungen. Grundsätzlich gilt bei jeder Veranstaltung, dass die grundlegenden, bekannten Corona-Hygiene- und Schutzmaßnahmen immer einzuhalten und die Anweisungen der Organisatoren zu beachten sind.

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In Karlsdorf-Neuthard sollen alle innerörtlichen Grünflächen naturnah umgestaltet werden.  Das hat der Gemeinderat unlängst beschlossen und nun sollen nach und nach diesem Beschluss immer mehr sichtbare Taten folgen. Augenfällig wird das dieser Tage beim Verkehrskreisel bei den Einkaufsmärkten in Neuthard. „Neben einer neuen, ökologisch hochwertigen Bepflanzung mit einheimischen Stauden und kleinen Bäumen, sollen dort vier großformatige Wappen für einen Blickfang sorgen“, eröffnet Johannes Heberle, der Klimaschutz-Manager der Gemeinde. Die aus Cortenstahl gefertigten Ortswappen von Karlsdorf, Neuthard sowie der ungarischen und brasilianischen Partnergemeinden Nyergesújfalu und Guabiruba sollen neben der ansprechenden Bepflanzung auch künstlerische Farbtupfer bieten. „Für eine dauerhafte naturnahe Umgestaltung und ökologische Aufwertung von Grünflächen ist es nicht damit getan, den Rasen einfach länger wachsen zu lassen, obwohl auch das auch schon einige Vorteile hat“, erläutert Heberle. Die richtige Pflanzenauswahl für einen Verkehrskreisel sei eine knifflige Sache, will man in Punkto Ökologie, Nachhaltigkeit und auch der notwendigen Verkehrssicherheit auf einer relativ kleinen Fläche punkten. Derzeit liegen die Metallplatten auf dem Kreisel noch platt auf. Sie sollen vom Bauhof der Gemeinde aber demnächst mit Winkelstützen in ihre richtige Position gebracht werden. Das Team Grünpflege vom Bauhof kümmerte sich auch um das fachgerechte Setzen der Pflanzen. Weitere Kreisel und Grünflächen sollen folgen, wobei auch dort beim zeitlichen Ablauf  jeweils die jahreszeitliche Vegetation berücksichtigt wird, bestätigt Heberle.

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