Aktuelle Mitteilungen

Ältere und kranke Einwohner im Blickpunkt (01. April 2020)

Schutzschirme für die Wirtschaft sind in diesen schweren Zeiten natürlich auch enorm wichtig und sie helfen hoffentlich, die Folgen des derzeitigen "lockdowns" so gut wie möglich abzumildern. Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard hat sich für die örtliche Ebene einen weiteren "Schutzschirm" überlegt, der vor allen den älteren und kranken Einwohnern zugute kommen soll. Dieser Personenkreis leidet unter den derzeitigen massiven Einschränkungen des sozialen und gesellschaftlichen Lebens ganz besonders und dies wird aller Voraussicht nach noch eine ganze Weile so andauern. Die Gemeinde hat deshalb die Initiative "Hallo, wie geht´s?" gestartet. Die Idee: Mitbürgerinnen und Mitbürger, die gerne ab und zu einen netten telefonischen Kontakt von einer Mitbürgerin oder einem Mitbürger möchten, können sich beim Bürgerbüro der Gemeinde unter der Rufnummer 443-260 registrieren lassen. Wir geben die Anfragen dann an unsere "Telefonpaten" weiter. Dankenswerter Weise haben sich auf unsere Anfrage mehrere Vertreter z.B. von den Altenwerken und den VdK-Ortsverbänden gemeldet und ihre Unterstützung zugesagt. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus übernehmen bei Bedarf gerne solche Anrufe. Die Anfragen werden von uns an die einzelnen Telefonpaten weitergegeben und alles weitere, wie oft angerufen werden soll usw., können die beiden Personen dann ganz unkompliziert miteinander vereinbaren. Namen und Telefonnummern werden nicht veröffentlicht, sondern ausschließlich über die Gemeinde angenommen und vermittelt, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Gerne können Sie sich unter der angegebenen Rufnummer bei der Gemeindeverwaltung melden und sich bald über aufmunternde Telefongespräche freuen. Karlsdorf-Neuthard hält zusammen!
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Corona: Aktuelle Fallzahlen im Landkreis (30. März 2020)

Angaben vom 30. März 2020. Die Fallzahlen bilden die bestätigten Infektionen mit Corona ab. Da zwischen Ansteckung, Ausbruch mit eventuellen Symptomen und dem Nachweis rund 14 Tage liegen, bilden die Zahlen in Wirklichkeit den Stand von vor ca. zwei Wochen ab. Wie überall in Baden-Württemberg und in Deutschland, steigen auch im Landkreis Karlsruhe die Neuinfektionen weiterhin täglich stark an. Es ist zu hoffen, dass die geltenden Einschränkungen und Kontaktverbote in wenigen Tagen eine erste Wirkung zeigen und die steile Kurve der Neuerkrankungen abflachen wird.

"Dank, Respekt und Anerkennung für alle, die unsere Infrastruktur am Laufen halten" (27. März 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Leser, die Corona Krise hat uns weiter fest im Griff. Wie zu erwarten war, steigt die Zahl der neuen Krankheitsfälle weiterhin stark an. Diese Durststrecke wird aller Voraussicht nach noch einige Tage dauern, ehe dann hoffentlich eine dämpfende Wirkung der seit einer Woche geltenden, strikten Verhaltensregeln erkennbar wird. Was jetzt ganz wichtig ist: Bitte halten Sie die Regeln und Einschränkungen weiter konsequent, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst ein! Dann werden wir alle bestimmt bald erste Erfolge sehen. Ich bin sehr stolz und dankbar auf unsere Gemeinde und auf alle unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich so vorbildlich verhalten. Ebenso erfüllt es mich mit großer Freude und Dankbarkeit, wie viele sich jetzt noch mehr als sonst engagieren, Älteren und Kranken helfen, sich kreative Beschäftigung und Abwechslung für Kinder und Familien ausdenken, die Hilfsaktionen organisieren und sich in vielseitiger Weise vernetzen und so die Angebote noch bekannter machen. So kann, so darf, so muss es auch weitergehen in der nächsten Zeit, die uns alle vor eine große Bewährungsprobe stellt. Ich danke allen, die dabei mithelfen. Unsere Gedanken sind in diesen Tagen aber auch bei all jenen, die jetzt an vorderster Front für unser aller Wohl und Gesundheit im Einsatz sind. Ärzten und Pflegepersonal in den Kliniken, den Rettungsorganisationen, den Beschäftigten in den Arztpraxen und Apotheken, bei Polizei und Ordnungsdiensten oder in den Lebensmittelläden, Energieversorgern oder Zulieferern, allen, die unsere lebenswichtige Infrastruktur am Laufen halten, gilt jetzt ganz besonders mein und unser Respekt und Anerkennung. Solche Zeichen der Anerkennung halte ich für sehr wichtig, denn sie machen uns bewusst, was wirklich zählt im Leben. Dass diese Wertschätzung über die aktuelle Krisensituation weit hinausreicht und auch in Zukunft honoriert und in unserem Miteinander nicht vergessen wird, bleibt zu hoffen. Bleiben Sie zuversichtlich und passen Sie gut auf sich auf! Karlsdorf-Neuthard macht mit und hält zusammen! Ihr Bürgermeister Sven Weigt
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Altpapiersammlung am Freitag, 27. März in Karlsdorf (26. März 2020)

Ein vertrautes Stück Normalität ist in diesen Tagen schon eine gute Nachricht: Die vom Vogelverein organisierte Altpapiersammlung findet morgen, Freitag, 27. März in Karlsdorf wie geplant statt, wie der Verein bestätigt hat.
Den besonderen Umständen wird durch die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften Rechnung getragen. Die Aktiven bitten darum, das gesammelte Papier und Kartons ab ca. 8 Uhr in gewohnter Weise bereitzustellen.

"Wir werden gemeinsam diese Situation meistern" (25. März 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Coronakrise steuert in Deutschland und in Baden-Württemberg in diesen Tagen voraussichtlich und allen Erwartungen nach auf einen ersten Höhepunkt zu. Zuletzt haben sich die gemeldeten Erkrankungsfälle stark erhöht und sie werden es noch einige Tage lang vermutlich weiter tun. Alle hoffen nun, dass die vor etwa zwei Wochen erstmals ergriffenen Maßnahmen zur Einschränkung von sozialen Kontakten und deren Verschärfung vor wenigen Tagen in absehbarer Zeit Wirkung zeigen. Die bisher so steil verlaufende Kurve der Neuerkrankungen in Deutschland zum Abflachen bringen ist das oberste Ziel, um unsere Krankenhäuser und die ärztliche und pflegerische Versorgung von schwer erkrankten Personen nicht zu überlasten. Der Krisenstab im Rathaus (von dem wir hoffen, ihn bald nicht mehr so nennen zu müssen) analysiert täglich die Lage und initiiert und koordiniert die erforderlichen Maßnahmen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass nach unserer Beobachtung die geltenden Verhaltensregeln in Karlsdorf-Neuthard sehr verantwortungsvoll und diszipliniert eingehalten werden. Nur wenn alle mitziehen und die besondere Situation akzeptieren und richtig mit ihr umgehen, wird es gelingen, die Coronavirus-Pandemie in Deutschland in den Griff zu bekommen. Auch ich bin mir bewusst, dass die von der Bundes- und Landesregierung verkündeten, tiefgreifenden Beschränkungen der Lebenssphäre jedes einzelnen sehr schwerwiegend sind. Sie sind aber unumgänglich und das einzige Mittel gegen die schnelle Ausbreitung der Erkrankung, das wir im Moment haben. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich freue mich auch sehr über viele gute Ideen und Initiativen, die es in diesen Tagen und Wochen gibt, die unseren Zusammenhalt stärken und vor allem ältere und kranke Mitbürger unterstützen sollen. Auch die Gemeinde beteiligt sich und koordiniert Einkaufshilfen und Hilfen zur Bewältigung des Alltags. Auch eine Telefonbetreuung in Kooperation mit Vereinen und Einrichtungen für Senioren, die dies wünschen, wird derzeit vorbereitet. Denn gerade den älteren und kranken Einwohnern, die ihre gewohnten Sozialkontakte nun ganz besonders schmerzlich vermissen, gilt meine und unser aller Sorge. Ich bin mir sicher, dass es uns gelingen wird, gut durch diese Zeit zu kommen: Karlsdorf-Neuthard hält zusammen und hilft zusammen! Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf! Herzliche Grüße Ihr Sven Weigt Bürgermeister
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Aktuelle Übersicht nachgewiesene Corona Fälle im Landkreis (23. März 2020)

Wie erwartet, nehmen auch im Landkreis Karlsruhe die nachgewiesenen Erkrankungen deutlich zu. Es ist zu hoffen, dass in absehbarer Zeit die jetzt geltenden Maßnahmen die Zahl der Neuerkrankungen begrenzen werden. Die Aussichten dafür bestehen in jedem Fall, deshalb ist es sehr wichtig, dass alle die geltenden Regeln weiter konsequent beherzigen: Maximal zu zweit nach draußen gehen (außer Familien und Personen die im gleichen Haushalt leben-da dürfen es auch mehr sein), Besorgungen und Einkäufe auf das Notwendige beschränken, Personen (außer aus dem gleichen Haushalt) müssen immer einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Spielplätze und Grünanlagen gesperrt (20. März 2020)

Ein großes Kompliment und Dankeschön!!!
Schönstes Frühlingswetter, keine Schule und kein Kindergarten, und ausgerechnet jetzt sind auch noch die Spielplätze, Parks und Grünanlagen gesperrt! Es ist eine vollkommen ungewohnte, harte und immer noch unwirklich erscheinende Situation für uns alle. Aber die geltenden Regeln sind unbedingt notwendig, ja, lebensrettend. Nur wenn wir unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren und auf vieles verzichten, was uns sonst wichtig und selbstverständlich ist, können und werden wir das Coronavirus besiegen. Bei diesem Kampf ist jede und jeder wichtig und muss seinen Teil beitragen! Vielen Dank an alle für die Einsicht und die Disziplin! Wir wissen, es ist alles andere als einfach, vor allem mit kleineren Kindern in der Familie, denen man das alles kaum erklären kann. Aber bitte macht weiter so, haltet durch, dann sehen wir in ein paar Tagen hoffentlich schon erste Erfolge. Karlsdorf-Neuthard hält zusammen! Bleibt gesund und passt gut auf euch auf! #wirbleibenzuhause #stayhome #karlsdorfneuthardhaeltzusammen

Radio an! Freitag um 8.45 Uhr (20. März 2020)

Tolle Idee! Auf vielen Radiosendern Europas wird heute (Freitag, 20. März) um 8.45 Uhr das Lied "You´ll never walk alone" (Du bist niemals allein) gespielt. Wir halten alle zusammen! 
Radio einschalten und dabei sein!

"Werden diese extreme Situation bewältigen" (19. März 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Corona-Krise hat Deutschland und die ganze Welt fest im Griff. Es gibt in diesen Tagen und Wochen praktisch kein anderes Thema mehr. Die Situation ist nach wie vor extrem dynamisch und ständig und kurzfristig gibt es neue Sachverhalte, auf die schnell reagiert werden muss. In jeder Stadt und Gemeinde tagen die Krisenstäbe, alle öffentlichen Veranstaltungen sind abgesagt, Versammlungen sind verboten, die Einschränkungen betreffen selbst Beerdigungen. Rathäuser, öffentliche Einrichtungen, Schulen und Kitas, nun auch Spielplätze und viele Läden und Geschäfte sind geschlossen. Alles muss sich jetzt dem einen Ziel unterordnen: Die immer noch stark ansteigende Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, Zeit zu gewinnen und damit eine Überlastung unserer Krankenhäuser und ärztlichen und pflegerischen Versorgung zu verhindern. Deutschland erlebt in diesen Wochen die schwerste Krise der Nachkriegsgeschichte. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden trotz aller Bemühungen und weitreichenden Unterstützung gravierend sein. Viele fragen sich: Was wird noch kommen? Wird es zu allem noch eine Ausgangssperre geben müssen? Wir alle stehen vor großen Herausforderungen. Das öffentliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben ist praktisch auf Null heruntergefahren. Unser gewohntes Leben ist komplett auf den Kopf gestellt. Wir müssen umdenken, uns solidarisch zeigen, auf vieles und auf manche gewohnten Standards verzichten. Doch bin ich bei allen beunruhigenden Nachrichten dieser Zeit nach wie vor davon überzeugt, dass wir diese extreme Situation bewältigen werden, wenn wir alle zusammenhalten. Wenn wir Rücksicht zeigen, das uns Mögliche tun, weniger fordern, sondern mehr zu geben bereit sind, wenn wir älteren und kranken Einwohnern jetzt besonders helfen. Wunderbar, dass es dazu in unserer Gemeinde schon einige Initiativen gibt, die wir sehr gerne unterstützen. Danke an alle, die jetzt vielerorts helfen, mitdenken und mitmachen! Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf! Ihr Sven Weigt Bürgermeister PS: Auch wenn die Rathäuser bis auf Weiteres geschlossen sind, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung mit Rat und Tat telefonisch oder per E-Mail zur Seite. Persönliche Besuche im Rathaus bitten wir nur in dringenden Fällen und nach vorheriger Absprache einzuplanen. Unter der Rufnummer (07251) 443-260 hat die Gemeinde im Bürgerbüro eine Hotline eingerichtet, die sie über alles Wichtige zur aktuellen Situation und die Gemeinde betreffend informiert. Erreichbar ist sie von Montag bis Freitag zwischen 8 und 13 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie die Gemeindeverwaltung telefonisch nachmittags auch Dienstags und Mittwochs unter 443-0.
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Wertstoffhof ist weiterhin geöffnet (17. März 2020)

Der Wertstoffhof und die Kompostieranlage bleiben bis auf weiteres geöffnet. Öffnungszeiten: Mi und Fr 14-17 Uhr, Sa 9-17 Uhr. Das ist der momentane Sachstand, der sich bei veränderter Lage auch kurzfristig ändern kann. Die Mitarbeiter werden vor Ort darauf achten, dass nicht zu viele Personen gleichzeitig auf dem Gelände sind. Deshalb kann es mal etwas länger dauern als gewohnt, bis man an der Reihe ist, wofür wir um Geduld bitten.

Corona Fall auch in Karlsdorf-Neuthard (16. März 2020)

Auch in Karlsdorf-Neuthard gibt es jetzt einen bestätigten Corona Erkrankungsfall. Die betroffene Person ist in häuslicher Isolation gemäß den Vorgaben des Gesundheitsamts.

Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen und die Schließung von Einrichtungen (14. März 2020)

Gemeinde Karlsdorf-Neuthard
Landkreis Karlsruhe
  Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen und Schließung von Einrichtungen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV 2) Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard erlässt für das Gebiet von Karlsdorf-Neuthard folgende
 
Allgemeinverfügung:
 
Die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen, sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, wird verboten. Ausgeschlossen hiervon sind Wochenmärkte und kleinere Veranstaltungen im Freien mit einem begrenzten und überschaubaren Personenkreis.
 
Der Betrieb von Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen sowie von Schank- und Speisewirtschaften mit Musikvorführung und Tanz ist verboten. Der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften ohne Musikvorführung und Tanz ist erlaubt.
 
Der Betrieb von Bibliotheken, Museen, Kinos und Bädern ist untersagt.
 
Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen sind grundsätzlich untersagt.
 
Der Betrieb von Prostitutionsstätten ist untersagt.
 
Die Allgemeinverfügung gilt ab sofort.
 
Die Maßnahmen gelten unmittelbar und bis zum 19. April 2020.
 
Hinweise:
 
Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.
 
Bei Zuwiderhandlungen gegen Ziffer 1 bis 6 kann unmittelbarer Zwang angewendet werden.
 
Begründung:
 
Tatsächliche Gründe:
 
Bei dem Coronavirus (SARS-CoV-2) handelt es sich um einen sehr leicht übertragbaren Virus. Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes Karlsruhe wird der Virus durch Tröpfcheninfektion übertragen. Er kann auch durch Personen übertragen werden, die nicht erkennbar krank sind oder nur leichte Erkrankungssymptome zeigen. Ein direkter Kontakt mit infizierten Personen ist daher unbedingt zu vermeiden.
 
Das Gesundheitsamt Karlsruhe empfiehlt deshalb, Veranstaltungen zu verbieten und Einrichtungen zu schließen. Damit soll einer unkontrollierbaren und nicht mehr einzudämmenden flächenhaften Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV 2) entgegengewirkt werden.
 
Rechtliche Gründe:
 
Die Allgemeinverfügung beruht auf § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG).
 
Danach trifft die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung der übertragbareren Krankheiten erforderlich ist. Unter diesen Voraussetzungen können auch Veranstaltungen gänzlich verboten und Einrichtungen geschlossen werden.
 
Es soll verhindert werden, dass sich Personen, welche sich mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert haben, auf Veranstaltungen bzw. in Einrichtungen aufhalten und eine sehr große Anzahl von Personen der Gefahr einer Infektion ausgesetzt werden. Dadurch soll eine weitere und unkontrollierbare Verbreitung des Virus abgewendet werden.
 
Bei den getroffenen Maßnahmen ist der zuständigen Behörde nach § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG Ermessen eingeräumt. Dieses wurde gemäß § 40 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) pflichtgemäß ausgeübt und insbesondere der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - als Grenze des Ermessens - beachtet.
 
Die Allgemeinverfügung wird am 13. März 2020 per ortsüblicher Bekanntgabe bekanntgemacht. Sie tritt am 14. März 2020 in Kraft (§ 41 Absatz 4 Satz 4 LVwVfG).
 
Die sofortige Vollziehung von Ziffer 1 bis 5 ergibt sich aus § 80 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 Verwaltungsgerichtsordnung in Verbindung mit §§ 28 Absatz 2, 16 Absatz 8 IfSG. Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.
 
Die Hinweise auf mögliche infektionsschutzrechtliche bzw. verwaltungsvollstreckungs-rechtliche Konsequenzen wiederholen die bestehenden gesetzlichen Regelungen. Eine Begründung ist damit nicht erforderlich. Rechtsbehelfsbelehrung:
 
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe bei der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, Amalienstr.1, 76689 Karlsdorf-Neuthard
 
oder bei jeder anderen Dienststelle der Widerspruch erhoben werden. *
 
Diese Allgemeinverfügung nebst vollständiger Begründung kann ab sofort während der Öffnungszeiten beim Bürgermeisteramt Karlsdorf-Neuthard, Amalienstr. 1, 76689 Karlsdorf-Neuthard eingesehen werden. *
 
Karlsdorf-Neuthard, 13. März 2020
 
* Da die Rathäuser bis auf weiteres geschlossen sind, bitten wir bei Bedarf um telefonische Terminvereinbarung.
 

Rathäuser und Bürgerbüro für Publikum geschlossen (14. März 2020)

Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, nur noch in dringenden Fällen persönlich das Rathaus und das Bürgerbüro aufzusuchen. Damit wollen wir einen weiteren Beitrag zum Ziel leisten, die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Ein weiteres mögliches Ansteckungsrisiko kann dadurch reduziert und die Aufrechterhaltung des regulären Dienstbetriebs sichergestellt werden. Die Gemeindeverwaltung und das Bürgerbüro am Mühlenplatz sind weiterhin zu den gewohnten Sprechzeiten besetzt und telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Unaufschiebbare persönliche Besuche im Rathaus oder im Bürgerbüro bitten wir vorher unter der Rufnummer (07251) 4430 (allgemeine Verwaltung), 443-260 (Bürgerbüro), bzw. beim jeweiligen Sachbearbeiter direkt, oder per E-Mail anzumelden und einen Termin zu vereinbaren. Das Bürgerbüro erreichen Sie unter der Sammel-Rufnummer 443-260. Viele Anliegen können auch online über die Webseite der Gemeinde und den eingerichteten Bürgerservice www.service-bw.de erledigt werden. Bitte haben Sie Verständnis für diese Vorgehensweise und unterstützen Sie unser gemeinsames Ziel, dem sich in der momentanen Ausnahmesituation vieles unterordnen muss. Versuchen wir alle, mit Besonnenheit, Umsicht und gegenseitiger Rücksicht das Richtige und Nötige zu tun und zur baldigen Bewältigung der Krise beizutragen! Dabei stehen wir allen unseren Einwohnern gerne mit Rat und Tat zur Seite, so gut wie es jetzt möglich ist. Ihre Gemeindeverwaltung
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Bürgermeister Sven Weigt zur Corona-Krise (13. März 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch in Karlsdorf-Neuthard hinterlässt die Corona-Pandemie ihre Spuren und führt zu spürbaren Veränderungen im Alltagsleben. Die Gemeinde hat in dieser Woche alle Vereine angeschrieben und empfohlen, jede geplante, über einen kleinen und internen Personenkreis hinausgehende Veranstaltung kritisch zu hinterfragen, ob sie nicht ausfallen oder verschoben werden kann. Zahlreiche Veranstaltungen wurden von der Gemeinde, von den Vereinen, Kirchen und Einrichtungen bereits kurzfristig abgesagt. Damit zeigen gerade unsere Ortsvereine und Veranstalter in vorbildlicher Weise ihre große Fürsorge, Rücksichtnahme und Verantwortung zum Schutz aller Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür danke ich allen Verantwortlichen sehr. Ich weiß, dass die Absage von teils lange geplanten Veranstaltungen, was über die geleistete ehrenamtliche Arbeit hinaus auch Einnahmeverluste für die Veranstalter bedeutet, für die Vereine und für uns alle schmerzhaft ist. Denn Veranstaltungen und Begegnungen sind ein wesentliches Merkmal unserer liebens- und lebenswerten Gemeinde. Darauf müssen wir nun eine Zeitlang weitgehend verzichten. Unser aller Ziel muss es sein, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Jeder einzelne ist dazu gefordert. Wir werden in der nächsten Zeit leider unsere gewohnten gesellschaftlichen und sozialen Kontakte reduzieren oder einstellen müssen, so wie es unter anderem auch vom Bundesgesundheitsministerium dringend angeraten wurde. Das erfordert von uns allen ein Umdenken und ein besonnenes und verantwortungsvolles Handeln in einer besonderen Situation, dem sich auch die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard und ihre Einwohner und Vereine weiterhin stellen werden. Wichtig ist es, sachlich und umsichtig mit der Situation umzugehen. Besonders die älteren und kranken Einwohner müssen wir jetzt in den Blick nehmen und sie so gut wie möglich vor einer Ansteckung schützen, denn diese Personengruppen haben ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Deshalb gilt es, durch Vorsicht und Rücksichtnahme dazu beizutragen, die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen, damit unser Gesundheitssystem nicht mit einer sehr großen Zahl von Patienten in kurzer Zeit überfordert ist. Dabei kommt jedem Einzelnen eine besondere Verantwortung zu, indem die erkannten Risikogruppen durch achtsames Verhalten geschützt werden. Eine besondere Herausforderung stellt die von der Landesregierung am Freitag, 13. März, angeordnete, notwendige Schließung von Schulen und Kindergärten ab dem kommenden Dienstag dar, vor allem für berufstätige Eltern und deren Arbeitgeber. Für Familien, in den beide Eltern in besonders wichtigen Berufen im Gesundheitswesen, für die öffentliche Sicherheit, bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst arbeiten, wird die Gemeinde gemeinsam mit dem kirchlichen Kindergartenträger eine Notbetreuung für die betreffenden Kinder organisieren, damit deren Eltern ihrer jetzt ganz besonders wichtigen und unersetzlichen Berufstätigkeit weiter nachgehen können. Kinder und Enkelkinder sollten ihre Kontakte zu den Eltern und Großeltern gegebenenfalls reduzieren und Großeltern sollten möglichst keine kleinen Enkelkinder betreuen müssen, weil sie damit einer möglichen Infektionsgefahr ausgesetzt sind. Das erfordert von allen Beteiligten ein Umdenken und Umorganisieren, es ist unbequem, ungewohnt und belastend – aber im Interesse aller nicht zu vermeiden. Alle Jüngeren stehen in der Pflicht, innerhalb unserer Familien, der Gesellschaft und Solidargemeinschaft die Älteren und die Kranken zu schützen! Vielleicht ist diese Krise dann auch eine Chance, indem wir als Gemeinschaft zusammenrücken und uns gegenseitig noch mehr unterstützen. Hier vor Ort. In unserer Gemeinde, in unseren Familien und im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, bei den Vereinen, in unseren Kirchengemeinden oder wo auch immer. Achten wir aufeinander, helfen wir einander, dann werden wir gestärkt aus dieser Situation hervorgehen. Bleiben Sie gesund und umsichtig! Mit freundlichem Gruß Sven Weigt Bürgermeister P.S.: Aktuelle Informationen zur aktuellen Situation mit dem Corona-Virus gibt es unter anderem auf www.infektionsschutz.de Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium fachlich unterstützt wird. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555. Aktuelle Information: Die Bibliothek am Mühlenplatz in Karlsdorf-Neuthard wird ab kommender Woche (12. März) bis auf weiteres geschlossen. Wir bitten um Beachtung!
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Baumpflanz-Aktion fällt aus! (13. März 2020)

Die Baumpflanz-Aktion am Samstag, 14. März wird abgesagt. Wir wollen den bestmöglichen Schutz und die bestmögliche Vorsorge sicherstellen und haben deshalb heute diese Entscheidung getroffen. "Stündlich ergeben sich neue Sachlagen" haben wir zur Corona Krise schon geschrieben. Die Sicherheit der Bevölkerung hat Vorrang vor allem und auch die Gemeinde hat die Situation jeweils aktuell neu zu bewerten. Deshalb die Absage - wir geben rechtzeitig einen neuen Termin bekannt.

Abschied von Pfarrer Marcus Rensch (09. März 2020)

Mit einem bewegenden Gottesdienst und anschließendem Empfang wurde jetzt Pfarrer Marcus Rensch von der evangelischen Kirchengemeinde Karlsdorf-Neuthard-Forst verabschiedet. Der Seelsorger wird auf eigenen Wunsch zur evangelischen Kirchengemeinde Mühlbach im Kraichgau wechseln und sich die dortige Pfarrerstelle gemeinsam mit seiner Ehefrau Melanie teilen. Seit April 2016 wirkte Rensch in Karlsdorf-Neuthard-Forst, nach absolvierter Probezeit ab Mai 2018 ganz offiziell als neuer Pfarrer der Kirchengemeinde. Eine übervolle Kirche, ein bewegender Gottesdienst und im Anschluss viele dankbare und emotionale Grußworte zeigten jetzt nochmals die Beliebtheit und Wertschätzung des jungen Pfarrers und seiner Familie. Pfarrerin und Dekanin Ulrike Trautz nahm die Entpflichtung von Pfarrer Rensch von seinen bisherigen Aufgaben vor. Sie bescheinigte ihm ein hervorragendes und fruchtbares Wirken. Dieses sei von Anfang an in eine Zeit von anstehenden, tiefgreifenden Veränderungen für die Kirchengemeinde und ihre bisherigen Gebäude gefallen, was die Aufgabe für den neuen Pfarrer alles andere als einfach gemacht habe. Trautz nannte vornehmlich die heikle Frage der künftigen Erhaltung und Nutzung der Kirchengebäude. Nicht nur mit seiner frohen, ausgleichenden und den Menschen zugewandten Art, mit vielen neuen Ideen und Impulsen habe Pfarrer Rensch die Kirchengemeinde sehr bereichert. Beispielhaft stünden dafür die Gründung eines Männerkreises, die Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Mitwirkenden oder der Ausbau und die Pflege der Ökumene. Beim anschließenden Empfang dankten Pfarrer Dr. Torsten Forneck und Pfarrer Christian Erath von den katholischen Seelsorgeeinheiten für das sehr gute Miteinander, ebenso die Vertreter der verschiedenen Gruppierungen und des Ältestenrats der Kirchengemeinde. Aus den Grußworten wurde deutlich spürbar, dass der Seelsorger und seine Familie vielen ans Herz gewachsen ist, was auch Tanja Metz und Dr. Jürgen Wendel „unserem tollen, empathischen, kreativen und immer authentischen Pfarrer“ attestierten. Bürgermeister Sven Weigt bedauerte den Weggang von Marcus Rensch ebenso und bescheinigte ein jederzeit sehr gutes und vertrauensvolles Miteinander. Der Rathauschef appellierte an die Mitglieder der Kirchengemeinde, künftig ein gutes, faires und wertschätzendes Miteinander in den Vordergrund zu stellen. Pfarrer Marcus Rensch äußerte sich sehr dankbar darüber, dass er viel Gutes und Positives erlebt und mitnehmen könne an die neue Wirkungsstätte im Kraichgau. Er wünschte der Kirchengemeinde eine gute Zukunft und Gottes Segen.    
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Wilder Müll deponiert (27. Februar 2020)

Ein besonders dreister Fall von illegaler Abfallbeseitigung musste unlängst registriert werden. Ein Zeitgenosse hatte wohl in einer „Nacht- und Nebelaktion“ seine Altkleider und allerlei angesammelter Haushaltsmüll bei den Glascontainern auf dem Kirchenparkplatz Amalienstraße deponiert. Der hinzugezogene Polizeivollzugsdienst konnte bei der Durchsuchung der Abfälle Hinweise auf den Verursacher ausfindig machen. Der muss jetzt mit einer empfindlichen Ordnungsstrafe rechnen. Die Kosten der Beseitigung der Abfälle kommen hinzu.

Ersatzbiotope für Eidechsen angelegt (27. Februar 2020)

Im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen sind Eingriffe in Natur und Landschaft auszugleichen. Für die Belange des Artenschutzes sind spezielle Erhebungen erforderlich, um den betroffenen Arten neue Lebensräume anzubieten. Der Bau des Feuerwehrhauses ist mit einer solchen Ersatzmaßnahme verbunden. Speziell für die Zauneidechse mussten Ersatzbiotope angelegt werden. Die sind in der zurückliegenden Zeit zwischen den Ortsteilen entstanden. Eine Fachfirma hat diese Biotope mit den für die Arten so wichtigen Strukturen konzipiert und in Auftrag gegeben. Was für den unbedarften Betrachter eher nach Halde aussieht, ist für Zauneidechsen eine neue Heimat.

Kontakt Pressemitteilungen

Frau Iris Habitzreither
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Telefon 07251/443211
Fax 07251/443280
Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag während der allgemeinen Öffnungszeiten.

Gebäude: Rathaus Karlsdorf
Herr Thomas Huber
Sachgebietsleiter
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Telefon 07251/443205
Fax 07251/443270
Öffnungszeiten:

Während der allgemeinen Öffnungszeiten.

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Aufgaben: Bürgerangelegenheiten und Presseangelegenheiten, Mitteilungsblatt