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98,1% Zustimmung für den Amtsinhaber und einzigen Bewerber um das Amt, Bürgermeister Sven Weigt, 8.475 Wahlberechtigte, 2.770 Wählerinnen und Wähler, was einer Wahlbeteiligung von 32,68% entspricht: Das ist das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Karlsdorf-Neuthard vom Sonntag, 29. Januar. Bürgermeister Sven Weigt wurde damit mit einem eindrucksvollen Votum für eine dritte Amtszeit bestätigt. Der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses Harald Weschenfelder verkündete das Wahlergebnis gegen 19.30 Uhr den bereits zahlreich wartenden Besucherinnen und Besuchern in der Altenbürghalle, darunter etliche (Ober)Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Umlandgemeinden. Die beiden Musikvereine von Karlsdorf und Neuthard spielten dazu passend flotte Marschmusik und zur Feier des Abends floß das Freibier. Für die Bürgermeisterrunde gratulierte die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, für die Bundes- und Landespolitik der Landtagsabgeordnete Ulli Hockenberger. Harald Weschenfelder gratulierte namens des Gemeinderats und der gesamten Gemeinde und blickte mit Freude voraus auf die Fortsetzung der guten und erfolgreichen Zusammenarbeit. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überbrachte Personalratsvorsitzende Nicole Schneider die Glückwünsche. Der Wahlsieger, Bürgermeister Sven Weigt, dankte für den überwältigenden Vertrauensbeweis. Den eingeschlagenen Erfolgsweg möchte er fortsetzen und baut dabei auf ein starkes und bewährtes Team in Gemeinderat, Verwaltung, Vereinen, Einrichtungen und der gesamten Bevölkerung, denn nur gemeinsam könne man die Herausforderungen der jeweiligen Zeit stemmen, hieß es. Voraussichtlich im März wird der in seine dritte Amtszeit gewählte Bürgermeister dann im Rahmen einer Gemeinderatssitzung offiziell für die neue Amtszeit verpflichtet werden. 

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Alle Senioren aus unserer Gemeinde („60 plus“) möchten wir auf ein besonderes Angebot der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard hinweisen. Am Freitag, 23. Juni 2023, bieten wir wieder die bekannte und beliebte Busfahrt zu den Volksschauspielen in Ötigheim an. Diese von der Gemeinde initiierten und organisierten Theaterreisen haben sich zu einem sehr begehrten Angebot entwickelt, das jedes Jahr im Sommer viele Einwohnerinnen und Einwohner "im besten Alter" ins Mittelbadische führt. Dort waren seitdem schon viele großartige und denkwürdige Theaterabende zu erleben. Auf dem Spielplan steht in diesem Sommer „Das Wirtshaus im Spessart“. Die Abendvorstellung am 23. Juni beginnt um 20.00 Uhr. Abreise mit dem Bus ab Neuthard Rathaus um 17.45 Uhr und ab Karlsdorf Rathaus ab ca. 17.50 Uhr. Rückreise nach Ende der Vorstellung, Ankunft an den Ausgangspunkten gegen 23.30 Uhr. Wir bieten allen reiselustigen Theaterfreunden und all denen, dies es noch werden wollen, ein attraktives Angebot. Reisepreis pro Person 29,00 Euro (inklusive Reisebegleitung im Bus, Busreise im komfortablen Reisebus und Eintrittskarte (Sperrsitz)). Anmeldungen ab Montag, 30. Januar, im Bürgerbüro Karlsdorf, Tel.-Nr. 443-260. Öffnungszeiten: MO-FR von 8 bis 13 Uhr oder nach vorheriger Vereinbarung unter der Rufnummer 443-260. Bitte beachten Sie, dass bei Absagen eine Erstattung nur möglich ist, wen der freiwerdende Platz anderweitig besetzt werden kann. Wegen der erfahrungsgemäß großen Nachfrage empfehlen wir, sich umgehend die gewünschten Plätze zu sichern!

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Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard plant den Neubau einer Grundschule in Karlsdorf, die das stark sanierungsbedürftige Schulgebäude aus den 1960er Jahren samt angegliederten Pavillons ersetzen soll. Für den Neubau sind rund 14 Millionen Euro veranschlagt (wir berichteten). Jetzt wurde der Sieger eines ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs von einer interdisziplinär besetzten Preisjury gekürt, der für die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard Bürgermeister Sven Weigt und Vertreter des Gemeinderats angehören. Demnach landete nach intensiver Beratung der  gemeinsame Planungsentwurf einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro Lehmann Architekten aus Offenburg (Objektplanung), Vertec aus Ettenheim (Technische Gebäudeausrüstung) und Frenzel Klumpp Bauingenieure Offenburg (Tragwerksplanung) unter insgesamt acht spannenden und interessanten Vorschlägen einstimmig auf dem ersten Platz. Dieser Entwurf „setze in sicherer architektonischer Handschrift die komplexen Anforderungen der Auslobung hervorragend um“, wie es heißt. Er zeichne sich durch zwei gleichwertige Gebäudeteile mit offenen Zugangs- und Blickachsen mit lichtdurchfluteten Innenhöfen aus. Wichtig seien auch die wirtschaftliche Bauweise und die Option, unabhängig, doch in direkter Nachbarschaft zur Grundschule, eventuell zu einem späteren Zeitpunkt eine Realschule als eigenständiges Gebäude errichten zu können. „Der Jury gefielen vor allem die klaren, geordneten Strukturen des in Holz-Hybridbauweise zweigeschossig geplanten Gebäudes mit zwei leicht versetzten Baukörpern, die funktionale und flexible Planung, die gefälligen Dimensionen der Gebäude, die sich gut an die Umgebungsbebauung anpassen, die luftige Gestaltung und die großzügigen Zugänge sowohl von Norden als auch von Süden", erläuterte Juryvorsitzender Afshin Arabzadeh bei der Vorstellung des Siegerentwurfs im Bürgersaal des Karlsdorfer Rathauses.   Bürgermeister Sven Weigt hob die multifunktionale Raumkonzeption unter anderem aus Aula, Mensa und Musikräumen im Erdgeschoss und ringförmig angelegten Klassenzimmern im Obergeschoss hervor, die mit einem schlüssigen pädagogischen Konzept ein optimales Lernen und Arbeiten in freundlicher und zeitgemäßer Atmosphäre ermöglichen sollen. Dennoch entstehe kein massiver Baukörper und für die planerisch berücksichtigte mögliche Erweiterung um eine Realschule sei auf dem Schulgelände ausreichend Platz vorhanden. Somit habe die Gemeinde mit diesem Vorschlag alle Optionen für eine langfristige, zukunftsorientierte Schulentwicklung.

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Zum beliebten und geschätzten, traditionellen Neujahrsempfang lud die Gemeinde am 11. Januar in die Altenbürghalle ein. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten nach dreijähriger Corona-Zwangspause gerne diese Gelegenheit, sich zu informieren, zu begegnen und auszutauschen. Bürgermeister Sven Weigt hieß die Gäste in der Altenbürghalle willkommen, unter ihnen Vertreter aus Politik, Kirchen, Vereinen Behörden, Kindergärten, Schulen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Die letzten drei Jahre, sagte Weigt in seiner Rückschau, seien geprägt gewesen von massiven Veränderungen, verbunden mit großen Herausforderungen. "Mit Mut, Kraft Zusammenhalt, Engagement für den Nächsten, Kreativität und Einsatz für die Gemeinschaft konnte  vieles geschafft und erreicht werden", betonte Weigt. Furcht sei kein guter Ratgeber, sondern lähme nur das verantwortungsvolle Planen und Handeln. Gemeinsam habe man vieles bewältigt in den letzten Jahren, die sehr herausfordernd waren, hieß es. Hier dankte Weigt für den großen Bürgersinn und die Solidarität unter den Einwohnern, die sich in Krisenzeiten bewährt habe. Auch dankte er den Damen und Herren des Gemeinderats, den Vereinen, dem Gemeindeteam und allen, die am Haus der Gemeinde mitarbeiten und mitgestalten, für die sehr gute Zusammenarbeit und den enormen Einsatz für das Gemeinwohl. Große Herausforderungen werde auch die Zukunft bringen, die man mit Mut und Zuversicht, und nicht mit Pessimismus und Mutlosigkeit angehen wolle. Dafür gebe es allen Grund, denn die starke Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde und der Gesellschaft habe gezeigt, was alles möglich sei, wenn man zusammenhalte. Nicht zuletzt erinnerte der Bürgermeister daran, dass es schon immer Krisen und schwierige Zeiten gegeben habe, wovon etwa die Menschen, die den letzten Weltkrieg noch erleben mussten, oder jene, die Wirtschaftskrisen oder den "kalten Krieg" erlebten, berichten könnten. Jede Zeit habe ihre eigenen Herausforderungen, die man mit Mut, Kreavität, Weitblick und Solidarität untereinander meistern könne. Hier lud Weigt zu einem Perspektivenwechsel ein, nicht nur Probleme und Hürden zu sehen, sondern diese als Chance zu begreifen, die man ergreifen und sich darin bewähren müsse.  Die Gemeinde habe sich in den letzten Jahren dank einer vorausschauenden und klugen Haushaltspolitik eine solide, hohe Liquidität aufgebaut, die nun zusammen mit geplanten. sorgfältig kalkulierten Darlehensmaßnahmen wegweisende Investitionen in die Infrastruktur ermögliche. Beispielhaft nannte er als die zwei größten Posten, den geplanten Neubau einer Grundschule in Karlsdorf sowie den Bau eines neuen Feuerwehrhauses. Auch ein neuer Anlauf für eine Stadtbahn soll  wieder auf der Agenda stehen, nachdem sich hier die politischen Rahmenbedingungen zum positiven verändert haben. Beifall aus dem Publikum gab es für die Mahnung an die Bundespolitik, dass dringend große Probleme  angepackt werden müssten und es nicht unbedingt Priorität habe, Beipackzettel von Medikamenten gendergerecht zu gestalten. Die Leistungsfähigkeit der Gemeinden dürfe nicht durch immer neue Bürokratie und Regelungen von Bundes- und Landespolitik überstrapaziert werden. „Kommunalpolitik heißt für mich, die Lebenswirklichkeit der Menschen zu gestalten. Darum geht es, in unserer Gemeinde gemeinsam mit den Menschen zu gestalten, gleichermaßen in allen Lebensbereichen und Lebensphasen“. Es gehe darum, Ideen zu entwickeln und Prioritäten festzulegen um das liebens- und lebenswerte Karlsdorf-Neuthard weiter zu entwickeln, sowie die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde zu stärken. Wunderschön stimmten musikalisch die Big 5 auf das neue Jahr ein.  Grußworte sprachen für die Kirchen Pfarrer Wolf-Dieter Weber von der evangelischen Kirchengemeinde und Karl-Heinz Oestreicher für die Vereine von den Eisenbahnfreunden Karlsdorf-Neuthard.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Leserinnen und Leser, ein Jahr mit erneut besonderen Herausforderungen geht in wenigen Tagen zu Ende. Haben wir im vergangenen Dezember noch die vorweihnachtliche Stimmung vermisst, weil wegen der Corona-Pandemie die gewohnten Adventsfeiern, Treffen oder Weihnachtsmärkte vielfach ausfallen mussten, sind es in diesem Jahr ganz andere, ebenso unerwartete und nicht weniger bedrückende Ereignisse, die unser Leben auf den Kopf gestellt haben. Was Corona angeht, scheint seit einiger Zeit die größte Krise endlich überwunden zu sein. Dafür trat mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar dieses Jahres ein anderes Ereignis ein, das man zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Nichts ist seitdem mehr, wie es vorher war. Vermeintliche Gewissheiten sind weggebrochen und eine Zeitenwende angebrochen. Knapp zehn Monate nach dem Kriegsbeginn lässt sich überhaupt nicht einschätzen, wohin diese Aggression Russlands noch führen wird, geschweige denn wann endlich wieder Frieden sein wird. Der Krieg hat zu direkten oder drohenden Engpässen auf dem Material- und Energiesektor geführt, er lässt die Verbraucherpreise in geradezu schwindelerregende Höhen ansteigen, er hat zu neuen, immensen Herausforderungen bei der Aufnahme und Versorgung von vor dem Krieg geflohenen Menschen geführt und vieles mehr. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger sind von den Folgen des russischen Angriffskrieges wirtschaftlich spürbar betroffen. Natürlich ist das alles nicht zu vergleichen mit der furchtbaren Lage in der Ukraine selbst. Dennoch machen sich auch hierzulande immer mehr Menschen ernsthafte und zuvor so nicht gekannte Sorgen – um ihre finanzielle Situation, um ihren Arbeitsplatz, um die Frage, wie sie die ständig steigenden Kosten bestreiten sollen. Kann uns da noch nach Weihnachten und Festfreude zumute sein, können wir angesichts der bedrückenden Nachrichten und dem Elend der vom Krieg so schwer getroffenen Menschen in der Ukraine überhaupt feiern? Ich meine, trotz alledem – ja. Denn was wäre die Alternative? Mutlosigkeit, Aufgabe und Resignation. Jedes Jahr aber bringt uns Weihnachten die Botschaft von Licht, von der Mahnung zur menschlichen Fürsorge und Nächstenliebe, von Hoffnung und Zuversicht. Das können und das sollen wir uns bewusst machen und auch feiern, was ja überhaupt nicht ausschließt, auch an die Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht. Auch wenn wir auf der kommunalen Ebene keine globale Politik betreiben oder Kriege beenden können: Wir können ein wertvolles Stück zu mehr Frieden und Freundschaft bei uns und damit in der Welt beitragen. Kehren wir vor der eigenen Haustür, jede und jeder, bringen wir Verständnis und die Bereitschaft zu verzeihen auf und reichen einander die Hand. Dann fängt Weihnachten an, bei uns und mitten unter uns. „Karlsdorf-Neuthard hält zusammen“, das war uns in der schweren Zeit der Corona-Pandemie ein Leitspruch von Anfang an. Sehr viele engagierte Einwohnerinnen und Einwohner, Vereine und Organisationen haben dieses eindrucksvoll vorgelebt. Das kann und soll uns auch jetzt eine Orientierung sein. Halten wir zusammen, sorgen wir dafür, dass unsere Gemeinde Karlsdorf-Neuthard auch im neuen Jahr liebens- und lebenswert bleibt und wir eine Gemeinde sind, in der sich alle wohl und aufgehoben fühlen können.     Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch im kommenden Jahr wird die geleistete, intensive Arbeit von Gemeinderat und Verwaltung mit dem Beginn oder dem Abschluss von kommunalen Projekten sichtbare Früchte tragen. Die Einspeisung von enthärtetem Trinkwasser in das Leitungsnetz rückt, trotz aller unvorhersehbaren immensen Probleme in den Lieferketten, endlich in greifbare Nähe. Das Großprojekt „neues Feuerwehrhaus“ nimmt mehr und mehr Formen an. Die weiteren Fortschritte werden in den nächsten Monaten auf der Baustelle deutlich erkennbar sein. Die Sanierung der Rathäuser mit dem Projekt „neue Ortsmitte Neuthard“ geht ab dem Frühjahr in die erste Umsetzungsphase, wenn die Verwaltung im Rathaus Neuthard ein Ausweichquartier beziehen und die Sanierung des Rathauses Neuthard beginnen wird. Zum Thema „Güterverkehrstrasse“ erwarten wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative, dass eine Trassenführung mitten durch die Ortsteile von der Bahn nicht weiterverfolgt wird. Bezahlbarer Wohnraum ist in Karlsdorf-Neuthard nach wie vor ein sehr knappes Gut. Im kommenden Jahr wollen wir mit der Erschließung des Wohngebiets „An der Pfinz“ in Neuthard mit dort entstehenden 14 Gemeindewohnungen zur notwendigen Verbesserung des Angebots beitragen. Der Ausbau der Kinderbetreuung, Neubau einer Grundschule in Karlsdorf, Forcierung eines Stadtbahnanschlusses, Klimaschutz und Wärmeausbaustrategie sind nur einige Stichworte für weitere, teils mittelfristige kommunale Aufgaben und Planungen, die uns in den nächsten Jahren fordern werden. Nähere Erläuterungen dazu konnten Sie bereits den Haushaltsreden von Verwaltung und Fraktionen entnehmen, die in der vergangenen Ausgabe des Mitteilungsblattes abgedruckt waren. Sie sind auch online nachzulesen auf der Homepage der Gemeinde unter www.karlsdorf-neuthard.de Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, gemeinsam haben wir im zu Ende gehenden Jahr wieder viele Herausforderungen bewältigt, vor allem dank des herausragenden ehrenamtlichen Engagements vieler Einwohnerinnen und Einwohner, die sich immer wieder uneigennützig in das gesellschaftliche Leben einbringen und dieses mitgestalten und bereichern. Ich danke den Damen und Herren des Gemeinderats, die auch in diesem Jahr wieder in zahlreichen und intensiven Beratungen mit großem Engagement, mit Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick wichtige Weichen für das Wohl der Gemeinde und eine weiterhin positive Gemeindeentwicklung gestellt haben. Mein herzlicher Dank gilt meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie den vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich in den Vereinen, Kirchen, Organisationen und Einrichtungen für andere engagieren. Oft geschieht dies still und unauffällig, und doch effektiv, hilfreich und wirkungsvoll. Sie alle machen damit unsere Gemeinde jeden Tag aufs Neue schöner, liebenswerter und lebenswerter. Bleiben wir alle gemeinsam für unser Karlsdorf-Neuthard weiter aktiv! Nehmen wir das neue Jahr mit all seinen Chancen und Herausforderungen wieder an mit Mut und Zuversicht. Ich wünsche Ihnen allen frohe Weihnachtstage und ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr! Bleiben Sie gesund! Ihr Sven Weigt, Bürgermeister

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Auch die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ist leider keine Ausnahme, was den allgemeinen, bundesweiten Personalmangel in Pflegeberufen betrifft. Deshalb können trotz der hohen Nachfrage bis auf weiteres nicht alle verfügbaren Pflegeplätze in der Dauer- und Kurzzeitpflege im örtlichen Seniorenhaus St. Elisabeth belegt werden, heißt es vom Caritasverband Bruchsal, der Betreiber der Einrichtung ist.   Dies führt dazu, dass Anfragen nach Plätzen in der Dauerpflege oder Kurzzeitpflege auch für pflegebedürftige Einwohnerinnen und Einwohner aus Karlsdorf-Neuthard vermehrt nicht im oftmals kurzfristig gewünschten Zeitraum berücksichtigt werden können. Der Caritasverband bemüht sich in allen Fällen um eine möglichst gute Lösung für die betreffenden Personen und ihre Angehörigen. Sofern in Karlsdorf-Neuthard kein Pflegeplatz verfügbar ist, wird versucht eine alternative wohnortnahe Unterbringung in einer anderen Einrichtung anzubieten. „Es kommt dabei nicht auf die theoretisch vorhandenen Pflegeplätze an, sondern vor allem darauf, in welchem Umfang wir das erforderliche Personal für die Dauer- und Kurzzeitpflege vor Ort zur Verfügung haben“, erläuterten der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Caritasverbands Bruchsal, Andreas Häuslpelz, der Bereichsleiter stationäre Pflege, Jürgen Marin, Einrichtungsleiterin Silvia Dimmler und die Leiterin der Kurzzeitpflege, Julia Wolf, in einem aktuellen Gespräch mit Bürgermeister Sven Weigt. Der Rathauschef hat sich über die aktuell schwierige Situation im Pflegebereich mit den Vertretern des Caritasverbands eingehend ausgetauscht. Der allgemeine Personalmangel im Pflegebereich mache erwartungsgemäß auch vor dem Caritasverband Bruchsal und dessen Pflegeeinrichtungen nicht Halt, hieß es, wobei Pflegeeinrichtungen gegenüber etwa Krankenhäusern der Akutversorgung, wo die personelle Situation auch schon seit längerem oft schwierig sei, zusätzlich ins Hintertreffen gerieten. Der Caritasverband versucht vehement und nachhaltig gegenzusteuern und Fachkräfte durch verschiedene Maßnahmen und attraktive Angebote zu halten oder neu zu gewinnen. Dies alles werde jedoch einige Zeit dauern und schnelle Erfolge seien folglich nicht zu erwarten, so die Einschätzung beim Caritasverband. Momentan könne man deshalb nur an das Verständnis der Bevölkerung für die Gesamtsituation appellieren, wobei allen Beteiligten sehr bewusst sei, dass dies im Einzelfall auch zu nicht befriedigenden Lösungen führen könne, weil sich verständlicherweise fast alle pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen nach Möglichkeit eine Unterbringung in der vertrauten Wohngemeinde wünschen. Letztlich sei es aber auch die Erkenntnis, dass sich „gutes und qualifiziertes Pflegepersonal leider nicht herbeizaubern lässt.“ Eine Entspannung der momentanen Situation streben Caritasverband und Gemeinde im engen Schulterschluss an, wobei auch zusätzliche Aktionen zur gezielten Werbung von Personal und internationale Partnerschaften im Blickfeld sind. Interessenten können sich jederzeit gerne für eine Stelle oder einen Ausbildungsplatz beim Caritasverband bewerben, dort oder im Seniorenhaus St. Elisabeth (Frau Dimmler, Frau Wolf) gibt es auch weitere Informationen.

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In einer stilvollen Feierstunde wurde jetzt Thea Bojeczan, die langjährige Leiterin des Don-Bosco-Kindergartens Karlsdorf, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit ihr gehe nach 30 überaus erfolgreichen und verdienstvollen Jahren eine feste Institution von Bord, unter deren Federführung sich der Kindergarten über all die Jahre hinweg zu einer festen Größe und zu einer außerordentlich erfolgreichen und geschätzten Einrichtung entwickelt habe, hieß es.   Die allseits geschätzte Leiterin des Kindergartens erhielt von zahlreichen Gratulanten und Vertretern aus Einrichtungen großes Lob und Dank für das Geleistete. Unter anderem von Bürgermeister Sven Weigt, der für Gemeinderat, Verwaltung und alle Einwohner den Dank und die besten Wünsche überbrachte, und von Pfarrer Dr. Torsten Forneck für die Seelsorgeeinheit. „30 Jahre lang leitete Frau Bojeczan den Kindergarten Don Bosco und hat viele teils umwälzende und wegweisende Veränderungen aktiv erfolgreich mitgestaltet“, so Pfarrer Dr. Forneck. Bürgermeister Sven Weigt erinnerte an die Anfänge des im Jahr 1992 unter seinem Vorgänger im Amt, Ehrenbürger und Altbürgermeister Egon Klefenz, eingeweihten Don-Bosco-Kindergartens. Damals sei man davon ausgegangen, dass der Kindergarten nur vorübergehend benötigt werde. 30 Jahre später lasse sich feststellen, dass die Einrichtung mit den Jahren immer wichtiger geworden und immer weiter gewachsen sei. Heute verfügt der Kindergarten Don Bosco über insgesamt acht Betreuungsgruppen, auch für Kleinkinder ab einem Jahr. Ein weiterer Erweiterungsbau ist gerade in Planung, in den zwei derzeit in Räumen der Schönbornschule untergebrachte Gruppen einziehen sollen. „Das Wohl der Kinder und Familien war für Sie immer das wichtigste Ziel und Richtschnur Ihres Handelns. Zusammen mit ihrem Team, den Eltern und allen weiteren Beteiligten haben Sie den Kindergarten Don Bosco zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt und hinterlassen ihrer Nachfolgerin ein hervorragend bestelltes Haus“, attestierte der Bürgermeister.  Großen Dank und Anerkennung überbrachten auch die Vertreter des Elternbeirats und des Leiterkollegiums, ehe Thea Bojeczan allen Beteiligten, „allen voran meinem tollen Team im Kindergarten“, für die „immer sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ dankte und dazu ermunterte, diesen Weg weiterzugehen.  Die Verabschiedung im Rahmen eines Weihnachtsmarktes vor dem Kindergarten wurde musikalisch von verschiedenen Kindergartengruppen und dem Chor „Carpe Diem“ mitgestaltet.

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Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard hat im Rahmen des European Energy Award (eea)-Prozesses jetzt eine erste Zwischenbilanz über die bisherige Klimaschutzarbeit gezogen und sich ein Arbeitsprogramm für vier Jahre gegeben. Von einer externen Auditorin wurde diese Bilanz nun detailliert geprüft. Das erfreuliche Ergebnis: „Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard hat die selbst gesetzten Ziele mehr als erfüllt und im eea einen Zielerreichungsgrad von 57,8% erreicht. Für die Erstzertifizierung ist dies das beste Ergebnis im Landkreis und dies in Rekordzeit“, heißt es im Prüfbericht von eea-Beraterin und Auditorin Dr. Gabi Zink-Ehlert. Im Herbst 2019 hatte der Gemeinderat gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung in der Klausurtagung über eine nachhaltige Strategie für kommunalen Umwelt- und Klimaschutz  beraten. In der darauffolgenden Gemeinderatssitzung am 19. November 2019 wurde der Beschluss gefasst, dies im Rahmen des European Energy Awards durchzuführen. Der eea ist ein europäisches Zertifizierungs- und Qualitätsmanagement-System, mit dem ein effizienter Umgang mit Energie und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien zu einer nachhaltigen kommunalen Energie- und Klimaschutzpolitik erreicht werden soll.  „Mit diesem Instrument können sich Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Europa untereinander im Klimaschutzprozess vergleichen und vor allem stetig weiterentwickeln“, so der Leiter des Energieteams,  Fachbereichsleiter Benjamin Ziefuß vom Technischen Bauamt im Rathaus.   Das Land Baden-Württemberg unterstützt die teilnehmenden Gemeinden, so auch Karlsdorf-Neuthard, mit Fördermitteln aus dem KlimaschutzPlus-Programm. Die Umwelt- und Energieagentur des Kreises Karlsruhe (UEA) mit Geschäftsführerin Birgit Schwegle und Projektbetreuer Fabian Siemer unterstützt und begleitet in beratender Funktion.   „Für den eea ist ein Blick allein auf den reinen Energieverbrauch nicht ausreichend. Die Aufstellung eines Energieberichts ist nur ein Teil der Analyse. Zum Erreichen der Klimaschutzziele sind vielmehr alle Bereiche einer Kommunalverwaltung gefragt“,  erläutert Johannes Heberle. Er ist als Klimaschutz-Manager im Karlsdorf-Neutharder Rathaus für die eea-Projektsteuerung zuständig. Demnach würden sechs Maßnahmenbereiche betrachtet, von der  Entwicklungsplanung und Raumordnung über kommunale Gebäude bis hin zu Versorgung, Entsorgung und Organisation. Nach einer umfassenden Analyse des Ist-Standes folgte in Karlsdorf-Neuthard ein detailliertes Arbeitsprogramm, um mehr Klimaschutz im kommunalen Handeln zu verankern. „Dieser Prozess zieht sich für gewöhnlich über mehrere Jahre. Wir hatten jedoch das Ziel, dies mit unserem Anfang 2021 gegründeten Energieteam bis zum Jahresende 2022 zu schaffen“, so Bürgermeister Sven Weigt über das auch im Gemeinderat einmütig unterstützte Projekt. Das Energieteam habe sich deshalb in kurzen Zeitabständen intensiv beraten und koordiniert. Dies mündete in einen Gemeinderatsbeschluss zur Verabschiedung eines Arbeitsprogramms für die Jahre 2022 bis 2026.  „Doch schon in der Zwischenzeit sind wir Projekte angegangen, um eine Zertifizierung zu erhalten“, erläutert Bürgermeister Sven Weigt. Dafür sei ein Zielerreichungsgrad von mindestens 50% erforderlich. Mit der nun bestätigten Marke von 57,8% sei Karlsdorf-Neuthard die erste von 14 eea-Kommunen im Landkreis, die direkt zum Start und nach so kurzer Zeit eine derart hohe Punktzahl erreicht habe, bestätigt die Energieagentur. Im Rathaus und im Gemeinderat von Karlsdorf-Neuthard freut man sich über die Früchte „der besonderen Klimaschutzarbeit der letzten Jahre.“ Herausragend seien unter anderem die Unterhaltung einer Klimapartnerschaft mit der brasilianischen Gemeinde Guabiruba, die derzeit laufende Umsetzung des Radverkehrskonzepts oder die Lärmaktionsplanung. Auf dem Erfolg ausruhen wollen sich die Akteure in Karlsdorf-Neuthard nun aber keineswegs. Vielmehr soll in vier Jahren die nächste Zertifizierung erfolgen, heißt es. Bis dahin will die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard zahlreiche weitere Maßnahmen für den Klimaschutz umsetzen. Die Schwerpunkte sollen dann in den Ausbau von Wärmenetzen und erneuerbaren Energien gelegt werden.    

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Viele hundert Kinder und Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindergärten und Schulen sowie Chöre versammelten sich zum Finale des Nikolausmarkts auf dem Karlsdorfer Mühlenplatz aus einem ganz besonderen Grund: Angekündigt war eine Live-Videoschaltung zur brasilianischen Partnergemeinde Guabiruba im Zeichen von (Vor) Weihnachtsfreude, Verständigung, Freundschaft und Klimaschutz.     „Beim Besuch einer Vertretung aus Guabiruba im April diesen Jahres und einem dortigen gemeinsamen Workshop mit den Teams der Kindergärten, Schulen und dem Jugend- und Familienzentrum Karlsdorf-Neuthard sowie den Beteiligten der Klimapartnerschaft, entstand die Idee dazu“, erläutern Bürgermeister Sven Weigt und Klimaschutz-Manager Johannes Heberle von der Gemeindeverwaltung Karlsdorf-Neuthard. Es sei wichtig, die kommunale Klimapartnerschaft intensiv zu pflegen und dabei gerade Kinder mit einzubeziehen, denn Nachhaltigkeit werde immer wichtiger und mache vor Ländergrenzen keinen Halt. Sie müsse vielmehr international gelebt und umgesetzt werden, hieß es.   Mit Upcycling – Materialien konnten die Kinder aus Karlsdorf-Neuthard und Guabiruba mit den Schulen und Kindergärten zuvor schönen Weihnachtsschmuck herstellen. Dabei kamen alte CDs, Teelichter, Papierrollen oder Flaschen zu neuen Ehren. So konnten schon die Jüngsten spielerisch praktischen Umweltschutz und Nachhaltigkeit erleben und anwenden. Zusätzlich studierten die Kinder jeweils ein deutsches und ein brasilianisches Weihnachtslied ein. Bürgermeister Sven Weigt, und sein brasilianischer Amtskollege Valmir Zirke begrüßten alle Zuschauer und die Akteure. Die Kinder aus Guabiruba sangen das bekannte deutsche Weihnachtslied „O, Tannenbaum“, die Kinder aus Karlsdorf-Neuthard wiederum sangen unterstützt von ihren Eltern, Betreuerinnen und Chorsängern das brasilianische Weihnachtslied „Sapatinho de Natal.“ „Die einzigartige Stimmung und das spürbare Band der herzlichen Freundschaft zu den Freunden in Guabiruba machte die Videoschaltung zu einem einmaligen und emotionalen Erlebnis für alle Beteiligten“, so das Fazit aus dem Rathaus.   Begleitet von weihnachtlichen Klängen konnten im Anschluss alle Aktiven und Gäste bei stimmungsvoller Atmosphäre Glühwein, Kinderpunsch und von der Bäckerei Köhler gespendeten Brezeln den Ausklang des Nikolausmarkts genießen.  Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten und den vielen Mitwirkenden aus den Kindergärten und den Schulen. „Wir sind glücklich darüber, dass die Aktion so gut ankam und alles reibungslos geklappt hat. Wir schätzen unsere Partnerschaft mit Brasilien sehr und freuen uns auf viele weitere Aktionen im Zeichen von Freundschaft und Klimaschutz", so das Fazit der beiden Bürgermeister.

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Einen anschaulichen und informativen Streifzug durch ganz verschiedene aktuelle Themen der Kommunalpolitik gab Bürgermeister Sven Weigt bei der Einwohnerversammlung am Mittwochabend. Zum ersten Mal gab es diese sowohl als Präsenzveranstaltung vor Ort im Foyer der Altenbürghalle, als auch im digitalen Format von zuhause oder von unterwegs aus. Beides wurde gerne und gut angenommen, so dass wir dieses auch in Zukunft anbieten möchten. Vom Gemeindehaushalt ("im Rahmen einer langfristig angelegten Finanz- und Projektplanung im Gemeinderat trotz hoher notwendiger Investitionen grundsolide aufgestellt", so das Fazit des Bürgemeisters) über die Güterverkehrstrasse, wo einiges dafür spricht, dass eine eventuelle Trassenführung zwischen Karlsdorf und Neuthard aus der engeren Auswahl bald herausfallen müsste, über die Trinkwasserenthärtung bis zu Kinderbetreuung und Senioren reichte die große Themenpalette. Die zeigte letztlich auf, was in der Gemeinde so läuft, und womit sich Gemeinderat und Verwaltung schwerpunktmäßig derzeit befassen. Dazu gehören auch die Schulplanung (Neubau eine Grundschule in Karlsdorf), Glasfaserausbau - hier war die Nachfragebündelung sehr erfolgreich und es ist von einem baldigen Baubeginn durch die Deutsche Glasfaser auszugehen - , Straßensanierungs-Management, Masterplan Infrastruktur oder Bebauungspläne, Ortsmitte Neuthard, Klimaschutz und Lärmschutz, womit die Aufzählung noch nicht vollständig ist. Das eine oder andere der genannten Themen werden wir hier gerne in eigenen Beiträgen noch etwas näher beleuchten. Es gibt also auch für die nächsten Jahre mehr als genug herausfordernde und spannende Aufgaben, denn "eine Gemeinde wird nie fertig sein mit ihrer Entwicklung", wie es bei der Veranstaltung hieß. Im guten Zusammenwirken mit allen Beteiligten und einer engagierten Bürgerschaft sollen die laufenden und die kommenden kommunalen Projekte immer mit einem vorausschauenden Blick auf die Finanzlage umgesetzt werden. Hier dankte Rathauschef Sven Weigt insbesondere dem Gemeinderat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz zum Wohl der Gemeinde. 

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Wann kommt (endlich) das "weiche" Trinkwasser? Wir haben an dieser Stelle schon mehrmals über die erheblichen Verzögerungen bei der Umsetzung des Projekts berichtet, bedingt vor allem durch immense Probleme bei den Lieferketten. Es ist allerdings nicht so, dass sich gar nichts tun würde auf der Baustelle. Es geht stetig, wenn auch immer noch langsam voran. Momentan baut eine Elektro-Fachfirma im Wasserwerk Karlsdorf-Neuthard die elektrischen Komponenten für den späteren Betrieb der Wasserenthärtungs-Anlage ein.Zuletzt war der Probebetrieb im November angekündigt. Aktuell wird es damit wohl bis Anfang 2023 dauern. Wenn es keine weiteren unvorhergesehenen Verzögerungen gibt (wir hoffen es sehr, eine verlässliche Prognose können und wollen wir aber lieber nicht abgeben), dann könnte die Einspeisung von „weichem“ Trinkwasser im Frühjahr 2023 endlich starten. Regelmäßig sind Bürgermeister Sven Weigt und Fachbereichsleiter Benjamin Ziefuss vor Ort, um sich ein Bild von den laufenden Arbeiten zu machen. Die massiven Lieferprobleme für viele Komponenten wurden beim jüngsten Termin im Wasserwerk von den Mitarbeitern der Fachfirma bestätigt. Bauteile werden demnach am zugesagten Liefertermin manchmal unverhofft nicht ausgeliefert und neue Liefertermine erst gar nicht mehr benannt. Deshalb ist eine verlässliche Prognose zur Fertigstellung auch so schwierig. Alle Beteiligten arbeiten jedoch weiter mit Hochdruck daran. Mit der zentralen Trinkwasser-Enthärtungsanlage soll das „harte“ Trinkwasser in der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard von rund 18 Grad deutscher Härte auf künftig ca. neun Grad deutscher Härte im Härtegrad deutlich abgesenkt werden. Damit sollen u. a. Kalkablagerungen im Rohrleitungssystem deutlich reduziert, Wasch- und Reinigungsmittel eingespart und die Lebensdauer von Haushaltsgeräten verlängert werden. Die mit der Enthärtung verbundenen Mehrkosten bei den Wassergebühren werden, das zeigen die Erfahrungen andernorts, durch die damit möglichen Einsparungen an anderer Stelle (weniger Waschmittel, weniger defekte Geräte, wovon auch die Umwelt profitiert) mindestens annähernd wieder ausgeglichen.

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„Alle Jahre wieder“: Die Weihnachtswunsch-Aktion der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ist zum dritten Mal gestartet. Auch in diesem Jahr haben uns viele Wunschzettel der Kinder erreicht. Die Grundidee der Aktion: Zur Adventszeit dürfen Kinder aus Familien, denen es finanziell nicht so gut geht, einen Herzenswunsch als Geschenk notieren. Geschenkepaten erfüllen diesen und die Kinder dürfen an Weihnachten ihr Geschenk zuhause aufpacken. Das Projekt fand in den letzten Jahren jeweils eine riesengroße Resonanz und trug dazu bei, viele Kinderwünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Am Mittwoch, 23. November wurde der Weihnachtsbaum im Foyer der Altenbürghalle mit selbstgebasteltem Baumschmuck der Kernzeitbetreuungen in Karlsdorf und in Neuthard in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Familienzentrum geschmückt und die Wunschzettel der Kinder aus unserer Gemeinde aufgehängt. Der Schmuck wurde in Zusammenhang des Klimaprojektes mit der Karlsdorf-Neutharder Partnergemeinde Guabiruba in Brasilien aus recycelten Materialien hergestellt. Bravourös bewerkstelligt haben dies die Kinder und die Mitarbeiterinnen der Schulkindbetreuung. Über das Projekt freut sich auch Bürgermeister Sven Weigt, der zur Eröffnung der Aktion das neuerliche soziale Engagement der Beteiligten zugunsten der beschenkten Kinder lobte. Noch bis zum Dienstag, 13. Dezember können Spendenpaten jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr die Wunschzettel direkt vom Baum abhängen, das genannte Geschenk besorgen und dieses unverpackt während der üblichen Öffnungszeiten am Expressschalter des Bürgerbüros oder in der Bibliothek in Karlsdorf-Neuthard zusammen mit dem Wunschzettel abgeben. Wir freuen uns auf eine wiederum rege Teilnahme bei der Aktion und auf viele erfüllte Wünsche und leuchtende Kinderaugen.

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Mit einer glanzvollen Gala in der Altenbürghalle ehrte die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard nach zwei Jahren Corona-Pause wieder ihre Besten. Wieder standen diejenigen im Mittelpunkt, die im Laufe des Jahres im Einzel- und Mannschaftssport hervorragende Leistungen erbrachten. Mit dem Triumphmarsch aus der Oper Aida stimmten sechs Bläser vom Musikverein Karlsdorf auf die Gala ein und das hatte seinen Grund, wie Bürgermeister Sven Weigt in seiner Begrüßung sagte. Zum Auftakt hatte er eine besondere Ehrung vorzunehmen. Im Auftrag von Bundespräsident Steinmeier überreicht Weigt in Vertretung des erkrankten Ersten Landesbeamten Knut Bühler die Pro Musica Plakette an Rüdiger Riffel, den Vorsitzenden des Musikvereins. Ausgezeichnet wurde der Verein für 100 Jahre Pflege des musikalischen Gutes und Förderung des kulturellen Lebens. Über Jahrzehnte hat der Verein es verstanden, die Jugend an das gemeinsame Musizieren heranzuführen. Dem Rathauschef oblag es auch, die Sportlerinnen und Sportler zu ehren.  Locker, sympathisch führten Alexandra Huber und Martin Bellm durch den Abend. Sie stellten die einzelnen Leistungsträger vor. Zuhauf galt es Bezirksmeister, Kreismeister, Landesmeister, Deutsche Meister sowie Mannschaftsmeister ihnen die gebührende Ehre zu erweisen und ihnen den verdienten Beifall zu spenden. Spannend wurde es, als Bürgermeister Weigt den Weltmeister und Welttorwart im Handball, Henning Fritz und unseren Mann im Landtag, Uli Hockenberger, auf die Bühne bat und mit ihnen das Geheimnis lüftete  wer sich diesmal Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres nennen darf. Gewählt als Sportlerin  des Jahres wurde Laetitia Bouc, die im Schwimmsport mit hervorragenden Leistungen glänzte, auch international bei den USA Meisterschaften.  Da sie zurzeit in den USA weilt, gratulierte und ehrte sie der Rathauschef in einem Video, das vor der Gala aufgezeichnet wurde. So  freute sie sich, wenn auch virtuell über ihre Auszeichnung. Von Henning Fritz zum Sportler des Jahres gekürt wurde Francesco Messineo, der im Boxen erfolgreich war. Er wurde Deutscher Meister U22, Deutscher Meister (Elite) und errang den 2. Platz beim internationalen Chemnitz Pokal (Elite). Zur Mannschaft des Jahres erkor der Ehrungsausschuss der Gemeinde die U12 Faustballmannschaft (weiblich) vom TSV Karlsdorf. Sie erspielten sich die Deutsche Meisterschaft in der Halle 2021/22 und  wurden 5. Deutscher Meister in der Feldsaison 2022.  Im Unterhaltungsprogramm begeisterten Charlotte de la Breteque mit ihrer fantastischen Show „Lufakrobatik“ an Bändern sowie Maxim mit seiner waghalsigen Show „Rolla Bolla“. Nach dem offiziellen Teil durften die Gäste noch zur Musik der Band „WAM –What’sabout music“ feiern. Für das leibliche Wohl sorgten der FC Germania Karlsdorf und der FV Neuthard. (Bericht: Brigitte Hübner)

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Herr Thomas Huber
Sachgebietsleiter
Bild des persönlichen Kontakts "Herr Huber"
Amalienstr. 1
76689 Karlsdorf-Neuthard
Telefon 07251 443 205
Fax 07251 443 270
Gebäude Rathaus Karlsdorf
Aufgaben

Bürgerangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit

Frau Iris Habitzreither
Bild des persönlichen Kontakts "Frau Habitzreither"
Amalienstr. 1
76689 Karlsdorf-Neuthard
Telefon 07251 443 211
Fax 07251 443 280
Gebäude Rathaus Karlsdorf