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Vor vier Jahren erhielt er für seine Erfindung bereits unter anderem den Großen Preis des Deutschen Erfinderverbandes, jetzt hat Felix Schlindwein auch einen Fernsehauftritt absolviert: Der von ihm erfundene "verschüttungsfreie Löffel" wird in der TV-Sendung "Das Ding des Jahres" präsentiert. Der 78-jährige Karlsdorfer hat es geschafft, unter vielen hundert Erfindern aus ganz Deutschland zu einem Casting nach Stuttgart und zu TV-Aufnahmen in ein Fernsehstudio nach Köln eingeladen zu werden. Die fünfte Staffel der Show läuft am Dienstag, 19. März, ab 20.15 Uhr auf ProSieben. Dann stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den kritischen Augen einer Experten-Jury und dem Urteil des Publikums. Wie Felix Schlindwein die Idee für seine pfiffige Erfindung kam? "Angefangen hat alles damit, als ich meine kleine Enkelin Helena damals beim Essen einer Suppe beobachtete und mir der Gedanke kam, dass es einen verschüttungsfreien Löffel geben müsste. Nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für ältere Menschen und Menschen mit Handicap, die mit einem solchen speziell konstruierten Löffel Flüssigkeiten viel leichter und selbstständiger einnehmen könnten", erläutert Schlindwein. So machte er sich vor Jahren ans Werk und konstruierte schließlich einen Esslöffel, mit dem man dank eines so einfachen wie genialen "Deckels" an der oberen Hälfte, kaum mehr etwas verschütten kann. Bei der Internationalen Erfindermesse in Nürnberg erzielte er damit mit einer Bronzemedaille bereits einen bemerkenswerten Erfolg. Hinzu kam der Große Preis des Deutschen Erfinderverbandes 2015. Auch die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard würdigte das erfolgreiche Engagement ihres Mitbürgers mit einer Auszeichnung bei der jährlichen Gala. Nicht nur große Esslöffel, auch Kaffeelöffel oder Schöpflöffel hat Felix Schlindwein mittlerweile nach dem gleichen Prinzip konstruiert. "Mein Antrieb für den TV-Auftritt ist nicht die Aussicht auf Geld, sondern für mich wäre das Wichtigste, ein Unternehmen zu finden, das "meinen" Löffel herstellt und auf den Markt bringt", sagt Felix Schlindwein, der für sein vielseitiges ehrenamtliches Engagement bestens bekannt ist und unter anderem als langjähriger Versichertenberater seinen Mitmenschen hilfreich zur Seite steht.  

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Rund 200 Zuhörer kamen jetzt zur Info-Veranstaltung von Bauträger, Caritasverband und Gemeinde zum Neubau von Betreuten Seniorenwohnungen sowie der Erweiterung des Pflegeheims in Karlsdorf. Beim Projekt „Betreutes Wohnen 55+ Am Saalbach in Karlsdorf-Neuthard“ sollen 18 neue, seniorengerechte Zwei-Zimmer-Eigentumswohnungen in der Kohlfahrtstraße in Karlsdorf neu gebaut werden. Im Zuge des Gesamtprojekts soll auch das Seniorenhaus St. Elisabeth mit derzeit 54 stationären Pflegeplätzen um 30 weitere Pflegeplätze deutlich erweitert werden. Der Neubau soll auf einem rund 12 Ar großen, gemeindeeigenen Grundstück direkt neben der bestehenden Seniorenwohnanlage mit Pflegeheim Am Baumgarten entstehen. „Das riesige Interesse an der heutigen Veranstaltung bestätigt die Annahme, dass der Bedarf da ist“, betonte Bürgermeister Sven Weigt. Für Karlsdorf-Neuthard sei es ein Glücksfall, dass auch beim Neubauprojekt der Caritasverband Bruchsal als langjährig bewährter Betriebsträger fungiere und man mit dem Bauträger M&M aus Sandhausen einen ebenso erfahrenen und kompetenten Partner an Bord habe. Der Bürgermeister  verwies auf das herausragende ehrenamtliche Engagement in den örtlichen Senioreneinrichtungen, das namentlich vom Förderverein Seniorenheim getragen werde. Caritas-Vorstand Arno Vogelbacher erläuterte die Besonderheiten des Betreuten Wohnens. Zur Gesamtkonzeption gehöre auch der Neubau einer Kapelle im Innenhof und eines Begegnungscafés. Geschäftsführer Jürgen Machmeier vom Bauträger, der M&M Bau GmbH Sandhausen, erläuterte die planerische Konzeption. Geplant sind zwölf Ein- und sechs Zwei-Personen-Wohnungen mit 51 bis 61 qm Größe. Im Frühjahr soll es mit dem Bau losgehen. Bis Ende kommenden Jahres ist die Fertigstellung geplant.

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Erhöhte Geschwindigkeit rangiert seit Jahren in den Unfallstatistiken auf einem der vorderen Plätze. Die polizeiliche Praxis hat gezeigt, dass die konsequente Durchsetzung von Geschwindigkeitsmessungen ein geeignetes Mittel ist, um Verkehrsteilnehmer zu einem den Straßen- und Witterungsbedingungen angepassten Fahrverhalten zu bewegen und so dazu beizutragen, geschwindigkeitsbedingte Unfälle zu vermeiden. Ende Januar hat das Landratsamt Karlsruhe, Amt für Straßenverkehr, Ordnung und Recht (Bußgeldstelle) der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard die Quartalsstatistik der Messungen für den Zeitraum Juli bis September 2018 zur Verfügung gestellt. Die Zuständigkeit der Geschwindigkeitsmessungen liegt ausschließlich in der Verantwortung des Landkreises Karlsruhe. Der Messtrupp misst regelmäßig an neuralgischen Stellen die Geschwindigkeiten. Hierzu werden zu unterschiedlichen Zeiten sowohl in Tempo-30- als auch in Tempo-50-Bereichen Messungen vorgenommen. Hauptsächlich werden im Ortsteil Karlsdorf im Tempo-30-Bereich die Amalien-, Kohlfahrt-, Rathaus- und Westliche Brühlstraße berücksichtigt. Im Ortsteil Neuthard wird überwiegend der Tempo-30-Bereich in der Büchenauer Straße, Kirch- und Pfinzstraße kontrolliert. Bei entsprechenden Überschreitungen der Geschwindigkeit werden die Verstöße durch die Bußgeldstelle mit Verwarnungsgeldern geahndet. Im Vergleich zum ersten Quartal mit 5869 PKW und im zweiten Quartal mit 7352 PKW wurden im dritten Quartal insgesamt 7678 PKW gemessen. Im Ortsteil Karlsdorf wurden im dritten Quartal insgesamt 6513 PKW erfasst, davon sind 237 Verkehrsteilnehmer in einem Tempo-30 Bereich und 6 Verkehrsteilnehmer in einem Tempo-50-Bereich „geblitzt“ worden. In Neuthard wurden insgesamt 1165 PKW gemessen, davon sind 95 Fahrzeuge im 30er-Bereich und lediglich ein Verkehrsteilnehmer ist im Tempo-50-Bereich sozusagen „in die Falle getappt“. Die meisten Tempo-30-Sünder gab es in diesem Quartal in der Alten Bundesstraße (139 PKW), gefolgt von der Rathausstraße (74 PKW) und in der Kirchstraße (68 PKW). Ergänzend zu den Messungen des Landratsamtes hat die  Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in den vergangenen Jahren mittlerweile fünf Geschwindigkeitsmessgeräte angeschafft, wobei die beiden jüngsten Geräte neben der Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit noch weitere Daten zur Auswertung ermöglichen: Einstellung der Geräte mit Auswahl nach Wochentagen und Wochenenden, unterschiedliche Tageszeiten, Geschwindigkeitsklassen (beispielsweise von 10 bis 19 Kilometer, 20 bis 29 Kilometer usw.), minimale und maximale gemessene sowie durchschnittliche Geschwindigkeit sowie diverse Auswertungen, wie viele Verkehrsteilnehmer sich an die gültige Geschwindigkeit halten. Bisher geübte Praxis beim Einsatz der gemeindeeigenen Geschwindigkeitsmessgeräte ist es, die Geräte in beiden Ortsteile an viel befahrenen Straßen mit Tempo 30 und 50 Kilometer aufzustellen, um so für eine Verringerung der Geschwindigkeit zu sorgen. In Absprache mit der Verkehrsbehörde beim Landratsamt und ebenso auf berechtigter Anregung aus Reihen der Bevölkerung können die Geschwindigkeitsmessgeräte auch variabel im Ortsgebiet platziert werden. Mit den Messungen durch das Personal vom Landratsamt einerseits und den fünf Geschwindigkeitsmessgeräten andererseits wird versucht, in den Straßen ein verkehrsgerechtes Tempo zu ermöglichen. Bei weiteren Fragen zu diesem Thema steht die Gemeindeverwaltung gerne zur Verfügung, heißt es aus dem Rathaus. Detaillierte Auswertungen mit den einzelnen Standorten sowie zur Messdauer und zur Geschwindigkeitsüberschreitung können hier nachgelesen werden.

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Den letzten Bewerbertag gab es jetzt an der Schönbornschule Karlsdorf-Neuthard. Weil die Schule ihre letzte neunte Klasse im Sommer verabschieden wird und es seit mehreren Jahren keine nachfolgenden Hauptschul- bzw. Werkrealschulklassen mehr gibt, wird in wenigen Monaten an der Bildungseinrichtung eine Epoche zu Ende gehen. Die Schönbornschule wird dann, wie die Sebastianschule Neuthard, bis auf weiteres ausschließlich eine Grundschule sein. "Beim Bewerbertag durchlaufen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stationen, die eine reale Bewerbungssituation simulieren", erläutert Rektorin Monika Freimuth. Von einem Eignungstest bis hin zu Bewerbungsgesprächen können sich die Teilnehmer hier praxisnah auf ihre Bewerbung vorbereiten. Dieses Angebot ist ein seit Jahren bewährter und erfolgreicher Baustein, um die Absolventen möglichst optimal auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten. Mit dabei waren auch beim letzten Bewerbertag wieder die Vertreter von Kooperationsfirmen (Sparkasse Kraichgau, Fa. optiserv, Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, Fa. Reineck, Fa. Leicht, Fa. Debatin und IHK). Bei Schulsozialarbeiterin Nadin Sand gab es zudem Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und sich weitere Tipps zu holen. Die Firmenvertreter attestierten allen Kandidaten eine sehr gute Vorbereitung. "Das schönste Ergebnis war, dass einige Schülerinnen und Schüler vom Fleck weg einen Praktikumsplatz angeboten bekamen mit der Aussicht auf einen nachfolgenden Ausbildungsplatz", so die Vertreter der Schule. Innerhalb der erfolgreichen Kooperation der Schönbornschule mit Firmen und mit der IHK konnten in den letzten Jahren rund 200 Schülerinnen und Schüler mit einem Praktikum oder einer Lehrstelle im kaufmännischen, gewerblichen und sozial-pflegerischen Bereich versorgt werden, war zu erfahren. Dafür und für das große Engagement aller Beteiligten sei die Schule sehr dankbar.

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Hochrangige Ehrung eines echten Aktivpostens im Ehrenamt: Mit der vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg verliehenen Staufermedaille wurde Gemeinderätin Monika Herlan am Dienstagabend im Bürgersaal des Karlsdorfer Rathauses ausgezeichnet. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel überreichte die besondere und vergleichsweise selten vergebene Ehrung - die in Karlsdorf-Neuthard zum ersten Mal überhaupt an eine Bürgerin der Gemeinde verliehen wurde- im Auftrag von des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Damit wurde das vielseitige und langjährige, herausragende ehrenamtliche Engagement von Monika Herlan in der Gemeinde gewürdigt, das in vielen Bereichen das Gemeindeleben mitprägt. So ist sie seit 1999 Gemeinderätin in der Freien-Wähler-Fraktion und seit 2010 deren Fraktionsvorsitzende. Weiterhin ist die 1957 in Eltville am Rhein in Hessen geborene Kommunalpolitikerin in mehreren Ausschüssen des Gemeinderats vertreten. Seit der ersten Wahl in den Gemeinderat wurde Herlan bei seither drei weiteren Kommunalwahlen von den Wählerinnen und Wählern im Amt bestätigt. Seit 2014 ist Monika Herlan Vorsitzende der Freien Wähler Karlsdorf-Neuthard e.V.  Bei der Liederhalle Karlsdorf ist sie seit 1982 aktive Sängerin, war oder ist schon lange Jahre Notenwartin und Kassierin. Seit dem Jahr 2004 ist die gelernte Bilanzbuchhalterin Vereinsvorsitzende der Liederhalle und auch hier ein unermüdlicher Aktivposten und eine innovative und tatkräftige Ideengeberin und Gestalterin, der keine Arbeit zu viel ist. Ebenso nachhaltige Akzente setzt Monika Herlan unter anderem als Übungsleiterin (seit 1989) im Judo-Sport-Club Karlsdorf-Neuthard, als Gründungsmitglied und langjährige Kassierin beim Förderverein Seniorenheim Karlsdorf und bei der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe Karlsdorf-Neuthard. Die Geehrte habe sich mit alldem in maßgeblichen Bereichen der Gesellschaft ehrenamtlich und uneigennützig engagiert, mit großem persönlichen Einsatz und unter Zurückstellung persönlicher Interessen, sagte der Landrat. Es sei richtig und wichtig, dass eine solche Leistung auch öffentlich gewürdigt und wertgeschätzt werde. "Es ist die erste solche Auszeichnung in unserer Gemeinde, und es ist eine Auszeichnung, die Sie mehr als verdient haben", lobte auch Bürgermeister Sven Weigt das Leistungsbild einer "Mitbürgerin, die vorbildlich und beispielhaft unsere Gemeinde mitgestaltet und bereichert". Monika Herlan setze sich unermüdlich, beharrlich und standhaft für das Wohl und die Interessen der Gemeinde und ihrer Einwohner ein. Glückwünsche und Grüße überbrachten auch Gemeinderat Harald Weschenfelder für die Freie-Wähler-Fraktion ("Monika Herlan zeichnen ihre hohe soziale Kompetenz und Führungsqualitäten aus") und Hans Huber für den Förderverein Senioren. Monika Herlan dankte allen Unterstützern und Wegbegleitern, vor allem ihrer Familie für den starken Rückhalt, ohne den ein solches Engagement nicht möglich wäre. Die Ehrung nahm sie nach eigenen Worten stellvertretend mit Dankbarkeit für die Unterstützung durch ihre Familie und für alle ehrenamtlich Wirkenden an.     

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