Aktuelle Mitteilungen

Spendenfahrten nach Nyergesújfalu (05. Februar 2021)

Bereits zum 35. Mal ging eine Spendenfahrt mit Hilfsgütern von Karlsdorf-Neuthard an die ungarische Partnergemeinde Nyergesújfalu. Kreativ und flexibel zeigten sich die unermüdlichen Helfer und Initiatoren um die Gemeinderäte Roland Weschenfelder und Uwe Heneka auch dieses Mal: Wegen der Corona-Beschränkungen nutzte man die Dienste einer ungarischen Spedition. Deren LKW machte auf der Heimreise in der Hardtgemeinde Halt, um die Spendengüter einzuladen. „Bereits zum vierten Mal haben wir so aus der Not eine Tugend gemacht“, so Roland Weschenfelder. Wenn auch der persönliche Kontakt und die Begegnung mit den ungarischen Freunden von beiden Seiten schon lange sehr vermisst werden, hieß es.  Fachkundig verluden die Mitarbeiter vom Gemeindebauhof mehrere Tonnen an Spenden, die in Nyergesújfalu von bedürftigen Einwohnern und vom dortigen Pflegeheim dringend gebraucht werden. Unter anderem gingen Bettwäsche, Windeln, Handtücher, Gehhilfen und weitere medizinische Hilfsgüter, Sondernahrung, Kleidung, Schuhe, Kinderwagen, Spielsachen und Fahrräder auf die rund 900 Kilometer lange Reise. „Ein großer Dank geht an alle Spenderinnen und Spendern aus Karlsdorf- Neuthard, sowie der näheren und weiteren Umgebung, für ihre erneut so zahlreichen und hilfreichen Sach- oder Geldspenden“, heißt es vom Initiatorenkreis und von der Gemeinde, für die Bürgermeisterstellvertreter Harald Weschenfelder vor Ort war.    Für die Transportkosten der bislang zweitgrößten Spendenfahrt kam dankenswerter Weise die frühere Gemeinderätin Gisela Mußer auf. Das Erfolgsprojekt der seit dem Jahr 2007 bestehenden Spendenfahrten, längst eine echte Herzensangelegenheit, ließ sich auch dieses Mal dank erneut zahlreicher Spenden und Unterstützer und trotz Corona nicht aufhalten. Nun hoffen alle Beteiligten, dass sich die Pandemie-Lage entspannt und im Frühjahr vielleicht wieder eine Fahrt in der gewohnten, persönlichen Form möglich ist. Auf „Plan B“ per erneuter Kooperation mit einer Spedition könne man aber jederzeit zurückgreifen, war zu erfahren. Geldspenden für die Transportkosten der dann 36. Spendenfahrt werden schon jetzt gerne entgegengenommen. Kontakt: Roland Weschenfelder, Telefon (07251) 4 27 21, und Uwe Heneka, (07251) 4 13 06.  
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Neue Beleuchtung für Zebrastreifen (04. Februar 2021)

Die Gemeinde lässt in den nächsten Wochen die Beleuchtung der Fußgängerüberwege erneuern, weil die alten Verkehrszeichen in die Jahre gekommen sind. Neue LED Technik soll dann auch der aktuellen Energiesparverordnung gerecht werden und an dieser Stelle einen kleinen, weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Notfallhilfe mit beeindruckender Bilanz (29. Januar 2021)

Zu mehr als 200 Einsätzen rückte die beim DRK Neuthard stationierte ehrenamtliche Notfallhilfe Karlsdorf-Neuthard im vergangenen Jahr aus. Trotz einer mehrmonatigen zwischenzeitlichen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie blieben die Einsatzzahlen damit auf einem hohen Niveau.
Mit der schnellen, kompetenten und oftmals lebensrettenden Hilfe bei medizinischen Notfällen vor Ort ist die Notfallhilfe nicht mehr wegzudenken und sie gibt allen Einwohnern das gute Gefühl, dank des optimalen Zusammenwirkens von Notfallhilfe und Rettungsdienst bestens versorgt zu sein.
„Fast alle Mitglieder des Notfallhilfeteams sind haupt- oder nebenberuflich im Rettungsdienst tätig und bilden sich regelmäßig weiter. Der Ausbildungsstand ist deshalb deutlich höher als die durch den Kreisverband geforderte Mindestausbildung“, erläutern die Vertreter der Notfallhilfe.  
Die Entscheidung, ob die Notfallhilfe bei einem medizinischen Notfall alarmiert wird, liegt bei der integrierten Leitstelle in Karlsruhe.
Die Einsätze der Notfallhilfe Karlsdorf-Neuthard werden nicht durch die Krankenkassen bezahlt. Die Ausrüstung finanziert der DRK-Ortsverein Neuthard zusammen mit Hilfe der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard sowie aus Spenden.
 

Impfstart im Seniorenhaus (19. Januar 2021)

Der 17. Januar 2021 wird wohl als ein besonderes Datum in die Geschichte der Senioreneinrichtung St. Elisabeth Karlsdorf eingehen. An diesem Sonntag besuchte erstmals ein mobiles Impfteam vom Zentralen Impfzentrum in Karlsruhe das Karlsdorf-Neutharder Pflegeheim in Trägerschaft des Caritasverbands Bruchsal, um den Bewohnern und Pflegekräften die erste Corona-Schutzimpfung zu verabreichen. Einrichtungsleiterin Silvia Dimmler zeigte sich erleichtert über den Impfstart: "Endlich ist es soweit. Seit Beginn der Pandemie treibt uns ja die große Sorge um, eine Ansteckung in den Altenheimen und Pflegeeinrichtungen unbedingt zu vermeiden. Deshalb gelten sehr strenge Hygienekonzepte, die regelmäßige Testung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, und Einschränkungen für Besuche. Jetzt können wir darauf hoffen, dass in einigen Wochen fast alle unsere Bewohner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege einen umfassenden und sicheren Corona-Impfschutz haben." Gerade weil es auch in mehreren Wohn- und Pflegeeinrichtungen der Region trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu schwerwiegenden Corona-Ausbrücken kam, hofft man auch in St. Elisabeth auf den Tag, an dem der volle Impfschutz für Bewohner und Personal die größten Sorgen nimmt. Am Sonntag und am darauffolgenden Montag wurden in St. Elisabeth insgesamt rund 110 Impfdosen des Herstellers Biontech verabreicht, womit nach einiger Zeit bereits eine Grundimmunisierung erreicht ist. In zirka drei Wochen soll eine zweite Impfung folgen, nach der sich dann im Lauf von etwa zwei bis drei Wochen der volle Impfschutz einstellt. Außergewöhnlich hoch war die Impfbereitschaft im Karlsdorf-Neutharder Seniorenhaus: "Fast alle Bewohner und rund 90% unserer Pflegekräfte haben das Impf-Angebot angenommen", berichtet Silvia Dimmler.  
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So bekommt man einen Corona-Impftermin (07. Januar 2021)

Der Weg zur Corona-Schutzimpfung: Wer zur obersten Priorität gehört, kann sich auf verschiedene Weise für die Corona-Schutzimpfung anmelden. Es geht zum einen online, über die App 116 117 oder die Telefon-Hotline 116 117. Zuständig für die Organisation der Impfkampagne sind die jeweiligen Bundesländer. Wegen der hohen Nachfrage und dem noch begrenzten Umfang an Impfstoffen, kann es derzeit zu längeren Wartezeiten kommen! Momentan werden ausschließlich Termine für Personen aus der Prioritäten-Gruppe 1 (das sind vor allem Personen ab 80 Jahre) vergeben. Einwohner aus Karlsdorf-Neuthard, die im Einzelfall Unterstützung bei der Terminvergabe benötigen, können sich auch an das Bürgerbüro der Gemeinde wenden unter der Rufnummer 443-260 (erreichbar von MO-FR von 8 bis 13 Uhr; die Gemeinde erhält jedoch keine bevorzugten Termine!) Die Vergabe von Impfterminen hängt von dem zur Verfügung stehenden Impfstoff ab. Der Impfstoff ist noch begrenzt, daher kann es sein, dass zu bestimmten Zeiten keine Impftermine vereinbart werden können. Angebote für Impftermine werden je nach Verfügbarkeit von Impfstoffen, vom Land Baden-Württemberg im Vergabesystem aktualisiert. Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impf-Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Demnach werden zuerst Menschen ab 80 Jahren sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie die dort beschäftigten Pflegekräfte geimpft. Auch Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten und Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Ansteckungsrisiko wie Intensivstationen gehören in diese erste Gruppe mit höchster Priorität. Gruppe 2 ist mit "hoher Priorität" bezeichnet und schließt unter anderem ein Menschen ein ab 70 Jahren und Personen z.B. mit Demenz oder geistiger Behinderung, sowie Pflegepersonal in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Risiko in Bezug auf das Coronavirus. Gruppe drei - erhöhte Priorität - umfasst u.a. Menschen ab 60 Jahren und Menschen mit bestimmten Erkrankungen. Weitere Informationen zum Thema Corona und Impfungen gibt es auch auf der Homepage des Stadt- und Landkreises Karlsruhe.
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Frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr! (23. Dezember 2020)

Wir wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern, und allen Leserinnen und Lesern dieser Seiten von Herzen frohe Weihnachten und alles Gute, Glück und Gesundheit für das neue Jahr! Bitte bleiben Sie zuversichtlich. Das neue Jahr verspricht nach vielen schweren Wochen und Monaten, die auch wohl noch eine Zeitlang anhalten werden, doch nach und nach eine deutliche Wende zum Besseren. Der Beginn der Impfkampagne in unserem Land am 27. Dezember dürfte zum entscheidenden Wendepunkt der Corona-Krise werden. Auch wir nehmen uns über die Feiertage und die Zeit "zwischen den Jahren" bis Dreikönig eine kleine Auszeit. Sollte sich etwas Wichtiges ergeben, halten wir Sie selbstverständlich darüber auf dem Laufenden. Liebe Leserinnen und Leser, mindestens seit dem März 2020 ist die Welt nicht mehr die, wie wir sie kennen. Corona hat unser Leben komplett verändert. Vieles, was sich in den zurückliegenden Monaten ereignet hat, hätten wir noch vor einem Jahr für vollkommen absurd und unmöglich gehalten. Wir haben seit dem Frühjahr auch auf diesen Seiten stets versucht, dem gerecht zu werden und aktuell, objektiv und anschaulich über alles Wichtige rund um die Pandemie zu informieren. Bei aller berechtigten Sorge haben wir auch versucht zu ermutigen und nicht von vornherein alles immer allzu pessimistisch zu sehen. Aber es gab und gibt noch etwas anderes als Corona. Deshalb haben wir auch die vielen interessanten Gemeindeprojekte und kommunalen Themen immer wieder an dieser Stelle gerne beleuchtet und erläutert. Wir hoffen, dass wir Sie und Euch damit stets gut informieren konnten, und freuen uns auf eine gute und spannende weitere Entwicklung unserer liebenswerten und lebenswerten Gemeinde im neuen Jahr! Danke an dieser Stelle auch für Lob und Kritik, denn niemand ist perfekt und wir sehen das Feedback als wichtige Stütze, Hilfe und Ansporn für unsere Arbeit. Herzlichen Dank dafür! Wir wünschen allen eine ruhige und erholsame Zeit! Schließlich grüßen wir all diejenigen ganz herzlich, für die solche Grüße leider meistens und in diesem Jahr ganz besonders nur gutgemeinte Wünsche bleiben, weil sie über die Feiertage und den Jahreswechsel arbeiten müssen. Hier denken wir vor allem an die Ärzte und Pflegekräfte, die seit dem Frühjahr und ganz besonders in den letzten Wochen über die Grenzen hinaus gefordert sind, um schwerkranke und pflegebedürftige Menschen umfassend und professionell zu versorgen. Ihnen allen schulden wir größten Respekt, Dankbarkeit und Anerkennung! Wenn Corona überhaupt irgendetwas Gutes hervorgebracht hat, dann ist die nun breit anerkannte, hohe Bedeutung und Wertschätzung der Pflege und weiterer für die Allgemeinheit unverzichtbarer Berufe eins davon. Danke, dass es Euch gibt! 
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Neuerungen beim Müll ab 2021 (17. Dezember 2020)

Vorfahrt für den Klimaschutz (20. November 2020)

Karlsdorf-Neuthard hält Kurs in Richtung Klimaschutz: Der Einstieg in den European Energy Award (eea)-Prozess wurde jetzt offiziell vollzogen. Bürgermeister Sven Weigt und Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt- und EnergieAgentur des Landkreises Karlsruhe (UEA), unterzeichneten im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung den Vertrag, mit dem die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in den Prozess „European Energy Award“ einsteigt. Dabei ist die UEA ein enger Partner, der das Projekt begleitet und unterstützt. Der European Energy Award ist ein EU-weites Gütezertifikat für die Nachhaltigkeit der Energie- und Klimaschutzpolitik von Gemeinden und Landkreisen. "Die Chance des eea-Prozesses liegt darin, Klimaschutzmaßnahmen effektiv und strukturiert zu bewerten und diejenigen mit dem besten Kosten-Nutzenfaktor bevorzugt anzugehen", informierte Birgit Schwegle. Coronabedingt hatte sich die Vertragsschließung verzögert, in Sachen Klimaschutz war man zwischenzeitlich aber nicht untätig: In einer Klimaschutzwerkstatt im Oktober unter dem Vorsitz von Bürgermeister Sven Weigt erarbeiteten Gemeinderat und Verwaltung bereits ganz konkrete Ansätze für Klimaschutzmaßnahmen. Die Ergebnisse dieser Werkstatt kommen nun dem eea-Prozess zugute. "Der seit Jahren eingeschlagene Kurs der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in Richtung Klimaschutz erhält damit zusätzlichen Rückenwind", freuten sich Bürgermeister, die Mitglieder des Gemeinderats und die Vertreter der UEA anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
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Hohe Auszeichnung für verdienten Mitbürger (17. November 2020)

Hohe Auszeichnung für einen verdienten Mitbürger: Hans-Jürgen Görze aus Karlsdorf-Neuthard wurde für seine Verdienste um den Natur- und Artenschutz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde in einer Feierstunde im kleinen Kreis vom baden-württembergischen Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, im Bürgersaal des Karlsdorfer Rathauses überreicht. Damit wurden die langjährigen, besonderen Verdienste Görzes unter anderem als langjähriger ehrenamtlicher Leiter der Karlsdorfer Greifvogel-Pflegestation gewürdigt. Minister Peter Hauk bescheinigte dem passionierten Jäger und Falkner Hans-Jürgen Görze "herausragende und individuelle Leistungen um den Natur- und Artenschutz". Der frühere Mitarbeiter des Referats Naturschutz und Landschaftspflege beim Regierungspräsidium Karlsruhe habe es hervorragend verstanden, sein berufliches Wissen in die ehrenamtliche Arbeit einzubringen. Beispielhaft nannte der Vertreter der Landesregierung das erfolgreiche Projekt zur Wiederansiedlung des Steinkauzes, die Mitbegründung der örtlichen Naturschutzgruppe "Lebendiges Biotop", die Zucht von Wanderfalken zur Wiederaussiedlung in die Natur, und eben die Greifvogelstation im Erlenwald. Görze dankte seinen Unterstützern und Weggefährten, die diese Projekte mitgetragen hätten. Rund 2.100 verletzte Greifvögel seien in der hiesigen Station wohl schon durch seine und andere fachkundige Hände gegangen, wobei diese dank der fachkundigen und unermüdlichen Pflege in den meisten Fällen wieder gesundeten und in die freie Natur entlassen werden konnten. Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister-Stellvertreter Harald Weschenfelder, der Hans-Jürgen Görze namens der Gemeinde und des Gemeinderats für sein fruchtbares Wirken rund um Umwelt und Naturschutz dankte.    
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Stilles Gedenken am Volkstrauertag (17. November 2020)

Corona geschuldet, gab es in diesem Jahr keine öffentliche Gedenkfeier am Volkstrauertag. Gedacht wurde dennoch an die Opfer von Kriegen, Gewaltherrschaft, Vertreibung und Terror in einem bewegenden Gottesdienst und einer Gedenkrede von Bürgermeister Sven Weigt in der Sebastiankirche in Neuthard. Aufgrund der gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen konnte nur eine beschränkte Anzahl Gottesdienstbesucher teilnehmen. Anwesend waren unter anderem Vertreter von Freiwilliger Feuerwehr und DRK-Ortsverein Neuthard, der Patenschafts-Kompanie der Bundeswehr und drei Fraktionsvorsitzende der im Gemeinderat vertretenen Parteien. „75 Jahre, glaubten wir, alles im Griff zu haben“, hieß es in der Predigt von Pfarrer Forneck. Noch immer erschütterten kriegerische Auseinandersetzungen und aktuell die Pandemie die Menschen in vielen Teilen der Welt. Umso mehr gelte es, aus der Geschichte zu lernen und unsere Fähigkeiten und Stärken einzusetzen für ein Leben in Frieden, Freiheit und Mitmenschlichkeit. Auch die sollten nicht vergessen werden, die ihr Leben in Kriegen und im Widerstand gegen die Gewaltherrschaft verloren haben. Aus der Vergangenheit lernen „Es ist wichtig“, sagte Bürgermeister Weigt bei seiner Ansprache, „uns gemeinsam zu erinnern wie kostbar Frieden, Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und Wertschätzung jedes Menschenlebens sind. Nur wer sich erinnert und aus der Vergangenheit lernt, kann dauerhaft eine bessere Zukunft gestalten.“ Der Volkstrauertag ist ein Aufruf an alle, das Mögliche dazu beizutragen, dass das Leben mit jedem Tag zufriedener, achtsamer, freundlicher und sicherer wird. Die Corona Pandemie stellt die Menschheit vor unerwartete Herausforderungen. Gerade in einer solchen Krise ist es wichtig  zurückzublicken. Fast sechs millionen Menschen sind 80 Jahre und älter. Viele konnten berichten, wie vergleichsweise die Krise ist, die uns epochal erscheint im Vergleich was sie früher erleben und erdulden mussten. Erinnerung an die verheerenden Weltkriege  Als Beispiel nannte er die ungeheuerlichen Ausmaße und Folgen der von Deutschland ausgegangenen Angriffskriege. Über 60 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte Zivilisten, verloren ihr Leben durch kriegerische Handlungen, Völkermord in Lagern, konzentrierten Grauens, Bombardierung, Flucht, Vertreibung und Verschleppung. Die militärische Niederlage und das damit verbundene Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft führten 1949 zur Gründung der freiheitlich demokratisch verfassten Bundesrepublik. Dass die Menschen in Europa heute in Frieden und Freiheit leben können, ist vor allem dem um Ausgleich, Verständnis und Freundschaft zwischen den Völkern zu verdanken. Volkstrauertag bleibt immer aktuell Die Botschaft, die der Volkstrauertag auf den Weg gibt, ist eindeutig und aktueller denn je.  Aus der Geschichte lernen und eintreten für den Frieden. Im Anschluss an den Gottesdienst folgten mit einer kleinen Feier die Kranzniederlegungen in Neuthard, danach in Karlsdorf auf dem alten Friedhof. Dabei waren auch die Vertretungen des VDK sowie ein kleines Ensemble vom Musikverein Neuthard.
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Zehn Jahre Partnerschaft mit Guabiruba (11. November 2020)

Am 7. November 2010 wurde in der brasilianischen Kommune Guabiruba von den beiden Bürgermeistern, Orides Kormann und Sven Weigt, die offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen Karlsdorf-Neuthard und Guabiruba unterzeichnet.
Es war seinerzeit die erste Partnerschaft zwischen einer baden-württembergischen Gemeinde und einer Gemeinde in Brasilien.
Deren Anfänge gehen zurück auf die Auswanderung auch von Einwohnern aus Karlsdorf und Neuthard um das Jahr 1860 nach Südamerika, und die bestehenden privaten Verbindungen zwischen deren Nachfahren in Guabiruba und Brusque im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina nach Karlsdorf-Neuthard.
Großen Anteil an der Kontaktaufnahme und –pflege hatten die beiden Amateurfunker Herbert Schlindwein (Brusque) und Manfred Völker (Karlsdorf-Neuthard).
Mit der Gründung der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft (BSG), mit Sitz in Karlsdorf-Neuthard im Jahr 2007, und ihrem langjährigen Präsidenten, Bürgermeister a.D. und Ehrenbürger Egon Klefenz, erhielt die Verbindung nach Brasilien dann nachhaltige und entscheidende Impulse, die wenige Jahre später in eine offizielle Gemeindepartnerschaft sowie in eine weitere Partnerschaft des Landkreises mündeten.
Der heutige Bürgermeister und BSG-Präsident Sven Weigt unterstützt diese Partnerschaft mit dem Gemeinderat und im Zusammenwirken mit dem Partnerschaftsverein ebenso nachhaltig und baut sie im Zusammenwirken mit vielen weiteren engagierten Akteuren erfolgreich weiter aus.  
Neben privaten Freundschaften und engen Vereinskontakten ist auch der regelmäßige Austausch auf offizieller Ebene ein fester Bestandteil der Verbindung. Jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie ist zudem moderne Kommunikationstechnik besonders wertvoll, um den regelmäßigen Kontakt aufrechtzuerhalten.
So wird als ein noch recht neues Projekt, eine enge Zusammenarbeit im Bereich des Klimaschutzes als ein gemeinsames, globales Anliegen umgesetzt, wobei sich in beiden Kommunen entsprechende Bündnisse und Arbeitskreise etabliert haben.
Alles in allem ist diese Verbindung auch für Karlsdorf-Neuthard zu einer festen Institution und einer großen Bereicherung im Gemeindeleben geworden, die dazu beiträgt, über den sprichwörtlichen eigenen Tellerrand hinauszuschauen, voneinander zu lernen und intensive Verbindungen zu den Nachfahren früherer Einwohner zu erhalten und zu pflegen.    

Bäckertüten für mehr Sicherheit (04. November 2020)

Mit der „Präventionsaktion Bäckertüte“ will die Polizei zusammen mit den Bäckerinnungen Karlsruhe und Bruchsal-Bretten mit Unterstützung von Präventionsvereinen und Sponsoren eingängige Botschaften zum Schutz vor Neppern, Schleppern und Bauernfängern vermitteln. In Neuthard wurden jetzt bei der Bäckerei Mack die ersten Tüten in der Hardtgemeinde offiziell übergeben, die künftig dort und bei anderen Bäckereien im Ort zusammen mit den gekauften Backwaren an die Kunden verteilt werden sollen. "Die Polizei holt nie ihr Geld ab!" oder "Omi, ich brauch Geld!", diese einleuchtenden Botschaften finden sich groß gedruckt auf den Papiertüten. "Damit wollen wir in den kommenden Wochen einen großen Personenkreis erreichen und über die gängigen Maschen von Telefonbetrügern aufklären", eröffnet Polizeikommissar Björn Heybl vom Referat Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe. Bewusst kurz und einprägsam formuliert, auf einem Alltagsprodukt, das fast jeder tagtäglich beim Einkauf in die Hände bekommt, in einer dreiviertel Million Auflage gedruckt, die von Bäckereien im Stadt- und Landkreis Karlsruhe an die Kunden verteilt werden - da leuchtet es ein, dass diese von Projektleiterin Bettina Rastätter vom Polizeipräsidium koordinierte Aktion nicht nur originell, sondern auch sehr praktikabel und zielgruppenorientiert ist. Und sinnvoll wohl allemal, denn noch immer sind im Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums etliche hundert Fälle jährlich dokumentiert, die mit dreisten Abzockversuchen am Telefon zu tun haben, wie die Vertreter der Polizei aus ihrer täglichen Arbeit wissen. Immer wieder komme es vor, dass gutgläubige Senioren dadurch um viel Geld gebracht werden, manchmal ihre gesamten Ersparnisse.  Finanziell unterstützt wird das Projekt Bäckertüte von der BB-Bank, der Bäckerinnung und mehreren Fördervereinen, darunter "Nessi e.V. - Netzwerk schafft Sicherheit", in dem die Stadt Bruchsal und die Gemeinden Forst und Karlsdorf-Neuthard zusammengeschlossen sind. Bürgermeisterstellvertreter Harald Weschenfelder, früher selbst langjähriger Kriminalbeamter und stellvertretender Leiter der Kriminalaußenstelle Bruchsal, fand für die Aktion denn auch lobende Worte, ebenso wie jene älteren Einwohner, die nach dem Einkauf in der Bäckerei von Melanie Rheinthal vom Referat Prävention anschaulich über die Hintergründe informiert wurden.
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Fax 07251/443280
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Sachgebietsleiter
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Fax 07251/443270
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Bürgerangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit