Aktuelle Mitteilungen

Kultursommer: Von Kunstwerken bis zu Mundart und Musik (20. Juli 2020)

Vier Folgen vom Karlsdorf-Neutharder Kultursommer sind bereits "im Kasten", sprich sendefertig aufgezeichnet, und teilweise bereits online veröffentlicht. Vor wenigen Tagen stand Folge 4 mit der Musik- und Kunstschule auf dem Programm. Im Haus am Mühlenplatz gab ein kleines Ensemble um MuKs-Leiter Frank Bollheimer Kostproben des Könnens. Der Beitrag soll in Kürze sendefertig sein. Zuvor waren bereits Musik von einem Dudelsackspieler, Arbeiten bei einem Holzbildhauer und Mundart in der Kulturfabrik zu erleben. In den nächsten Wochen werden sich noch etliche neue Beiträge hinzugesellen, unter anderem von Gesangs- und Musikvereinen. Schon jetzt kann man von einem großen Erfolg der Premiere dese Kultursommers sprechen, mit dem Künstler, Vereine und Gruppen aus Karlsdorf-Neuthard in diesem "Corona-Jahr" mit ihren ehrenamtlichen Beiträgen eine öffentlichkeitswirksame Plattform und Förderung erhalten sollen.

Blühender Mühlenplatz (09. Juli 2020)

Vielen Betrachtern sind sie schon positiv aufgefallen, die vielen bunten "Farbtupfer", die im Kleinen oder auch als größeres  Farben- und Blütenmeer, seit einiger Zeit an etlichen Stellen in Karlsdorf-Neuthard sprichwörtlich aus dem Boden wachsen. Was oberflächlich betrachtet möglicherweise und durchaus gewollt wie zufällig aussieht, geht jedoch auf ein  Konzept mit Plan und Ziel zurück, informiert das Technische Bauamt der Gemeindeverwaltung.    „Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard geht in der Gestaltung von öffentlichen Grünflächen seit einigen Jahren neue Wege. Ziel ist eine naturnahe Flächengestaltung, weg vom stereotypen Einheitsgrün hin zu einer bunten und möglichst das ganze Jahr über abwechselnden Vielfalt, die gerade auch Insekten und anderen Kleintieren wertvolle Rückzugs- und Nahrungsräume bietet“, heißt es aus dem Rathaus. Damit wollen Verwaltung und Gemeinderat auch ihrer kommunalen Verantwortung mit Blick auf  Antworten auf den Klimawandel und den schwindenden Artenreichtum in der Tier- und Pflanzenwelt gerecht werden. Schnelles Umdenken und Handeln auf kommunaler Ebene seien gefragt, jedoch planvoll und mit einem klaren Ziel vor Augen, um positive Akzente setzen zu können. Denn naturnah gestaltete öffentliche Grünanlagen erfüllten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und seien sogar pflegeleichter und robuster gegen Klimaeinflüsse als etwa eine kurzgeschorene Rasenfläche. Nach einer intensiven Flächenbegutachtung und Auswertung wurden in Frage kommende Grünflächen ins Visier genommen und beraten, was man wo am besten tun könnte. Auf den ausgewählten Flächen wurden und werden noch nach einem ausgeklügelten Zeitplan heimische Pflanzenarten ausgesät oder eingepflanzt, die in Punkto Naturnähe, Robustheit und einer möglichst abwechslungsreichen Blühfolge ausgewählt wurden. Weitere geeignete Flächen sollen in den nächsten Jahren noch hinzukommen, sieht das Konzept vor, das vom Gemeinderat nachhaltig mitgetragen und beschlossen wurde. Dass sich einerseits der Anspruch „naturnah und pflegeleicht“ und anderseits „schön anzusehen“ keineswegs ausschließen, zeigt nicht zuletzt die bepflanzte Mittelinsel und angrenzende Blühstreifen beim Verkehrskreisel in der Büchenauer Straße in Neuthard, wofür es sogar eine besondere Auszeichnung des Landes gab (wir berichteten).    Als weiteres gelungenes Beispiel für eine ökologisch wertige Umgestaltung zeigt sich derzeit der Mühlenplatz in Karlsdorf, wo eine artenreiche Staudenmischpflanzung mit Kleingehölzen eine ganz neue und einladende Atmosphäre schafft. Zu bewundern sind hier unter anderem Wildrosen, Malven, Glockenblumen, Königskerzen, Salbei oder Rittersporn - klangvolle und bewährte Namen von Stauden, die teilweise in den zurückliegenden Jahren mancherorts fast schon in Vergessenheit zu geraten sind. Als "Umwandlung in eine halbschattige Fettwiese“ bezeichnen die Fachleute indes das entlang des Weges neben der Bahnhofstraße umgesetzte Konzept, womit auf rund 500 qm Fläche auf einer Länge von rund 80 Metern Sorten wie Rapunzel-oder pfirsichblättrige Glockenblume, Pastinake oder Wiesen-Storchschnabel ausgesät wurden. Das rege Brummen und Summen von allerlei geflügelten Tierchen an den Blütenstauden bekundet, dass dies ganz offensichtlich überall gut ankommt.      
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40 Jahre im öffentlichen Dienst (08. Juli 2020)

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst konnte jetzt Standesbeamtin Andrea Brunner im Karlsdorf-Neutharder Rathaus begehen. In einer kleinen Feierstunde würdigten Bürgermeister Sven Weigt, Personalrat und Kollegium die Verdienste der allseits geschätzten Jubilarin. Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau trat Andrea Brunner am 1. Juli 1980 als Verwaltungsangestellte für die Gemeindekasse in die Dienste der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ein. Dort fungierte sie bis zu einer Unterbrechung wegen Elternzeit, als stellvertretende Kassenleiterin. Anschließend war Andrea Brunner im Bürgeramt im Rathaus Neuthard tätig und führte in dieser Zeit auch die Familienbücher, womit sie bereits mit ihrem späteren Arbeitsschwerpunkt zu tun hatte. Im Jahr 2003 wurde Andrea Brunner offiziell zur Standesbeamtin der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard bestellt. Bürgermeister Sven Weigt attestierte seiner Mitarbeiterin ("sie ist eine echte Institution im Rathaus") ein hervorragendes Zeugnis. Andrea Brunner agiere mit hoher Kompetenz, mit Sachverstand, dem notwendigen Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, und mit einer wohltuend positiven, aufgeschlossenen Art, all das in einem besonders verantwortungsvollen und sensiblen Bereich der Verwaltung, der eine große Wirkung nach außen entfalte. Das Standesamt begleite die Menschen bei entscheidenden Veränderungen und Einschnitten im Leben - von der Geburt über die Eheschließung bis hin zur Beurkundung von Sterbefällen. Dies erfordere sowohl fachlich als auch menschlich besondere Qualitäten und Voraussetzungen. Andrea Brunner sei geradezu eine Idealbesetzung für dieses verantwortungsvolle Amt und fülle dieses hervorragend und in vorbildlicher Weise aus. Nicht von ungefähr erfreue sie sich allseits großer Beliebtheit und Ansehen. Der Rathauschef überreichte zum besonderen Dienstjubiläum auch die Dankesurkunde des Ministerpräsidenten. Von einer "schönen, spannenden, aber auch immer wieder neu herausfordernden Aufgabe" wusste die Jubilarin zu berichten, die bekundete, jeden Tag gerne ihrer Arbeit nachzugehen. Bürgermeister, Kollegium und allen Bürgerinnen und Bürgern dankte sie für das gute Miteinander.   
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Bisher größte Spendenfahrt nach Ungarn (08. Juli 2020)

Seit vielen Jahren erfreuen sich die Spendenfahrten von Karlsdorf-Neuthard zugunsten der ungarischen Partnergemeinde Nyergesújfalu großer Beliebtheit und Wertschätzung. In Corona-Zeiten war zuletzt Einfallsreichtum gefragt, konnten die Fahrten doch nicht wie sonst üblich von ehrenamtlichen Mitstreitern durchgeführt werden. So machten die Organisatoren aus der Not die sprichwörtliche Tugend und beauftragten eine Spedition, die quasi auf der Durchreise nach Ungarn die Hilfsgüter mitnahm. „Mittlerweile hat dieses Procedere bereits zum dritten Mal hervorragend funktioniert“, berichten Roland Weschenfelder und Uwe Heneka, zwei „Motoren“ der Initiative.  Mit tatkräftiger Hilfe vom Gemeindebauhof wurden mehrere Tonnen an gespendeten Gegenständen wie Rollatoren, Nachtstühle, Gehhilfen, Kleidung und Schuhe, Zwillingskinderwagen, Spielsachen, Kinderfahrräder oder Kinderbetten fachmännisch in einen großen LKW verladen. Diese wurden in Nyergesújfalu an das dortige Rote Kreuz und das Altenheim St. Michael übergeben. Mit an Bord waren, dank der Vermittlung von Aktivposten Gerhard Leicht, der auch die Fahrkosten übernahm, heuer auch zahlreiche Pflegebetten, die vom Diakonieverein Bruchsal mit Dr. Christian Waterkamp zur Verfügung gestellt wurden. Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard spendete Atemschutzmasken und technische Ausrüstung für die Kameraden aus Ungarn – beides ist dort höchst willkommen. „Es war die bisher größte Spendenfahrt, seit diese im Jahr 2007 ins Leben gerufen wurde“, bilanziert Roland Weschenfelder. Dies liege unter anderem daran, dass wegen der Corona-Krise die geplante Fahrt im Frühjahr nicht möglich war. Schon in einigen Wochen soll der nächste Hilfstransport auf die Reise gehen, wofür die Aktiven gerne noch funktionsfähige Sachspenden und Geldspenden annehmen. Für die nach wie vor große Hilfsbereitschaft zugunsten von bedürftigen Einwohnern der Partnergemeinde sind die Organisatoren stets sehr dankbar. Weitere Informationen gibt es bei Roland Weschenfelder, Tel. (07251) 4 27 21 und bei Uwe Heneka, Tel. (07251) 4 90 95.  
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Eindämmung von Corona: Viel erreicht, weiter dranbleiben! (08. Juli 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Leserinnen und Leser, wir alle sind froh über die jüngsten Lockerungen für unser Alltagsleben in der Corona-Pandemie. Dass die Kindergärten und Schulen wieder geöffnet sind. Endlich erlaub sind wieder Treffen von mehr Personen draußen oder zuhause, kulturelle Veranstaltungen in bestimmtem Rahmen, gemeinsames Training, Vereinstreffen und manches mehr. Dies alles haben wir uns, nach dem Lockdown Mitte März, durch unser diszipliniertes und verantwortungsbewusstes Verhalten hart erarbeitet, indem dadurch die anfangs besorgniserregend hohen und steigenden Corona-Infektionszahlen mittlerweile deutlich zurückgegangen sind. Der positive Trend hat sich in den letzten Tagen und Wochen gefestigt, doch sorgten einzelne gehäufte Ausbrüche auch immer wieder für Aufsehen. Das zeigt: Das Virus ist nicht einfach komplett verschwunden und der Kampf gegen Corona ist noch lange nicht vorbei. In den letzten Tagen und Wochen war leider immer wieder zu beobachten, dass bei uns und anderswo die bekannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen von manchen doch etwas vernachlässigt wurden. Manche scheinen zu denken, die Krise ist schon überstanden. Leider ist das noch nicht so. Wir können momentan wegen der deutlich gesunkenen Erkrankungszahlen - derzeit gibt es in Baden-Württemberg noch rund 500 bestätigte Fälle - etwas durchatmen. Das soll auch möglichst lange, am besten dauerhaft so bleiben! Dazu kann und muss jeder Einzelne durch umsichtiges Handeln beitragen. Mehrere Hotspots im Bundesgebiet mit rasant steigenden Fallzahlen zeigen ganz deutlich: Wenn wir dem Coronavirus die Chance geben, sich wieder massiv auszubreiten, dann nutzt es diese sofort! Wir alle wollen nicht noch einmal einen Lockdown erleben und sollten deshalb mit den jetzt wieder gewonnenen Freiheiten und Möglichkeiten verantwortungsvoll umgehen. Das Wichtigste von allem ist deshalb weiterhin: Abstand halten wo es geht! Durch Abstand Nähe und Rücksicht zeigen! So werden wir auch weiterhin gut durch diese Situation kommen, bis hoffentlich bald ein Impfstoff zu Verfügung steht. Wir brauchen keine Angst oder gar Panik zu haben. Die Entwicklung der letzten Woche ist wirklich gut und macht Mut. Sie fordert uns aber auch dazu auf, alles dafür zu tun, dass sich diese Situation nicht zum Schlechten verändert. Tun wir das unsrige dazu! Karlsdorf-Neuthard hält zusammen! Danke für Ihre Unterstützung. Ihr Sven Weigt Bürgermeister
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Erlensee und Waldsportplatz ans Wassernetz angeschlossen (02. Juli 2020)

Offiziell übergeben wurde jetzt vom Gemeinderat der Anschluss vom Sieben-Erlen-See und vom Waldsportplatz im Kammerforst an die Wasserversorgung der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard. Zuvor hatte der Gemeinderat die Anschlussarbeiten mit einer Auftragssumme von rund 515.000 Euro beschlossen. Insgesamt wurden knapp zweieinhalb Kilometer Versorgungsleitungen im sogennanten Pflügverfahren per Spezialmaschinen in den Erdboden verlegt, um die Einrichtungen am Erlensee - das Vereinsheim des Angel- und Freizeitvereins Neuthard und den Verkaufskiosk am See - sowie das Vereinsheim des TV Neuthard beim Waldsportplatz an das Frischwasser- und das Abwassernetz anzubinden. Die Bauzeit dauerte von Anfang März bis Anfang Juni. Damit konnte jetzt ein lang gehegter Wunsch und ein wichtiges kommunales Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden und eine zeitgemäße, hygienische und umweltschonende Infrastruktur geschaffen werden. 

Aktion Stadtradeln startet (22. Juni 2020)

Seit 2008 setzen die teilnehmenden Gemeinden bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses ein Zeichen für mehr Klimaschutz und Radverkehr: 21 Tage lang wird jeder Kilometer gezählt, den die Teilnehmenden der Kommune auf Alltagswegen  mit dem Fahrrad zurücklegen. Auf diese Weise kamen 2019 allein  im Landkreis Karlsruhe fast 683.602 Fahrradkilometer zusammen. Für das diesjährige STADTRADELN vom 28. Juni bis zum 18. Juli hat sich der Landkreis Karlsruhe wegen der Kontaktbeschränkungen eng mit dem Verkehrsministerium  Baden-Württemberg abgestimmt: Auf gemeinsame Auftaktveranstaltungen wird verzichtet, und die Mitradelnden werden gebeten, keine Gruppen zu bilden. Um das in den vergangenen Jahren spürbare Wir-Gefühl und den Gruppenzusammenhalt dennoch zu ermöglichen, können die Radlerinnen und Radler dieses Jahr kurze Videos von sich auf dem Drahtesel an die Umwelt- und Energieagentur des Landkreises (UEA) senden, die das STADTRADELN im Landkreis organisatorisch begleitet. Daraus wird dann eine Kollage erstellt, die im Herbst vorgestellt werden wird und auch offiziellen Vertretern der Kommunen Gelegenheit gibt, Gesicht zu zeigen. Als Anreiz und Dank fürs Mitmachen wird die UEA für jedes eingereichte Video im Rahmen einer Schulaktion einen Baum pflanzen. Für die Teilnahme am Wettbewerb können STADTRADELN-Teams gegründet werden oder man schließt sich einem der schon angemeldeten Teams an. Wer in einer der kooperierenden Kommunen unterwegs ist, meldet sich möglichst direkt über die Gemeinde an. Teilnehmen können aber auch alle, die in einer der anderen Landkreisgemeinden wohnen, arbeiten oder einem Verein angehören.
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Stadtwaldheim bleibt geschlossen (17. Juni 2020)

Das Stadtwaldheim bleibt aufgrund der aktuellen Situation weiterhin für Feierlichkeiten bis auf Weiteres geschlossen.

Baustelle "Betreutes Wohnen Am Saalbach" im Zeitplan (22. Mai 2020)

Baustelle trotz Corona im Zeitplan: Voraussichtlich Ende des Jahres können die ersten Bewohner in die Wohnungen des ersten Bauabschnitts beim "Betreuten Wohnen 55plus am Saalbach" in Karlsdorf-Neuthard einziehen. Auf zwei rund 1.300 großen Grundstücken neben dem Haus St. Elisabeth entstehen dort in zwei Bauabschnitten jeweils 18 seniorengerechte Wohnungen. Diese sind für ein oder zwei Bewohner konzipiert und 51 bis 61 qm groß. Jede Wohnung verfügt über Balkon oder Terrasse und ist barrierearm ausgebaut. Bei einer Baustellenbesichtigung informierte sich jetzt Bürgermeister Sven Weigt über den Stand des Projekts, das insgesamt 36 neue betreute Seniorenwohnungen, die Erweiterung des Pflegeheims sowie den Neubau einer Kapelle in einem ansprechenden Innenhof umfasst. Im Gesamtkonzept ist auch der Ausbau des Angebots in Neuthard vorgesehen. Alle Wohnungen waren binnen kurzer Zeit an einheimische Interessenten verkauft. Rund zehn Monate nach dem ersten Spatenstich hat sich das Gelände in direkter Nachbarschaft vom bestehenden Seniorenhaus St. Elisabeth, grundlegend verändert. Innerhalb des Gesamtprojekts für den bedarfsorientierten Ausbau des Pflege- und Betreuungsangebots für ältere Einwohner nimmt parallel dazu auch die Erweiterung des Pflegeheims deutliche Konturen an. Mit dem Caritasverband Bruchsal fungiert ein langjährig bewährter Partner als Betriebsträger auch für die neuen Einrichtungen. Bei den einzelnen Gewerken kamen und kommen bewährte Firmen aus der Gemeinde und der Region zum Zuge, betonten Dominik Machmaier und Bauleiterin Daniela Kretz. Bürgermeister Sven Weigt zeigte sich sehr angetan vom Fortgang dieses „wegweisenden Projekts, mit dem Gemeinde und Gemeinderat die richtigen Weichen gestellt haben zum Ausbau des Angebots für ältere Einwohner und der Daseinsfürsorge“, so der Rathauschef. In einem nächsten Schritt sollen auch die Wohnangebote für Senioren in Neuthard weiter ausgebaut werden, hieß es.    
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Ohne den Bauhof ginge vieles nicht (08. Mai 2020)

Ohne einen gut funktionierenden Bauhof würde in den Städten und Gemeinden mit ihren vielfältigen Aufgaben wohl wenig bis gar nichts gehen. „Doch noch mehr gilt jetzt in Corona-Zeiten: Nie war er so unentbehrlich“, heißt es aus dem Rathaus.   Seit dem 27. April sind die Rathäuser und das Bürgerbüro und seit dem 28. April die Bibliothek mit ihren Serviceleistungen wieder für die Einwohner da. In den Büros und für Besucher zugänglichen Flächen sind wegen der Corona-Epidemie besondere Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften einzuhalten. Dafür mussten teils sehr kurzfristig diverse Ein- und Umbauten über die Bühne gehen, die vom Einsatzstab Corona im Rathaus koordiniert wurden.   Unter anderem kümmerte sich der Bauhof um die Fertigung und den Einbau von mobilen Trennwänden. Auch der Express-Schalter im Bürgerbüro, der sich in kürzester Zeit etabliert hat und wohl zu einer Dauereinrichtung wird, wurde von den vielseitigen Facharbeitern in kürzester Zeit umgesetzt und aufgebaut. Und die Wiedereröffnung der Spielplätze am 6. Mai hätte ohne das Bauhofteam wohl auch kaum geklappt. Die großformatigen Banner mit aktuellen Verhaltensregeln in der Corona-Zeit, mit deren Aufstellung die Gemeinde ein Vorreiter war, ging ebenfalls dank des tatkräftigen und schnellen Einsatzes des Bauhofs über die Bühne - inklusive kurzfristiger Aktualisierungen. Nicht zu vergessen, dass jetzt im Frühjahr ohnehin schon eine besonders arbeitsintensive Zeit ist, wenn draußen alles grünt und sprießt, heißt es. All das müsse „neben Corona“ auch gewohnt zuverlässig erledigt werden. „Gut zu wissen, dass die Gemeinde auch hier auf ein engagiertes, versiertes und tatkräftiges Team unter der Leitung von Alexander Hug setzen kann, das gerade in diesen Zeiten noch nie so wertvoll war wie heute“, informiert die Gemeindeverwaltung.
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Neue Chancen für Stadtbahnanschluss? (07. Mai 2020)

„Verbessern veränderte Rahmenbedingungen die Chancen für die Stadtbahn? Die Anbindung von Karlsdorf-Neuthard an die Stadtbahn soll erneut geprüft werden“, so lautete die Überschrift einer Pressemitteilung der Gemeinde vor einem Jahr. In der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeister Sven Weigt über den aktuellen Stand des Projekts. Und da scheint mittlerweile einiges in Bewegung gekommen zu sein. Demnach sei die sogenannte „Standardisierte Bewertung“ durch den Bund neu geregelt worden, so Weigt. Eine positive Bewertung ist die zwingende Voraussetzung für Fördermittel aus dem Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (GVFG) und somit für die Finanzierbarkeit und Genehmigungsfähigkeit eines Stadtbahnanschlusses.   Vorschnelle Hoffnungen seien zwar nicht angebracht, betonte der Rathauschef, denn noch seien die detaillierten Bewertungskriterien nicht bekannt.   „Positiv ist allerdings, dass die Fördermittel für das GVFG, der Topf, aus dem ein Stadtbahnanschluss gefördert wird, deutlich erhöht und der Förderkatalog erweitert wurde“, erläuterte Weigt.   So sei damit zu rechnen, dass etwa Klima- und Umweltschutzziele oder Aspekte der Daseinsvorsorge für die grundsätzliche Frage einer Förderfähigkeit höheres Gewicht bekämen. Das könnte einer avisierten Verlängerung der S 2 von Stutensee-Spöck in die Karten spielen. Bei der Realisierung des Stadtbahnprojekts ziehe man, so Weigt, weiterhin mit dem Landkreis Karlsruhe an einem Strang. Der Kreistag habe im Oktober 2019 die Unterstützung für eine neue standardisierte Bewertung für die Verlängerung der S2 von Spöck in Richtung Bruchsal (und weiter nach Waghäusel) beschlossen. Vorausgegangen war dem ein Schreiben des Karlsdorf-Neutharder Bürgermeisters an das Landratsamt Karlsruhe mit einer entsprechenden Anregung.   „Für Karlsdorf-Neuthard bleibt die Anbindung an die Stadtbahn eines der wichtigsten Ziele, welches wir unbedingt erreichen möchten“, betonte Weigt nun gegenüber dem Gemeinderat.
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Corona-Virus: Ausbreitung in Flüchtlingsunterkunft erfolgreich gestoppt (01. Mai 2020)

Karlsdorf-Neuthard/Landkreis Karlsruhe (hut) Kein Bewohner in der Flüchtlingsunterkunft An den Spiegelwiesen in Karlsdorf-Neuthard ist mehr mit Corona infiziert. Die Behörden konnten damit eine weitere Ausbreitung von Covid-19 (Coronavirus) in der, vom Landkreis und der Gemeinde im Kombi-Modell gemeinsam betriebenen Einrichtung, mit Erfolg verhindern, wie die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard und das Landratsamt Karlsruhe in einer gemeinsamen Presseerklärung bekanntgeben. Wie berichtet, waren dort Mitte April zunächst elf, dann noch einzelne weitere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft per Testergebnis nachweislich mit Coronaviren infiziert. Alle erkrankten Personen und die Mitbewohner wurden vom Landratsamt Karlsruhe und der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard unverzüglich voneinander isoliert, um eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern. Für alle Bewohner der Einrichtung galt eine überwachte, mindestens 14-tägige Isolation, und es wurden strikte Schutz- und Hygienebestimmungen angeordnet. Ab Ende April wurden nun nochmals alle, rund 130 dort wohnenden Flüchtlinge auf Coronaviren getestet beziehungsweise auf Krankheitssymptome untersucht. Die Auswertung ergab lediglich bei zwei weiteren Personen eine Neuinfektion, wobei diese in der zurückliegenden Zeit keinen Kontakt zu anderen Bewohnern hatten und isoliert wurden. Insgesamt waren damit in der Einrichtung 16 Personen von einer Ansteckung betroffen. Alle anderen Bewohner wurden aktuell negativ getestet, das heißt, sie sind nachweislich nicht mit Coronaviren infiziert. „Mit der erfolgreichen Unterbrechung der Infektionskette kann die Quarantäne beginnend am Samstag, 2. Mai, beendet werden“, informieren die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard und das Landratsamt. Dies vollziehe sich nach den allgemein geltenden Kriterien, um eine Infektionsgefahr für Dritte auszuschließen. Flüchtlinge dürfen die Einrichtung also wieder verlassen, um etwa einkaufen zu gehen.  Bürgermeister Sven Weigt aus Karlsdorf-Neuthard und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zeigen sich erleichtert darüber, dass „dank eines sofortigen, entschlossenen und eng abgestimmten Vorgehens diese besondere Herausforderung erfolgreich bewältigt und das anfängliche Risiko einer größeren Ausbreitung in der Einrichtung oder darüber hinaus gebannt werden konnte.“   Dennoch gelten vorsorglich weitere, besondere Hygienevorschriften innerhalb der Einrichtung, heißt es. In der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard wurden bislang insgesamt laut Statistik 53 infizierte Personen offiziell registriert. Davon sind die allermeisten Erkrankten bereits wieder genesen, so dass die aktuelle Statistik des Landkreises für Karlsdorf-Neuthard nur noch ganz wenige aktive Krankheitsfälle ausweist. Diese werden voraussichlich in den kommenden Tagen nochmals deutlich abnehmen. Bürgermeister Sven Weigt dankt auch der örtlichen Hausarztpraxis „Präventikum“ für die Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit, und betont, dass „es unser aller Bestreben bleibt, grundsätzlich so viel wie möglich vorsorglich zu testen, damit eventuelle Corona-Erkrankungen so schnell wie möglich erkannt und eingegrenzt werden können.“ 
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Frau Iris Habitzreither
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Fax 07251/443280
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Sachgebietsleiter
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Telefon 07251/443205
Fax 07251/443270
Öffnungszeiten:

Während der allgemeinen Öffnungszeiten.

Gebäude: Rathaus Karlsdorf
Aufgaben:

Bürgerangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit