Aktuelle Mitteilungen

Aktuelle Übersicht nachgewiesene Corona Fälle im Landkreis (23. März 2020)

Wie erwartet, nehmen auch im Landkreis Karlsruhe die nachgewiesenen Erkrankungen deutlich zu. Es ist zu hoffen, dass in absehbarer Zeit die jetzt geltenden Maßnahmen die Zahl der Neuerkrankungen begrenzen werden. Die Aussichten dafür bestehen in jedem Fall, deshalb ist es sehr wichtig, dass alle die geltenden Regeln weiter konsequent beherzigen: Maximal zu zweit nach draußen gehen (außer Familien und Personen die im gleichen Haushalt leben-da dürfen es auch mehr sein), Besorgungen und Einkäufe auf das Notwendige beschränken, Personen (außer aus dem gleichen Haushalt) müssen immer einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Spielplätze und Grünanlagen gesperrt (20. März 2020)

Ein großes Kompliment und Dankeschön!!!
Schönstes Frühlingswetter, keine Schule und kein Kindergarten, und ausgerechnet jetzt sind auch noch die Spielplätze, Parks und Grünanlagen gesperrt! Es ist eine vollkommen ungewohnte, harte und immer noch unwirklich erscheinende Situation für uns alle. Aber die geltenden Regeln sind unbedingt notwendig, ja, lebensrettend. Nur wenn wir unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren und auf vieles verzichten, was uns sonst wichtig und selbstverständlich ist, können und werden wir das Coronavirus besiegen. Bei diesem Kampf ist jede und jeder wichtig und muss seinen Teil beitragen! Vielen Dank an alle für die Einsicht und die Disziplin! Wir wissen, es ist alles andere als einfach, vor allem mit kleineren Kindern in der Familie, denen man das alles kaum erklären kann. Aber bitte macht weiter so, haltet durch, dann sehen wir in ein paar Tagen hoffentlich schon erste Erfolge. Karlsdorf-Neuthard hält zusammen! Bleibt gesund und passt gut auf euch auf! #wirbleibenzuhause #stayhome #karlsdorfneuthardhaeltzusammen

Radio an! Freitag um 8.45 Uhr (20. März 2020)

Tolle Idee! Auf vielen Radiosendern Europas wird heute (Freitag, 20. März) um 8.45 Uhr das Lied "You´ll never walk alone" (Du bist niemals allein) gespielt. Wir halten alle zusammen! 
Radio einschalten und dabei sein!

"Werden diese extreme Situation bewältigen" (19. März 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Corona-Krise hat Deutschland und die ganze Welt fest im Griff. Es gibt in diesen Tagen und Wochen praktisch kein anderes Thema mehr. Die Situation ist nach wie vor extrem dynamisch und ständig und kurzfristig gibt es neue Sachverhalte, auf die schnell reagiert werden muss. In jeder Stadt und Gemeinde tagen die Krisenstäbe, alle öffentlichen Veranstaltungen sind abgesagt, Versammlungen sind verboten, die Einschränkungen betreffen selbst Beerdigungen. Rathäuser, öffentliche Einrichtungen, Schulen und Kitas, nun auch Spielplätze und viele Läden und Geschäfte sind geschlossen. Alles muss sich jetzt dem einen Ziel unterordnen: Die immer noch stark ansteigende Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, Zeit zu gewinnen und damit eine Überlastung unserer Krankenhäuser und ärztlichen und pflegerischen Versorgung zu verhindern. Deutschland erlebt in diesen Wochen die schwerste Krise der Nachkriegsgeschichte. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden trotz aller Bemühungen und weitreichenden Unterstützung gravierend sein. Viele fragen sich: Was wird noch kommen? Wird es zu allem noch eine Ausgangssperre geben müssen? Wir alle stehen vor großen Herausforderungen. Das öffentliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben ist praktisch auf Null heruntergefahren. Unser gewohntes Leben ist komplett auf den Kopf gestellt. Wir müssen umdenken, uns solidarisch zeigen, auf vieles und auf manche gewohnten Standards verzichten. Doch bin ich bei allen beunruhigenden Nachrichten dieser Zeit nach wie vor davon überzeugt, dass wir diese extreme Situation bewältigen werden, wenn wir alle zusammenhalten. Wenn wir Rücksicht zeigen, das uns Mögliche tun, weniger fordern, sondern mehr zu geben bereit sind, wenn wir älteren und kranken Einwohnern jetzt besonders helfen. Wunderbar, dass es dazu in unserer Gemeinde schon einige Initiativen gibt, die wir sehr gerne unterstützen. Danke an alle, die jetzt vielerorts helfen, mitdenken und mitmachen! Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf! Ihr Sven Weigt Bürgermeister PS: Auch wenn die Rathäuser bis auf Weiteres geschlossen sind, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung mit Rat und Tat telefonisch oder per E-Mail zur Seite. Persönliche Besuche im Rathaus bitten wir nur in dringenden Fällen und nach vorheriger Absprache einzuplanen. Unter der Rufnummer (07251) 443-260 hat die Gemeinde im Bürgerbüro eine Hotline eingerichtet, die sie über alles Wichtige zur aktuellen Situation und die Gemeinde betreffend informiert. Erreichbar ist sie von Montag bis Freitag zwischen 8 und 13 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie die Gemeindeverwaltung telefonisch nachmittags auch Dienstags und Mittwochs unter 443-0.
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Wertstoffhof ist weiterhin geöffnet (17. März 2020)

Der Wertstoffhof und die Kompostieranlage bleiben bis auf weiteres geöffnet. Öffnungszeiten: Mi und Fr 14-17 Uhr, Sa 9-17 Uhr. Das ist der momentane Sachstand, der sich bei veränderter Lage auch kurzfristig ändern kann. Die Mitarbeiter werden vor Ort darauf achten, dass nicht zu viele Personen gleichzeitig auf dem Gelände sind. Deshalb kann es mal etwas länger dauern als gewohnt, bis man an der Reihe ist, wofür wir um Geduld bitten.

Corona Fall auch in Karlsdorf-Neuthard (16. März 2020)

Auch in Karlsdorf-Neuthard gibt es jetzt einen bestätigten Corona Erkrankungsfall. Die betroffene Person ist in häuslicher Isolation gemäß den Vorgaben des Gesundheitsamts.

Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen und die Schließung von Einrichtungen (14. März 2020)

Gemeinde Karlsdorf-Neuthard
Landkreis Karlsruhe
  Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen und Schließung von Einrichtungen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV 2) Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard erlässt für das Gebiet von Karlsdorf-Neuthard folgende
 
Allgemeinverfügung:
 
Die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen, sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, wird verboten. Ausgeschlossen hiervon sind Wochenmärkte und kleinere Veranstaltungen im Freien mit einem begrenzten und überschaubaren Personenkreis.
 
Der Betrieb von Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen sowie von Schank- und Speisewirtschaften mit Musikvorführung und Tanz ist verboten. Der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften ohne Musikvorführung und Tanz ist erlaubt.
 
Der Betrieb von Bibliotheken, Museen, Kinos und Bädern ist untersagt.
 
Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen sind grundsätzlich untersagt.
 
Der Betrieb von Prostitutionsstätten ist untersagt.
 
Die Allgemeinverfügung gilt ab sofort.
 
Die Maßnahmen gelten unmittelbar und bis zum 19. April 2020.
 
Hinweise:
 
Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.
 
Bei Zuwiderhandlungen gegen Ziffer 1 bis 6 kann unmittelbarer Zwang angewendet werden.
 
Begründung:
 
Tatsächliche Gründe:
 
Bei dem Coronavirus (SARS-CoV-2) handelt es sich um einen sehr leicht übertragbaren Virus. Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes Karlsruhe wird der Virus durch Tröpfcheninfektion übertragen. Er kann auch durch Personen übertragen werden, die nicht erkennbar krank sind oder nur leichte Erkrankungssymptome zeigen. Ein direkter Kontakt mit infizierten Personen ist daher unbedingt zu vermeiden.
 
Das Gesundheitsamt Karlsruhe empfiehlt deshalb, Veranstaltungen zu verbieten und Einrichtungen zu schließen. Damit soll einer unkontrollierbaren und nicht mehr einzudämmenden flächenhaften Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV 2) entgegengewirkt werden.
 
Rechtliche Gründe:
 
Die Allgemeinverfügung beruht auf § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG).
 
Danach trifft die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung der übertragbareren Krankheiten erforderlich ist. Unter diesen Voraussetzungen können auch Veranstaltungen gänzlich verboten und Einrichtungen geschlossen werden.
 
Es soll verhindert werden, dass sich Personen, welche sich mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert haben, auf Veranstaltungen bzw. in Einrichtungen aufhalten und eine sehr große Anzahl von Personen der Gefahr einer Infektion ausgesetzt werden. Dadurch soll eine weitere und unkontrollierbare Verbreitung des Virus abgewendet werden.
 
Bei den getroffenen Maßnahmen ist der zuständigen Behörde nach § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG Ermessen eingeräumt. Dieses wurde gemäß § 40 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) pflichtgemäß ausgeübt und insbesondere der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - als Grenze des Ermessens - beachtet.
 
Die Allgemeinverfügung wird am 13. März 2020 per ortsüblicher Bekanntgabe bekanntgemacht. Sie tritt am 14. März 2020 in Kraft (§ 41 Absatz 4 Satz 4 LVwVfG).
 
Die sofortige Vollziehung von Ziffer 1 bis 5 ergibt sich aus § 80 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 Verwaltungsgerichtsordnung in Verbindung mit §§ 28 Absatz 2, 16 Absatz 8 IfSG. Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.
 
Die Hinweise auf mögliche infektionsschutzrechtliche bzw. verwaltungsvollstreckungs-rechtliche Konsequenzen wiederholen die bestehenden gesetzlichen Regelungen. Eine Begründung ist damit nicht erforderlich. Rechtsbehelfsbelehrung:
 
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe bei der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, Amalienstr.1, 76689 Karlsdorf-Neuthard
 
oder bei jeder anderen Dienststelle der Widerspruch erhoben werden. *
 
Diese Allgemeinverfügung nebst vollständiger Begründung kann ab sofort während der Öffnungszeiten beim Bürgermeisteramt Karlsdorf-Neuthard, Amalienstr. 1, 76689 Karlsdorf-Neuthard eingesehen werden. *
 
Karlsdorf-Neuthard, 13. März 2020
 
* Da die Rathäuser bis auf weiteres geschlossen sind, bitten wir bei Bedarf um telefonische Terminvereinbarung.
 

Rathäuser und Bürgerbüro für Publikum geschlossen (14. März 2020)

Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, nur noch in dringenden Fällen persönlich das Rathaus und das Bürgerbüro aufzusuchen. Damit wollen wir einen weiteren Beitrag zum Ziel leisten, die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Ein weiteres mögliches Ansteckungsrisiko kann dadurch reduziert und die Aufrechterhaltung des regulären Dienstbetriebs sichergestellt werden. Die Gemeindeverwaltung und das Bürgerbüro am Mühlenplatz sind weiterhin zu den gewohnten Sprechzeiten besetzt und telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Unaufschiebbare persönliche Besuche im Rathaus oder im Bürgerbüro bitten wir vorher unter der Rufnummer (07251) 4430 (allgemeine Verwaltung), 443-260 (Bürgerbüro), bzw. beim jeweiligen Sachbearbeiter direkt, oder per E-Mail anzumelden und einen Termin zu vereinbaren. Das Bürgerbüro erreichen Sie unter der Sammel-Rufnummer 443-260. Viele Anliegen können auch online über die Webseite der Gemeinde und den eingerichteten Bürgerservice www.service-bw.de erledigt werden. Bitte haben Sie Verständnis für diese Vorgehensweise und unterstützen Sie unser gemeinsames Ziel, dem sich in der momentanen Ausnahmesituation vieles unterordnen muss. Versuchen wir alle, mit Besonnenheit, Umsicht und gegenseitiger Rücksicht das Richtige und Nötige zu tun und zur baldigen Bewältigung der Krise beizutragen! Dabei stehen wir allen unseren Einwohnern gerne mit Rat und Tat zur Seite, so gut wie es jetzt möglich ist. Ihre Gemeindeverwaltung
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Bürgermeister Sven Weigt zur Corona-Krise (13. März 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch in Karlsdorf-Neuthard hinterlässt die Corona-Pandemie ihre Spuren und führt zu spürbaren Veränderungen im Alltagsleben. Die Gemeinde hat in dieser Woche alle Vereine angeschrieben und empfohlen, jede geplante, über einen kleinen und internen Personenkreis hinausgehende Veranstaltung kritisch zu hinterfragen, ob sie nicht ausfallen oder verschoben werden kann. Zahlreiche Veranstaltungen wurden von der Gemeinde, von den Vereinen, Kirchen und Einrichtungen bereits kurzfristig abgesagt. Damit zeigen gerade unsere Ortsvereine und Veranstalter in vorbildlicher Weise ihre große Fürsorge, Rücksichtnahme und Verantwortung zum Schutz aller Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür danke ich allen Verantwortlichen sehr. Ich weiß, dass die Absage von teils lange geplanten Veranstaltungen, was über die geleistete ehrenamtliche Arbeit hinaus auch Einnahmeverluste für die Veranstalter bedeutet, für die Vereine und für uns alle schmerzhaft ist. Denn Veranstaltungen und Begegnungen sind ein wesentliches Merkmal unserer liebens- und lebenswerten Gemeinde. Darauf müssen wir nun eine Zeitlang weitgehend verzichten. Unser aller Ziel muss es sein, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Jeder einzelne ist dazu gefordert. Wir werden in der nächsten Zeit leider unsere gewohnten gesellschaftlichen und sozialen Kontakte reduzieren oder einstellen müssen, so wie es unter anderem auch vom Bundesgesundheitsministerium dringend angeraten wurde. Das erfordert von uns allen ein Umdenken und ein besonnenes und verantwortungsvolles Handeln in einer besonderen Situation, dem sich auch die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard und ihre Einwohner und Vereine weiterhin stellen werden. Wichtig ist es, sachlich und umsichtig mit der Situation umzugehen. Besonders die älteren und kranken Einwohner müssen wir jetzt in den Blick nehmen und sie so gut wie möglich vor einer Ansteckung schützen, denn diese Personengruppen haben ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Deshalb gilt es, durch Vorsicht und Rücksichtnahme dazu beizutragen, die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen, damit unser Gesundheitssystem nicht mit einer sehr großen Zahl von Patienten in kurzer Zeit überfordert ist. Dabei kommt jedem Einzelnen eine besondere Verantwortung zu, indem die erkannten Risikogruppen durch achtsames Verhalten geschützt werden. Eine besondere Herausforderung stellt die von der Landesregierung am Freitag, 13. März, angeordnete, notwendige Schließung von Schulen und Kindergärten ab dem kommenden Dienstag dar, vor allem für berufstätige Eltern und deren Arbeitgeber. Für Familien, in den beide Eltern in besonders wichtigen Berufen im Gesundheitswesen, für die öffentliche Sicherheit, bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst arbeiten, wird die Gemeinde gemeinsam mit dem kirchlichen Kindergartenträger eine Notbetreuung für die betreffenden Kinder organisieren, damit deren Eltern ihrer jetzt ganz besonders wichtigen und unersetzlichen Berufstätigkeit weiter nachgehen können. Kinder und Enkelkinder sollten ihre Kontakte zu den Eltern und Großeltern gegebenenfalls reduzieren und Großeltern sollten möglichst keine kleinen Enkelkinder betreuen müssen, weil sie damit einer möglichen Infektionsgefahr ausgesetzt sind. Das erfordert von allen Beteiligten ein Umdenken und Umorganisieren, es ist unbequem, ungewohnt und belastend – aber im Interesse aller nicht zu vermeiden. Alle Jüngeren stehen in der Pflicht, innerhalb unserer Familien, der Gesellschaft und Solidargemeinschaft die Älteren und die Kranken zu schützen! Vielleicht ist diese Krise dann auch eine Chance, indem wir als Gemeinschaft zusammenrücken und uns gegenseitig noch mehr unterstützen. Hier vor Ort. In unserer Gemeinde, in unseren Familien und im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, bei den Vereinen, in unseren Kirchengemeinden oder wo auch immer. Achten wir aufeinander, helfen wir einander, dann werden wir gestärkt aus dieser Situation hervorgehen. Bleiben Sie gesund und umsichtig! Mit freundlichem Gruß Sven Weigt Bürgermeister P.S.: Aktuelle Informationen zur aktuellen Situation mit dem Corona-Virus gibt es unter anderem auf www.infektionsschutz.de Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium fachlich unterstützt wird. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555. Aktuelle Information: Die Bibliothek am Mühlenplatz in Karlsdorf-Neuthard wird ab kommender Woche (12. März) bis auf weiteres geschlossen. Wir bitten um Beachtung!
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Baumpflanz-Aktion fällt aus! (13. März 2020)

Die Baumpflanz-Aktion am Samstag, 14. März wird abgesagt. Wir wollen den bestmöglichen Schutz und die bestmögliche Vorsorge sicherstellen und haben deshalb heute diese Entscheidung getroffen. "Stündlich ergeben sich neue Sachlagen" haben wir zur Corona Krise schon geschrieben. Die Sicherheit der Bevölkerung hat Vorrang vor allem und auch die Gemeinde hat die Situation jeweils aktuell neu zu bewerten. Deshalb die Absage - wir geben rechtzeitig einen neuen Termin bekannt.

Abschied von Pfarrer Marcus Rensch (09. März 2020)

Mit einem bewegenden Gottesdienst und anschließendem Empfang wurde jetzt Pfarrer Marcus Rensch von der evangelischen Kirchengemeinde Karlsdorf-Neuthard-Forst verabschiedet. Der Seelsorger wird auf eigenen Wunsch zur evangelischen Kirchengemeinde Mühlbach im Kraichgau wechseln und sich die dortige Pfarrerstelle gemeinsam mit seiner Ehefrau Melanie teilen. Seit April 2016 wirkte Rensch in Karlsdorf-Neuthard-Forst, nach absolvierter Probezeit ab Mai 2018 ganz offiziell als neuer Pfarrer der Kirchengemeinde. Eine übervolle Kirche, ein bewegender Gottesdienst und im Anschluss viele dankbare und emotionale Grußworte zeigten jetzt nochmals die Beliebtheit und Wertschätzung des jungen Pfarrers und seiner Familie. Pfarrerin und Dekanin Ulrike Trautz nahm die Entpflichtung von Pfarrer Rensch von seinen bisherigen Aufgaben vor. Sie bescheinigte ihm ein hervorragendes und fruchtbares Wirken. Dieses sei von Anfang an in eine Zeit von anstehenden, tiefgreifenden Veränderungen für die Kirchengemeinde und ihre bisherigen Gebäude gefallen, was die Aufgabe für den neuen Pfarrer alles andere als einfach gemacht habe. Trautz nannte vornehmlich die heikle Frage der künftigen Erhaltung und Nutzung der Kirchengebäude. Nicht nur mit seiner frohen, ausgleichenden und den Menschen zugewandten Art, mit vielen neuen Ideen und Impulsen habe Pfarrer Rensch die Kirchengemeinde sehr bereichert. Beispielhaft stünden dafür die Gründung eines Männerkreises, die Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Mitwirkenden oder der Ausbau und die Pflege der Ökumene. Beim anschließenden Empfang dankten Pfarrer Dr. Torsten Forneck und Pfarrer Christian Erath von den katholischen Seelsorgeeinheiten für das sehr gute Miteinander, ebenso die Vertreter der verschiedenen Gruppierungen und des Ältestenrats der Kirchengemeinde. Aus den Grußworten wurde deutlich spürbar, dass der Seelsorger und seine Familie vielen ans Herz gewachsen ist, was auch Tanja Metz und Dr. Jürgen Wendel „unserem tollen, empathischen, kreativen und immer authentischen Pfarrer“ attestierten. Bürgermeister Sven Weigt bedauerte den Weggang von Marcus Rensch ebenso und bescheinigte ein jederzeit sehr gutes und vertrauensvolles Miteinander. Der Rathauschef appellierte an die Mitglieder der Kirchengemeinde, künftig ein gutes, faires und wertschätzendes Miteinander in den Vordergrund zu stellen. Pfarrer Marcus Rensch äußerte sich sehr dankbar darüber, dass er viel Gutes und Positives erlebt und mitnehmen könne an die neue Wirkungsstätte im Kraichgau. Er wünschte der Kirchengemeinde eine gute Zukunft und Gottes Segen.    
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Wilder Müll deponiert (27. Februar 2020)

Ein besonders dreister Fall von illegaler Abfallbeseitigung musste unlängst registriert werden. Ein Zeitgenosse hatte wohl in einer „Nacht- und Nebelaktion“ seine Altkleider und allerlei angesammelter Haushaltsmüll bei den Glascontainern auf dem Kirchenparkplatz Amalienstraße deponiert. Der hinzugezogene Polizeivollzugsdienst konnte bei der Durchsuchung der Abfälle Hinweise auf den Verursacher ausfindig machen. Der muss jetzt mit einer empfindlichen Ordnungsstrafe rechnen. Die Kosten der Beseitigung der Abfälle kommen hinzu.

Ersatzbiotope für Eidechsen angelegt (27. Februar 2020)

Im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen sind Eingriffe in Natur und Landschaft auszugleichen. Für die Belange des Artenschutzes sind spezielle Erhebungen erforderlich, um den betroffenen Arten neue Lebensräume anzubieten. Der Bau des Feuerwehrhauses ist mit einer solchen Ersatzmaßnahme verbunden. Speziell für die Zauneidechse mussten Ersatzbiotope angelegt werden. Die sind in der zurückliegenden Zeit zwischen den Ortsteilen entstanden. Eine Fachfirma hat diese Biotope mit den für die Arten so wichtigen Strukturen konzipiert und in Auftrag gegeben. Was für den unbedarften Betrachter eher nach Halde aussieht, ist für Zauneidechsen eine neue Heimat.

"Erfolgsweg des Zweckverbands maßgeblich mitgestaltet" (20. Februar 2020)

Ende einer Ära beim Zweckverband Abwasserverband Kammerforst: Nach insgesamt mehr als 36, überaus verdienstvollen und erfolgreichen Dienstjahren geht Geschäftsführerin Elvira Schäfer in wenigen Tagen in den wohlverdienten Ruhestand. Im Beisein von Repräsentanten und Vertretern des Zweckverbands, Kollegen und Mitarbeitern wurde sie jetzt im Bürgersaal des Karlsdorfer Rathauses verabschiedet. In stürmischen Zeiten, 1983 - Stichwort hohe Nitratbelastung des Grundwassers - begann die gelernte Diplom-Lebensmittelchemikerin ihre berufliche Laufbahn, erinnerte der Karlsdorf-Neutharder Bürgermeister und Verbandsvorsitzende Sven Weigt. Aus einer Initiative des früheren Neutharder Pfarrers Herbert Froehlich und des katholischen Pfarrgemeinderats heraus, habe sich seinerzeit in Karlsdorf-Neuthard der "Arbeitskreis Gesundes Wasser" gebildet, was vom damaligen Bürgermeister Egon Klefenz und dem Gemeinderat sehr begrüßt und unterstützt worden sei, und was unter anderem in der Neueinstellung von Elvira Schäfer als Fachkraft mündete. Als "Frau in einer Männerdomäne" habe Elvira Schäfer mit großem Engagement, hoher Kompetenz und Können sowie einer sehr angenehmen und ausgleichenden menschlichen Art an maßgeblicher Stelle den Erfolgsweg des Zweckverbands mitgestaltet, hieß es. Dem Abwasserverband Kammerforst gehören Karlsdorf-Neuthard, der Bruchsaler Stadtteil Büchenau und die Stutenseer Stadtteile Spöck, Staffort und Friedrichstal an. Das hervorragende Ansehen des Zweckverbands und seiner "Verbandskläranlage mit Vorzeigecharakter" sei eng mit der leitenden Mitarbeiterin verbunden, betonte der Verbandsvorsitzende. Elvira Schäfer habe sich von Anfang an eine allseits anerkannte, außerordentliche Kompetenz in einem herausfordernden, komplizierten und sensiblen Fachgebiet und den Ruf einer exzellenten Fachfrau erworben. Mit Bestimmtheit und Hartnäckigkeit habe sie die Interessen des Verbands stets hervorragend vertreten. Auch für die aktuell anstehende, zukunftssichere Kapazitätserweiterung der Verbandskläranlage habe sie den Weg bestens bereitet, war zu erfahren. Weigt dankte auch dem gesamten Team der Verbandskläranlage für ihren "sehr guten und immer verlässlichen Dienst, der schwierig, nicht ungefährlich, immens wichtig, aber oft im Verborgenen abläuft". Altbürgermeister Egon Klefenz, der Elvira Schäfer seinerzeit "entdeckt" hat, attestierte der Geschäftsführerin ebenso ein hervorragendes und außergewöhnliches Wirken wie auch Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger, die Büchenauer Ortsvorsteherin Marika Kramer als Vertreterin der Stadt Bruchsal und Stadtrat Dr. Karl Mittag für die Stadt Stutensee. Sie sei von Dankbarkeit, Freude und Wehmut gleichermaßen erfüllt, bekannte Elvira Schäfer. Sie dankte ihrem Vorgesetzten, den Verbandsvertretern und ihrem Team für das Vertrauen und die große Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Sie freue sich darauf, in Zukunft mehr Zeit für sich, für die Familie und Hobbies zu haben, und darüber, dass mit Gerhard Süpfle "ein ganz hervorragender Nachfolger" gefunden worden sei. Gleichwohl werde sie die stets interessanten und erfüllenden Aufgaben im Zweckverband vermissen. Auch die anstehenden Herausforderungen und Entwicklungen hätte sie durchaus noch gerne aktiv begleitet und miterlebt, so Elvira Schäfer, die abschließend bestätigte: "Es war mir eine Freude!"
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Werbung für Toleranz und Verständigung (18. Februar 2020)

Einen großartigen Abend mit einem tollen und sympathischen Künstler erlebten rund 130 Besucher im voll besetzen Haus am Mühlenplatz in Karlsdorf-Neuthard. Mit Berhane Berhane hatte das Kulturamt im Rathaus der Gemeinde anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus einen angesagten Comedian und Senkrechtstarter nach Karlsdorf-Neuthard gelotst, der nach allen Regeln der Kunst dem Publikum einen humoristischen Spiegel vorhielt. Bürgermeister Sven Weigt betonte eingangs, dass Toleranz und gegenseitige Achtung, Respekt und Wertschätzung für ein gutes Miteinander unverzichtbar seien. Stets lebensnah, mit (fast) immer echten Begebenheiten und eigenen Erlebnissen, verstand es Berhane bestens, die Zuschauer ins Geschehen einzubeziehen und höchst amüsante mit nachdenklich stimmenden Elementen zu verbinden. "Wir sind alle Kinder dieser Erde, egal woher wir kommen, welche Sprache wir sprechen oder welchem Kulturkreis wir angehören", lautete eine seiner zentralen Botschaften für gegenseitiges Verständnis und Toleranz. Berhane, der als Kind mit seiner Familie von Äthiopien nach Deutschland kam, nahm in seiner Show so manche Eigenschaft seiner Mitmenschen aufs Korn, schaute kritisch auf das dem Deutschen naheliegende Nörgeln und Schwarzmalen, ohne dabei jemals verletzend zu werden, denn: "Ich kann über mich selber am besten lachen, deshalb kann und darf ich es auch über andere", sagte Berhane, der den Gästen noch eine Herzensbotschaft mit auf den Weg gab: "Seid positiv, lächelt, sendet gute Worte und Gesten aus - es wird die Welt um euch herum besser machen und es wird vielfach in guter Weise wieder zu euch zurückkommen". Erst nach einer Zugabe durfte der im Rhein-Neckar-Raum lebende Künstler, der auch aus vielen Fernsehauftritten bekannt ist, Feierabend machen, doch war damit noch lange nicht Schluss: Anschließend stand Berhane für Fotos und Gespräche zur Verfügung und hatte sichtlich Spaß im Kontakt mit seinem Publikum. Die Flüchtlingshilfe Karlsdorf-Neuthard präsentierte sich im Foyer ebenso wie das Amt für Integration beim Landratsamt Karlsruhe.
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Information und Austausch beim Empfang für Neubürger (12. Februar 2020)

Schon seit vielen Jahren ist es in Karlsdorf-Neuthard guter Brauch, die neu zugezogenen Einwohner bei einem kleinen Empfang willkommen zu heißen. Eingeladen waren zum jüngsten Neubürgerempfang alle Neueinwohner der Gemeinde, die vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2019 nach Karlsdorf-Neuthard gezogen sind. Organisator des Abends war in bewährter Art das Team des Bürgerbüros.
Bürgermeister Sven Weigt begrüßte die „Neu-Karlsdorf-Neutharder“ in der Bibliothek am Mühlenplatz. In seinem Willkommensgruß hob das Ortsoberhaupt den hohen Wohn- und Lebenswert in der Gemeinde, die guten Rahmenbedingungen für alle Altersgruppen der Bevölkerung und aktuelle und künftige kommunale Vorhaben hervor. Erwähnung fanden auch die gut aufgestellte Kinderbetreuung und das Erfolgsmodell "kommunale Ganztagesschule", ein freiwilliges und aus Bausteinen frei wählbares Angebot für Familien mit Grundschulkindern. Die Vertreter der Kirchen und der örtlichen Einrichtungen wie Bibliothek, Jugend- und Familienzentrum, Vereinen oder Caritas berichteten von ihrem vielfältigen Angebot und luden dazu ein, sich aktiv einzubringen. Mit Gitarrenmusik gekonnt begleitet wurde der Empfang von der Leiterin der Musik- und Kunstschule, Ingrid Leins, und Schüler Konstantin Reul. Anschließend war in geselliger Runde Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

So viele Einsätze wie noch nie (11. Februar 2020)

Auf „ein erfolgreiches, aber auch sehr herausforderndes Einsatzjahr“ blickte Kommandant Björn Brenner bei der jüngsten Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard im Feuerwehrhaus Neuthard zurück. Demnach waren im vergangenen Jahr mit 161 Einsätzen im Gemeinde- und Landkreisgebiet so viele Einsätze wie noch nie zu verzeichnen. Dank stetiger, intensiver Aus- und Fortbildung seien diese, jeweils mit ganz unterschiedlichen und komplexen Herausforderungen, allesamt sehr gut und effizient bewältigt worden, so Brenner. Bürgermeister Sven Weigt lobte das hervorragende Engagement und die hohe Kompetenz der Feuerwehrangehörigen, dank derer die Bevölkerung sich stets gut aufgehoben wisse. Mit dem geplanten Bau eines neuen, gemeinsamen Feuerwehrhauses soll die Arbeit der im Jahr 2016 fusionierten Wehr mit deutlich besseren und zeitgemäßen Rahmenbedingungen noch nachhaltiger unterstützt werden, hieß es. Im Beisein von Altbürgermeister und Ehrenbürger Egon Klefenz, Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats und Ehrenkommandant Martin Schmitt zeichnete Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Eckhard Helms Oberbrandmeister Martin Schmitt für langjährige Amtszeiten in verantwortlichen Positionen mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze aus. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertram Maier verlieh für Löschmeister Stefan Baumgärtner das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Dienstzeit. Mit Handschlag durch den Feuerwehrkommandanten Björn Brenner wurden Celine Faller, Jan Brunner und Daniel Dillmann als neue Mitglieder in die Einsatzabteilung verpflichtet. Löschmeister Willi Erdel beendete seine Tätigkeit in der Einsatzabteilung und wechselte in die Altersabteilung. Weiterhin standen Beförderungen und Ehrungen an: Für 30-Jährige Mitgliedschaft Löschmeister Christian Maier und Hauptfeuerwehrmann Alexander Heneka. Luana Stiben, Markus Manzus und Stefan Schäfer wurden zur Oberfeuerwehrfrau bzw. –mann, Klaus Heneka zum Hauptfeuerwehrmann und Sebastian Huhn zum Oberlöschmeister befördert.  
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Vom Betreuungsangebot und Projekt Fischertechnik angetan (06. Februar 2020)

Zu einem Gedankenaustausch mit Bürgermeister Sven Weigt kam jetzt der Bundestagsabgeordnete Dr. Danyal Bayaz (Bündnis 90/Die Grünen) ins Karlsdorf-Neutharder Rathaus. Mit Bürgermeister Sven Weigt erörterte der Bundespolitiker eine Reihe aktueller Themenfelder, so etwa die Kommunalfinanzen und die Finanzbeziehungen zwischen Bundes- und Kommunalebene. "Wenn Städte und Gemeinden neue Aufgaben vom Bund zugewiesen bekommen, müssen diese auch mit den entsprechenden Finanzmitteln des Bundes unterlegt sein", unterstrich der Rathauschef seine schon beim Neujahrsempfang erwähnte, klare Haltung zu einer notwendigen "Partnerschaft auf Augenhöhe". Beeindruckt zeigte sich Bayaz vom Erfolgsmodell "kommunale Ganztagesschule", bei dem die Gemeinde Vorreiter war. Die flexible Ganztagesbetreuung mit frei wählbaren Bausteinen hat sich zu einem echten Renner entwickelt, der von den Karlsdorf-Neutharder Familien stark nachgefragt ist und mittlerweile ein wichtiger Baustein der bewusst auf die Stärkung von Familien ausgerichteten Gemeinde ist. Dass sich in Karlsdorf-Neuthard manches tut und derzeit mehrere Großprojekte in Planung oder auf der Zielgeraden sind, war ein weiteres Thema des angeregten und konstruktiven Gesprächs, das bei einem Vorort-Termin seinen Abschluss fand: In der Sebastianschule Neuthard überzeugte sich Bayaz im Beisein von Rektor Edgar Auchter und dem engagierten Elternvertreter Benjamin Norenburg von dem erfolgreichen und bei den Schülerinnen und Schülern hoch im Kurs stehenden Projekt "Fischer-Technik" mit der Initiative "technika" und dem Gründer- und Digitalisierungszentrum "HubWerk01" Bruchsal.
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Die Nacht, in der die Dörfer brannten (30. Januar 2020)

Am 2. Februar dieses Jahres jährt sich ein Ereignis zum 75. Mal, das bis heute in der Erinnerung vieler damaliger Zeitzeugen eingebrannt ist: Der Luftangriff eines fehlgeleiteten Bombergeschwaders der Alliierten in der Nacht des 2. Februar 1945, der in der näheren Region vor allem Büchenau und Staffort verheerend traf. Wie ein riesiges Feuerwerk zog sich damals der Angriff über eine Fläche, die von den Gemeinden Friedrichstal, Staffort, Untergrombach, Teilen von Bruchsal, Karlsdorf, Neuthard und Spöck eingegrenzt wurde. Im Zentrum lag Büchenau, das in jener Schicksalsnacht ebenso wie Staffort beinahe dem Erdboden gleichgemacht wurde. Doch auch in den umliegenden Ortschaften wie in Neuthard und in Karlsdorf gab es Tote und teils schwere Schäden zu beklagen, wenn auch in weit geringerem Ausmaß. Dabei war eigentlich Karlsruhe das Ziel der alliierten Bomberverbände. Starker Südwestwind trieb jedoch die „Christbäume“ – das waren grüne, an Fallschirmen herabschwebende Leuchtkugeln und Zielmarkierungen für die Nachtbomber – nach Nordosten ab, zu den Dörfern der Hardt. Deshalb regneten auch in Neuthard und in Karlsdorf massenweise Luftminen, Sprengbomben und Stabbrandbomben vom Himmel. Innerhalb weniger Minuten standen Gebäude, Wohnhäuser und Stallungen in hellen Flammen. Weitreichende Zerstörungen waren vor allem im südlichen Ortsteil von Neuthard zu beklagen. Durch das von 23.25 Uhr bis 23.45 Uhr dauernde Bombardement durch britische Lancaster-Bomber, kam in Neuthard eine Einwohnerin ums Leben. Fünf Wohnhäuser und 30 Scheunen mit Stallungen wurden zerstört. In Karlsdorf gingen mehrere Scheunen in Flammen auf. Dank des beherzten Eingreifens mutiger Anwohner konnte die Sankt-Jakobus-Pfarrkirche vor einer mutmaßlichen Zerstörung gerettet werden. Kam die Karlsdorfer Bevölkerung vergleichsweise glimpflich davon, spielte sich hingegen im Luftraum über dem Dorf ein entsetzliches Drama ab, dessen Auswirkungen erst am Folgetag sichtbar werden sollten. Über der Ortsmitte explodierten in der Nacht des 2. Februar 1945 zwei Lancaster-Bomber der Royal Air Force Staffeln 467 und 189. Die Trümmer und die sterblichen Überreste aller sieben Besatzungsmitglieder einer Maschine wurden über die Ortsmitte und den südöstlichen Teil von Karlsdorf verstreut.  13 Tote aus beiden Unglücksmaschinen – Briten, Neuseeländer und Australier – wurden zunächst auf dem Karlsdorfer Friedhof bestattet und im Jahr 1947 auf den britischen Soldatenfriedhof im bayrischen Dürnbach am Tegernsee umgebettet. Eine Gedenktafel auf dem Alten Friedhof erinnert an den Absturz. Gedenken am 2. Februar Zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung vom 2. Februar 1945 und als Mahnung zu Frieden und Versöhnung werden in der Nacht am Sonntag, 2. Februar, ab 23.25 Uhr – dem Beginn des damaligen Bombenangriffs – die Kirchenglocken von St. Bartholomäus Büchenau und von St. Sebastian Neuthard läuten, um 20 Uhr von St. Jakobus Karlsdorf, wie die Katholische Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau ankündigt. Die Gemeinde wird das Ehrenmal bei der Neutharder Pfarrkirche und die Erinnerungstafel auf dem Alten Friedhof Karlsdorf mit Gedenkkränzen schmücken.
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Kontakt Pressemitteilungen

Frau Iris Habitzreither
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Telefon 07251/443211
Fax 07251/443280
Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag während der allgemeinen Öffnungszeiten.

Gebäude: Rathaus Karlsdorf
Herr Thomas Huber
Sachgebietsleiter
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Telefon 07251/443205
Fax 07251/443270
Öffnungszeiten:

Während der allgemeinen Öffnungszeiten.

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Aufgaben: Bürgerangelegenheiten und Presseangelegenheiten, Mitteilungsblatt