"Erfolgsweg des Zweckverbands maßgeblich mitgestaltet" (20. Februar 2020)

Ende einer Ära beim Zweckverband Abwasserverband Kammerforst: Nach insgesamt mehr als 36, überaus verdienstvollen und erfolgreichen Dienstjahren geht Geschäftsführerin Elvira Schäfer in wenigen Tagen in den wohlverdienten Ruhestand. Im Beisein von Repräsentanten und Vertretern des Zweckverbands, Kollegen und Mitarbeitern wurde sie jetzt im Bürgersaal des Karlsdorfer Rathauses verabschiedet. In stürmischen Zeiten, 1983 - Stichwort hohe Nitratbelastung des Grundwassers - begann die gelernte Diplom-Lebensmittelchemikerin ihre berufliche Laufbahn, erinnerte der Karlsdorf-Neutharder Bürgermeister und Verbandsvorsitzende Sven Weigt. Aus einer Initiative des früheren Neutharder Pfarrers Herbert Froehlich und des katholischen Pfarrgemeinderats heraus, habe sich seinerzeit in Karlsdorf-Neuthard der "Arbeitskreis Gesundes Wasser" gebildet, was vom damaligen Bürgermeister Egon Klefenz und dem Gemeinderat sehr begrüßt und unterstützt worden sei, und was unter anderem in der Neueinstellung von Elvira Schäfer als Fachkraft mündete. Als "Frau in einer Männerdomäne" habe Elvira Schäfer mit großem Engagement, hoher Kompetenz und Können sowie einer sehr angenehmen und ausgleichenden menschlichen Art an maßgeblicher Stelle den Erfolgsweg des Zweckverbands mitgestaltet, hieß es. Dem Abwasserverband Kammerforst gehören Karlsdorf-Neuthard, der Bruchsaler Stadtteil Büchenau und die Stutenseer Stadtteile Spöck, Staffort und Friedrichstal an. Das hervorragende Ansehen des Zweckverbands und seiner "Verbandskläranlage mit Vorzeigecharakter" sei eng mit der leitenden Mitarbeiterin verbunden, betonte der Verbandsvorsitzende. Elvira Schäfer habe sich von Anfang an eine allseits anerkannte, außerordentliche Kompetenz in einem herausfordernden, komplizierten und sensiblen Fachgebiet und den Ruf einer exzellenten Fachfrau erworben. Mit Bestimmtheit und Hartnäckigkeit habe sie die Interessen des Verbands stets hervorragend vertreten. Auch für die aktuell anstehende, zukunftssichere Kapazitätserweiterung der Verbandskläranlage habe sie den Weg bestens bereitet, war zu erfahren. Weigt dankte auch dem gesamten Team der Verbandskläranlage für ihren "sehr guten und immer verlässlichen Dienst, der schwierig, nicht ungefährlich, immens wichtig, aber oft im Verborgenen abläuft". Altbürgermeister Egon Klefenz, der Elvira Schäfer seinerzeit "entdeckt" hat, attestierte der Geschäftsführerin ebenso ein hervorragendes und außergewöhnliches Wirken wie auch Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger, die Büchenauer Ortsvorsteherin Marika Kramer als Vertreterin der Stadt Bruchsal und Stadtrat Dr. Karl Mittag für die Stadt Stutensee. Sie sei von Dankbarkeit, Freude und Wehmut gleichermaßen erfüllt, bekannte Elvira Schäfer. Sie dankte ihrem Vorgesetzten, den Verbandsvertretern und ihrem Team für das Vertrauen und die große Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Sie freue sich darauf, in Zukunft mehr Zeit für sich, für die Familie und Hobbies zu haben, und darüber, dass mit Gerhard Süpfle "ein ganz hervorragender Nachfolger" gefunden worden sei. Gleichwohl werde sie die stets interessanten und erfüllenden Aufgaben im Zweckverband vermissen. Auch die anstehenden Herausforderungen und Entwicklungen hätte sie durchaus noch gerne aktiv begleitet und miterlebt, so Elvira Schäfer, die abschließend bestätigte: "Es war mir eine Freude!"
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Werbung für Toleranz und Verständigung (18. Februar 2020)

Einen großartigen Abend mit einem tollen und sympathischen Künstler erlebten rund 130 Besucher im voll besetzen Haus am Mühlenplatz in Karlsdorf-Neuthard. Mit Berhane Berhane hatte das Kulturamt im Rathaus der Gemeinde anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus einen angesagten Comedian und Senkrechtstarter nach Karlsdorf-Neuthard gelotst, der nach allen Regeln der Kunst dem Publikum einen humoristischen Spiegel vorhielt. Bürgermeister Sven Weigt betonte eingangs, dass Toleranz und gegenseitige Achtung, Respekt und Wertschätzung für ein gutes Miteinander unverzichtbar seien. Stets lebensnah, mit (fast) immer echten Begebenheiten und eigenen Erlebnissen, verstand es Berhane bestens, die Zuschauer ins Geschehen einzubeziehen und höchst amüsante mit nachdenklich stimmenden Elementen zu verbinden. "Wir sind alle Kinder dieser Erde, egal woher wir kommen, welche Sprache wir sprechen oder welchem Kulturkreis wir angehören", lautete eine seiner zentralen Botschaften für gegenseitiges Verständnis und Toleranz. Berhane, der als Kind mit seiner Familie von Äthiopien nach Deutschland kam, nahm in seiner Show so manche Eigenschaft seiner Mitmenschen aufs Korn, schaute kritisch auf das dem Deutschen naheliegende Nörgeln und Schwarzmalen, ohne dabei jemals verletzend zu werden, denn: "Ich kann über mich selber am besten lachen, deshalb kann und darf ich es auch über andere", sagte Berhane, der den Gästen noch eine Herzensbotschaft mit auf den Weg gab: "Seid positiv, lächelt, sendet gute Worte und Gesten aus - es wird die Welt um euch herum besser machen und es wird vielfach in guter Weise wieder zu euch zurückkommen". Erst nach einer Zugabe durfte der im Rhein-Neckar-Raum lebende Künstler, der auch aus vielen Fernsehauftritten bekannt ist, Feierabend machen, doch war damit noch lange nicht Schluss: Anschließend stand Berhane für Fotos und Gespräche zur Verfügung und hatte sichtlich Spaß im Kontakt mit seinem Publikum. Die Flüchtlingshilfe Karlsdorf-Neuthard präsentierte sich im Foyer ebenso wie das Amt für Integration beim Landratsamt Karlsruhe.
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Information und Austausch beim Empfang für Neubürger (12. Februar 2020)

Schon seit vielen Jahren ist es in Karlsdorf-Neuthard guter Brauch, die neu zugezogenen Einwohner bei einem kleinen Empfang willkommen zu heißen. Eingeladen waren zum jüngsten Neubürgerempfang alle Neueinwohner der Gemeinde, die vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2019 nach Karlsdorf-Neuthard gezogen sind. Organisator des Abends war in bewährter Art das Team des Bürgerbüros.
Bürgermeister Sven Weigt begrüßte die „Neu-Karlsdorf-Neutharder“ in der Bibliothek am Mühlenplatz. In seinem Willkommensgruß hob das Ortsoberhaupt den hohen Wohn- und Lebenswert in der Gemeinde, die guten Rahmenbedingungen für alle Altersgruppen der Bevölkerung und aktuelle und künftige kommunale Vorhaben hervor. Erwähnung fanden auch die gut aufgestellte Kinderbetreuung und das Erfolgsmodell "kommunale Ganztagesschule", ein freiwilliges und aus Bausteinen frei wählbares Angebot für Familien mit Grundschulkindern. Die Vertreter der Kirchen und der örtlichen Einrichtungen wie Bibliothek, Jugend- und Familienzentrum, Vereinen oder Caritas berichteten von ihrem vielfältigen Angebot und luden dazu ein, sich aktiv einzubringen. Mit Gitarrenmusik gekonnt begleitet wurde der Empfang von der Leiterin der Musik- und Kunstschule, Ingrid Leins, und Schüler Konstantin Reul. Anschließend war in geselliger Runde Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

So viele Einsätze wie noch nie (11. Februar 2020)

Auf „ein erfolgreiches, aber auch sehr herausforderndes Einsatzjahr“ blickte Kommandant Björn Brenner bei der jüngsten Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard im Feuerwehrhaus Neuthard zurück. Demnach waren im vergangenen Jahr mit 161 Einsätzen im Gemeinde- und Landkreisgebiet so viele Einsätze wie noch nie zu verzeichnen. Dank stetiger, intensiver Aus- und Fortbildung seien diese, jeweils mit ganz unterschiedlichen und komplexen Herausforderungen, allesamt sehr gut und effizient bewältigt worden, so Brenner. Bürgermeister Sven Weigt lobte das hervorragende Engagement und die hohe Kompetenz der Feuerwehrangehörigen, dank derer die Bevölkerung sich stets gut aufgehoben wisse. Mit dem geplanten Bau eines neuen, gemeinsamen Feuerwehrhauses soll die Arbeit der im Jahr 2016 fusionierten Wehr mit deutlich besseren und zeitgemäßen Rahmenbedingungen noch nachhaltiger unterstützt werden, hieß es. Im Beisein von Altbürgermeister und Ehrenbürger Egon Klefenz, Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats und Ehrenkommandant Martin Schmitt zeichnete Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Eckhard Helms Oberbrandmeister Martin Schmitt für langjährige Amtszeiten in verantwortlichen Positionen mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze aus. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertram Maier verlieh für Löschmeister Stefan Baumgärtner das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Dienstzeit. Mit Handschlag durch den Feuerwehrkommandanten Björn Brenner wurden Celine Faller, Jan Brunner und Daniel Dillmann als neue Mitglieder in die Einsatzabteilung verpflichtet. Löschmeister Willi Erdel beendete seine Tätigkeit in der Einsatzabteilung und wechselte in die Altersabteilung. Weiterhin standen Beförderungen und Ehrungen an: Für 30-Jährige Mitgliedschaft Löschmeister Christian Maier und Hauptfeuerwehrmann Alexander Heneka. Luana Stiben, Markus Manzus und Stefan Schäfer wurden zur Oberfeuerwehrfrau bzw. –mann, Klaus Heneka zum Hauptfeuerwehrmann und Sebastian Huhn zum Oberlöschmeister befördert.  
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Vom Betreuungsangebot und Projekt Fischertechnik angetan (06. Februar 2020)

Zu einem Gedankenaustausch mit Bürgermeister Sven Weigt kam jetzt der Bundestagsabgeordnete Dr. Danyal Bayaz (Bündnis 90/Die Grünen) ins Karlsdorf-Neutharder Rathaus. Mit Bürgermeister Sven Weigt erörterte der Bundespolitiker eine Reihe aktueller Themenfelder, so etwa die Kommunalfinanzen und die Finanzbeziehungen zwischen Bundes- und Kommunalebene. "Wenn Städte und Gemeinden neue Aufgaben vom Bund zugewiesen bekommen, müssen diese auch mit den entsprechenden Finanzmitteln des Bundes unterlegt sein", unterstrich der Rathauschef seine schon beim Neujahrsempfang erwähnte, klare Haltung zu einer notwendigen "Partnerschaft auf Augenhöhe". Beeindruckt zeigte sich Bayaz vom Erfolgsmodell "kommunale Ganztagesschule", bei dem die Gemeinde Vorreiter war. Die flexible Ganztagesbetreuung mit frei wählbaren Bausteinen hat sich zu einem echten Renner entwickelt, der von den Karlsdorf-Neutharder Familien stark nachgefragt ist und mittlerweile ein wichtiger Baustein der bewusst auf die Stärkung von Familien ausgerichteten Gemeinde ist. Dass sich in Karlsdorf-Neuthard manches tut und derzeit mehrere Großprojekte in Planung oder auf der Zielgeraden sind, war ein weiteres Thema des angeregten und konstruktiven Gesprächs, das bei einem Vorort-Termin seinen Abschluss fand: In der Sebastianschule Neuthard überzeugte sich Bayaz im Beisein von Rektor Edgar Auchter und dem engagierten Elternvertreter Benjamin Norenburg von dem erfolgreichen und bei den Schülerinnen und Schülern hoch im Kurs stehenden Projekt "Fischer-Technik" mit der Initiative "technika" und dem Gründer- und Digitalisierungszentrum "HubWerk01" Bruchsal.
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Die Nacht, in der die Dörfer brannten (30. Januar 2020)

Am 2. Februar dieses Jahres jährt sich ein Ereignis zum 75. Mal, das bis heute in der Erinnerung vieler damaliger Zeitzeugen eingebrannt ist: Der Luftangriff eines fehlgeleiteten Bombergeschwaders der Alliierten in der Nacht des 2. Februar 1945, der in der näheren Region vor allem Büchenau und Staffort verheerend traf. Wie ein riesiges Feuerwerk zog sich damals der Angriff über eine Fläche, die von den Gemeinden Friedrichstal, Staffort, Untergrombach, Teilen von Bruchsal, Karlsdorf, Neuthard und Spöck eingegrenzt wurde. Im Zentrum lag Büchenau, das in jener Schicksalsnacht ebenso wie Staffort beinahe dem Erdboden gleichgemacht wurde. Doch auch in den umliegenden Ortschaften wie in Neuthard und in Karlsdorf gab es Tote und teils schwere Schäden zu beklagen, wenn auch in weit geringerem Ausmaß. Dabei war eigentlich Karlsruhe das Ziel der alliierten Bomberverbände. Starker Südwestwind trieb jedoch die „Christbäume“ – das waren grüne, an Fallschirmen herabschwebende Leuchtkugeln und Zielmarkierungen für die Nachtbomber – nach Nordosten ab, zu den Dörfern der Hardt. Deshalb regneten auch in Neuthard und in Karlsdorf massenweise Luftminen, Sprengbomben und Stabbrandbomben vom Himmel. Innerhalb weniger Minuten standen Gebäude, Wohnhäuser und Stallungen in hellen Flammen. Weitreichende Zerstörungen waren vor allem im südlichen Ortsteil von Neuthard zu beklagen. Durch das von 23.25 Uhr bis 23.45 Uhr dauernde Bombardement durch britische Lancaster-Bomber, kam in Neuthard eine Einwohnerin ums Leben. Fünf Wohnhäuser und 30 Scheunen mit Stallungen wurden zerstört. In Karlsdorf gingen mehrere Scheunen in Flammen auf. Dank des beherzten Eingreifens mutiger Anwohner konnte die Sankt-Jakobus-Pfarrkirche vor einer mutmaßlichen Zerstörung gerettet werden. Kam die Karlsdorfer Bevölkerung vergleichsweise glimpflich davon, spielte sich hingegen im Luftraum über dem Dorf ein entsetzliches Drama ab, dessen Auswirkungen erst am Folgetag sichtbar werden sollten. Über der Ortsmitte explodierten in der Nacht des 2. Februar 1945 zwei Lancaster-Bomber der Royal Air Force Staffeln 467 und 189. Die Trümmer und die sterblichen Überreste aller sieben Besatzungsmitglieder einer Maschine wurden über die Ortsmitte und den südöstlichen Teil von Karlsdorf verstreut.  13 Tote aus beiden Unglücksmaschinen – Briten, Neuseeländer und Australier – wurden zunächst auf dem Karlsdorfer Friedhof bestattet und im Jahr 1947 auf den britischen Soldatenfriedhof im bayrischen Dürnbach am Tegernsee umgebettet. Eine Gedenktafel auf dem Alten Friedhof erinnert an den Absturz. Gedenken am 2. Februar Zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung vom 2. Februar 1945 und als Mahnung zu Frieden und Versöhnung werden in der Nacht am Sonntag, 2. Februar, ab 23.25 Uhr – dem Beginn des damaligen Bombenangriffs – die Kirchenglocken von St. Bartholomäus Büchenau und von St. Sebastian Neuthard läuten, um 20 Uhr von St. Jakobus Karlsdorf, wie die Katholische Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau ankündigt. Die Gemeinde wird das Ehrenmal bei der Neutharder Pfarrkirche und die Erinnerungstafel auf dem Alten Friedhof Karlsdorf mit Gedenkkränzen schmücken.
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Neues BaWo Center eröffnet (29. Januar 2020)

Mit einer stimmungsvollen Begrüßungsfeier öffnete das neue Bawo-center Orani im Industriegebiet Ochsenstall im Norden von Karlsdorf seine Pforten. Viel Lob erfuhr der Gründer und Investor Bekim Orani aus dem Munde von Handwerkskammer-Chef Joachim Wohlfeil, der sich über so viel unternehmerischen Eifer freute. Bundestagsabgeordneter Olaf Gutting sprach von einem tollen Projekt, das auch Karlsdorf-Neuthards Bürgermeister Sven Weigt begeisterte: "Sie haben der Gemeinde viel gegeben", bemerkte der Schultes zum Senkrechtstarter. Vertreten waren auch viele Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Orani, der ursprünglich aus Heidelberg kommend schnell Fuß in der Hardtgemeinde fasste und sich hier nach eigenem Bekunden sehr wohl fühlt, setzt mit dem neuen Gebäude und großflächigen Erlebniswelten rund ums Bauen und Wohnen offenkundig einen Meilenstein. Ein solches Konzept in einer solchen Dimension sei weit und breit sonst nirgends zu finden, hieß es. Firmeninhaber Bekim Orani versprach denn auch eine neue Vielfalt in der Sparte bauen, sanieren und renovieren, die bereits am Eröffnungstag die Massen anlockte. Das dominante Gebäude direkt an der B35 ist weithin erkennbar. Das Konzept will weg vom einfachen Baustoffhandel und setzt neben regionalem Handwerk auf Kompetenz und Inspiration. Insgesamt 15 Unternehmen und Kooperationspartner aus den wichtigsten Bau- und Handwerksbranchen bieten im neuen, 5.000 Quadratmeter großen Komplex eine große Auswahl, wozu auch topmoderne Showrooms zählen.
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Spendenübergabe vom Konzert für Edo (29. Januar 2020)

„Für wen dein Herz schlägt – Konzert für Edo“ war jene Benefiz-Veranstaltung am 20. Oktober 2019 in der Altenbürghalle überschrieben, an die man sich Karlsdorf-Neuthard und in der gesamten Region wohl noch für lange Zeit gerne erinnern wird. Ein ausverkauftes Haus mit mehr als zweitausend bestens aufgelegten und begeisterten Konzertbesuchern, hoch motivierte und inspirierte, hochkarätige Sänger und Musiker auf der Bühne, und über allem die dankbare Erinnerung an Edo Zanki, einen großen Künstler, Musiker und Produzenten, dem dieses Konzert gewidmet war. Nun hat dieses einen weiteren und ganz bemerkenswerten Nachklang: Die Familie Zanki als Konzertorganisatoren und die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard als Veranstalter konnten dem Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe (FUoKK) vom Erlös der Veranstaltung einen Spendenscheck über 20.440 Euro überreichen. Vorstandsvorsitzende Admira Knoll vom bedachten Förderverein freute sich sehr über die „hoch willkommene Unterstützung für die Aufgaben des Vereins, der helfen möchte, um die oftmals schwere Lebenssituation von schwer kranken, jungen Patienten und ihren Familien etwas leichter zu machen“, wie es hieß. Dazu gehörten etwa die Finanzierung von zusätzlichen, hilfreichen Therapien, die von den Krankenkassen oft nicht bezahlt werden, Zuschüssen für Personalstellen oder die Einrichtung eines Spielzimmers in der Klinik – alles Dinge, die bei der Gesundung helfen sollen und die in vielen Fällen mehrere Monate langen Klinikaufenthalte erträglicher machen sollen.   Bürgermeister Sven Weigt, Charlotte, Thomas und Vilko Zanki sowie Melanie Greulich, Managerin vom Zanki Tonstudio, zeigten sich tief beeindruckt davon, was der Förderverein und die angeschlossene Stiftung seit Jahren zugunsten kranker Kinder und ihren Familien leisten. „Diese Spende kommt an die richtige Stelle und wäre ganz im Sinne von Edo“, waren sich alle Beteiligten einig und betonten, dass somit „ein besonderer Abend viele weitere, gute Früchte trägt.“
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Faschingstermine (21. Januar 2020)

Helau, Frohsinn und Heiterkeit sind Trumpf bei den kommenden Faschingsveranstaltungen in Karlsdorf-Neuthard. Hier eine Terminübersicht: Sonntag, 26. Januar, und Samstag, 8. Februar, jeweils von 15 bis 18 Uhr: Kartenvorverkauf für die Faschingsparty am Schmutzigen Donnerstag im Foyer der Altenbürghalle. Veranstalter: Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard, Judo-Sport-Club Karlsdorf-Neuthard, Tennisclub Karlsdorf Mittwoch, 5. Februar, 14 Uhr Seniorennachmittag – Bunter Faschingsnachmittag im DRK-Heim „Alois-Bolz“, Saalbachstr. 8 (DRK Karlsdorf) Samstag, 8. Februar, 19.31 Uhr Prunksitzung in der Altenbürghalle (Karlsdorfer Karnevals-Gesellschaft KaKaGe) Mitwoch, 12. Februar, 19.31 Uhr Frauenfasching im Pfarrheim St. Bernhard (Kath. Pfarrgemeinde St. Sebastian Neuthard) Samstag, 15. Februar, 19.31 Uhr Prunksitzung in der Bruchbühlhalle (Harmonika-Club Karlsdorf-Neuthard; Vorverkauf: am 1. Februar um 14 Uhr im Haus der Harmonika, Pfinzstraße in Neuthard) Montag, 17. Februar, 15 bis 18 Uhr Faschingsfeier im Foyer der Altenbürghalle (Spiel- und Krabbelgruppen) Mittwoch, 19. Februar, 14.01 Uhr Seniorenfasching im Pfarrheim St. Bernhard Neuthard (Altenwerk Neuthard) Donnerstag, 20. Februar, 15 bis 17 Uhr Kinderfasching für Grundschulkinder im JuZ, Kohlfahrtstraße (Jugend- und Familienzentrum KN) ab 19 Uhr Faschingsball in der Altenbürghalle (Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard / Judo-Sport-Club KN / Tennisclub Karlsdorf) Faschingsball in der Altenbürghalle Freitag, 21. Februar, 14.01 Uhr Seniorenfasching im Thomas-Morus-Heim Karlsdorf (Altenwerk Karlsdorf) Samstag, 22. Februar, 14 bis 17 Uhr Kinderfasching im Thomas-Morus-Heim Karlsdorf (Förderverein Kind und Jugend) 19.11 Uhr Faschingsball mit den „Saalbachern“ in der Bruchbühlhalle Neuthard (Musikverein Karlsdorf) 19 Uhr Kappenabend im "Haus der Musik" (Musikverein Neuthard) Sonntag, 23. Februar, 14.31 Uhr Faschingsumzug in Karlsdorf mit Abschluss mit "Hummelstall" (KaKaGe) Montag, 24. Februar, 16.30 bis 20 Uhr Teeniefasching für alle Kids und Teens ab 10 Jahren in der Altenbürghalle (Förderverein Kind und Jugend KN) Dienstag, 25. Februar, 19.31 Uhr Faschingskehraus im Thomas-Morus-Heim (Kath. Pfarrgemeinde St. Jakobus)
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Notfallhilfe mit eindrucksvoller Bilanz (17. Januar 2020)

„Nie war sie so wertvoll wie heute“: Die Notfallhilfe Karlsdorf-Neuthard leistet in der Hardtgemeinde an allen Tagen im Jahr rund um die Uhr schnelle und nicht selten lebensrettende medizinische Hilfe bei Unfällen oder akuten, schwerwiegenden Erkrankungen. Die ehrenamtlich Aktiven blicken laut Einsatzstatistik für das Jahr 2019 auf eine Vielzahl von oft komplexen und herausfordernden Einsätzen zurück. Nach 221 Einsätzen im Jahr 2018 ist die Notfallhilfe demnach im Jahr 2019 zu insgesamt 251 Einsätzen ausgerückt. Im Durchschnitt sind dies knapp fünf Einsätze pro Woche. In der Mehrzahl (122 Mal) wurden die Helfer wegen internistischen Notfällen angefordert, gefolgt von chirurgischen (58) und neurologischen (36) Indikationen sowie Verkehrsunfällen und sonstigen Einsätzen (22 bzw. 13). Knapp ein Viertel der Einsätze entfielen auf die Zeit zwischen 22 Uhr und 7 Uhr morgens. „Das aktive Notfallhilfe-Team besteht derzeit aus zwei Rettungssanitätern, einem Rettungsassistenten sowie einer Notfallsanitäterin, die alle neben Beruf und Familie ehrenamtlich in der DRK-Bereitschaft Neuthard sowie zusätzlich in der Notfallhilfe tätig sind“, erläutern Leiter Dominik Schaaf und Andreas Friedrich vom Team. Zusätzlich seien ein Rettungssanitäter sowie ein Notfallsanitäter an den Wochenenden aktiv. Damit sei der Ausbildungsstand deutlich höher als vom DRK-Kreisverband gefordert. Die Entscheidung, ob die Notfallhilfe bei einem medizinischen Einsatz alarmiert wird, liegt im Ermessensspielraum der integrierten Leitstelle in Karlsruhe. „Die Einsätze werden nicht durch die Krankenkassen bezahlt. Die Ausrüstung finanziert der DRK-Ortsverein Neuthard zusammen mit Hilfe der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard sowie aus Spenden“, heißt es weiter. Und: „Die Aktiven der Notfallhilfe danken allen Unterstützern und Spendern, ohne die unsere wichtige Arbeit kaum vorstellbar wäre.“
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Neue Kehrmaschine im Einsatz (15. Januar 2020)

Quasi immer verfügbar, leistungsstark und dazu ein echtes Multitalent: Das ist die nagelneue Kehrmaschine, die der Bauhof der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard nach einer vorgeschalteten Testphase jetzt offiziell in Dienst genommen hat. Das gut 100.000 Euro teure Fahrzeug wurde auf Vorschlag der Verwaltung und nach einem Beschluss des Gemeinderats kürzlich für die Straßenreinigung angeschafft, nachdem diese Arbeiten zuvor einer Fremdfirma übertragen waren. "Die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung legte die Anschaffung einer eigenen Kehrmaschine und die Rückdelegation der Aufgabe an den Gemeindebauhof nahe", erläuterten Bürgermeister Sven Weigt und Bauamtsleiter Benjamin Ziefuss beim Fototermin. Zumal die Gemeinde damit zukünftig die Straßenreinigung deutlich flexibler und bedarfsorientierter managen könne.
Die individuell für die Gemeinde konzipierte Kehrmaschine kann mit ihren drei rotierenden Kehraufsätzen aber nicht nur die Straßenoberflächen tipptopp reinigen. Per Sauganschluss können zudem die Rinnenabläufe und mit einem Spezialaufsatz die Straßenrinnen von Wildwuchs gesäubert werden. Letzteres oblag bislang per Handarbeit den Angrenzern. Mit dem „Dienstantritt“ der vielseitigen Kehrmaschine dürfte das weitgehend nicht mehr nötig sein, heißt es im Technischen Bauamt. Und auch verschiedene Reinigungsarbeiten könnten mit dem wendigen Fahrzeug erledigt werden.
 

Neujahrsempfang (09. Januar 2020)

Zum Neujahrsempfang lud die Gemeinde am Mittwochabend in die Altenbürghalle ein, und viele Einwohner und Vertreter des öffentlichen Lebens aus Gemeinderat und Institutionen, Vereinen, Unternehmen und Politik nutzten die willkommene Gelegenheit, einander ein gutes neues Jahr zu wünschen und den Austausch zu pflegen. Erst mit ein paar Minuten Verspätung konnte das offizielle Programm beginnen, denn zuvor freuten sich die Besucher, von Bürgermeister Sven Weigt und Ehefrau Constanze persönlich begrüßt zu werden. Die bekannte Gesangsformation "Big 5" eröffnete den Abend mit a-cappella vom Feinsten.  Bürgermeister Sven Weigt erläuterte in seiner Ansprache, dass im vergangenen Jahr in Karlsdorf-Neuthard wieder vieles erreicht, umgesetzt oder in Gang gesetzt wurde. "Selbstverwaltung braucht Raum und finanzielle Mittel; der Erfolg, besonders in Baden-Württemberg, sind die gute funktionierenden Kommunen", betonte der Rathauschef und mahnte an die Landes- und Bundespolitik gerichtet zugleich: "Wir wollen nicht als Erfüllungsgehilfe in einer zentralisierten Auftragsverwaltung oder als permanenter Bittsteller, sondern auf Augenhöhe gesehen werden." Junge Menschen ermutigte er, ihre Ideen einzubringen, was von jeher ein Motor des Fortschritts sei. Allerdings dürfe daraus kein Generationenkonflikt entstehen, denn auch die Älteren hätten in der Vergangenheit Enormes geleistet, worauf wir heute stolz sein dürften und was das Fundament unserer Gesellschaft sei. "Wir müssen die Chancen in der Veränderung sehen, die Stärken der Erfahrung der Älteren und den kühnen, unvoreingenommenen Blick der Jungen in gegenseitiger Wertschätzung der Position des Anderen nutzen", plädierte der Bürgermeister für gegenseitiges Verständnis und Unterstützung. Die kommenden Herausforderungen würden nicht kleiner werden, sie seien oft komplex und langatmig, sie sollten jedoch als Chance gesehen und ohne Angst, vielmehr mit Hoffnung und Zuversicht, angegangen werden. Die Fertigstellung und Einweihung der neuen Sporthalle, den Spatenstich für die Erweiterung von betreuten Wohnungen, Sanierung der Kreisstraße, Optimierung der Kinderbetreuung und Kindergarten-Außenanlage, Start der Sanierung für die Zehntscheune, die Einrichtung alternativer Bestattungsformen, die Erneuerung der Laufbahn im Altenbürgstadion oder den Baubeginn im neuen "Gerster-Areal" nannte Weigt beispielhaft für viele Projekte, die von Gemeinderat und Verwaltung im Jahr 2019 erfolgreich umgesetzt wurden. Im Jahr 2020 stünden unter anderem an der Neubau des Feuerwehrhauses ("das erste in Holzbauweise"), der Neubau der Grundschule in Karlsdorf und die Beantragung einer Realschule, die Erweiterung des Pflegeheims, Schaffung von Wohnraum und - als ein Kernstück und ein Meilenstein in der Gemeindeentwicklung - die Zusammenlegung der Gemeindeverwaltung an einen Standort und die damit mögliche Neugestaltung der Ortsmitten. Den derzeit - wegen bundespolitischer Vorgaben stockenden - Glasfaserausbau gelte es voranzubringen. Beschäftigen wird die Gemeinde im laufenden Jahr außerdem die  Sanierung der Straßen und Gehwege, die internationale Klimapartnerschaft und der European Energy Award, der Baubeginn der Wasserenthärtungsanlage, der mögliche Neubau eines Kindergartens und eine Konzeption für die nun wieder möglich erscheinende Realisierung einer Stadtbahn.   Eine Vielzahl von herausfordernden Aufgaben also, wofür die Finanzlage der Gemeinde gut aufgestellt sei, so Weigt. Die der Bundespolitik zuvor verbal zugespielten Bälle übernahm der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Danyal Bayaz, und sah durchaus den einen oder anderen Ansatz, um allen obliegende Projekte wie etwa die Beratung und Betreuung von Asylsuchenden oder den Breitbandausbau, gut weiterführen und voranbringen zu können. Für die Kirchengemeinden überbrachte Pfarrer Dr. Torsten Forneck von der katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau die besten Glück- und Segenswünsche für das neue Jahr. Insbesondere wünschte der Seelsorger mit dem Blick auf die aktuelle Krise im Nahen Osten, dass Verständnis und Frieden die Oberhand behalten mögen. "Frieden fängt im Kleinen, bei uns schon an", appellierte Forneck an ein gutes und respektvolles Miteinander. Für die Ortsvereine dankte Andreas Friedrich für das gute Miteinander von Gemeinde und Vereinen und verwies darauf, dass der Slogan "Liebenswert, lebenswert" von mehr als 80 Ortsvereinen vielfältig, engagiert und leidenschaftlich mit Leben erfüllt werde; ein hervorragendes Angebot, worauf die Gemeinde stolz sein dürfe. Die Bewirtung übernahmen in bewährter Weise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde.     
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Gemeinderat beschließt Haushaltsplan 2020 (19. Dezember 2019)

Einstimmig verabschiedet hat der Gemeinderat von Karlsdorf-Neuthard in seiner letzten Sitzung des Jahres den Haushaltsplan für das Jahr 2020. Dieser sieht Investitionen in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro vor, wie Bürgermeister Sven Weigt erläuterte. Erwartet wird unterm Strich ein Plus von 336 400 Euro, womit alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt seien, allerdings bleibt der Überschuss unter anderem wegen zurückgehender Steuereinnahmen deutlich hinter den jeweils sehr guten Vorjahren zurück. Das langfristig angestrebte Finanzpolster werde dennoch erreicht, hieß es. Im kommenden Jahr stehen einige wichtige Projekte an: So sind allein für Straßen- und Gehwegsanierungen rund 1,4 Millionen Euro und für Gebäudesanierungen knapp eine Million Euro eingeplant. Nicht nur hier wünscht sich der Bürgermeister eine deutlichere und nachhaltigere finanzielle Unterstützung vom Land, denn den Gemeinden würden ständig neue Aufgaben zugewiesen ohne die notwendige, nachhaltige Kostenerstattung. Das neue Feuerwehrhaus schlägt nach heutigem Stand mit mehr als den erwarteten 4,5 Millionen Euro zu Buche. Ein weiteres, epochales Großprojekt ist die geplante Zusammenlegung der beiden Rathäuser und die Neugestaltung der Ortsmitten und hier vor allem die Schaffung eines neuen, funktionalen Ortsmittelpunkts in Neuthard. Darüber soll der Gemeinderat in Kürze entscheiden. Die Verwaltung soll demnach in Karlsdorf an einem Standort untergebracht werden und damit künftig nicht mehr in zwei getrennten Rathäusern. In Neuthard soll im und um das jetzige Rathaus eine funktionale Ortsmitte als Treffpunkt für alle Generationen entstehen, wo unter anderem Kinderbetreuung, Einrichtungen für Senioren und Vereine ein neues Domizil bekommen sollen. Die Planung wurde im September bereits ausführlich unter anderem im Gemeinderat und in einer Bürgerversammlung vorgestellt. Auch der Bau eines neuen Kindergartens ist in Karlsdorf-Neuthard ein Thema, weil die Geburtenzahlen weiterhin steigen. In Karlsdorf ist der Neubau einer Grundschule angedacht. "Dran" ist die Gemeinde auch am Projekt Stadtbahn. „Genauigkeit vor Geschwindigkeit“ müsse zwar gelten, doch habe der Gemeinderat bereits Planungskosten im Haushalt eingestellt. Auch neuer, bezahlbarer Wohnraum soll möglichst geschaffen werden, wobei der Grundsatz "Innenentwicklung vor Außenentwicklung" zu beachten sei. Alle vier Gemeinderatsfraktionen stimmten dem Haushaltsplan zu, nachdem deren Redner in ihren Haushaltsreden die jeweiligen Standpunkte und Schwerpunkte erläutert hatten.
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An Rodung führte kein Weg vorbei (04. Dezember 2019)

Für erstaunte und erschrockene Blicke sorgten die jüngsten, augenfälligen Rodungen durch das Staatliche Forstamt im Staatswald Kammerforst rund um den Waldsportplatz in Karlsdorf-Neuthard. Rund drei Hektar Waldfläche, das entspricht ungefähr der Größe von vier Fußballplätzen, zeigen sich seitdem in deutlich gelichtetem Zustand. Die Gemeinde war über den Beginn der Aktion im Vorfeld nicht informiert worden. Jetzt trafen sich die Vertreter von Forstamt und Gemeinde vor Ort, um die Hintergründe der Aktion zu erläutern. „Wegen der massiven Schädigungen und des Absterbens von Kiefern und Buchen gab es zur Fällung der Bäume keine Alternative“, stellte Forstamtsleiter Martin Moosmayer klar. Die Rodung sei notwendig gewesen, um die Sicherheit im Wald zu gewährleisten und der Ausbreitung von Schädlingen entgegenzuwirken. “Der Hardtwald gehört zu den am stärksten geschädigten Gebieten im Landkreis Karlsruhe. Als Folge des Dürrejahres 2018 und des erneut heißen Sommers 2019 sind massive Schäden entstanden, auf die wir reagieren mussten“, so der Fachmann. Vor allem der Kammerforst habe aufgrund der ohnehin schwierigen Standortbedingungen stark gelitten. Die Forstleute machen sich demnach große Sorgen, wie rasant sich der Wald verändert und damit auch ein wichtiger CO²-Speicher verloren geht. Um die Waldflächen nachhaltig weiterzuentwickeln, müsse man die Bewirtschaftung anpassen. Eine sogenannte Naturverjüngung sei nicht möglich, weil dann nicht heimische Baumarten das Feld dominieren würden. So sollen die entstandenen Rodungsflächen im Kammerforst in Kürze wieder mit einheimischen, robusteren Baumarten neu bepflanzt werden. Dabei sollen vor allem Eichen gesetzt werden, die mit schwierigen Standortbedingungen besser zurechtkämen. Revierförster Thomas Fuchs verdeutlichte, dass man sich intensiv mit neuen Baumarten beschäftige, aber auch Erfahrungswerte brauche. Bürgermeister Sven Weigt, der mit mehreren Gemeinderatsvertretern an der Führung teilnahm, dankte den Forstleuten für ihr Engagement. Der Rathauschef betonte den Wert stabiler Wälder für das Ökosystem und damit für die kommenden Generationen. Auch die Strecke für den Lauftreff könne nach den Räumarbeiten wieder wie gewohnt genutzt werden, hieß es.    
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Rodungen im Staatswald Kammerforst (27. November 2019)

Unverständnis, Ärger und erschrockene Gesichter bei vielen, die im Wald unterwegs sind: Der Staatswald Kammerforst rund um den Waldsportplatz, der für die Gemeinde auch ein bedeutendes Naherholungsgebiet darstellt, ist seit wenigen Tagen kaum noch wiederzuerkennen. Die Forstverwaltung im Landratsamt Karlsruhe hat drei Waldflächen in der Größe von je einem Hektar sehr stark ausgeräumt – sprich viele Bäume gefällt. Auch Bürgermeister Sven Weigt zeigte sich bei einem Rundgang geradezu entsetzt über die großflächige Rodung, die mit der Gemeinde im Vorfeld nicht im Detail abgestimmt und vom Forstamt nicht vorher öffentlich bekanntgegeben wurde. Der Grund für die drastische Aktion seien die vielen abgestorbenen Bäume, die durch die anhaltende Trockenheit zu beklagen wären, hieß es vom Forstamt. Die Dürre in den vergangenen Jahren hat in den Wäldern des gesamten Landkreises demnach immensen Schaden verursacht. Die trockenen Sommer 2018 und 2019 hätte vielen schon angeschlagenen Bäumen den Rest gegeben. Dürre, Schädlingsbefall und Sturmschäden ließen an einigen Standorten keine andere Wahl, als auch beim Staatswald in Karlsdorf-Neuthard flächig zu arbeiten, argumentieren die Forstfachleute. Immerhin wurde eine Fläche von rund vier Fußballfeldern stark ausgedünnt. In der kommenden Pflanzperiode soll mit beständigeren Sorten wie Eiche, Spitzahornen und Kirschen wieder aufgeforstet werden, war zu erfahren. Diese kämen mit Trockenheit und Hitzegraden besser zurecht. Die Fachleute sprechen hier vom "Waldumbau". "Auch wenn Sicherheit an erster Stelle steht, dennoch: Sehr ärgerlich und bedauerlich ist, dass die Gemeinde und die Öffentlichkeit von dieser Maßnahme vorher nicht informiert und so "vor vollendete Tatsachen gestellt" wurden", heißt es aus dem Rathaus.
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Die Besten standen im Mittelpunkt (25. November 2019)

Die Preisträger aus Sport, Musik und Zucht standen wieder im Mittelpunkt der 37. Gala der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in der Altenbürghalle.  Eingebettet in die Ehrungen war ein mitreißendes Showprogramm mit sehenswerten Darbietungen. Lust und Laune machte das HCN Showballett mit einem hinreißenden fantastisch gesungenen und getanzten Medley aus dem Musical König der Löwen. „Schön, dass Sie alle da sind“, sagte Bürgermeister Sven Weigt in seiner Begrüßung, „so können wir unseren Besten in glanzvollem Ambiente vor vielen Gästen einmal für ihren Einsatz danken. Lob zollte er den Organisatoren sowie dem Musikverein Neuthard, der die Bewirtung übernommen hatte, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu meistern wäre. Dem Rathauschef oblag es auch, die Sportlerinnen und Sportler zu ehren. Locker, charmant, fachkundig führten Aline Glur und Enno Gerdes durch den Abend. Die Ehrung der erfolgreichen Handballer übernahm Henning Fritz, der mit der Handball Nationalmannschaft Weltmeister wurde und zum Welthandballtorwart gekürt wurde. Die Spannung stieg, als Bürgermeister Sven Weigt gemeinsam mit Henning Fritz und unserem Mann im Landtag, Uli Hockenberger das Geheimnis lüftete, wer sich diesmal Sportlerin, Sportler Mannschaft des Jahres nennen darf. Auserkoren als Sportlerin des Jahres wurde Laetitia Bouc, die im Schwimmsport, hervorragende Leistungen erzielte. Bei den Deutschen Mannschafts Schwimmeisterschaften der Jugend wurde sie Dritte in Badischer Rekordzeit. Über die Auszeichnung Sportler des Jahres durfte sich Ronald Hess vom Schützenverein freuen. Er errang Erfolge als zweiter, vierter, fünfter Deutscher Meister, sowie als 2. Landesmeister. Die Ehre Mannschaft des Jahres wurde der 2. Mannschaft des FC Germania Karlsdorf zuteil. Sie wurde mit einer fulminanten Saisonbilanz Meister der Kreisklasse C und schaffte den Aufstieg in die Kreisklasse B Bruchsal. Im Unterhaltungsteil begeisterten die Flying Grufties ihr Publikum mit Klamauk, Akrobatik und Turnen auf hohem Niveau. Einen drauf setzte das Duo Laos mit atemberaubender Partnerakrobatik. Nach dem offiziellen Teil durfte noch Afterparty zur Musik der Rock Pop Cover Band Lässsig gefeiert werden. (Bericht: Brigitte Hübner).
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Gedenkstunde am Volkstrauertag (18. November 2019)

"Die Bewahrung des Friedens bleibt eine ständige Aufgabe und fängt im Kleinen an. Jeder ist dazu aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten", so Bürgermeister Sven Weigt bei der Ansprache zum Volkstrauertag. In Karlsdorf-Neuthard war die Gedenkstunde in diesem Jahr beim Ehrenmal auf dem Alten Friedhof in Karlsdorf. Im Anschluss an einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus, den der Frauenchor der Liederhalle mitgestaltete, kamen Gemeindevertreter und viele weitere Besucher dort zusammen, um den Toten der Weltkriege und den Opfern von Gewaltherrschaft zu gedenken. Vertreten waren die Fahnenabordnungen der Vereine, die Freiwillige Feuerwehr und Soldaten der Patenschaftskompanie aus Bruchsal. Pfarrer Dr. Torsten Forneck sprach das Totengedenken. Die Gedenkstunde wurde vom Musikverein Karlsdorf begleitet. Nachstehend veröffentlichen wir Auszüge aus der Ansprache des Bürgermeisters zum Nachlesen: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,   als der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1919 vorschlug, einen Volkstrauertag einzuführen, ging es vor allem darum, die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten zu betrauern und ihrer zu gedenken. Seit den 1950er Jahren ist der Volkstrauertag dem Gedenken an die Kriegstoten und den Opfern der Gewaltherrschaft aller Nationen gewidmet. Seitdem ist er vor allem ein Tag der Mahnung und Rückbesinnung auf die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft und ein Tag der Trauer um die vielen Millionen Opfer von Krieg und Gewalt zu allen Zeiten. Dieses Innehalten, Erinnern und Gedenken, zu dem uns der Volkstrauertag auffordert, ist wichtig, gerade in unserer so schnelllebigen und oftmals hektischen Zeit. Der Volkstrauertag mahnt uns jedes Jahr aufs Neue, die Lehren aus den Schrecken der Geschichte zu ziehen, und für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Dies umso mehr, weil bei uns in Zentraleuropa der Friede seit Jahrzehnten so selbstverständlich scheint, und gleichzeitig die Erinnerungen an die früheren Weltkriege immer mehr verblassen. Doch nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Deshalb verdient es jede Geschichte, erzählt zu werden, und jedes Opfer verdient es, dass man sich seiner erinnert.   In diesem Jahr blicken wir besonders auf unser Nachbarland Polen. Am 1. September 1939 überfiel Nazi-Deutschland Polen. Als Tag des Beginns des Zweiten Weltkrieges mag dieses Datum vielen noch geläufig sein. Doch was in den Jahren der anschließenden Besatzung geschah, ist vielen in Deutschland kaum bewusst. Das polnische Leid war unvorstellbar. (...) Weitere Anlässe für einen Rückblick in die Geschichte hat das Jahr 2019 mehr als genug: Im Frühsommer wurde der Versailler Konsequenzen des Ersten Weltkrieges sowie der Landung der Alliierten 1944 in der Normandie gedacht. Im August jährte sich der Beginn des Warschauer Aufstandes zum 75. Mal. Und erst vor wenigen Tagen wurde der 30. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer gefeiert.   Dass wir nun schon seit vielen Jahren in Frieden und Stabilität leben dürfen, ist sicher kein Zufall. Es ist vor allem dem steten Bemühen um Ausgleich, Verständnis und Freundschaft zwischen den Völkern zu verdanken. Frieden gründet in guter Nachbarschaft und in gegenseitigem Verständnis und Vertrauen.  Die Versöhnung der ehemaligen Erzfeinde Deutschland und Frankreich zeigt uns eindrucksvoll auf, was das echte Bemühen um Verständnis füreinander, der Einsatz für Menschlichkeit, Verständigung und Toleranz bewirken kann. Es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass Misstrauen, Hass und Feindschaft nicht das letzte Wort haben dürfen, sondern dass Menschlichkeit, Vergebung und Versöhnung stärker sind. Nehmen wir die Mahnung des Volkstrauertages ernst und versuchen wir dazu unseren ganz persönlichen Beitrag dafür zu leisten – jeder wo und wie er es kann. Der Frieden fängt schon im Kleinen an: Im wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander, immer und überall, im beruflichen wie im privaten Leben. Wenn wir selber Respektlosigkeit und Streit zulassen, dürfen wir uns nicht beklagen, wenn dies auch im Großen geschieht. Tragen wir alle das uns mögliche dazu bei, dass Freundschaft und Vertrauen bewahrt bleiben, und dass so unser aller Leben mit jedem neuen Tag besser, schöner und friedlicher wird. Der heutige Volkstrauertag erinnert uns an unsere gemeinsame Aufgabe und Verantwortung, jederzeit für Frieden und Verständigung einzutreten."  
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