Abschied von der Friedenskirche

Nach fast 60 Jahren wird das Gebäude von der Kirchengemeinde aufgegeben/wirtschaftliche Zwänge ausschlaggebend

Fast sechzig Jahre lang war sie für die  evangelischen Christen in der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard Heimat, ein Ort des Glaubens, der Einkehr, der Besinnung und Begegnung: Die evangelische Friedenskirche in der Schönbornstraße in Karlsdorf.
Nun endet diese Ära, denn das am 3. November 1963 eingeweihte Gotteshaus mit dem markanten weißen Kirchturm soll laut einer aktuellen Mitteilung der evangelischen Kirchengemeinde Karlsdorf-Neuthard-Forst aufgegeben und wohl schon bald abgerissen werden. 
Dies sei das Ergebnis langer und intensiver Beratungen der kirchlichen Gremien, wonach künftig aus wirtschaftlichen Zwängen heraus nur noch das Gemeindehaus Epiphanias in Neuthard und die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Forst für die evangelische Kirchengemeinde erhalten bleiben sollen, wie es heißt. Der Verkaufserlös für das bereits von der Kirchengemeinde veräußerte Kirchengrundstück soll zur notwendigen Sanierung des Gemeindehauses in Neuthard verwendet werden.
„Wir sind dankbar, dass die Friedenskirche in Karlsdorf für 60 Jahre unser Zuhause sein durfte und sind traurig, dass diese Ära nun zu Ende geht und wir loslassen müssen“, heißt es in der Pressemitteilung der evangelischen Kirchengemeinde.
In einem Gottesdienst am Sonntag, 3. Juli, um 10 Uhr, soll die Friedenskirche entwidmet werden.
 
 
 
 
 

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