Zeitlich begrenztes Halteverbot in der Neutharder Hauptstraße

Fließender Verkehr und Parksituation im Blick

In der Gegenrichtung vom Minikreisel zur Einmündung Karlstraße ist von 16 Uhr bis 19 Uhr das absolute Halteverbot zu beachten.
Der Gemeindevollzugsdienst wird dort die Einhaltung der Vorschrift im Rahmen seiner Möglichkeiten überwachen. 

Ab dem kommenden Montag 21. September wird in der Neutharder Hauptstraße (Kreisstraße 3528) ein bis zunächst zum Jahresende begrenztes abwechselndes Halteverbot beschildert. Die entsprechende straßenverkehrsrechtliche Anordnung hat die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard dieser Tage vom zuständigen Landratsamt Karlsruhe (Straßenverkehrsbehörde) erhalten. Konkret gilt das Halteverbot für den 200 Meter langen Teilbereich der Hauptstraße zwischen der Einmündung Karlstraße bis zum Minikreisel auf Höhe der Wald- und Kirchstraße. In diese Fahrtrichtung ist für den Zeitraum von 6 Uhr bis 9 Uhr ein durchgehendes Halteverbot angeordnet. In der umgekehrten Fahrtrichtung, also vom Minikreisel in Richtung Karlsdorf bis auf Höhe der Einmündung Karlstraße wird das Halteverbot zwischen 16 Uhr und 19 Uhr beschildert.

Ab kommenden Montag gilt in der Zeit von 6 Uhr bis 9 Uhr in der Hauptstraße ab der Einmündung Karlstraße bis zum Minikreisel bei der Wald- und Kirchstraße ein absolutes Halteverbot.
 

Bei der diesjährigen Verkehrsschau war dieser Teilbereich der Hauptstraße ein wichtiges Thema, da gerade dort der Durchgangsverkehr durch das „wilde“ Parken auf beiden Seiten erschwert wird. Hauptsächlich zu den Stoßzeiten während des Berufsverkehrs konnten immer wieder Stockungen und Gefahrensituationen festgestellt werden. Kritik kam auch von Seiten des Karlsruher Verkehrsverbundes, deren Busse der Linie 125 (Karlsruhe – Kirrlach und umgekehrt) auf der Hauptstraße fahren und wiederholt in gefährliche Verkehrssituationen kamen. Bei der Entscheidung, ein mobiles, zeitlich begrenztes und abwechselndes Halteverbot zunächst bis zum Jahresende zu testen, wurden auch die örtlichen Gegebenheiten mitberücksichtigt. Wie in vielen anderen Kommunen, ist grundsätzlich auch in Karlsdorf-Neuthard festzustellen, dass die Anzahl der Fahrzeuge eher zunimmt, hingegen bei Garagen und Stellplätzen, bei teils verdichteter Wohnbebauung, trotzdem nicht genügend Kapazitäten für die Fahrzeuge auf dem eigenen Grundstück zur Verfügung stehen. Genauso ist bekannt, dass es eben Fahrzeughalter gibt, die grundsätzlich ihr Vehikel im öffentlichen Bereich parken, obwohl auch im Privatgrundstück Platz dazu wäre. Ebenfalls von großer Bedeutung ist das Parkverhalten an und für sich selbst, da laut Straßenverkehrsordnung das Parken auf dem Gehweg generell verboten ist. Hier hat die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard allerdings eine interne Regelung dahingehend getroffen, dass eine Sanktionierung bei verkehrswidrigem Gehwegparken nur dann erfolgt, wenn die Restbreite weniger als ein Meter beträgt. Die entsprechenden Kontrollen des Gemeindevollzugsdienstes haben sich in den letzten Jahren unter Beachtung dieser Richtlinien bewährt und es konnte seitens der Bevölkerung eine breite Akzeptanz bei dieser internen Rechtsauslegung festgestellt werden. Ob die nun vorgesehene Testphase mit dem wechselseitigen Halteverbot dazu beiträgt, die Problematik wie fließender Verkehr, geordnetes Parken sowie Einhaltung der Geschwindigkeit zu verbessern, wird sich zeigen. Auf Wunsch des Landratsamtes Karlsruhe wird die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard zum 31. Dezember einen Erfahrungsbericht an die Straßenverkehrsbehörde senden.

(Erstellt am 17. September 2020)

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