Neujahrsempfang

Zum Neujahrsempfang lud die Gemeinde am Mittwochabend in die Altenbürghalle ein, und viele Einwohner und Vertreter des öffentlichen Lebens aus Gemeinderat und Institutionen, Vereinen, Unternehmen und Politik nutzten die willkommene Gelegenheit, einander ein gutes neues Jahr zu wünschen und den Austausch zu pflegen.
Erst mit ein paar Minuten Verspätung konnte das offizielle Programm beginnen, denn zuvor freuten sich die Besucher, von Bürgermeister Sven Weigt und Ehefrau Constanze persönlich begrüßt zu werden. Die bekannte Gesangsformation "Big 5" eröffnete den Abend mit a-cappella vom Feinsten. 
Bürgermeister Sven Weigt erläuterte in seiner Ansprache, dass im vergangenen Jahr in Karlsdorf-Neuthard wieder vieles erreicht, umgesetzt oder in Gang gesetzt wurde. "Selbstverwaltung braucht Raum und finanzielle Mittel; der Erfolg, besonders in Baden-Württemberg, sind die gute funktionierenden Kommunen", betonte der Rathauschef und mahnte an die Landes- und Bundespolitik gerichtet zugleich: "Wir wollen nicht als Erfüllungsgehilfe in einer zentralisierten Auftragsverwaltung oder als permanenter Bittsteller, sondern auf Augenhöhe gesehen werden." Junge Menschen ermutigte er, ihre Ideen einzubringen, was von jeher ein Motor des Fortschritts sei. Allerdings dürfe daraus kein Generationenkonflikt entstehen, denn auch die Älteren hätten in der Vergangenheit Enormes geleistet, worauf wir heute stolz sein dürften und was das Fundament unserer Gesellschaft sei.
"Wir müssen die Chancen in der Veränderung sehen, die Stärken der Erfahrung der Älteren und den kühnen, unvoreingenommenen Blick der Jungen in gegenseitiger Wertschätzung der Position des Anderen nutzen", plädierte der Bürgermeister für gegenseitiges Verständnis und Unterstützung.
Die kommenden Herausforderungen würden nicht kleiner werden, sie seien oft komplex und langatmig, sie sollten jedoch als Chance gesehen und ohne Angst, vielmehr mit Hoffnung und Zuversicht, angegangen werden. Die Fertigstellung und Einweihung der neuen Sporthalle, den Spatenstich für die Erweiterung von betreuten Wohnungen, Sanierung der Kreisstraße, Optimierung der Kinderbetreuung und Kindergarten-Außenanlage, Start der Sanierung für die Zehntscheune, die Einrichtung alternativer Bestattungsformen, die Erneuerung der Laufbahn im Altenbürgstadion oder den Baubeginn im neuen "Gerster-Areal" nannte Weigt beispielhaft für viele Projekte, die von Gemeinderat und Verwaltung im Jahr 2019 erfolgreich umgesetzt wurden.
Im Jahr 2020 stünden unter anderem an der Neubau des Feuerwehrhauses ("das erste in Holzbauweise"), der Neubau der Grundschule in Karlsdorf und die Beantragung einer Realschule, die Erweiterung des Pflegeheims, Schaffung von Wohnraum und - als ein Kernstück und ein Meilenstein in der Gemeindeentwicklung - die Zusammenlegung der Gemeindeverwaltung an einen Standort und die damit mögliche Neugestaltung der Ortsmitten. Den derzeit - wegen bundespolitischer Vorgaben stockenden - Glasfaserausbau gelte es voranzubringen. Beschäftigen wird die Gemeinde im laufenden Jahr außerdem die  Sanierung der Straßen und Gehwege, die internationale Klimapartnerschaft und der European Energy Award, der Baubeginn der Wasserenthärtungsanlage, der mögliche Neubau eines Kindergartens und eine Konzeption für die nun wieder möglich erscheinende Realisierung einer Stadtbahn.  
Eine Vielzahl von herausfordernden Aufgaben also, wofür die Finanzlage der Gemeinde gut aufgestellt sei, so Weigt.
Die der Bundespolitik zuvor verbal zugespielten Bälle übernahm der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Danyal Bayaz, und sah durchaus den einen oder anderen Ansatz, um allen obliegende Projekte wie etwa die Beratung und Betreuung von Asylsuchenden oder den Breitbandausbau, gut weiterführen und voranbringen zu können.
Für die Kirchengemeinden überbrachte Pfarrer Dr. Torsten Forneck von der katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau die besten Glück- und Segenswünsche für das neue Jahr. Insbesondere wünschte der Seelsorger mit dem Blick auf die aktuelle Krise im Nahen Osten, dass Verständnis und Frieden die Oberhand behalten mögen. "Frieden fängt im Kleinen, bei uns schon an", appellierte Forneck an ein gutes und respektvolles Miteinander.
Für die Ortsvereine dankte Andreas Friedrich für das gute Miteinander von Gemeinde und Vereinen und verwies darauf, dass der Slogan "Liebenswert, lebenswert" von mehr als 80 Ortsvereinen vielfältig, engagiert und leidenschaftlich mit Leben erfüllt werde; ein hervorragendes Angebot, worauf die Gemeinde stolz sein dürfe.
Die Bewirtung übernahmen in bewährter Weise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde.   
 

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