Vor Ort mit der Regierungspräsidentin

Gemeinde-Besuch beleuchtete aktuelle kommunale Themen

Hoher Besuch am Dienstag dieser Woche in Karlsdorf-Neuthard: Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder vom Regierungspräsidium Karlsruhe tauschte sich mit Bürgermeister Sven Weigt und Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats und der Verwaltung bei einem Treffen über aktuelle kommunale Projekte und Herausforderungen in der Gemeinde aus.
Die Regierungspräsidien sind staatliche Mittelbehörden, die für ihren Regierungsbezirk Schaltstelle zwischen der Landesregierung einerseits und Landratsämtern, Städten und Gemeinden andererseits sind. Dazu gehören beispielsweise die Umsetzung von bedeutenden Infrastrukturvorhaben im Mobilitäts- und Umweltbereich oder Aufgaben im Bereich Schule und Bildung, Bau und Gesundheit, Asylrecht und der Erstaufnahme von Flüchtlingen. Somit ergeben sich etliche Schnittpunkte für die Zusammenarbeit.  
Beim Gemeindebesuch zeigte sich die Regierungspräsidentin nach eigenen Worten „sehr beeindruckt von der erfolgreichen Strategie und Weiterentwicklung der Gemeinde“. Dafür schaffe der Gemeinderat langfristig vorausschauend und mit stetem Blick auf die jeweiligen finanziellen Spielräume, im Rahmen einer Strategieplanung die Voraussetzungen, erläuterte der Rathauschef.
„Die Gemeinde ist sehr gut aufgestellt und denkt und gestaltet weit in die Zukunft hinein“, lobte Felder dieses kommunale Handeln.
An aktuellen Themen war kein Mangel, wie sich bei dem angeregten, rund zweistündigen Gedankenaustausch im Bürgersaal des Rathauses zeigte.
Bürgermeister Sven Weigt ging auf eine ganze Reihe von laufenden Vorhaben ein, wie den Neubau eines Feuerwehrhauses, die Ortskernsanierung Karlsdorf und Neuthard mit der geplanten Zusammenlegung der beiden Gemeindeverwaltungen an einen Standort, den Neubau einer Grundschule oder die Sanierung der Zehntscheune. Letztere war eine der Stationen bei der anschließenden kleinen Besichtigungsfahrt.
Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem die Müllsortieranlage Bruchsal („die vom Regierungspräsidium gemachten Auflagen an den Betreiber wegen der dort aufgetretenen Geruchsbelästigungen scheinen mit dem Einbau neuer Filteranlagen und weiteren noch umzusetzenden baulichen Veränderungen, wie erwartet, dauerhaft Abhilfe zu schaffen“, so die Regierungspräsidentin), die Wasserführung beim Pfinzkanal, der Hochwasserschutz, die Güterverkehrstrasse, und die Herausforderungen bei der Aufnahme von geflüchteten Menschen aus der Ukraine.
Weigt zeigte sich erleichtert darüber, dass das von der Müllsortieranlage im Bruchsaler Gewerbegebiet ausgehende, leidige „Geruchsthema“ abgeräumt zu sein scheint. Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard und die Stadt Bruchsal hatten sich deswegen schon vor längerer Zeit, unmittelbar nach Bekanntwerden erster Beschwerden, schriftlich an das Regierungspräsidium mit der Bitte um Abhilfe gewandt.
 
 

Kontakt

Gemeinde
Karlsdorf-Neuthard
Amalienstraße 1
76689 Karlsdorf-Neuthard
 07251/4430
07251/443270
Mail