"Erfolgsweg des Zweckverbands maßgeblich mitgestaltet"

Geschäftsführerin Elvira Schäfer beim Abwasserverband verabschiedet

"Willkommen und Abschied" beim Abwasserzweckverband Kammerforst: von links Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger, die Büchenauer Ortsvorsteherin Marika Kramer, Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Sven Weigt, Geschäftsführerin Elvira Schäfer, Bürgermeister a.D. Egon Klefenz und der neue Geschäftsführer Gerhard Süpfle. 

Ende einer Ära beim Zweckverband Abwasserverband Kammerforst: Nach insgesamt mehr als 36, überaus verdienstvollen und erfolgreichen Dienstjahren geht Geschäftsführerin Elvira Schäfer in wenigen Tagen in den wohlverdienten Ruhestand.
Im Beisein von Repräsentanten und Vertretern des Zweckverbands, Kollegen und Mitarbeitern wurde sie jetzt im Bürgersaal des Karlsdorfer Rathauses verabschiedet.
In stürmischen Zeiten, 1983 - Stichwort hohe Nitratbelastung des Grundwassers - begann die gelernte Diplom-Lebensmittelchemikerin ihre berufliche Laufbahn, erinnerte der Karlsdorf-Neutharder Bürgermeister und Verbandsvorsitzende Sven Weigt.
Aus einer Initiative des früheren Neutharder Pfarrers Herbert Froehlich und des katholischen Pfarrgemeinderats heraus, habe sich seinerzeit in Karlsdorf-Neuthard der "Arbeitskreis Gesundes Wasser" gebildet, was vom damaligen Bürgermeister Egon Klefenz und dem Gemeinderat sehr begrüßt und unterstützt worden sei, und was unter anderem in der Neueinstellung von Elvira Schäfer als Fachkraft mündete.
Als "Frau in einer Männerdomäne" habe Elvira Schäfer mit großem Engagement, hoher Kompetenz und Können sowie einer sehr angenehmen und ausgleichenden menschlichen Art an maßgeblicher Stelle den Erfolgsweg des Zweckverbands mitgestaltet, hieß es.
Dem Abwasserverband Kammerforst gehören Karlsdorf-Neuthard, der Bruchsaler Stadtteil Büchenau und die Stutenseer Stadtteile Spöck, Staffort und Friedrichstal an.
Das hervorragende Ansehen des Zweckverbands und seiner "Verbandskläranlage mit Vorzeigecharakter" sei eng mit der leitenden Mitarbeiterin verbunden, betonte der Verbandsvorsitzende.
Elvira Schäfer habe sich von Anfang an eine allseits anerkannte, außerordentliche Kompetenz in einem herausfordernden, komplizierten und sensiblen Fachgebiet und den Ruf einer exzellenten Fachfrau erworben. Mit Bestimmtheit und Hartnäckigkeit habe sie die Interessen des Verbands stets hervorragend vertreten. Auch für die aktuell anstehende, zukunftssichere Kapazitätserweiterung der Verbandskläranlage habe sie den Weg bestens bereitet, war zu erfahren. Weigt dankte auch dem gesamten Team der Verbandskläranlage für ihren "sehr guten und immer verlässlichen Dienst, der schwierig, nicht ungefährlich, immens wichtig, aber oft im Verborgenen abläuft".
Altbürgermeister Egon Klefenz, der Elvira Schäfer seinerzeit "entdeckt" hat, attestierte der Geschäftsführerin ebenso ein hervorragendes und außergewöhnliches Wirken wie auch Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger, die Büchenauer Ortsvorsteherin Marika Kramer als Vertreterin der Stadt Bruchsal und Stadtrat Dr. Karl Mittag für die Stadt Stutensee.
Sie sei von Dankbarkeit, Freude und Wehmut gleichermaßen erfüllt, bekannte Elvira Schäfer. Sie dankte ihrem Vorgesetzten, den Verbandsvertretern und ihrem Team für das Vertrauen und die große Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Sie freue sich darauf, in Zukunft mehr Zeit für sich, für die Familie und Hobbies zu haben, und darüber, dass mit Gerhard Süpfle "ein ganz hervorragender Nachfolger" gefunden worden sei.
Gleichwohl werde sie die stets interessanten und erfüllenden Aufgaben im Zweckverband vermissen. Auch die anstehenden Herausforderungen und Entwicklungen hätte sie durchaus noch gerne aktiv begleitet und miterlebt, so Elvira Schäfer, die abschließend bestätigte: "Es war mir eine Freude!"

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