Bürgerversammlung am 6. November

Bebauungsplan "Auf das Dorf" wird vorgestellt / um 19 Uhr im Foyer der Altenbürghalle

Der neue Bebauungsplan „Auf das Dorf“ in Neuthard wird jetzt nochmals im Detail der Bürgerschaft vorgestellt. Die Kulisse im Bereich Büchenauer Straße/Jahnstraße soll maßvoll dem aktuellen Bedarf an Wohnraum angepasst werden und entgegen dem ursprünglichen Plänen aus den Jahren 1961 und 1995 mehr Wohnungen ermöglichen. Dagegen wenden sich mehrere Anwohner, die sich durch das Mehr an Bauflächen benachteiligt sehen. Jüngst formierte sich eine Bürgerinitiative, die sich ebenfalls kritisch mit den Plänen auseinandersetzte (die BNN berichteten). Unzweifelhaft sei laut Bürgermeister Sven Weigt die in allen Verfahrenszügen praktizierte Transparenz. Seit jeher waren die Flächen, die früher teilweise als Gewerbestandort dienten, für den Wohnungsbau vorgesehen. Obwohl die Pläne in den Rathäusern eingesehen werden konnten, will man mit einer eigens in dieser Sache einberufenen und bereits bei der Einleitung des Verfahrens angekündigten Bürgerversammlung nochmals alle Interessierten und Bauwilligen umfassend informieren. Die Verwaltung will dabei auch die Hintergründe der Planänderung erläutern, so die Mitteilung aus dem Rathaus der Hardtgemeinde. Der Wohnungsmarkt sei immer noch äußerst angespannt. Rechtlich sei man verpflichtet, innerörtliche Brachen zu nutzen, bevor wertvolle Außenflächen geopfert werden. Eine Bestandsaufnahme soll zeigen, dass die bisherige Bebauungsdichte und der künftige Rahmen durchaus vergleichbar sind. Bislang habe man mit der Umwandlung ehemaliger Gewerbestandorte in Wohnbaugebiete sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Kulissen Tabakschopf, Kohlfahrtswiesen-Ost und das Gersterareal in Karlsdorf zeigten, dass Geschosswohnungsbau in unterschiedlicher Ausprägung in einem attraktiven Wohnumfeld dringend gebraucht wird. Nichts Anderes soll nach dem Willen des Rathauschefs in Neuthard entstehen. Auch hier gehe es um die maßvolle Bebauung innerörtlicher Freiflächen, die seit Jahrzehnten nicht den ihnen zugedachten Zweck erfüllten. Auch das Problem des Parkdrucks habe man in der Neuplanung aufgegriffen und 1,5 Stellplätze pro Wohnung zur Vorgabe gemacht. Bisher mussten die Bauwilligen 1 Stellplatz nachweisen. Von einer zu großen Verdichtung könne nach Wertung des Schultes also nicht gesprochen werden, was zusätzlich eine Flächenbilanz mit anderen Baugebieten unter Beweis stellen soll. Die Bürgerversammlung im Foyer der Altenbürghalle findet am Mittwoch, 06.11.2019, statt und beginnt um 19.00 Uhr.

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