Schönbornschule wird zur Grundschule

Aufhebung der Werkrealschule wegen nachlassender Nachfrage

Die Schönbornschule Karlsdorf-Neuthard wird ab dem neuen Schuljahr "nur" noch eine Grundschule sein, weil es seit Jahren nicht mehr genug Schüler gibt, die die anschließende Werkrealschule besuchen wollen. Darüber informierte Bürgermeister Sven Weigt bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend im Bürgersaal des Neutharder Rathauses.
Diese an sich durchaus gravierende Veränderung für die allseits anerkannte Bildungseinrichtung, die seit 1966 ihren Standort in der Karlsdorfer Schönbornstraße hat, komme nicht ganz überraschend, wie der Rathauschef erläuterte. Vielmehr stehe sie am Ende einer sich seit längerem abzeichnenden Entwicklung mit immer weniger Hauptschülern beziehungsweise Werkrealschülern. Ein Trend, mit dem Karlsdorf-Neuthard nicht alleine dasteht.
Folglich hat das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständige Schulbehörde die Gemeinde als Schulträger über die Aufhebung der Werkrealschule informiert, weil an zwei aufeinanderfolgenden Schuljahren die Mindestschülerzahl von 16 Schülern in der Eingangsklasse fünf nicht erreicht wurde. Auf mögliche spätere Optionen für die Schulentwicklung in der Gemeinde – etwa die Frage, ob eine Realschule in Karlsdorf-Neuthard möglich sein könnte – habe der neue Status keine Auswirkungen, informierte Weigt das Gremium und die Zuhörer.

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