Bedenkliches Parkverhalten

Parkverhalten besonders in Kindergarten– und Schulnähe bedenklich

Folgendes Szenario: Brand in einer Schule oder einem Kindergarten. Jetzt heißt es keine Sekunde verlieren und es muss ganz schnell für die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard gehen. Feuer löschen und Leben retten, so heißt der Leitgedanke der Floriansjünger, den eigentlich auch jeder Verkehrsteilnehmer kennen und im Alltag auch beherzigen sollte. Wenn schon wegen des bevorstehenden Einsatzes der sogenannte Adrenalinspiegel bei den Freiwilligen Feuerwehrangehörigen angestiegen ist, kommt oftmals leider noch eine zusätzliche nicht gewollte Anspannung dazu, wenn es gilt, den Einsatzort schnellstens anzufahren.

Falsch abgestellte Fahrzeuge können vor allem an Engstellen zu massiven Hindernissen werden und zu schwerwiegenden Folgen führen, wenn Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge nicht schnell genug an den Einsatzort gelangen. Seit gut zwei Jahren reagiert die Gemeindeverwaltung auf die Problematik mit dem ruhenden Verkehr und setzt deshalb den Vollzugsdienst überwiegend dort ein, wo öfters das verbotswidrige Parken festgestellt wird.

Neben den Rettungsfahrzeugen wie Feuerwehr und Rotes Kreuz sind aber auch die Müllfahrzeuge sowie Paketdienstleister ebenfalls mit beeinträchtigt, wenn durch rücksichtsloses Parken ein Befahren der Straßen quasi zur nervenaufreibender „Millimeterarbeit“ wird.

Besonders gerne wird leider in der Nähe von Kindergärten und Schulen das richtige Parken
außer Acht gelassen und der Vollzugsdienst mit den Worten „ich komme ja gleich wieder“,
„ich habe es ehr eilig“, „es dauert nicht lange“ vertröstet. Auf die Antwort des Gemeindepersonals „Was würden Sie machen, wenn Ihr Kind gerettet werden müsste und die Feuerwehr und Rettungsdienst jetzt hier nicht durchfahren können“ kommt dann ab und an ein „Sie haben ja Recht“ – an der Tatsache, dass falsch geparkt wurde, ändert dies jedoch nichts.
Am vergangenen Dienstagmorgen erfolgte zu den Bringzeiten der Kinder zu den Kindergärten eine Kontrolle, wobei sich die festgestellte Situation dort fast jeden Tag ähnlich abspielt.
Zusammenfassend möchten wir deshalb auf einige wenige Grundregeln zum Parken hinweisen:

· Wenn die erforderliche Gehwegrestbreite von 1 m nicht eingehalten werden kann, ist das Parken verboten.

· Es ist demnach darauf zu achten, beim geduldeten Parken auf dem Gehweg neben der erforderlichen Restbreite von einem Meter auch gleichzeitig die Fahrbahnmindestbreite von 3,05 m einzuhalten.

· Dies gilt insbesondere auch dann, wenn auf der Gegenseite bereits ein Fahrzeug parkt.

Das Argument, man hätte nur deshalb auf dem Gehweg zugeparkt (Restbreite unter 1 m), weil gegenüber bereits ein Fahrzeug geparkt hat, ist daher nicht statthaft. Das eigene Fahrzeug ist in diesem Fall in ausreichender Entfernung korrekt zu parken.

Aus § 12 Absatz 4 der Straßenverkehrsordnung leitet sich zudem ein Rechtsparkgebot ab (Ausnahme Einbahnstraße). Ein Verstoß gegen diese Regelung (im Volksmund auch „Parken gegen die Fahrtrichtung“ genannt) wird unter Umständen ebenfalls vom Gemeindevollzugsdienst geahndet

(Erstellt am 01. Februar 2019)

Kontakt Pressemitteilungen

Frau Iris Habitzreither
Bild des persönlichen Kontakts "Frau Habitzreither"
Telefon 07251/443211
Fax 07251/443280
Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag während der allgemeinen Öffnungszeiten.

Gebäude: Rathaus Karlsdorf
Herr Thomas Huber
Sachgebietsleiter
Bild des persönlichen Kontakts "Herr Huber"
Telefon 07251/443205
Fax 07251/443270
Öffnungszeiten:

Während der allgemeinen Öffnungszeiten.

Gebäude: Rathaus Karlsdorf
Aufgaben: Bürgerangelegenheiten und Presseangelegenheiten, Mitteilungsblatt