Aktuelle Informationen bei der Bürgerversammlung

Über aktuelle Gemeindeprojekte informierte Bürgermeister Sven Weigt eingehend und anschaulich bei der jüngsten Bürgerversammlung der Gemeinde im Foyer der Altenbürghalle.
Einen Schwerpunkt bildete der Gemeindehaushalt, der sich nach den Worten des Rathauschefs weiterhin erfreulich positiv entwickelt. Die Linie von Verwaltung und Gemeinderat - eine umsichtige und vorausschauende Haushaltsplanung im Blick darauf, dass sich die Haupteinnahmen aus Steuern und Zuweisungen auch wieder verringern können - habe sich bewährt und werde beibehalten, hieß es. Die pro-Kopf-Verschuldung inklusive der Eigenbetriebe liege bei 658 Euro, womit die Gemeinde weiter deutlich unter dem Landesdurchschnitt (1.102 Euro) bleibe.
Hauptsächlich soll im kommenden Jahr in die Sanierung beziehungsweise den Neubau der Schönbornschule, das neue Feuerwehrhaus, Rathaussanierung und in die Abwasserbeseitigung investiert werden.
Ein weiteres Vorhaben in Karlsdorf-Neuthard ist der Bau einer zentralen Enthärtungsanlage im Wasserwerk. In voraussichtlich zwei Jahren soll aus den Rohrleitungen Trinkwasser mit etwas mehr als 8 Grad deutscher Härte (dH) fließen. Das entspricht mittelhartem Wasser an der Grenze zu weichem Wasser. Momentan liegt der Wert bei rund 18 dH, was hartem Wasser entspricht.
Nach einem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats pro Trinkwasserenthärtung im Januar 2018 habe das Gremium in der jüngsten Sitzung den Entwurfsvorschlag und den Auftrag für weitere Leistungsstufen befürwortet.
Die Kosten belaufen sich nach einer Kostenberechnung auf rund zweieinhalb Millionen Euro und sind im Haushaltsplan für das Wasserwerk bereits eingeplant. Die Enthärtung am Wasserwerk soll durch eine Niederdruck-Umkehrosmose-Anlage erfolgen. Die Enthärtung des Wassers, die auch andere Gemeinden schon erfolgreich umgesetzt haben, habe den Vorteil, dass Haushaltsgeräte und Rohrleitungen deutlich weniger verkalken. Die dadurch erzielbaren Einsparungen würden die Mehrkosten für den Wasserzins im Regelfall mindestens ausgleichen, erläuterte Weigt.
Weitere Themen der Bürgerversammlung waren unter anderem die Sanierung der historischen Zehntscheune in Karlsdorf, die von der Gemeinde per Erbpachtvertrag an die Bürgerstiftung übertragen werden soll, und die Schulkonzeption.
„Wegen der räumlichen Gegebenheiten ist der Neubau einer Grundschule in Karlsdorf günstiger als die Sanierung der jetzigen Schule“, informierte Weigt. Innerhalb einer umfassenden Planung stehe auch die eventuelle Einrichtung einer künftigen Realschule auf dem Prüfstand. Eine solche Erweiterung könne einem künftigen Neubau der Grundschule ohne weiteres angegliedert werden. „Auch hier legen Verwaltung und Gemeinderat besonderen Wert auf eine nachhaltige und für verschiedene zukünftige Szenarien geeignete Lösung“, betonte Weigt.
 
      

(Erstellt am 27. November 2018)

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