Die Post ging ab in Karlsdorf

Zug der Bockweddel feierte mit vielen fröhlichen Festgästen

(Foto: Felix Schlindwein)

Fastnachtsmuffel hatten am Sonntag Ausgehverbot, dieser Tag gehörte den ausgelassen feiernden Fastnachtern. Trotz Wind und gefühlter Kälte tummelten sich schon früh um das Alte Rathaus und traditionell auf der Dettenheimer Gass in wärmenden Pelz gehüllte Tiger, Löwen, Bären, Schmusekater und anderes Getier. Zu ihnen gesellten sich Piraten, finster schwarz aussehende Gestalten, magische Zauberer, mutige Cowboys und Girls, Paradiesvögel und fröhlich lachende bunt geschminkte Clowns. Zur Narrenzeit 14 Uhr 31 setzte sich der knallbunte Zug mit 48 Gruppen in Bewegung, angeführt von Zug Marschall Tony Ruffin, der Präsidentin der KAKAGE, Silke Wachter, dem Komitee sowie den Tollitäten Niki I. und Falk I. und den Gardemädchen. Mit Bockweddel Helau jubelten die Feiernden den Gruppen und Motivwagen zu. In jedem Akteur steckte unerschöpflicher Einfallsreichtum, Kreativität und Fantasie, gewürzt mit Witz und Humor. Mit süßen rosa Zuckerstangen und allerlei Naschwerk lockten die Candys aus dem Candyland in Büchenau. Musik dazu spielten die grünen Teufel vom Musikverein Karlsdorf. Einen drauf setzten schrill ohrenbetäubend die Transpiratio Guggenmusiker. Etwas leiser tat dies die Schalmeien Kapelle aus Philippsburg.

(Foto: hüb)

Mit „wir haben Arbeit ohne Ende und brauchen alle Hände“ warben die Baumänner vom Heimatverein Karlsdorf und hofften auf Verstärkung. Wirbel entfachten die Hexen aus Neudorf mit allerhand Schabernack, auch Mobären, Eisbären, Holzlumpen und knallbunte Hansele machten ihre Späße. „Wir sind beim Düngen die Nummer eins und haben den grünsten Rasen“, ließen die Germanen vom FC Karlsdorf die Narren wissen, während die Fußballer aus Neuthard dagegen hielten mit „Ist der Rasen braun……kriegste Frauen“. „Das kannst du auch singen“ wussten die Aktiven der Liederhalle.“Es war einmal, prangte auf dem Rücken eines Sängers, „da wurde der hundertste Sänger gesucht, den suchen wir wieder.“ Feuerrot martialisch sorgte die Teufelsbande der Karlsdorfer Fußballjugend für wohligen Grusel. Dies vermochte die tapferen Ritter vom Judo Sportclub nicht zu schrecken. Die Mauer und Trump nahmen die Jugendlichen vom Jugendclub Büchenau auf die Schippe.

Die Kinder sammelten fleißig Gutsel, wer flink war und das Bücken nicht scheute, konnte reichlich Beute machen.(Text: hüb/Fotos: hüb + Felix Schlindwein)

(Erstellt am 16. Februar 2018)

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