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Wichtige Zwischenetappe geschafft: Mit dem Richtfest biegt das zukunftsweisende Großprojekt "zweite Sporthalle" beim Altenbürgzentrum in Karlsdorf-Neuthard jetzt sozusagen in die Zielgerade ein. Bis Mitte kommenden Jahres soll die neue Sporthalle den Vereinen, Schulen und Einrichtungen in der Gemeinde zur Verfügung stehen, so die Planung. Vertreter von Gemeinde, Landespolitik, Planer, Baufirmen, Vereinen, Kirchen und Gesellschaft konnten bei der Feierstunde schon mal die Kubatur und die Atmosphäre des neuen Gebäudes kennenlernen. Der Eindruck dürfte durchweg ein positiver gewesen sein, wie aus etlichen Rückmeldungen der Besucher zu hören war. Auf knapp 12.000 Kubikmetern umbautem Raum und einer Bruttofläche von rund 1.600 qm investiert die Gemeinde unter Berücksichtigung von Zuschüssen rund 1,8 Millionen Euro, womit die neue Sporthalle vergleichsweise kostengünstig ausfällt, auch wenn die Investitionsentscheidung nach den Worten von Bürgermeister Sven Weigt sorgfältig und im Blick auf das Gesamtinteresse und Wohl der Gemeinde abzuwägen war. Von einem "seit Jahrzehnten gehegten Projekt, das jetzt konkrete Gestalt annehme und  dem reichhaltigen sportlichen und kulturellen Leben in der Gemeinde nachhaltige neue Impulse und Entfaltungsmöglichkeiten geben wird", sprach das Gemeindeoberhaupt. Weigt dankte insbesondere dem Gemeinderat für "seine Weitsicht und den Mut für die zukunftsorientierte und wegweisende Entscheidung für den Bau dieser so notwendigen neuen Halle für Sport und Kultur", seien doch in der bestehenden Altenbürghalle die Kapazitäten seit langem restlos ausgeschöpft. Architekt und Planer Michael Weindel erläuterte den Besuchern, darunter eine Delegation aus der brasilianischen Partnerschaftsregion. die Bauausführung. Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger gratulierte der Gemeinde zu der "lohnenden, sinnvollen und vorbildlichen Investition", ehe mit dem traditionellen Richtspruch des Zimmermanns und den besten Wünschen für das neue Bauwerk, die Feier ihren gelungenen Abschluss fand.   

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Auf eine spannende und faszinierende Reise nahm jetzt der aus Karlsdorf stammende Biologe und Firmeninhaber Dr. Michael Riffel  mehr als 100 Besucher in der Bibliothek am Mühlenplatz mit. "Luambe-Schönheit und Problematik eines afrikanischen Nationalparks" war der Vortrag des Wissenschaftlers überschrieben, bei dem Riffel auf ein von ihm gepachtetes Naturparadies in Sambia einging. In vier Safarizelten lässt sich dort die reiche Tierwelt hautnah in unvergleichlichen Eindrücken erleben. Doch geht es ihm bei seinem Projekt um weit mehr als nur um einen sanften Tourismus und schöne Bilder, wie Riffel verdeutlichte. Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Artenschutz und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort sind ihm besondere Anliegen, war zu erfahren. Der Inhaber einer renommierten Beratungsfirma aus Hirschberg stürzte sich nach eigenen Worten vor vier Jahren eher durch Zufall in das "Abenteuer Afrika", indem er den damals im Dornröschenschlaf liegenden Nationalpark kurzentschlossen pachtete. Innerhalb von wenigen Jahren schuf Riffel mit seinem Team von Mitarbeitern im Luangwa-Tal im Parkcamp ein wahres Naturparadies, bezog dabei die benötigten Materialien aus der Umgebung und schaffte Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten für die Menschen am Ort. Heute punktet der Nationalpark unter anderem mit den Alleinstellungsmerkmalen eines exklusiven Charakters weitab von Massentourismus und einem riesigen "hippo pool", sprich einer enormen Zahl von Flusspferden, die der Besucher quasi direkt vor seinem Zelt beim Baden im Fluss beobachten kann. Die Sehnsucht, den Luambe Nationalpark mit seiner großartigen Tierwelt einmal selber zu erleben, weckte der Biologe mit seinem spannenden und Vortrag wohl bei jedem Zuhörer. Der Abend wurde organisiert vom CDU-Gemeindeverband Wolfgang Riffel in Kooperation mit der Bibliothek am Mühlenplatz. Vorsitzender Wolfgang Riffel und Bibliotheksleiterin Jutta Walde bedankten sich beim Referenten und den vielen Besuchern für einen rundum gelungenen Abend. 

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus Büchenau und einem daran anschließenden Empfang im Pfarrgarten verabschiedete jetzt die Katholische Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau ihre beiden Pastoralreferenten Heike und Martin Kramer. Beide wirkten seit vielen Jahren von ihrem Dienstort in Büchenau in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit in verschiedenen Aufgabenschwerpunkten engagiert und segensreich. Die große Wertschätzung für die beiden pastoralen Mitarbeiter, die eine neue Aufgabe in der Seelsorgeeinheit Kehl antreten, wurde durch den überaus gut besuchten Gottesdienst und aus den wertschätzenden und warmherzigen Grußworten nochmals deutlich. Während Martin Kramer bereits seit einigen Monaten am neuen Wirkungsort tätig ist, folgt ihm Ehefrau Heike und die Familie zum kommenden 1. September nach. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Dr. Holger Müller von der evangelischen Kirchengemeinde Staffort-Büchenau, Pfarrer Marcus Rensch von der evangelischen Kirchengemeinde Karlsdorf-Neuthard-Forst und Dr. Torsten Forneck, dem Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard Büchenau. Pfarrer Müller dankte Heike und Martin Kramer für deren hervorragendes und beispielhaftes Wirken, insbesondere für die "vertrauensvoll-geschwisterliche Glaubensgemeinschaft in der Ökumene". Am Ende des von Patrick Wippel an der Orgel und den Kindern und Erzieherinnen des Büchenauer Kindergartens St. Bartholomäus musikalisch mitgestalteten Gottesdienstes dankten für die Stadt Bruchsal Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und für die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard Bürgermeister Sven Weigt den beiden Pastoralreferenten für deren "nachhaltiges und überzeugendes Wirken an der Schnittstelle von Kirche und sozial-gesellschaftlichem Engagement". Die Bruchsaler OB erwähnte auch Martin Kramers langjährigen ehrenamtlichen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Büchenau - hier vor allem als Notfallseelsorger - weshalb beim Auszug aus dem Gotteshaus eine stattliche Feuerwehrmannschaft feierlich Spalier stand. Als beeindruckend und vorbildlich bezeichnete sie das Engagement von Familie Kramer bei der Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen. Dieses und das große Einfühlungsvermögen von Heike Kramer bei der Begleitung von trauernden Menschen und bei der Leitung von Trauerfeiern stellte Bürgermeister Sven Weigt heraus. Großer Dank und Wertschätzung für die scheidenden pastoralen Mitarbeiter der Seelsorgeeinheit ging auch aus den weiteren Reden beim Empfang hervor, unter anderem von Ortsvorsteherin Marika Kramer, Meike Kleih für das Gemeindeteam, den Vertretern der Schulen und Wolfgang Gedemer für den Pfarrgemeinderat. Er fasste zusammen, was wohl viele dachten: "Ihr habt der Seelsorgeeinheit authentisch, aus einem tiefen Glauben heraus und mit spürbarer Freude ein Gesicht und viele gute Impulse gegeben. Damit habt ihr der Seelsorgeeinheit gutgetan".

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Bereits zum 35. Mal organisiert die Handballabteilung des Turnvereins Neuthard in den Pfingstferien eine Ferienfreizeit an der spanischen Costa Brava für die Aktiven, Freunde und Vereinsmitglieder. „Seit 1984 nahmen sowohl Jugend- als auch Seniorenteams unseres Vereins am renommierten und beliebten Internationalen Handballturnier in Calella nahe Barcelona teil“, informiert Vereinschef Roland Baumgärtner.  Weit über 1.000 Neutharder Handballer und Fans seien seitdem beim sportlichen und gesellschaftlichen Spektakel in Nordspanien dabei gewesen. „Wir organisieren diese Ferienfreizeit am Mittelmeer in erster Linie, um die Bindung gerade der jungen Sportler an den Verein und den Handballsport zu stärken“, berichtet Baumgärtner. Im Lauf der Jahre seien viele Freundschaften und sogar Ehepartnerschaften entstanden. Neben diversen Sponsoren unterstütze auch die Gemeinde und das Jugendamt des Landratsamts Karlsruhe die Veranstaltung. Zum 35. Turnier werden mehr als 70 Vereinsaktive vom TV Neuthard ans Mittelmeer reisen. Zwei Jugendmannschaften nehmen am Turnier teil. Bereits zum vierten Mal absolviert zudem die Radsportgruppe des Vereins eine Radtour nach Spanien. Die Radler mit Begleitfahrzeug starteten am Genfer See zum rund 1.000 entfernten Zielort Calella. Dort wird es ein großes Hallo und Willkommen mit den bereits vor Ort weilenden Familien und Freunden vom Turnverein Neuthard und den weiteren Vereinen geben. Aktuell mitverfolgen kann man die Tour im Liveblog unter www.tv-neuthard.de

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Seit zwei Jahren wirkt der evangelische Pfarrer Marcus Rensch in der Kirchengemeinde Karlsdorf-Neuthard-Forst, nun wurde er nach dieser Zeit des intensiven gegenseitigen Kennenlernens offiziell und feierlich in sein Amt als neuer Pfarrer eingeführt. Mit einem festlichen Gottesdienst in der Friedenskirche Karlsdorf und einem anschließenden Empfang im Pfarrgarten wurde dieses bemerkenswerte Ereignis für die Kirchengemeinde und die angeschlossenen Gemeinden gebührend gefeiert. Dekaninstellvertreterin Ulrike Trautz nahm im Rahmen des vom Kirchenchor und einer Musikgruppe mitgestalteten Gottesdienstes und im Beisein von Assistenten und Kirchenältesten die Verpflichtung, Sendung und Segnung des neuen Pfarrers vor. Heidi Meier-Barthold, die Vorsitzende des Ältestenrates, sprach beim anschließenden Empfang von einem „Glücksfall oder vielmehr vielleicht einer Fügung für die Kirchengemeinde“. "Seien Sie den Ihnen anvertrauten Menschen ein fester Anker und eine Stütze. Dabei werden Ihnen Ihre freundliche, frohe Art und ihr ansteckendes Lächeln gewiss helfen", gratulierte Bürgermeister Sven Weigt für den Karlsdorf-Neutharder Gemeinderat und alle Einwohner der Gemeinde. Pfarrer Dr. Torsten Forneck überbrachte die besten Glückwünsche für die katholische Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau. "Ich freue mich mit meiner Familie und mit ganzem Herzen darüber, ihr Pfarrer sein zu dürfen“, bekannte der 1988 in Mannheim geborene Rensch. Er freue sich auf viele weitere gute Begegnungen und Gespräche in einem vertrauensvollen Miteinander.

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Mit der Übergabe der Zertifikate nach erfolgreich absolvierter Qualifizierung geht das Projekt "Familienbesucher" jetzt auch in Karlsdorf-Neuthard an den Start. Dieses vor einigen Jahren landesweit aufgelegte Aktionsprogramm der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg soll Kindern von Anfang an Chancengleichheit, Schutz und Förderung bieten und Eltern nachhaltig unterstützen. Die Idee dahinter: Kompetente Ansprechpartner begrüßen die Eltern mit Neugeborenen, überreichen ein kleines Präsent und unterstützen sie mit Informationen zu Beratungs- und Hilfsangeboten vornehmlich für die erste Zeit nach der Geburt eines Kindes. Elterliche Kompetenzen sollen so unterstützt und gefördert werden. Auch Karlsdorf-Neuthard ist auf Initiative von Bürgermeister Sven Weigt und dem zuständigen Fachbereich bei der Gemeindeverwaltung zusammen mit weiteren Umlandgemeinden mit diesem Angebot vertreten. Damit soll die Kinder- und Familienfreundlichkeit der Hardtgemeinde weiter ausgebaut werden, hieß es bei der Übergabe der Zertifikate an die neuen, ehrenamtlich tätigen Familienbesucherinnen im Haus am Mühlenplatz. Ursula Geißler, Annette Knoch, Eva Lindner, Tanja Neidinger und Jasmin Svarnas sollen in Karlsdorf-Neuthard in einer Lotsenfunktion mit gutem Einblick in das örtliche Angebot, künftig Familien mit neugeborenen Kindern bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch aus anderen Gemeinden der Region erhielten mehrere neue Familienbesucherinnen im Karlsdorf-Neutharder Kulturhaus ihre Zertifikate. "Dieses Projekt ist ein weiterer, wichtiger Baustein für unsere Familienförderung", freute sich Bürgermeister Sven Weigt über das   ehrenamtliche Engagement. "Sie sind in ihrer neuen Aufgabe direkt und in einem frühen Stadion bei den Familien mit ihren Herausforderungen und mitunter auch alltäglichen Sorgen", gab Amtsleiterin Margit Freund vom Landratsamt Karlsruhe den neuen Familienbesucherinnen mit auf den Weg. Nicht eine Kontrolle sei das Ziel des Projekts, sondern vielmehr die Förderung von Wertschätzung und Unterstützung von Familien, um allen Kindern gute Startbedingungen zu geben.

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