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Weit gereiste Besucher statteten jetzt der alten Heimat ihrer Vorfahren eine Stippvisite ab. Michael Heneka und seine Ehefrau Judy Mackey Heneka aus Michigan in Nordamerika waren in Neuthard auf den Spuren ihrer Verwandten und informierten sich eingehend über die Gemeinde. Michael Heneka ist ein Nachfahre von Schmiedemeister Adam Heneka aus Neuthard, der im Jahr 1880 mit seiner Frau und sieben Kindern mit dem Schiff über England mit Zielhafen New York auswanderte. In Amerika siedelte sich die Familie in Sanilac/Michigan an. In Amerika bekam das Paar noch zwei weitere Kinder, wovon der Sohn Julius William der Großvater von Michael Heneka ist. Der Kontakt wurde vor einigen Jahren von der Heimatforschung Neuthard per Internet mit der Tochter Erin Heneka hergestellt. Familien- und Nachfahrenforschung sind eine der Domänen der rührigen Vereinsaktiven. "Mich selber interessierten besonders die Heneka-Auswanderer, da mein Mädchenname Heneka ist", berichtet die Vereinsvorsitzende Gabriele Gieser, die vor Ort von ihrer Tochter Melanie und von Sina Heneka begleitet wurde. Nach einem Empfang im Rathaus bei Bürgermeister Sven Weigt ging es ins Neutharder Heimatmuseum in der Alten Zigarrenfabrik. Hier war für die Besucher besonders die Auswandererausstellung mit den Stammbäumen der Heneka-Linie interessant. Ein Ortsrundgang erschloss die Sehenswürdigkeiten wie die Kirche St. Sebastian, das frühere Gasthaus Krone,  den Simon-Heneca-Platz sowie das „Stammhaus“ des Auswanderers Adam Heneka in der Hauptstraße/Ecke Kirchstraße, bei den Neuthardern bekannt als Haus des „Fahrrad-Walters“. Ein Besuch im Bruchsaler Schloss rundete den Aufenthalt ab, ehe Judy und Michael Heneka Richtung Allgäu weiterreisten.

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Ist die Zeit jetzt reif für den schon lange gehegten Wunsch einer Anbindung von Karlsdorf-Neuthard an die Stadtbahn? Bekanntlich war und ist es seit rund zwei Jahrzehnten das erklärte Ziel der Gemeinde, einen Ringschluss der Stadtbahnverbindung von Stutensee-Spöck über Karlsdorf-Neuthard nach Bruchsal beziehungsweise bis nach Waghäusel zu schaffen. Vor rund sieben Jahren war indes die Ernüchterung beim Landkreis und den beteiligten Gemeinden groß, als eine so genannte Standardisierte Bewertung – eine gesetzlich vorgeschriebene, umfassende Nutzen-Kosten-Untersuchung - ergab, dass das Projekt aufgrund zu gering bewerteter Rentabilität keine öffentlichen Zuschüsse erwarten könnte. Damit war das Thema bis auf Weiteres ad acta gelegt, denn ohne Zuschuss blieb der seinerzeit auf rund 260 Millionen Euro veranschlagte Ringschluss der Stadtbahnanbindung von Spöck, Karlsdorf-Neuthard, Bruchsal und Waghäusel, schlicht unbezahlbar. Doch nun haben sich möglicherweise die Rahmenbedingungen in wichtigen Punkten verändert, wie Bürgermeister Sven Weigt in einem Brief an Landrat Dr. Christoph Schnaudigel verdeutlicht. Der Karlsdorf-Neutharder Rathauschef informierte den Gemeinderat in der Sitzung am Dienstagabend darüber. Weigt geht in seinem Schreiben an den Chef der Kreisbehörde unter anderem auf die Themen Mobilitätswende, die Stärkung des Schienenverkehrs unter anderem mit Planungen zur Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken und das aktuelle Bauprojekt „Bahnüberführung Bruchsal“ ein. „Die Politik ist sich darüber einig, die bereits geschaffenen Freihaltetrassen zu sichern in der Hoffnung, dass sich die Rahmenbedingungen so positiv verändern, damit sich dieses Projekt erfolgreich umsetzen lässt“, heißt es in dem Schreiben von Bürgermeister Sven Weigt an den Landrat wörtlich. Dies könnte aktuell der Fall sein, so dass die Gemeinde beim Landkreis anregt, die derzeitigen Realisierungschancen für einen Stadtbahnanschluss von Karlsdorf-Neuthard zu prüfen. „Für Karlsdorf-Neuthard bleibt die Anbindung an die Stadtbahn eines der wichtigsten Ziele, welches wir unbedingt erreichen möchten“, betont Weigt.

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Einstimmig hat der Gemeinderat jetzt die Verwaltung beauftragt, einen Antragsentwurf auf Einrichtung einer Realschule in Karlsdorf-Neuthard vorzubereiten. Mit diesem in der Ratssitzung am Dienstagabend im Bürgersaal des Neutharder Rathauses gefassten Beschluss folgte das Gremium einem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung. Wegen der seit Jahren sinkenden Übergangszahlen wird die Werkrealschule an der Schönbornschule Karlsdorf-Neuthard mit Ablauf dieses Schuljahres aufgehoben. Ein Grund für diese Entwicklung wird in der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung vermutet. Seither wechseln Grundschüler verstärkt auf Realschule oder Gymnasium. Damit wird die Schönbornschule, wie die Neutharder Sebastianschule, bis auf weiteres eine reine Grundschule sein. Gemeinderat und Verwaltung waren bereits in der Vergangenheit immer wieder einmal mit der möglichen Einrichtung einer Realschule in KN befasst. Ein entscheidender Punkt ist die Schülerzahl: Nur wenn die Gemeinde verlässlich und dauerhaft mindestens 40 Schüler pro Geburtsjahrgang für den Besuch einer (örtlichen) Realschule aufweisen kann, könnte die Einrichtung einer eigenen Realschule in der Gemeinde in den Bereich des Möglichen rücken. Dieses Kriterium kann die Gemeinde aller Voraussicht nach erfüllen, erläuterte Bürgermeister Sven Weigt in der Gemeinderatssitzung. Zusätzlich wäre es denkbar und realistisch, dass auch aus anderen Gemeinden Schüler, die per Bus oder Bahn direkt mit Karlsdorf-Neuthard auf ihrem Weg zum Schulstandort Bruchsal verbunden sind, auf eine mögliche Realschule in Karlsdorf-Neuthard wechseln könnten. Zweites wichtiges Kriterium für die eventuelle Einrichtung einer Realschule in KN, neben der Schülerzahl, ist ein zu bejahendes öffentliches Interesse. Auch dies lasse sich durch einen formellen Antrag innerhalb der regionalen Schulentwicklung mit dem Ziel der Einführung einer Realschule in Karlsdorf-Neuthard klären, betonte der Bürgermeister. Ein solcher umfangreicher Antrag setze ein umfangreiches Verfahren und die Abstimmung mit den umliegenden Gemeinden voraus. Mit dem jetzigen Gemeinderatsbeschluss ist noch keine Entscheidung über die Einführung einer Realschule Schule verbunden, sondern lediglich die Beauftragung der Verwaltung, alle für den Antrag maßgeblichen Vorbereitungen zu treffen und den entsprechenden Antrag vorzubereiten, verdeutlichte der Rathauschef. Weigt zeigte in der Sitzung anhand einer Präsentation auch mögliche bauliche Optionen für die Umsetzung einer Realschule auf, wobei der Neubau zweier Schulgebäude für eine Grundschule und eine Realschule am jetzigen Standort an der Schönbornstraße wirtschaftlicher als die Sanierung von vorhandenen Gebäuden sei. Bereits im Vorfeld habe eine Machbarkeitsstudie  festgestellt, dass am Schulstandort der Schönbornschule neben einer zwei-bis dreizügigen Grundschule auch die Realisierung einer Realschule möglich wäre. Position bezog der Bürgermeister auch zur regionalen Schulentwicklung. Die vor Jahren teilweise noch geradezu euphorisch forcierten und eingerichteten Gemeinschaftsschulen hätten sich nicht; wie von der damaligen Landesregierung ausgerufen, zum Erfolgsmodell entwickelt. Vielmehr zeige sich wieder ein Trend hin zur Realschule, so Weigt. Die Schulplanung der Gemeinde, mit Augenmaß und strikter Orientierung am Wohl der Einwohner und dem Ziel einer positiven Gemeindeentwicklung, habe sich auch vor diesem Hintergrund als richtig erwiesen. Wenn Karlsdorf-Neuthard nun aus eigener Kraft die realistische Chance auf Einrichtung einer eigenen Realschule habe, sei es richtig, die Realisierung zielstrebig zu prüfen und im positiven Fall umzusetzen. Dabei könne es nicht darum gehen, dass sich die Städte und Gemeinden in der Region einen Wettbewerb liefern. Vielmehr sei eine Abstimmung wünschenswert, die den Blick auf das Sinnvolle und Machbare im Mittelpunkt habe. Karlsdorf-Neuthard werde durch die eventuelle Einrichtung einer Realschule jedenfalls anderen Gemeinden nicht das sprichwörtliche Wasser abgraben, sprich Schüler wegnehmen, sondern sei aufgrund der seit Jahren stabilen Eigenentwicklung mit stabilen Geburtenzahlen und zusätzlichen Bevölkerungsgewinnen durch die maßvolle Ausweisung von Neubaugebieten, in der Lage, die erforderlichen Schülerzahlen selber zu generieren, hieß es. Die mögliche Einrichtung einer Realschule für Karlsdorf-Neuthard wurde auch von allen Gemeinderatsfraktionen durchweg positiv gesehen. Es komme darauf an, das bestmögliche und realisierbare Schulangebot zu sichern. 

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Vor vier Jahren erhielt er für seine Erfindung bereits unter anderem den Großen Preis des Deutschen Erfinderverbandes, jetzt hat Felix Schlindwein auch einen Fernsehauftritt absolviert: Der von ihm erfundene "verschüttungsfreie Löffel" wird in der TV-Sendung "Das Ding des Jahres" präsentiert. Der 78-jährige Karlsdorfer hat es geschafft, unter vielen hundert Erfindern aus ganz Deutschland zu einem Casting nach Stuttgart und zu TV-Aufnahmen in ein Fernsehstudio nach Köln eingeladen zu werden. Die fünfte Staffel der Show läuft am Dienstag, 19. März, ab 20.15 Uhr auf ProSieben. Dann stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den kritischen Augen einer Experten-Jury und dem Urteil des Publikums. Wie Felix Schlindwein die Idee für seine pfiffige Erfindung kam? "Angefangen hat alles damit, als ich meine kleine Enkelin Helena damals beim Essen einer Suppe beobachtete und mir der Gedanke kam, dass es einen verschüttungsfreien Löffel geben müsste. Nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für ältere Menschen und Menschen mit Handicap, die mit einem solchen speziell konstruierten Löffel Flüssigkeiten viel leichter und selbstständiger einnehmen könnten", erläutert Schlindwein. So machte er sich vor Jahren ans Werk und konstruierte schließlich einen Esslöffel, mit dem man dank eines so einfachen wie genialen "Deckels" an der oberen Hälfte, kaum mehr etwas verschütten kann. Bei der Internationalen Erfindermesse in Nürnberg erzielte er damit mit einer Bronzemedaille bereits einen bemerkenswerten Erfolg. Hinzu kam der Große Preis des Deutschen Erfinderverbandes 2015. Auch die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard würdigte das erfolgreiche Engagement ihres Mitbürgers mit einer Auszeichnung bei der jährlichen Gala. Nicht nur große Esslöffel, auch Kaffeelöffel oder Schöpflöffel hat Felix Schlindwein mittlerweile nach dem gleichen Prinzip konstruiert. "Mein Antrieb für den TV-Auftritt ist nicht die Aussicht auf Geld, sondern für mich wäre das Wichtigste, ein Unternehmen zu finden, das "meinen" Löffel herstellt und auf den Markt bringt", sagt Felix Schlindwein, der für sein vielseitiges ehrenamtliches Engagement bestens bekannt ist und unter anderem als langjähriger Versichertenberater seinen Mitmenschen hilfreich zur Seite steht.  

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