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"Unsere kommunale Partnerschaft hat sich von Beginn an sehr gut entwickelt und sie gründet auf stabilen Fundamenten. Beide Gemeinden und ihre Einwohner konnten viel voneinander lernen, das Verständnis für die jeweiligen kulturellen Besonderheiten wurde gefördert und es sind teils enge Freundschaften zwischen den Einwohnern entstanden." So lautete die positive Zwischenbilanz der beiden Rathauschefs Sven Weigt und seiner ungarischen Amtskollegin Magdolna Mihelik bei der offiziellen Bewertung der Gemeindepartnerschaft zwischen Karlsdorf-Neuthard und der ungarischen Stadt Nyergesújfalu. Eine 22 Mitglieder umfassende Delegation aus Ungarn war mehrere Tage in der hiesigen Partnergemeinde, um sich über den Stand und die künftige Weiterentwicklung der kommunalen Partnerschaft auszutauschen. Untergebracht waren die Gäste ganz überwiegend bei privaten Gastgebern. Beim feierlichen Empfang im Foyer der Altenbürghalle freuten sich mit den beiden Bürgermeistern Vertreter des Gemeinderats, der Vereine und Partnerschaftsvereine, von Kirchen und Einrichtungen über die überaus positive Entwicklung der seit dem Jahr 1991 bestehenden Gemeindeverbindung. Dabei bestätigte sich in freundschaftlicher und herzlicher Atmosphäre diese "Partnerschaft als Herzensangelegenheit". Bürgermeister Sven Weigt dankte den Partnerschaftsvereinen, den Einwohnern, den Vereinen und allen weiteren Beteiligten, dank derer die Gemeindepartnerschaft mit reichem Leben erfüllt sei. Auch die seit mehreren Jahren etablierten und sehr positiv aufgenommenen Spendenfahrten mit ihrem "Motor" Roland Weschenfelder fanden Erwähnung. "Unsere Gemeindepartnerschaft ist ein Erfolgsmodell, sie wurde zum Selbstläufer", sagte Nyergesújfalus Bürgermeister Magdolna Mihelik. Nach wie vor sei die langjährige Verbindung intensiv und lebendig, dank dem Engagement Vieler, bescheinigte die seit 2010 amtierende Rathauschefin. Altbürgermeister Egon Klefenz, der Ehrenbürger beider Gemeinden ist, und die Präsidenten der Partnerschaftsvereine, Anton Bayer und Ervin Menner, fanden ebenfalls sehr lobende Worte und betonten, dass die  Die freundschaftliche Begegnung auf Augenhöhe von Einwohnern aus beiden Partnergemeinden entscheidend sei und nicht die große Politik. Bei einem Workshop wurden konkrete Anregungen für den Ausbau der Gemeindepartnerschaft erarbeitet und präsentiert.

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Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour informierte Verkehrsminister Winfried Hermann zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Olav Gutting und Christian Jung, Landrat Christoph Schnaudigel, Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Karlsdorf-Neuthards Bürgermeister-Stellvertreter Harald Weschenfelder über das Baustellenmanagement der Straßenbauverwaltung. Bei dem Vor-Ort-Termin an der Autobahn 5 waren auch die stellvertretende Regierungspräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm sowie der zuständige Referatsleiter beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Jürgen Genthner, mit von der Partie.Die Vertreter des Regierungspräsidiums informierten darüber, dass die Autobahn in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtet und in den 70er Jahren verbreitert wurde. Eine Modernisierung der beiden maroden Brücken auf Höhe von Karlsdorf/Bruchsal sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht verantwortlich, deshalb sei auch der Abriss und Neubau die sinnvollste Alternative gewesen.Seit dem Frühjahr 2017 laufen nun die Arbeiten an der Großbaustelle, die den Ersatzneubau von zwei Brücken sowie den Neubau des letzten Abschnitts einer Lärmschutzwand auf der Westseite der Autobahn. Als zentrale Frage bezeichnete der Grünen-Politiker Hermann, wie Bauzeiten verkürzt und Verkehrsteilnehmer entlastet werden könnten. „Nicht jede Baustelle eignet sich für provisorische Streckenführungen oder 24 Stunden Betrieb. Wir wägen bei jeder Maßnahme ab, wie der Bau für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer am schmerzfreiesten durchgeführt werden kann. Klar ist aber auch, Baustellen ohne gewisse Verkehrsbeeinträchtigungen kann es nicht geben“, so Hermann.Nach den Worten von der stellvertretenden Regierungspräsidentin Mühlstädt-Grimm sei man derzeit im Zeitplan. Im Sommer 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 18 Millionen Euro, wovon alleine vier Millionen Euro auf die notwendige Behelfsumfahrung, bestehend aus einem zweistreifigen provisorischen Autobahndamm einschließlich der Errichtung zweier Behelfsbrücken, entfallen. Diese Behelfsumfahrung war deshalb erforderlich, um den Verkehrsfluss während der langen Bauzeit mit insgesamt sechs Fahrstreifen aufrecht zu erhalten, da während des Abbruchs und Neubaus der Brücken jeweils eine Richtungsfahrbahn nicht nutzbar ist. Angesichts der Bauzeit und der hohen verkehrlichen Belastung der Autobahn (täglich 100000 Fahrzeuge, davon rund 14000 LKW) hielten die Planer eine einbahnige Verkehrsführung mit insgesamt nur vier Fahrstreifen (zwei pro Fahrtrichtung) für zu wenig. Mit den sechs Fahrstreifen (drei pro Fahrtrichtung) kann auch während der Bauarbeiten ein stetiger Verkehrsfluss aufrechterhalten werden.Eine immense Menge an Baumaterialen werden an der Großbaustelle benötigt: 140000 Kubikmeter Erde, 23000 Quadratkilometer Asphalt und 5700 Kubikmeter Stahlbeton werden beispielsweise verbaut. „Durch den Neubau wird eine richtlinienkonforme Länge für Ein- und Ausfädelstreifen an einer Autobahnanschlussstelle erreicht sowie eine Erhöhung der Querneigung, um die Gefahr von Aquaplaning zu reduzieren“, so Referatsleiter Genthner vom Regierungspräsidium.Die gesamte Baumaßnahme inklusive der 500 Meter langen Lärmschutzwand wird vom Bund finanziert. Mindestens 80 Jahre sollen Brücken und Fahrbahn halten, genauso lang wiewie beim erstmaligen Bau der Autobahn 1936/1937. 

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Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard hat sich in den vergangenen Jahren insgesamt fünf Geräte angeschafft, die die gefahrene Geschwindigkeit anzeigen. Die beiden neuesten Geräte können zudem ausgelesen werden und ermöglichen die detaillierte Auswertungen, wie beispielsweise: Einstellung der Geräte mit Auswahl nach Wochentagen und Wochenenden, unterschiedliche Tageszeiten, Geschwindigkeitsklassen (z.B. von 10-19 km/h, 20-29 km/h usw.), minimale und maximale gemessene sowie durchschnittliche Geschwindigkeit sowie diverse Auswertungen, wie viele Verkehrsteilnehmer sich an die gültige Geschwindigkeit halten. Bisher geübte Praxis beim Einsatz der gemeindeeigenen Geschwindigkeitsmessgeräte ist es, die Geräte in beiden Ortsteile an viel befahrenen Straßen mit Tempo 30 km/h und 50 km/h aufzustellen, um so für eine Verringerung der Geschwindigkeit zu sorgen.In der Vergangenheit blieben die Messgeräte überwiegend monatelang an den gleichen Straßen bzw. Aufstellorte/Fahrtrichtung angebracht, was mitunter auch zu einer Art „Abnutzungseffekt“ bewirken kann, weil die Geräte irgendwann nicht mehr wahrgenommen werden.Seit Anfang Juni werden die fünf Anzeigegeräte öfters abwechselnd innerhalb des Gemeindegebiets angebracht. Hier soll zum einen eine Art „Gleichberechtigung“ erfolgen, um mehr Straßen zu berücksichtigen, in denen nach Auswertung der Quartalsstatistik des Landratsamtes Karlsruhe gerast wird. Andererseits sollen die Geschwindigkeitsanzeigegeräte an neuen Örtlichkeiten bewirken, dass sich die Verkehrsteilnehmer ebenfalls in diesen Straßen über ihre eigene gefahrene Geschwindigkeit Gedanken machen. Hinsichtlich der Aufstellorte werden auch Vorschläge aus Reihen der Bevölkerung geprüft und bei künftigen Aufstellorten mit eingeplant. Dies allerdings auch unter Berücksichtigung der generellen Aussage „In unserer Straße wird zu schnell gefahren“.Aufgrund der Gemeindegröße der beiden Ortsteile werden im OT Karlsdorf ständig drei und im OT Neuthard zwei Anzeigegeräte eingesetzt, wobei jeweils ein modernes Auslesegerät in jedem Ortsteil zum Einsatz kommt. Über die Ergebnisse und Erfahrungen zu den Anzeigegeräten und Aufstellorten erfolgt eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit im Amtsblatt und auf der Homepage. Hier werden auch regelmäßig die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen des Messtrupps des Landratsamtes Karlsruhe veröffentlicht.

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Rund 800 Starter absolvierten beim "Kraichgau Summertime Triathlon" in Karlsdorf-Neuthard die drei verschiedenen Distanzen - Jedermann, Sprint und Olympisch. Die drei unterscheiden sich in den Strecken, die beim Schwimmen, Radfahren und Laufen jeweils zu bewältigen sind. Die "Olympische" ist hier mit eineinhalb Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Rad und 10 Kilometer Laufen die Königsdisziplin, die wie die Sprintdistanz auch als Staffel absolviert werden kann. Allen gemein ist, dass die Einzelstarter - beim Summertime Triathlon waren in der Olympischen Distanz allein mehr als 400 am Start - sozusagen Allrounder und folglich beim Schwimmen im Sieben-Erlen-See, beim Radfahren und bei der abschließenden Laufdisziplin rund um die Hardtgemeinde möglichst gut und schnell sein müssen. Während der Sieger aus dem Profilager bei der Olympischen Disziplin weniger als zwei Stunden für den Wettbewerb benötigte, kam das Gros der Hobby-Athleten nach plus minus zweieinhalb Stunden im Ziel beim Altenbürgstadion an, wobei der aufmunternde Applaus der Zuschauer nochmals die letzten Reserven mobilisierte. Erfolgreicher Finisher in der Olympischen Distanz war auch Bürgermeister Sven Weigt. Schnellste einheimische Teilnehmer auf der Olympischen Distanz waren mit einem bemerkenswerten dritten Platz Sabrina Elwert (02:17:50) und Michael Blumhofer auf Rang 27 (02:10:57). Beide gingen für den TV Forst Triathlon an den Start. Auch in diesem Jahr und in ihrer bereits achten Auflage hatte die von Jürgen Weis und Jan Werner bis zum Jahr 2016 schon bestens etablierte Sportveranstaltung rund um Karlsdorf-Neuthard einiges zu bieten. "Nicht nur die familiäre Atmosphäre, auch das motivierte und sportbegeisterte Helferteam haben uns überzeugt", bestätigt Annette Gasper von der seit letztem Jahr für den Triathlon verantwortlichen Firma eventpower aus Darmstadt. Viele Helfer der Vereine aus Karlsdorf-Neuthard unterstützen die Großveranstaltung und sorgen so maßgeblich mit für einen reibungslosen Ablauf, war zu erfahren.  

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Der Sieben-Erlen-See ist einer der Schauplätze beim 8. Summertime Triathlon in Karlsdorf-Neuthard am Sonntag, 12. August 2018. In diesem Jahr findet im Rahmen des Summertime Triathlons das Liga-Finale des Baden-Württembergischen Triathlonverbandes e.V. statt. Die Athleten starten im Sieben-Erlen-See ab 9:00 Uhr (Liga Sprint Frauen), 9.40 Uhr (Liga Sprint Männer), 10.15 Uhr (Jedermann Distanz), 10.30 Uhr (Sprint-Distanz 0,75 – 23 – 6,6 km) und 12.15 Uhr (Olympische Distanz 1,5 – 40 – 10 km) mit dem Schwimmen als erster Disziplin. Der See ist deshalb aus Sicherheitsgründen am Samstag, 11. August und am Sonntag, 12. August nur eingeschränkt für den öffentlichen Badebetrieb zugänglich. Am Samstag kann im Sieben-Erlen-See nicht gebadet und die angrenzende Liegewiese nicht genutzt werden, da die umfangreichen Aufbauarbeiten für den Wettbewerb beginnen. Am Sonntag ist der See voraussichtlich bis zum Nachmittag (ca. 15.30 Uhr) für den Badebetrieb gesperrt. Wir bitten alle Badegäste um Beachtung und um Verständnis. Zuschauen ist hingegen ausdrücklich erwünscht. Interessierte sind herzlich eingeladen: Der Zugang für die Zuschauer zum Schwimmbereich beim Sieben-Erlen-See erfolgt über die Zufahrt des Angel- und Freizeitvereins Neuthard. Wo sich das Zuschauen besonders lohnt Ein besonderer lohnender Höhepunkt („hot spot“) für Zuschauer ist der Schwimmstart am See, wie die Veranstalter mitteilen. Die Athleten gehen hier in mehreren Startwellen ab 09:00 Uhr auf die 0,75 km (Sprint-Distanz) bzw. 1,5 km (Olympische Distanz) lange Strecke. Ein besonderes Flair sowohl für Athleten, als auch für Zuschauer bietet auch das Altenbürgstadion. Neben der Wechselzone 2 (Rad/Lauf) können die Zuschauer auch hier hautnah die besondere Wettkampfstimmung miterleben. Die zweite Laufrunde und der Zieleinlauf befinden sich ebenfalls im Stadion. Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Streckenverlauf Radfahren: Die Radstrecke (Olympische Distanz) führt von der K 3529 ab Sieben-Erlen-See durch Neuthard (Waldstraße-Kirchstraße). Am Ortsausgang Neuthard am Kreisel beginnt die erste Radrunde. Es geht weiter in Richtung Büchenau. Laufen: Auf Straßen, Wegen, Feldwegen in der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard (rund um das Altenbürgstadion). Straßensperrungen: Wegen des Triathlons wird die Rad- und Laufstrecke von 8.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr für den Straßenverkehr komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Im Ortsteil Neuthard wird im Einmündungsbereich Wald-/Kirch- und Hauptstraße – wie in den Vorjahren - eine Querungsmöglichkeit der Radstrecke geschaffen. Querungs-/Sperrungszeiten: 8.30 Uhr bis 9.10 Uhr: Querung möglich (trotz sonstiger Vollsperrung) 9.10 Uhr bis 9.25 Uhr: Sperrung für 15 Minuten 9.25 Uhr bis 9.50 Uhr: Querung möglich 9.50 Uhr bis 10.05 Uhr: Sperrung für 15 Minuten 10.05 Uhr bis 10.20 Uhr: Querung möglich 10.20 Uhr bis 11.05 Uhr: Sperrung für 45 Minuten 11.05 Uhr bis 12.35 Uhr: Querung möglich 12.35 Uhr bis 13.10 Uhr: Sperrung für 35 Minuten ab 13.10 Uhr Querung bis vor Büchenauer Kreisel (Büchenauer Straße/ Sebastianallee) möglich Aus Sicherheitsgründen bitten wir, auf den folgenden Straßen sowie auf Gehwegen keine Autos und andere Fahrzeuge zu parken: OT Karlsdorf: Lehárstraße (zwischen Haydnstraße und Kapellenstraße), Kapellenstraße (ab Straße Stadtwald bis Wasserwerk). Zufahrt zum Stadtwald möglich! OT Neuthard: Waldstraße (beidseitig), Pfinzstraße (zwischen Waldstraße und Tiergartenweg), Kirchstraße (beidseitig), Büchenauer Straße . Auch die Zu- und Abfahrten auf die gesperrten Straßen sind nicht passierbar. Autos sollten an diesem Tag nicht auf den Straßen und Gehwegen, sondern in der Hofeinfahrt, Garage oder einer Seitenstraße geparkt werden. Fahrweg der Bus-Linie 125 verkürzt Wegen des Summertime-Triathlons wird am Sonntag, 12. August von 8.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr die Hauptstraße im Ortsteil Neuthard gesperrt. Davon betroffen ist auch die Buslinie 125. Diese fährt am Sonntag verkürzt nur im Abschnitt Bruchsal – Karlsdorf – Neuthard-Nord. Die Haltestelle Neuthard-Nord wird vor das Autohaus Holzer verlegt. Die anderen beiden Haltestellen im Ortsteil Neuthard sowie die Haltestellen in Stutensee-Spöck können während der Sperrung nicht angefahren werden. Damit ist auch kein Übergang zur Stadtbahnlinie S2 möglich.

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Im Rahmen der Sanierung der Autobahn 5 wird in wenigen Tagen auch das Brückenbauwerk Saalbachkanal/DB-Trasse/Wirtschaftswege abgerissen und neu gebaut. Der Abriss des westlichen Teils dieser Brücke ist vom 18. bis 20. August vorgesehen.  Dies wird mit entsprechendem Lärm verbunden sein und somit auch die in unmittelbarer Nähe befindlichen beiden Flüchtlingsunterkünfte, Gewerbebetriebe und Wohnhäuser betreffen. Das Abbruchmaterial wird über den nördlich der Bahnschienen verlaufenden Wirtschaftsweg und das Gewerbegebiet Ochsenstall abgefahren.  Die zum Abriss stehende Brücke ist auch aus historischer Sicht interessant. Die Autobahn führt hier über den Saalbachkanal, mit dessen Bau im Jahr 1934 begonnen wurde. Der Kanal, der parallel der Bahnlinie verläuft, wurde hauptsächlich als Entlastung für den mitten durch Karlsdorf fließenden Saalbach gebaut. Bereits zwischen 1870 und 1878 wurde die Bahnlinie aus Richtung Graben nach Bruchsal gebaut, zuerst als „Kriegsbahn“ und später als „Eisenbahn“. Im Jahr 1935 wurde der damaligen Gemeinde Karlsdorf der Bau einer „Kraftfahrbahn im Zuge der Linie Heidelberg-Bruchsal-Karlsruhe“ eröffnet. Schon am 27. September 1936 wurde das Autobahnteilstück Heidelberg-Bruchsal/Karlsdorf eröffnet. Bereits ein Jahr später, zum 1. Oktober 1937 war die weiterführende Strecke Bruchsal-Karlsruhe befahrbar. Für den Bereich Karlsdorf mussten allein vier Autobahnbrücken geplant und errichtet werden. Die längste davon ist die Brücke über Bahnlinie, Saalbachkanal und die beiden Wirtschaftswege.  Wie sehr schon zu Beginn des Nationalsozialismus der kommende Weltkrieg Bestandteil der Überlegungen war, zeigt die Tatsache, dass bereits bei den Planungen der Autobahnbrücken Bunker integriert wurden. In Karlsdorf war dies an der Nordseite der bestehenden Brücke über die Bahnlinie und den Saalbachkanal der Fall. Durch mächtige Betondecken und -wände sowie zusätzlich durch die aufgeschütteten Erdwälle war die relativ große Bunkeranlage wohl sehr sicher. Es ist anzunehmen, dass sie für Flugabwehreinheiten eingerichtet waren, deren Soldaten im Bunker Schutz finden konnten. (Text: fj/Gemeinde; historisches Foto: Heimatverein Karlsdorf) Auf der A 5 sind während der laufenden Bauarbeiten weiterhin drei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung nutzbar. Dafür wurde eigens direkt östlich der Autobahn eine vorübergehende Verschwenkung mit Brücke errichtet. Damit sollen lange Staus und Verzögerungen auf diesem sehr stark genutzten Autobahnabschnitt so weit wie möglich vermieden werden.     

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Endlich schnelles Internet für das prosperierende Industriegebiet: Mit dem offiziellen Startschuss des Glasfasernetzes im Karlsdorfer Gewerbegebiet "Ochsenstall" konnte jetzt ein ebenso dringend gewünschtes wie notwendiges Projekt abgeschlossen werden. Der Besuch einer Delegation aus der brasilianischen Partnergemeinde und der Partnerregion Guabiruba und Brusque bildete den Rahmen für die Freigabe, bei der auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Dezernent Ragnar Watterroth vom Landratsamt Karlsruhe vertreten waren. Der Landkreis Karlsruhe koordiniert federführend für die beteiligten Kommunen den flächendeckenden Breitbandausbau. Der Chef der Landkreisbehörde als auch Bürgermeister Sven Weigt zeigten sich erfreut darüber, dass mit der Versorgung mit schnellem Internet den örtlichen und in die Region hinein wirkenden Unternehmen nun adäquate Rahmenbedingungen geboten werden könnten. Nach dem Grundsatzbeschluss über den Ausbau mit schneller Datennetzversorgung im Gemeinderat und Kooperationsvereinbarungen der Gemeinde mit der dafür beauftragten Netze Baden-Württemberg GmbH fiel im Dezember 2017 der Startschuss für das Projekt mit Baukosten von insgesamt rund 550.000,00  Euro. Knapp zweieinhalb Kilometer Hochgeschwindigkeits-Leitungen wurden im "Ochsenstall" verlegt, womit eine Anschlussquote von rund 75 % im Industriegebiet erreicht werden konnte, hieß es. Der Ausbau von Glasfaser bis in die einzelnen Einheiten ist nach derzeitigem Stand der Technik die optimale Lösung für die Anforderungen des Datentransfers jetzt und in der Zukunft. "Ein schneller Internetanschluss ist ein wichtiger Standortfaktor und ein Teil der Daseinsfürsorge", äußerten die Vertreter von Landkreis, Gemeinde und der Unternehmen beim Vor-Ort-Termin. Ein weiterer Meilenstein im Ausbau der Glasfaserinfrastruktur wurde mit der Errichtung des Point of Present (PoP) hinter der Bushaltestelle Amalienstraße / Bürgerbüro erreicht. In Kürze sollen die ersten öffentlichen Einrichtungen wie das Rathaus, die Bibliothek und das Bürgerbüro sowie die Schönbornschule und die Kindergärten St. Elisabeth und Don Bosco von der schnellen Datenleitung profitieren.      

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Aufgeregte Kinderstimmen, die vom gerade Erlebten bei der Dorfrallye erzählen, die Wahl einer Bürgermeisterin, und eine große Kinderschar, die interessiert die Amtsstuben inspiziert: Manches war jetzt neu und anders als sonst im Karlsdorfer Rathaus. Die Gemeinde hatte rund 25 Kinder zu Gast, die innerhalb des Programmpunktes „Dorfrallye und Kinder-Gemeinderatssitzung mit dem Bürgermeister“ ihre Heimatgemeinde und die Arbeit von Bürgermeister, Gemeinderat und Gemeindeverwaltung näher kennenlernen durften. Assistiert von Tochter Josephine, erklärte Bürgermeister Sven Weigt anschaulich und kindgerecht, um was sich eine Gemeinde alles zu kümmern hat. So manches Kind staunte ob der Bandbreite der Aufgaben, die von den Stichworten Altersgerechtes Wohnen bis hin zum Zweckverband für die Aufbereitung von Abwasser reichen. Dann wurde es spannend, denn gleich mehrere Kandidaten bewarben sich als Kinder-Bürgermeister. Mit ihrem „Wahlprogramm“, unter anderem die örtlichen Kinderspielplätze auszubauen, punktete die junge Mara offenkundig bei ihren Wählern und setzte sich im zweiten Wahlgang durch. Bei einem Gemeinde-Quiz gab es kleine Preise zu gewinnen. Ein Rundgang durchs Haus, eine schicke Tragetasche für jedes Kind und kleine Erfrischungen rundeten den gelungenen und interessanten Nachmittag für die jungen Einwohner ab. „In Zusammenarbeit mit vielen Ortsvereinen und Einrichtungen sind in den nächsten Wochen bei der Aktion Ferienspaß noch rund 60 Veranstaltungen im Angebot“, erläutert Organisatorin Iris Habitzreither vom Fachbereich 1 im Rathaus. Manche Termine seien bereits seit Wochen ausgebucht. Kurzentschlossene können sich jedoch im Rathaus unter der Rufnummer 443-211 gerne noch nach freien Plätzen für einzelne Veranstaltungen erkundigen, heißt es.

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Wichtige Zwischenetappe geschafft: Mit dem Richtfest biegt das zukunftsweisende Großprojekt "zweite Sporthalle" beim Altenbürgzentrum in Karlsdorf-Neuthard jetzt sozusagen in die Zielgerade ein. Bis Mitte kommenden Jahres soll die neue Sporthalle den Vereinen, Schulen und Einrichtungen in der Gemeinde zur Verfügung stehen, so die Planung. Vertreter von Gemeinde, Landespolitik, Planer, Baufirmen, Vereinen, Kirchen und Gesellschaft konnten bei der Feierstunde schon mal die Kubatur und die Atmosphäre des neuen Gebäudes kennenlernen. Der Eindruck dürfte durchweg ein positiver gewesen sein, wie aus etlichen Rückmeldungen der Besucher zu hören war. Auf knapp 12.000 Kubikmetern umbautem Raum und einer Bruttofläche von rund 1.600 qm investiert die Gemeinde unter Berücksichtigung von Zuschüssen rund 1,8 Millionen Euro, womit die neue Sporthalle vergleichsweise kostengünstig ausfällt, auch wenn die Investitionsentscheidung nach den Worten von Bürgermeister Sven Weigt sorgfältig und im Blick auf das Gesamtinteresse und Wohl der Gemeinde abzuwägen war. Von einem "seit Jahrzehnten gehegten Projekt, das jetzt konkrete Gestalt annehme und  dem reichhaltigen sportlichen und kulturellen Leben in der Gemeinde nachhaltige neue Impulse und Entfaltungsmöglichkeiten geben wird", sprach das Gemeindeoberhaupt. Weigt dankte insbesondere dem Gemeinderat für "seine Weitsicht und den Mut für die zukunftsorientierte und wegweisende Entscheidung für den Bau dieser so notwendigen neuen Halle für Sport und Kultur", seien doch in der bestehenden Altenbürghalle die Kapazitäten seit langem restlos ausgeschöpft. Architekt und Planer Michael Weindel erläuterte den Besuchern, darunter eine Delegation aus der brasilianischen Partnerschaftsregion. die Bauausführung. Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger gratulierte der Gemeinde zu der "lohnenden, sinnvollen und vorbildlichen Investition", ehe mit dem traditionellen Richtspruch des Zimmermanns und den besten Wünschen für das neue Bauwerk, die Feier ihren gelungenen Abschluss fand.   

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Auf eine spannende und faszinierende Reise nahm jetzt der aus Karlsdorf stammende Biologe und Firmeninhaber Dr. Michael Riffel  mehr als 100 Besucher in der Bibliothek am Mühlenplatz mit. "Luambe-Schönheit und Problematik eines afrikanischen Nationalparks" war der Vortrag des Wissenschaftlers überschrieben, bei dem Riffel auf ein von ihm gepachtetes Naturparadies in Sambia einging. In vier Safarizelten lässt sich dort die reiche Tierwelt hautnah in unvergleichlichen Eindrücken erleben. Doch geht es ihm bei seinem Projekt um weit mehr als nur um einen sanften Tourismus und schöne Bilder, wie Riffel verdeutlichte. Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Artenschutz und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort sind ihm besondere Anliegen, war zu erfahren. Der Inhaber einer renommierten Beratungsfirma aus Hirschberg stürzte sich nach eigenen Worten vor vier Jahren eher durch Zufall in das "Abenteuer Afrika", indem er den damals im Dornröschenschlaf liegenden Nationalpark kurzentschlossen pachtete. Innerhalb von wenigen Jahren schuf Riffel mit seinem Team von Mitarbeitern im Luangwa-Tal im Parkcamp ein wahres Naturparadies, bezog dabei die benötigten Materialien aus der Umgebung und schaffte Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten für die Menschen am Ort. Heute punktet der Nationalpark unter anderem mit den Alleinstellungsmerkmalen eines exklusiven Charakters weitab von Massentourismus und einem riesigen "hippo pool", sprich einer enormen Zahl von Flusspferden, die der Besucher quasi direkt vor seinem Zelt beim Baden im Fluss beobachten kann. Die Sehnsucht, den Luambe Nationalpark mit seiner großartigen Tierwelt einmal selber zu erleben, weckte der Biologe mit seinem spannenden und Vortrag wohl bei jedem Zuhörer. Der Abend wurde organisiert vom CDU-Gemeindeverband Wolfgang Riffel in Kooperation mit der Bibliothek am Mühlenplatz. Vorsitzender Wolfgang Riffel und Bibliotheksleiterin Jutta Walde bedankten sich beim Referenten und den vielen Besuchern für einen rundum gelungenen Abend. 

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus Büchenau und einem daran anschließenden Empfang im Pfarrgarten verabschiedete jetzt die Katholische Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau ihre beiden Pastoralreferenten Heike und Martin Kramer. Beide wirkten seit vielen Jahren von ihrem Dienstort in Büchenau in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit in verschiedenen Aufgabenschwerpunkten engagiert und segensreich. Die große Wertschätzung für die beiden pastoralen Mitarbeiter, die eine neue Aufgabe in der Seelsorgeeinheit Kehl antreten, wurde durch den überaus gut besuchten Gottesdienst und aus den wertschätzenden und warmherzigen Grußworten nochmals deutlich. Während Martin Kramer bereits seit einigen Monaten am neuen Wirkungsort tätig ist, folgt ihm Ehefrau Heike und die Familie zum kommenden 1. September nach. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Dr. Holger Müller von der evangelischen Kirchengemeinde Staffort-Büchenau, Pfarrer Marcus Rensch von der evangelischen Kirchengemeinde Karlsdorf-Neuthard-Forst und Dr. Torsten Forneck, dem Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard Büchenau. Pfarrer Müller dankte Heike und Martin Kramer für deren hervorragendes und beispielhaftes Wirken, insbesondere für die "vertrauensvoll-geschwisterliche Glaubensgemeinschaft in der Ökumene". Am Ende des von Patrick Wippel an der Orgel und den Kindern und Erzieherinnen des Büchenauer Kindergartens St. Bartholomäus musikalisch mitgestalteten Gottesdienstes dankten für die Stadt Bruchsal Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und für die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard Bürgermeister Sven Weigt den beiden Pastoralreferenten für deren "nachhaltiges und überzeugendes Wirken an der Schnittstelle von Kirche und sozial-gesellschaftlichem Engagement". Die Bruchsaler OB erwähnte auch Martin Kramers langjährigen ehrenamtlichen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Büchenau - hier vor allem als Notfallseelsorger - weshalb beim Auszug aus dem Gotteshaus eine stattliche Feuerwehrmannschaft feierlich Spalier stand. Als beeindruckend und vorbildlich bezeichnete sie das Engagement von Familie Kramer bei der Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen. Dieses und das große Einfühlungsvermögen von Heike Kramer bei der Begleitung von trauernden Menschen und bei der Leitung von Trauerfeiern stellte Bürgermeister Sven Weigt heraus. Großer Dank und Wertschätzung für die scheidenden pastoralen Mitarbeiter der Seelsorgeeinheit ging auch aus den weiteren Reden beim Empfang hervor, unter anderem von Ortsvorsteherin Marika Kramer, Meike Kleih für das Gemeindeteam, den Vertretern der Schulen und Wolfgang Gedemer für den Pfarrgemeinderat. Er fasste zusammen, was wohl viele dachten: "Ihr habt der Seelsorgeeinheit authentisch, aus einem tiefen Glauben heraus und mit spürbarer Freude ein Gesicht und viele gute Impulse gegeben. Damit habt ihr der Seelsorgeeinheit gutgetan".

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