Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH und ihre Partner gewinnen den Wettbewerb

„Digital Hub“ des Landes Baden-Württemberg

Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal und ihre Partner gewinnen den Wettbewerb „Digital Hub“ des Landes
Quelle: Frank Eppler

- Das Land Baden-Württemberg will in Bruchsal ein Digitalisierungszentrum für Unternehmen mit bis zu einer Million Euro fördern
Das Land Baden-Württemberg will in Bruchsal ein Digitalisierungszentrum für Unternehmen mit bis zu einer Million Euro fördern. Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal hatte als Koordinator zusammen mit der TechnologieRegion Karlsruhe sowie 60 Betrieben, Forschungseinrichtungen und Kommunen eine entsprechende Bewerbung eingereicht. Das Projekt „Digital Hub Bruchsal-Kraichgau“ bekamen im Rahmen des Digitalisierungsgipfels der Landesregierung am heutigen Montag, 5. Februar 2018, von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut den offiziellen Zuschlag. Damit können nun bis zu einer Million Euro in die Region fließen, um junge Unternehmen, Industrie- und Handwerksbetriebe an Rhein und Kraichgau auf den digitalen Wandel vorzubereiten. Die Ministerin betonte in Ihrer Ansprache, dass „Regionale Digital Hubs“ eine zentrale Maßnahme zur Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes seien.

OB Petzold-Schick: „Freut mich unglaublich!“
„Der Digital Hub Bruchsal-Kraichgau setzt genau das in die Praxis um, wovon andere immer nur reden. Die Wirtschaftsregion Bruchsal steht für Handwerk, Produktion, Maschinenbau – und nicht trotzdem, sondern gerade deswegen sind Industrie 4.0 und Digitalisierung für uns entscheidende Wirtschaftsfaktoren“ zeigt sich Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Vorsitzende der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal nach der Preisverleihung hocherfreut. „Dass wir als Sieger aus diesem Wettbewerb hervorgehen, freut mich unglaublich, ich möchte dem dynamischen und kreativen WFG-Team danken. Ihren Ideen, ihrem Engagement haben wir den Preis zu verdanken! So stelle ich mir regionale und zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung vor.“

Der Digital Hub wird ein Leuchtturm, der weit über die Wirtschaftsregion Bruchsal hinausstrahlen wird, unterstreichen die Verantwortlichen. Die Prämierung gibt allen Projektpartnern die Möglichkeit, über die Digitalisierung des regionalen Mittelstands nicht nur zu reden, sondern aktiv zu unterstützen. Der Hub dient auch als Anlaufstelle, für Unternehmer und Gründer, für Studenten und Fachkräfte und wird sicher ein fester Bestandteil der IT-Landschaft werden.

André Tiede: „Zwei Welten zusammenbringen“
„Für den Aufbau und die ersten drei Jahre des Betriebs stellt das Land rund eine Million Euro Fördermittel in Aussicht,“ erläutert Stefan Huber, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal. „Mit dem Digital Hub schaffen wir einen einmaligen Ort, an dem unterschiedlichste Akteure, kreative Köpfe und etablierte Unternehmer, auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Mit Angeboten wie Tüftlergaragen und völlig neuen Veranstaltungsformaten werden bspw. Start-Ups, Unternehmer, Handwerker, Designer und Forscher gemeinsam Geschäftsmodelle von morgen entwickeln,“ erklärt Huber das Konzept, das die Jury von Beginn an überzeugte.
„Eine offene Hightech-Werkstatt und gemeinsam genutzte Maschinen wie Lasercutter oder 3D-Drucker für Prototyp-Entwicklungen sind nur einige Beispiele für die konkreten Angebote, die der Digital Hub den Start-ups und Unternehmen bieten wird. Es geht darum, zwei Welten zusammenzubringen: Kreative und digitale Köpfe auf der einen und produzierende Betriebe auf der anderen Seite. Die Vielfalt der Vernetzungsmöglichkeiten ist heute noch gar nicht absehbar,“ schildert André Tiede, Projektleiter für den Digital Hub bei der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH.

Jochen Ehlgötz: „Schnittstelle zu Cyberforum und KIT“
Für die TechnologieRegion Karlsruhe, die der zweite zentrale Partner des Projektes ist, will man parallel zum Aufbau des Hubs eine Digitalisierungsstrategie für die gesamte TRK auf den Weg bringen. Geschäftsführer Jochen Ehlgötz möchte „die Schnittstellen zu wichtigen Partnern wie Cyberforum und KIT sicherstellen. Damit können wir als gesamte TechnologieRegion Karlsruhe einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen beitragen.“

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