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Baugebiet Kohlfahrtswiesen Ost-Erweiterung auf der Zielgeraden


Baugebiet Kohlfahrtswiesen
Abbrucharbeiten
Das Neubaugebiet Kohlfahrtswiesen Ost Erweiterung südlich der alten B35 in Karlsdorf ist einen großen Schritt weiter.

Der Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung der Aufstellung des Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren sowie der dazugehöriger örtlichen Bauvorschriften grünes Licht. Mit dem sogenannten Satzungsbeschluss bekommen die künftigen Bauwilligen das Signal, den Wunsch nach den eigenen vier Wänden bald verwirklichen zu können. Neben den baurechtlichen Grundlagen votierte das Ortsparlament zugunsten eines städtebaulichen Vertrages und eines Erschließungsvertrages mit dem Investor, der Firma Wohnpark Saalbachwiesen GmbH aus Bruchsal. 

Damit erhält der Vorhabensträger das Plazet, das frühere Betriebsgelände der Tank- und Apparatebau Robert Adam und Sohn der ausschließlichen Wohnbebauung zuzuführen. Das über 2,5 Hektar große Areal ist dabei gegliedert in zwei Teilbereiche unterschiedlicher Ausprägung und verschiedener Vorgaben bezüglich der maximalen Wohnungsanzahl. Im Bereich der Einzelhäuser sind höchstens zwei Wohnungen, bei Doppelhaushälften eine Wohnung vorgesehen. Im Baugebiet ist ebenfalls mit Blick auf die städtebauliche Situation Geschosswohnungsbau mit bis zu acht Wohneinheiten möglich, allerdings ist die Größe der Gebäude in Grund- und Geschlossflächenzahl limitiert.  

Entsprechend der Praxis in den Bebauungsplänen der Hardtgemeinde werden 1,5 Stellplätze pro Wohnung gefordert. Das Gebiet zwischen der Bruchsaler Straße und der Westlichen Brühlstraße erhält zudem einen neuen Kinderspielplatz, Vorgaben gibt es zudem für die ökologische Gestaltung der privaten und öffentlichen Grünflächen. Fragen aus der Mitte des Gremiums kamen bezüglich der anlaufenden Erschließungsarbeiten, zumal es sich hier um ein ehemaliges Firmengelände handelt. Die Hinweise gingen dahin, dass die Erd- und Gründungsarbeiten gutachterlich begleitet werden müssen, um hier unliebsame Überraschungen für die künftigen Bauherren auszuschließen. 

Bürgermeister Sven Weigt erklärte, dass die Eingriffe in den Untergrund durch ein fachkundiges Ingenieurbüro überwacht und dokumentiert werden. Ohnehin seien die Erschließungsmaßnahmen in enger Abstimmung mit den Überwachungsbehörden geplant worden. Dies wäre auch im Vorfeld des Verfahrens bei der Aufarbeitung der ökologischen Belange der Fall gewesen, hier habe man bereits umfangreiche Vorleistungen zum Schutz bedrohter Arten umsetzen können. In dieser Woche hat nun ein Fachunternehmen aus Norddeutschland mit dem Abbruch der ehemaligen Betriebsgebäude begonnen. Der Rückbau und die anschließende Baufeldaufbereitung ziehen sich voraussichtlich bis Mitte Oktober diesen Jahres hin. 

Einen nicht zu strengen Winter vorausgesetzt, können dann nach Durchführung des umfangreichen Leitungs- und Straßenbaus die privaten Bauherren im Sommer 2014 starten.

(Erstellt am 27. November 2013)