Informationen zur 2. Sporthalle

Februar 2017

Erschließungsarbeiten für die 2. Sporthalle angelaufen

In der vergangenen Woche gingen die Rodungsarbeiten zugunsten der 2. Sporthalle über die Bühne. Nördlich der Altenbürghalle musste der Pappelwald im Bereich des Baufeldes weichen. Vorab hatte sich im Rahmen des zugrundeliegenden Bebauungsplanes ein Fachbüro mit dem ökologischen Eingriff befasst.

Vor der eigentlichen Rodung waren die vorhandenen Baumhöhlen mit Blick auf Winterquartiere von Fledermäusen zu untersuchen. Für den wegfallenden Waldbestand erfolgt in Absprache mit dem Forstbetrieb eine Ausgleichsmaßnahme im Bereich des Staatswaldes. Desweiteren ist beabsichtigt, mit einer neuen Bepflanzung östlich des Baufeldes sogenannte Trittsteinbiotope zu schaffen. Hierdurch wird eine Vernetzung der umgebenden Waldstrukturen erreicht.


Spatenstich für die zweite Sporthalle

Von einem „historischen Ereignis für die Gemeinde“ sprach Bürgermeister Sven Weigt beim symbolischen ersten Spatenstich für den Bau der neuen Sporthalle beim Altenbürgzentrum. In direkter Nachbarschaft zur Altenbürghalle, soll dort eine zweite, funktionale Sporthalle vornehmlich für den Sport- und Trainingsbetrieb der Vereine entstehen. Mit dem Neubau sollen die dauernden Engpässe durch die intensive Nutzung der bestehenden Altenbürghalle  beseitigt werden und den Vereinen damit mehr Möglichkeiten für Sport, Spiel und Kultur eröffnet werden.  
Im Beisein von Vertretern des Gemeinderats, der Vereine, Gemeindeverwaltung, Planungsbüro und Bauträger skizzierte Rathauschef Sven Weigt den langwierigen, jedoch notwendigen Planungs- und Reifeprozess von den ersten Überlegungen für eine zweite Sporthalle bis hin zur jetzt endlich bevorstehenden Realisierung. „Politik ist leider kein Wunschkonzert, so dass manchmal nicht alle Wünsche nicht gleich umgesetzt werden können, sondern eine mitunter lange Vorlaufzeit benötigen“, hieß es. Diese habe man im Gemeinderat und im Konsens mit den Vereinen jedoch gut genutzt, um die bestmögliche Variante für die Realisierung der zweiten Halle zu finden, so dass sich die Planungszeit gelohnt habe.


Rodungsarbeiten beginnen

Mit der Fortführung des Bebauungsplanes sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen zum Bau einer zweiten Sporthalle geschaffen. In Kürze wird mit der Erteilung der Baugenehmigung gerechnet. Im Vorfeld der Entscheidung ist bereits die Abstimmung mit den Umweltbehörden bezüglich der damit verbundenen Rodungsmaßnahmen erfolgt. Nördlich der Altenbürghalle wurde Ende der 70ziger Jahre im Zuge der Rekultivierung der ehemaligen Mülldeponie ein Pappelwald aufgeforstet. Ein Teil dieses Pappelwaldes muss nun zugunsten des Baufeldes und der notwendigen Wegeerschließung weichen. Entsprechend den Vorgaben des Arten- und Naturschutzes waren Untersuchungen erforderlich, die von einem Fachbüro in den vergangenen Monaten getätigt wurden. Anstelle des wegfallenden Waldbestandes wurde in Absprache mit der Forstbehörde eine Ersatzmaßnahme an anderer Stelle gutgeheißen. Auch wird geprüft, ob im Bereich des nahe gelegenen Gemeindewaldes im Bereich des Heckgrabens weitere Aufforstungsmaßnahmen möglich sind.
 
Die Firma Gredler und Söhne wird in der kommenden Woche mit den Rodungsarbeiten beginnen. Im Zusammenhang mit der Aufbereitung des Baugrundes muss unter Umständen die Zufahrtsstraße zur Altenbürghalle kurzfristig gesperrt werden. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Beachtung.


Machbarkeitsstudien zu einer zweiten Sporthalle

Machbarkeitsstudie (21,3 MiB)  (Stand 17.11.2015)

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