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Am ominösen 11.11. demonstrierten in Karlsdorf-Neuthard die Narren der Karlsdorfer Karnevals-Gesellschaft (KAKAGE) und der Tanzsportgesellschaft KATAGE beim Sturm auf das Karlsdorfer Rathaus ihre geballte frohsinnige Übermacht. Wen wunderte es da, dass die trotz widrigem Wetter bestens aufgelegten Fasenachter dem angestammten Hausherrn, Bürgermeister Sven Weigt, den Rathausschlüssel geradezu im Handstreich abnahmen. Da nützte es auch nichts, dass einige Gemeinderäte und Mitarbeiter dem Schultes tapfer zu Seite standen.   Dabei hätten die regulären Hausbewohner das nahende Unheil durchaus frühzeitig sehen und die heilsame Flucht ergreifen können. Schließlich zog die offenkundig zu allem entschlossene Narrenschar Punkt 11.11 Uhr vom Vereinsheim „Hummelstall“ los und unübersehbar entlang der Amalienstraße zum Rathaus als Ziel närrischer Unbill. Komitee, Prinzenpaar, Garden, Maskottchen und Präsidentin Silke Wachter im "Geesbock"-Streitwagen bezogen vor dem Amtsgebäude hernach in furchteinflößender Manier Stellung. Im launigen Dialog mit dem Bürgermeister forderte die Vereinschefin unerbittlich die Herausgabe des Rathausschlüssels und die sofortige Übergabe der Regierungsgeschäfte. Auf dem Mühlenplatz wurde der erfolgreiche Auftakt in die närrische Kampagne noch zünftig gefeiert. Am Samstag, 25. November folgt um 19.31 Uhr in der Neutharder Bruchbühlhalle mit der Inthronisation des neuen Prinzenpaares bereits der nächste närrische Streich.

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Unterhaltsame und schöne Stunden erlebten die älteren Einwohner der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard beim Seniorennachmittag der Gemeinde in der Altenbürghalle. Bürgermeister Sven Weigt begrüßte die Mitbürgerinnen und Mitbürger und informierte über die aktuellen Gemeindevorhaben und Planungen. Der Beginn für eines der wegweisenden Projekte konnte gleich beim Blick aus dem Fenster betrachtet werden, sind doch auf dem angrenzenden Gelände seit wenigen Tagen die Bagger für den Bau der neuen Sporthalle im Einsatz. Pfarrer Dr. Torsten Forneck überbrachte die Grüße der beiden Kirchengemeinden. Ein buntes Unterhaltungsprogramm schloss sich an, das die Augen und Ohren der Besucher erfreute. Die Kinder und Erzieherinnen des St. Elisabeth Kindergartens Karlsdorf und des Neutharder Theresienkindergartens boten fröhliche Lieder und Tänze dar. Uwe Heintz vom Polizeipräsidium Karlsruhe informierte anschaulich über die raffinierten Methoden von Neppern und Bauernfängern, mit denen ältere Menschen um ihr Erspartes gebracht werden sollen. „Immer gesunden Menschenverstand walten lassen und im Zweifelsfall die Polizei einschalten“, lautete der Rat des Fachmanns. Die Ein-Mann-Band "Volker" (Volker Specht) unterhielt genauso vortrefflich wie das „magische Duo Axel und Fabio“, das gekonnt verblüffende Zaubertricks zelebrierte. Als Überraschungsgast begeisterte der frühere Bruchsaler Stadtpfarrer Edgar Neidinger mit einem Alphornsolo. Durch das Programm führte schwungvoll Thomas Stadtmüller von der Gemeindeverwaltung. Für die Bewirtung der Besucher sorgten in bewährter Weise Bedienstete der Gemeindeverwaltung. Die beiden DRK-Ortsvereine brachten die Senioren per kostenlosen Fahrdienst zum Veranstaltungsort und zurück.

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Wiedermal machten sich die Spendenfahrer Uwe Heneka und Roland Weschenfelder in Begleitung von Rudolf Schlindwein und Brigitte Weschenfelder am 18.08.2017 auf und fuhren in 11 Stunden bei sehr guten Verkehrsbedingungen und tollem Wetter die 930 Kilometer nach Ungarn, um die gesammelten Spenden nach Nyergesújfalu zu bringen. Die Transportfahrzeuge wurden von den Firmen Leicht-Gruppe GmbH und Holzbau Uwe Heneka gestellt. Die gesamten Sprit- und Vignettenkosten wurden für ein Fahrzeug von Bürgerinnen und Bürgern aus Karlsdorf und Neuthard gesponsert und für das zweite Fahrzeug kam die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard auf. Als Spendengüter wurden dem Roten Kreuz von Nyergesújfalu Grundnahrungsmittel (u.a. Zucker, Mehl, Kaffee, Nudel, Speiseöl) übergeben für die der Missionskreis, Rudolf Schlindwein und Ehrenbürger Bürgermeister a. D. Egon Klefenz aufkamen. Für diese große Geste danken die Spendenfahrer sehr. Es wurden außerdem sowohl Bettwäsche, Kleidung und Schuhe für Erwachsene und Kinder übergeben, Spielsachen und Süßigkeiten. Erneut waren auch eine große Menge selbstgestrickter Socken, Schals und sonstige Kleidungsstücke dabei. Jeden Mittwoch werden die gebrachten Spendengüter an bedürftige Familien ausgegeben. Es wird genau dokumentiert, was die Spendenfahrer anliefern und welche Familie was bekommt. Für das Alte- und Pflegeheim wurden alle Arten von Tellern, Tassen und Gläsern sowie Besteck, Bettwäsche, Handtücher und Windeln mitgebracht. Eine große Überraschung bei dieser Fahrt war die Einladung der Spendenfahrer als Ehrengäste bei der Feier der Stadt Nyergesújfalu zu dem Eingang ihrer dritten Partnerschaft mit der Slowakischen Gemeinde „Muzsla“. Darauf waren die Ehrenamtlichen sehr stolz. Es wird allen Spenderinnen und Spendern aus Karlsdorf und Neuthard sowie der näheren und weiteren Umgebung für die übergebenen Geld- und Sachspenden gedankt. Da die „Spendengüter“ für die nächste Fahrt bereits wieder beisammen sind, bitten die Organisatoren Sie nach Möglichkeit in diesem Jahr keine „Spendengüter“ mehr anzuliefern. Barspenden für Transportkosten, Vignetten und Grundnahrungsmittel werden selbstverständlich immer gerne angenommen. Weitere Auskünfte für den Ortsteil Karlsdorf gibt Ihnen Roland Weschenfelder unter der Telefonnummer 4 27 21 und für den Ortsteil Neuthard Uwe Heneka unter der Telefonnummer 4 90 95. (tk)

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B E K A N N T M A C H U N G   Beschluss über den Beginn der Vorbereitenden Untersuchungen im Sanierungsgebiet „Quartier Altenbürg“ I. Allgemeine Informationen Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard wurde mit Bescheid des Regierungspräsidiums Karlsruhe vom 06.04.2017 mit der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Quartier Altenbürg“ in das Landessanierungsprogramm (LSP) aufgenommen. Zur Vorbereitung der Sanierung hat die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard sogenannte Vorbereitende Untersuchungen durchzuführen, bei denen durch Bestandsaufnahmen und Analysen das Ausmaß des Sanierungsbedarfs umfassend ermittelt werden soll. Aus den Ergebnissen der Bestandsaufnahme wird dann ein Neuordnungskonzept mit Maßnahmenplan für das Gebiet entwickelt. Als vorläufige Ziele und Zwecke der Sanierung wurden bestimmt: Bauliche und energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur (Gemeinbedarfseinrichtungen) Umfassende private Gebäudeerneuerungen zur Stärkung der Wohn- und Versorgungsfunktion Ortsgerechte und ökologische Umgestaltung und Aufwertung der Verkehrs- und Freiflächen   Mit der eigentlichen Sanierungsdurchführung kann erst nach förmlicher Festlegung des Sanierungsgebietes durch Satzung begonnen werden. II. Öffentliche Bekanntmachung des Beschlusses über den Beginn der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 141 BauGB Der Gemeinderat der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard hat in seiner Sitzung am 25.07.2017 beschlossen, in dem aus dem abgebildeten Lageplan vom 10.04.2017 ersichtlichen Untersuchungsgebiet „Quartier Altenbürg“ Vorbereitende Untersuchungen gem. § 141 BauGB durchzuführen. Gegenstand der Vorbereitenden Untersuchungen ist u. a. eine Bestandsaufnahme. Dabei sollen insbesondere der Gebäude- und Wohnungszustand sowie die Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer erhoben werden. Nach § 138 Abs. 1 BauGB sind die Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige zum Besitz oder zur Nutzung eines Grundstückes, Gebäudes oder Gebäudeteils Berechtigte sowie ihre Beauftragten verpflichtet, Auskunft über die Tatsachen zu erteilen, deren Kenntnis zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebietes oder zur Vorbereitung und Durchführung der Sanierung erforderlich ist. Eigentümer, die nicht selbst im Gebäude wohnen, werden gebeten, Mieter, Pächter oder sonstige Nutzungsberechtigte auf die Durchführung der Vorbereitenden Untersuchungen hinzuweisen. III. Informationsveranstaltung Zur Einführung in die Thematik Sanierung ist eine Bürgerinformation am 13.09.2017 um 18.00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Karlsdorf, Amalienatr.1, 76689 Karlsdorf-Neuthard geplant. Alle Interessierten Eigentümer, Mieter und Pächter sind zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen. IV. Befragung Die Begehungen des Untersuchungsgebietes erfolgen in der Zeit vom 18.09.17 bis 20.09.17 Die Stadtverwaltung bittet alle Eigentümer und sonstige Nutzungsberechtigte die Maßnahme zu unterstützen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Termine können bereits bei der Informationsveranstaltung oder bei der Gemeindeverwaltung Karlsdorf-Neuthard unter 07251 443-0 vereinbart werden. Karlsdorf-Neuthard, den 14.08.2017 Sven Weigt Bürgermeisterin

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Regelmäßig wird von den Städten und Gemeinden aufgrund des demographischen Wandels der Bedarf an Betreuungs-  und Plfegeplätzen für die älteren und hilfsbedürftigen Einwohner überprüft und weiter entwickelt. Grundlage dafür ist der Kreispflegeplan des Landkreises Karlsruhe. Dieser sagt voraus, dass die Zahl der 80 Jahren alten und älteren Einwohner in Karlsdorf-Neuthard von 395 Personen im Jahr 2013 bis zum Jahr 2020 auf mindestens 638 Einwohner steigen wird. Das entspricht einer Zunahme von 61,5 %. Mit höherem Lebensalter steigt auch der Bedarf an Hilfs- und Pflegeleistungen. Gleichzeitig mit dem Anstieg der sogenannten hochaltrigen und zunehmend pflegebedürftigen Personen gehen die Möglichkeiten der familiären und häuslichen Pflege zurück, informierte Bürgermeister Sven Weigt mit Vertretern des Caritasverbandes Bruchsal in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Karlsdorf-Neuthard. Deshalb ist in der Gemeinde ein weiterer Ausbau des Angebots erforderlich. Benötigt werden vor allem Plätze für betreutes Wohnen und für die stationäre Pflege im Pflegeheim. Außerdem sollen mittelfristig auch neue zeitgemäße Angebotsformen, wie beispielsweise ambulant betreute Wohngemeinschaften in Karlsdorf-Neuthard etabliert werden, hieß es. Zunächst ist ein Ausbau in der Senioreneinrichtung „Am Baumgarten“ in Karlsdorf vorgesehen, voraussichtlich jedoch schon zeitnah anschließend auch in der Seniorenanlage „Drei Kronen“ in Neuthard. Betriebsträger soll auch hier der Caritasverband Bruchsal sein, der die bisherigen Pflegeheime und Seniorenpflegeeinrichtungen betreut. Der Gemeinderat nahm den Sach- und Planungsstand zur Kenntnis. Caritasverband und Gemeindeverwaltung werden das Konzept gemeinsam mit dem Ausschuss „Pflege und Altenbetreuung“ weiter beraten und entwickeln. (Foto: Seniorenhaus St. Elisabeth in Karlsdorf)

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Fröhlich schwungvoll machte der Schulchor Lust auf das große Fußball Familienfest auf dem Schulhof der Sebastianschule. Ein lang gehegter Wunsch von Schülern, Lehrern und Eltern, einen Bolzplatz auf dem Schulgelände zu verwirklichen, wurde wahr. Die Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Bettina Gaßmann, brachte es in ihrer Begrüßung auf den Punkt. Aus einem kleinen Projekt wurde ein großes. Es zeigt beeindruckend, dass auch eine kleine Gemeinschaft vereint etwas Großes leisten kann. „Alle“, lobte die Vorsitzende,“ haben mitgeholfen, die Mitglieder des Fördervereins, Eltern, Lehrer, der Schulausmeister, Bürgermeister Weigt und der Gemeinderat, Mitarbeiter des Bauhofs, örtliche Gewerbebetriebe, die Volksbank Stutensee Weingarten und die Sparkasse Kraichgau, dass wir heute unseren Premium Bolzplatz mit einem Fun Fußballturnier und einem Fest einweihen können.“ Besonders willkommen hieß sie den Profifußballer Sean Dundee, der beim KSC und in der Nationalmannschaft sehr erfolgreich spielte . „Schon als Junglehrer an der Sebastianschule“, sagte Rektor Edgar Auchter in seiner Rede,“ wünschte ich mir für die Schüler einen Bolzplatz.“ Geboren wurde die Idee vor vier Jahren vom Förderverein der Schule. Es wurde ein langer Prozess, denn die Umsetzung und die Finanzierung waren schwierig, aber mit dem Engagement und der Unterstützung vieler, konnte das Projekt verwirklicht werden. Hierfür dankte Bürgermeister Weigt allen Beteiligten. Die Schüler machten die Erfahrung, hieß es, welchen oft mühsamen Gang ein Projekt durchlaufen müsse bis das Ziel erreicht sei. Vonnöten seien Ausdauer, Hartnäckigkeit und Kreativität. Nun seien sie stolz auf ihren Bolzplatz, auf dem sie Fußball spielen, miteinander kommunizieren und Spaß haben könnten. Sie lernten aber auch, sich an Regeln zu halten und fair miteinander umzugehen. Den geistlichen Segen spendeten Pfarrer Dr. Christian Forneck und Pfarrer Marcus Rensch. Auch der Vertreter der Volksbank und der Sparkasse Kraichgau gratulierten und überbrachten dem Förderverein je einen symbolischen Scheck über 1000 Euro. Der Vertreter des Gewerbevereins spendete einen neuen Fußball, der gleich beim anschließenden Fußballturnier zum Einsatz kam. Darum herum feierte die Schulgemeinschaft und viele Gäste ein fröhliches Fest mit viel Sonne und guter Laune. Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. (Bericht und Foto: Brigitte Hübner)

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"Botera - wider die Kommerzialisierung der weiblichen Ästhetik" lautet der Titel jenes Kunstwerks, das vom örtlichen Künstler Flor Sumenho (Rolf Ohnemus) geschaffen, von diesem der Gemeinde gestiftet und im Mai dieses Jahres auf dem Gelände der „Kulturfabrik“ in der Bahnhofstraße enthüllt wurde (wir berichteten). Mit ihrer üppigen und ungewöhnlichen Form, hieß es seinerzeit bei der Eröffnung, solle der Betrachter unter anderem zum Nachdenken über gängige Schönheitsklischees angeregt werden. Auch könnte – so der Künstler bei der Übergabe - in seinem Werk ein Bezug zu den früheren Arbeiterinnen in der Zigarrenfabrik gesehen werden, die mit der anstrengenden Arbeit das oftmals dringend benötigte Geld für ihre Familien hinzu verdienten. Doch gerade diese, sicherlich gut gemeinte, Interpretation löste in der Öffentlichkeit heftige und teils kontroverse Diskussionen aus. Manche Einwohnerin und mancher Einwohner sah dadurch das Andenken an jene früheren Fabrikarbeiterinnen in Misskredit gebracht. Auch der exponierte Standort zur Straße hin war Anlass zur breiten Kritik. Die ablehnende Haltung wurde dabei nicht nur von einigen wenigen, sondern von vielen Einwohnern geäußert. Nun ist Kunst sicherlich in vielen Facetten präsent und die konstruktive und kritische Auseinandersetzung mit ihr durchaus wünschenswert. Doch: "Niemand hatte die Absicht, mit der Darstellung dieser Skulptur persönliche Gefühle und Werte von Dritten zu verletzen", äußern sich Bürgermeister Sven Weigt und der Künstler Flor Sumenho zur Sache. Aufgrund der anhaltenden kritischen Haltung der breiten Öffentlichkeit, entschied die Gemeinde das Kunstwerk vom bisherigen Standort in der Bahnhofstraße 21 zu entfernen. Zuletzt war vom Kunstkreis noch ein Informationsabend zum sachlichen Gedankenaustausch mit Kritikern und Befürwortern der Skulptur angekündigt worden. Nun hat die Gemeinde auf die Entwicklung der letzten Tage mit der anhaltenden, breiten Kritik reagiert, wobei "Kunst im öffentlichen Raum" damit jedoch nicht ad acta gelegt worden ist. An gleicher Stelle könnte in absehbarer Zeit, so heißt es, eventuell auch in bestimmten Zeitabständen wechselnd, ein anderes Kunstwerk dem besonderen Ambiente rund um die "Kulturfabrik" Rechnung tragen. Die jeweiligen Kunstobjekte sollen dann von einer Jury ausgewählt werden, heißt es im Rathaus.

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Karlsdorf-Neuthard
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