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Regelmäßig wird von den Städten und Gemeinden aufgrund des demographischen Wandels der Bedarf an Betreuungs-  und Plfegeplätzen für die älteren und hilfsbedürftigen Einwohner überprüft und weiter entwickelt. Grundlage dafür ist der Kreispflegeplan des Landkreises Karlsruhe. Dieser sagt voraus, dass die Zahl der 80 Jahren alten und älteren Einwohner in Karlsdorf-Neuthard von 395 Personen im Jahr 2013 bis zum Jahr 2020 auf mindestens 638 Einwohner steigen wird. Das entspricht einer Zunahme von 61,5 %. Mit höherem Lebensalter steigt auch der Bedarf an Hilfs- und Pflegeleistungen. Gleichzeitig mit dem Anstieg der sogenannten hochaltrigen und zunehmend pflegebedürftigen Personen gehen die Möglichkeiten der familiären und häuslichen Pflege zurück, informierte Bürgermeister Sven Weigt mit Vertretern des Caritasverbandes Bruchsal in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Karlsdorf-Neuthard. Deshalb ist in der Gemeinde ein weiterer Ausbau des Angebots erforderlich. Benötigt werden vor allem Plätze für betreutes Wohnen und für die stationäre Pflege im Pflegeheim. Außerdem sollen mittelfristig auch neue zeitgemäße Angebotsformen, wie beispielsweise ambulant betreute Wohngemeinschaften in Karlsdorf-Neuthard etabliert werden, hieß es. Zunächst ist ein Ausbau in der Senioreneinrichtung „Am Baumgarten“ in Karlsdorf vorgesehen, voraussichtlich jedoch schon zeitnah anschließend auch in der Seniorenanlage „Drei Kronen“ in Neuthard. Betriebsträger soll auch hier der Caritasverband Bruchsal sein, der die bisherigen Pflegeheime und Seniorenpflegeeinrichtungen betreut. Der Gemeinderat nahm den Sach- und Planungsstand zur Kenntnis. Caritasverband und Gemeindeverwaltung werden das Konzept gemeinsam mit dem Ausschuss „Pflege und Altenbetreuung“ weiter beraten und entwickeln. (Foto: Seniorenhaus St. Elisabeth in Karlsdorf)

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Fröhlich schwungvoll machte der Schulchor Lust auf das große Fußball Familienfest auf dem Schulhof der Sebastianschule. Ein lang gehegter Wunsch von Schülern, Lehrern und Eltern, einen Bolzplatz auf dem Schulgelände zu verwirklichen, wurde wahr. Die Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Bettina Gaßmann, brachte es in ihrer Begrüßung auf den Punkt. Aus einem kleinen Projekt wurde ein großes. Es zeigt beeindruckend, dass auch eine kleine Gemeinschaft vereint etwas Großes leisten kann. „Alle“, lobte die Vorsitzende,“ haben mitgeholfen, die Mitglieder des Fördervereins, Eltern, Lehrer, der Schulausmeister, Bürgermeister Weigt und der Gemeinderat, Mitarbeiter des Bauhofs, örtliche Gewerbebetriebe, die Volksbank Stutensee Weingarten und die Sparkasse Kraichgau, dass wir heute unseren Premium Bolzplatz mit einem Fun Fußballturnier und einem Fest einweihen können.“ Besonders willkommen hieß sie den Profifußballer Sean Dundee, der beim KSC und in der Nationalmannschaft sehr erfolgreich spielte . „Schon als Junglehrer an der Sebastianschule“, sagte Rektor Edgar Auchter in seiner Rede,“ wünschte ich mir für die Schüler einen Bolzplatz.“ Geboren wurde die Idee vor vier Jahren vom Förderverein der Schule. Es wurde ein langer Prozess, denn die Umsetzung und die Finanzierung waren schwierig, aber mit dem Engagement und der Unterstützung vieler, konnte das Projekt verwirklicht werden. Hierfür dankte Bürgermeister Weigt allen Beteiligten. Die Schüler machten die Erfahrung, hieß es, welchen oft mühsamen Gang ein Projekt durchlaufen müsse bis das Ziel erreicht sei. Vonnöten seien Ausdauer, Hartnäckigkeit und Kreativität. Nun seien sie stolz auf ihren Bolzplatz, auf dem sie Fußball spielen, miteinander kommunizieren und Spaß haben könnten. Sie lernten aber auch, sich an Regeln zu halten und fair miteinander umzugehen. Den geistlichen Segen spendeten Pfarrer Dr. Christian Forneck und Pfarrer Marcus Rensch. Auch der Vertreter der Volksbank und der Sparkasse Kraichgau gratulierten und überbrachten dem Förderverein je einen symbolischen Scheck über 1000 Euro. Der Vertreter des Gewerbevereins spendete einen neuen Fußball, der gleich beim anschließenden Fußballturnier zum Einsatz kam. Darum herum feierte die Schulgemeinschaft und viele Gäste ein fröhliches Fest mit viel Sonne und guter Laune. Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. (Bericht und Foto: Brigitte Hübner)

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"Botera - wider die Kommerzialisierung der weiblichen Ästhetik" lautet der Titel jenes Kunstwerks, das vom örtlichen Künstler Flor Sumenho (Rolf Ohnemus) geschaffen, von diesem der Gemeinde gestiftet und im Mai dieses Jahres auf dem Gelände der „Kulturfabrik“ in der Bahnhofstraße enthüllt wurde (wir berichteten). Mit ihrer üppigen und ungewöhnlichen Form, hieß es seinerzeit bei der Eröffnung, solle der Betrachter unter anderem zum Nachdenken über gängige Schönheitsklischees angeregt werden. Auch könnte – so der Künstler bei der Übergabe - in seinem Werk ein Bezug zu den früheren Arbeiterinnen in der Zigarrenfabrik gesehen werden, die mit der anstrengenden Arbeit das oftmals dringend benötigte Geld für ihre Familien hinzu verdienten. Doch gerade diese, sicherlich gut gemeinte, Interpretation löste in der Öffentlichkeit heftige und teils kontroverse Diskussionen aus. Manche Einwohnerin und mancher Einwohner sah dadurch das Andenken an jene früheren Fabrikarbeiterinnen in Misskredit gebracht. Auch der exponierte Standort zur Straße hin war Anlass zur breiten Kritik. Die ablehnende Haltung wurde dabei nicht nur von einigen wenigen, sondern von vielen Einwohnern geäußert. Nun ist Kunst sicherlich in vielen Facetten präsent und die konstruktive und kritische Auseinandersetzung mit ihr durchaus wünschenswert. Doch: "Niemand hatte die Absicht, mit der Darstellung dieser Skulptur persönliche Gefühle und Werte von Dritten zu verletzen", äußern sich Bürgermeister Sven Weigt und der Künstler Flor Sumenho zur Sache. Aufgrund der anhaltenden kritischen Haltung der breiten Öffentlichkeit, entschied die Gemeinde das Kunstwerk vom bisherigen Standort in der Bahnhofstraße 21 zu entfernen. Zuletzt war vom Kunstkreis noch ein Informationsabend zum sachlichen Gedankenaustausch mit Kritikern und Befürwortern der Skulptur angekündigt worden. Nun hat die Gemeinde auf die Entwicklung der letzten Tage mit der anhaltenden, breiten Kritik reagiert, wobei "Kunst im öffentlichen Raum" damit jedoch nicht ad acta gelegt worden ist. An gleicher Stelle könnte in absehbarer Zeit, so heißt es, eventuell auch in bestimmten Zeitabständen wechselnd, ein anderes Kunstwerk dem besonderen Ambiente rund um die "Kulturfabrik" Rechnung tragen. Die jeweiligen Kunstobjekte sollen dann von einer Jury ausgewählt werden, heißt es im Rathaus.

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